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Ein Gruß in die Runde, als nicht-Auskenner habe ich zwei Fragen an die Auskenner, - wo eigentlich kann man sich eine Versorgerbatterie kaufen (20x40cm, so um die 100AH, Gel)? Bin z.Zt. im Raum Berlin, später HH und Schleswig Holstein. - mein Steuergerät ist defekt, irgendetwas ist da durchgebrannt. Brauche ich so etwas überhaupt? Wenn der Motor läuft liegen etwas über 13Volt an der Batterie an, wird also geladen, sobald ich irgendwo mit Stromquelle stehe, schließe ich ein Batterie-Ladegerät an, wird also auch wieder geladen. Reicht das nicht aus? Ist das vielleicht schlecht für die Batterie? Ist heute schon der erste April? Hallo, wir waren vor zwei Monaten nördlich von Berlin, da hatte ich auch Problem mit der Elektrik. Sicherungen und Anschlüsse alles in Ordnung. Da habe ich in meinem Smartphon nach der nächstgelegenen Wohnmobil-Werkstatt gesucht und keine 20 km entfernt in Birkenwerder bei der Fa. Camping-Pöhl wurde mir innerhalb von ca. 10 Minuten geholfen. Sehr guter Service und preiswert. Ich bzw. wir konnten entspannt und zufrieden unsere Fahrt fortsetzen. Latengo mach's halt genau so. MfG BaSi1510 Hallo, na ja, Batterie kannst du fast überall kaufen von ATU bis sonst wo - wenn die soetwas vorrätig haben. Da muss du schauen, das kannst du mit den gängigen Hilfsmitteln wie Tante Gooogle oder Maps auch gut selber machen. Mit 13 V wirst du kaum richtig laden können, da wird die Batterie nicht wirklich voll. Was ist ein Steuergerät? Den Begriff wird hier wohl keiner so kennen. Es wäre ganz hilfreich, wenn es einige Angaben gäbe: - welches Fahrzeug, Baujahr - welcher Aufbau? - was ist genau durchgebrannt? Auch ein "Auskenner" hat keine Glaskugel, mit der er in dein Womo schauen und alle Angaben erkennen kann. Gruß Klaus Hallo, Sie können auf Maps nach dem Fachgeschäfte für Bootszubehör, Autozubehörgeschäfte, Fachhändler für Batterien suchen.Diese Händler verkaufen eine Vielzahl von Batterietypen.Sie können den Händler anrufen und nachfragen. Was Ihre zweite Frage betrifft, weiß ich nicht viel darüber. mfg chrisgraham Ein Gruß in die Runde, ich bin erfreut, Antworten bekommen zu haben. Erstaunlich ist für mich, dass Steuergeräte anscheinend nicht bekannt sind, das liegt daran, dass dieses Gerät zwar den Ladevorgang steuert, aber in erster Linie ein Ladegerät ist. Jetzt weiß ich also auch schon mal, was ich da eigentlich hatte: WAECO Perfect Charge IU1512, dann werde ich eventuell so weitermachen können wie bisher, wenn ich stehe kommt ein simples Batterieladegerät dran, that’s it. Ich hatte angenommen, dass dieses Gerät eine spezielle Ladesteuerung für Versorgungsbatterien ist, das wird wohl auch so sein, aber wenn es ein normales Ladegerät auch tut, dann ist das billiger, zumal ich eines habe. Die Spannung, die während der Fahrt anliegt ist 13,8V, das sollte wohl genügen, um die Batterie zu laden. Allerdings habe ich gelesen, dass damit keine zuverlässige Ladung erfolgt, weil sich die Ladespannung ausschließlich an der Starterbatterie ausrichtet. Genau an dieser Stelle wird wohl die Steuerung des WAECO einsetzen oder täusche ich mich damit? Sobald ich stehe und Stromanschluss habe, schließe ich ein Ladegerät an, aber auch hier habe ich gelesen, dass eine bestimmte Spannung bei GEL Batterien nicht überschritten werden darf, Zitat: „ Die kritische Ladespannung eines Blei-Säureakkus, egal welcher Bauform (GEL, AGM) ist bei 14,36 V. Wird diese überschritten, gerade beim stationären Laden, schädigt das den Akku! Ein konventioneller Säure Akku verkraftet das kurzzeitig besser als ein Gel oder AGM Akku.“ Also scheint so ein Ladegerät mit Steuerfunktion auch hier vorteilhaft zu sein. Am Ende weiß ich immer noch nicht genau, ob ich so ein Teil benötige, vielleicht gehe ich auf Nummer sicher und hole mir ein gebrauchtes für wenig Geld. Für den Batterieeinkauf hatte ich schon mal geschaut und es gab bei den üblichen Stellen (ATU, KFZ24 usw.) hauptsächlich Starterbatterien und nicht die Versorgungsbatterien, daher hatte ich danach gefragt. Zuletzt hatte ich beim Bootszubehör etwas gefunden. Eigentlich war ich davon ausgegangen, es müsste so etwas auch irgendwo in großer Auswahl und Menge (damit eventuell billiger?) geben. Ich werde den Hinweisen nachgehen. MilesandMore, du wolltest mir auch etwas mitteilen (Ist heute schon der erste April?), ich habe nicht verstanden, was du mir damit sagen willst. Ist es metaphorisch oder Insider-Sprech? Zur Orientierung: Heute ist der 10. Oktober. Danke für eure Antworten
Natürlich wird die auch mit nur 13 V voll, dauert allerdings deutlich länger.
Nur zur besseren Klarstellung: Das Zitat ist entweder schon etwas älteren Datums oder sehr sehr ungenau. Zuerst einmal sollte man mit dem Begriff Ladeendspannung/Ladeschlussspannung arbeiten. Mit Erreichen dieser Spannung sollte die Ladungsspannung zurückgefahren werden, da hier die Gasungsgrenze der einzelnen Batterietypen liegt, Blei/nass und AGM sollte man nicht in einen Topf werfen, die Absorbtionszeiten sind zu unterschiedlich und bestimmen die Zeit bis die Batterie ca.100% SoC erreicht. Ladeschlussspannung Blei Nass = 14,1-14,2V, Nachfüllmöglichkeit von Wasser als Ausgleich für die eventuellen Gasungsverluste Ladeschlussspannung Blei Gel = 14,3V, keine Nachfüllmöglichkeit von Wasser als Ausgleich für Gasungsverluste Ladeschlussspannung Blei AGM1 = 14,3-14,4V, keine Nachfüllmöglichkeit von Wasser als Ausgleich für Gasungsverluste Ladeschlussspannung Blei AGM2 = 14,6-14,7V, keine Nachfüllmöglichkeit von Wasser als Ausgleich für Gasungsverluste Voll werden alle diese Batterietypen mit 13 - 14V Ladespannung aber es dauert u.U doppelt so lange. Nur als Info, Gruß Andreas
Während der Fahrt macht das aber gar nichts (soweit ich den Typ richtig gefunden habe). Das ist nur für Laden mit 230V Versorgung da. D.h. danach, wenn man an der Steckdose hängt, kann es die Batterie auf den maximalen Wert bringen. RK in kleinen Schritten erweitern sich meine Kenntnisse. andwein: ich vermute, dass mein defektes Steuer- oder Ladegerät dafür sorgt, dass bezüglich der Ladespannungen keine Probleme auftreten und den Ladungsvorgang so regelt, dass die Batterie keinen Schaden nimmt. Jetzt ist es defekt und ich frage mich, ob ich dann einfach so ein kostengünstiges Ladegerät vom Discounter anschließen kann, meines ist von Lidl und sieht so ähnlich aus wie dieses: ULTIMATE SPEED Kfz-Ladegerät Das Zitat welches du kritisch siehst, ist aus einer aktuellen Quelle, und zwar wenn man bei google etwas eingibt, kommt unter 'weitere Fragen' eine Liste von Fragen mit Antworten, ich habe also nicht sonderlich tief recherchiert, war auch in dem Moment nicht meine Ambition. rkopka: Da dann also die Ladespannung nicht durch das Waeco-Teil geregelt wird, bedeutet dies dann wohl, dass die Versorgungsbatterie nicht während der Fahrt geladen wird, wenn die Starterbatterie keinen Bedarf hat und sich die Ladespannung ausschließlich an eben dieser ausrichtet, so jedenfalls habe ich es gelesen. Auch wenn die Starterbatterie voll ist, liefert die Lichtmaschine natürlich weiter Strom um all die anderen Verbraucher zu versorgen. Und dazu gehört natürlich auch die Aufbaubatterie.
Außer es ist eine "intelligente" LM. Dann nimmt sie die Spannung zurück, weil sie die Starterbatterie nicht weiter/ganz voll laden will/darf. Dann ist die Spannung ohne Booster zu klein, um die Aufbaubatterie noch nennenswert zu laden. RK Ich werde einfach öfter mal messen wenn der Motor läuft, ob an der Batterie Spannung ist. Ich vermute, meine LM ist nicht sonderlich schlau, es wird also Spannung geliefert. Eine Frage bleibt offen: Was ist mit dem simplen Ladegerät vom Discounter, kann ich das einfach dauerhaft anschließen, wenn ich mit Stromanschluss stehe? Wenn dann so ein relativ günstiges Gerät ausreicht (ca 30€), wozu braucht man dann noch so ein teures Ladegerät wie das Waeco? Bei billigen Ladegeräten gilt es einiges abzuklären. Ist der Ladestrom ausreichend? Hat das Gerät eine vernünftige Ladekennlinie und kann man den Batterietyp einstellen? Und im Wohnmobil besonders wichtig. Startet das Ladegät selbstständig mit den Voreinstellungen wenn Landstrom angelegt wird, oder im Betrieb, wenn die Batterie entladen wird.
Vor allem, nimmt es die Spannung zurück, wenn der Akku voll ist ? RK Jetzt hat sich meine einfache verbliebene Frage in einige nicht so einfache Fragen gewandelt. Eine Kennlinie kenne ich nicht, aber ich habe die Verpackung gefunden, mit einigen Angaben darauf: - Name: ultimate speed ULGD 3.8 A1 - für alle PKW und Motorrad Batt. 1,2 bis 120 AH max. Ladestrom 3,8A - vier Programme zur Anpassung an den Batterietyp - Intelligente Mikroprozessorsteuerung mit Diagnoseprogramm und kontrolliertem Ladevorgang - Langzeitanschluss zur optimalen Ladungserhaltung Das scheint mir sicherzustellen, dass ich es lang-zeitlich anschließen kann, ohne dass die Batterie Schaden nimmt. Ich würde den Spannungsverlauf gelegentlich ansehen und nehme an, dass die Spannung sich mit dem Ladevorgang anpassen wird, also etwa von >14V auf <13V absinkt. Dann werde ich es wohl mit dem Gerät versuchen und darüber hinaus messen, ob während der Fahrt eine Ladespannung gegeben ist. Etwas kurios: ich habe beim stöbern im Netz Ladegeräte gefunden, deren Preis ungefähr dem Wert meines gesamten Fahrzeugs entspricht, na ja , ich habe auch ein eher bescheidenes Gefährt. Das Gerät wurde vom ADAC getestet: „Stärken: gute Verarbeitung; gute Sicherheit (Verpolschutz, kurzschlusssicher, keine Funkenbildung); vier variable Ladeströme; Wiederbelebungsmodus; wenn Akku voll, wird automatisch auf Erhaltungsladung umgeschaltet; für alle Arten von 6 V- und 12 V-Blei-Säurebatterien geeignet; isolierte Anschlussklemmen ... Schwächen: versprochener Ladestrom wird nicht ganz erreicht; Nutzen der Pulsladung nicht nachweisbar.“ „Gut verarbeitetes Gerät, das einfach zu bedienen ist. Für alle 6 V- und 12 V-Blei-Säure-Batterien bis 120 Ah geeignet (auch AGM-, EFB- und Gel-Batterien). Fehlbedienung hat keine Folgen. Drei Jahre Garantie.“ Ich hoffe das reicht und ich muss nicht auch noch die Geheimnisse von Kennlinien etc. erforschen, im Netz findet man zu dem Gerät eine Bedienungsanleitung, 52 Seiten, konnte ich aber nicht öffnen (zum Glück), bin bei solcher Lektüre etwas lesefaul. Gruß an die Ratgeber Eine Ergänzung: ich konnte inzwischen in die Bedienungsanleitung sehen, die ist doch nicht so endlos und man findet schnell Auskünfte. Es steht darin: "Wenn die Batterie voll geladen ist, schaltet das Gerät automatisch auf Erhaltungsladung. Es reagiert je nach Spannungsabfall (z.B. Selbstentladung) der Batterie mit unterschiedlichem Ladestrom. Die Batterie kann über längere Zeit angeschlossen bleiben."
Nur zur Einordnung: eine 100Ah Batterie, wie Du sie gewünscht hast, braucht etwa 26h, bis sie mit dem Ladegerät wieder voll wäre (ausgehend von 0% Restkapazität). Wäre die Batterie auf max. 50% entladen, wie es für Bleibatterien empfohlen wird, wären es immernoch 13 Stunden. Und das nur, wenn parallel kein anderer Strom entnommen wird, also kein Kühlschrank, kein Licht, keine Handylader, kein Heizungslüfter usw. Ich vermute, das Gerät könnte etwas schwach sein. Vielleicht schaust Du Dich mal nach einem Victron BlueSmart IP22 Charger oder ähnliches um? Da gibt es dann auch keine Probleme mit den Kennlinien, da das Ding quasi alles laden kann was irgendwie eine aufladbare Batterie ist.
Sorry aber das stimmt so nicht! Das Ladegerät "pumpt" keinen Strom mit fast 4A in die Batterie sondern die Batterie nimmt sich den Strom den sie haben will bis zu der Obergrenze die das Ladegerät zur Verfügung stellt ( hier knapp 4A ). Warum das wichtig ist? Wenn die Batterie relativ leer ist dann könnte sie erheblich mehr Strom aufnehmen als die angebotenen 4A ( sagen wir mal sie könnte das 10-fache! ). Dafür nimmt ihr Stromhunger ab je voller sie wird. Bei fast vollständiger Ladung nimmst sie ziemlich sicher keine 4A mehr. D.h. man kann die Kapazität der Batterie ( z.B. 100Ah ) nicht durch den maximalen Ladestrom des Ladegerätes teilen ( hier 4A ) um auf die Ladezeit zu kommen ( die 25h stimmen einfach nicht! ). Und diese Reduzierung des Stromes versucht ein gutes Ladegerät dadurch auszugleichen das es die Spannung erhöht ( über 12V hinaus ). Zumindest bis zu einem gewissen Punkt an dem die Batterie dann auch fast nichts mehr an Strom aufnimmt ( LadeschlussSpannung ). Hier ist die Batterie aber immer noch nicht 100% voll. Daher "täschelt" das Ladegerät die Batterie noch für einen gewissen Zeitraum mit einer Erhaltungsladung die auch der Selbstentladung der Batterie ( ca. 10-15% pro Monat ) entgegenwirken soll. Diese Vorgehensweise ergibt eine Kennlinie beim Laden wenn man die Spannung / den Strom über die Zeit aufzeichnen würde. Das ist die Ladekennlinie. ( es gibt übrigens auch eine Entladekennlinie, aber das ist ein anderes Thema ) Da die verschiedenen Batterietypen ( Nass, Gel, AGM und nicht zuletzt Lithium ) sich aber unterschiedlich beim laden verhalten bekommen ( oder sollten bekommen ) sie auch unterschiedliche Ladekennlinien um sie 1. möglichst voll laden zu können und sie dabei 2. möglichst nicht zu schädigen Zu den Ladegeräten des TE: das Waeco hat einen maximalen Ladestrom von 15A. Das vorhanden Autobatterieladegerät hat nicht mal 4A. D.h. die Aufbaubatterie(n) wird mit dem Autobatterielader zwar schonender geladen, braucht aber ewig um voll zu werden! Als Notlösung vielleicht ok, aber ICH würde mir ein vernünftiges Ladegerät holen. Dabei auch unbedingt drauf achten das das Ladegerät bei ( fast ) voller Batterie nicht nur auf Erhaltungsladung umschaltet sondern auch selbstständig wieder einen Ladevorgang auslösen kann! Sonst steht man auf einem Campingplatz am Strom, die Batterie ist voll geladen, das Ladegerät schaltet auf Erhaltungsladung um ( = niedrigster Ladestrom ) und wenn man abends mit Fernseher, Wasserpumpe und Co. die Batterie zu 50% geleert hat macht das Ladegerät NICHT das was es soll: wieder in den Lademodus schalten! Ein Ladegerät das eine Womo-Aufbau-Batterie "betreut" macht also etwas mehr als ein Autobatterieladegerät das nur "alle Jubel-Jahre mal" über Nacht eine Autobatterie laden soll. Woher weißt Du eigentlich dass das Waeco-Ladegerät kaputt ist? :eek: Hast Du gemessen das da nix mehr "rauskommt" oder vermutest Du, weil die Batterie ja offensichtlich keinen Strom mehr hat, dass das Waeco sie nicht mehr geladen hat? Grüße Dirk
Stimmt.
Das Ladegerät wird immer deutlich über 12V sein, da sonst gar keine Ladung erfolgt. Es erhöht nicht die Spannung während der Ladung, sondern es begrenzt den Strom auf den zulässigen Wert, was durch Verringerung der Spannung erfolgt (gleiches Bild nach außen, aber andere Regelung). Sobald die Batterie bei der maximalen Ladeendspannung angekommen ist (Strom noch auf Maximum), bleibt die Spannung konstant, weil keine Strombegrenzung mehr nötig ist, sondern nur die Spannung nicht höher steigen darf. Das Ende wird dann durch den unter einen gewissen Wert gesunkenen Strom signalisiert. RK
Genau diese automatisch ablaufende Funktion ist Gift für das BMS einer LiFePO. (ständiges Abschalten wegen OVP) Darum wird sie in der Aufzählung auch nicht erwähnt. Also Finger weg.
Nunja, wenn das Ladegerät nunmal nur 4A anbietet, aber die Batterie gern mehr hätte, bekommt sie es doch aber trotzdem nicht, da das Ladegerät halt nicht mehr als 4A durchläßt, oder? Dass der Ladestrom zum Ende hin abnimmt ist mir klar, das Bild war auch als Vereinfachung gemeint. De facto wird es mit einem solchen Spielzeugladegerät sehr lange dauern, bis eine 100Ah Batterie voll ist.
Was schätzt du (oder kann man das berechnen?) wie lange das genannte Ladegerät für die 100Ah Batterie brauchen wird?
Die Frage ist ja wie tief die Batterie entladen wurde, ob der gesamte Ladestrom zur Verfügung steht oder ob noch irgendwelche Verbraucher,... Ansonsten mal das hier: --> Link Grüße Dirk
Ja, das ist generell aus Sicht der Batterie richtig! Aber das Ladegerät hat auch eine Sicht, und die ist auf 4A begrenzt. Da kann man nicht mehr holen, sonst brennt es wg Überlast durch. Und deshalb ist die Rechnung 4A x 25h = 100Ah annähernd richtig, in der Praxis mit Amperemeter auf Erreichung 0 A Ladestrom gemessen ist die Zeit wahrscheinlich sogar länger. Gruß Andreas Hey Leute, ihr seid ja echt klasse, meine Fragestellung wird gründlich diskutiert, das ist wirklich nützlich für mich. Spontan kann ich nicht so viel Auskünfte geben, im Waeco Teil ist ein elektronisches Bauteil - von außen betrachtet - durchgebrannt, ist also verfärbt und es gab keine Leistung mehr ab. Das mit den 4 Ampere hatte ich auch überlegt, wenn ich mit Stromanschluss stehe, laufen die größeren Verbraucher mit dem 220V Strom - von der Batterie geht nur etwas LED Licht ab, und ein 12V Verstärker für Musik. Daher vermute ich, 4 Ampere reichen aus, ist halt, wie gesagt, nur eine bescheidene kleine Hütte, die ich da habe. Ich hatte überlegt, das Elektronikteil auszutauschen, aber da finde erstmal einen Bastler, in der Werkstatt dürfte so etwas unangemessen teuer sein. Ich werde nochmal mit etwas mehr Zeit lesen, was hier in den Beiträgen steht, das ist nur mal kurz und in Eile eine Antwort.
Nur damit da keine Klarheiten entstehen: :D wenn Du an Landstrom stehst werden die 230V zwar in den Innenraum vom Womo „durchgeschaltet“ so dass an den 230V-Steckdosen auch 230V anliegen ( sofern Du KEINEN Wechselrichter zusätzlich hast ) und man kann den Kühlschrank auch mit diesen 230V betreiben, alle anderen Verbraucher wie Wasserpumpe, Licht, Frostschutzventil ( wenn das Womo schon was älter ist ), … laufen aber nur indirekt über die 230V. D.h. das Ladegerät im Wohnmobil lädt nicht nur die Batterie sondern speist, bei Landstromanshluss, auch direkt die 12V-Verbraucher. Wenn das Ladegerät also nur maximal 4A kann dann könnte, wenn der Stromverbrauch im Womo größer ist, trotzdem die Batterie entladen werden. Deine 100Ah-Batterie braucht mit dem 4A-Ladegerät also nicht nur ewig bis sie voll würde, sie würde u.U. sogar trotzdem noch entladen wenn Du an Landstrom stehst. Es gibt hier im Forum viele die einen Stromverbrauch von 40-50Ah pro Tag haben. Da wäre Dein Autobatterieladegerät permanent „am Anschlag“! Und ob es das, auf Dauer, überhaupt mitmacht ist noch eine andere Frage. Grüße Dirk |
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