Hallo Olli2305
Olli2305 hat geschrieben:Wir reden hier über einen Ford.
Wenn ich eine andere Einpresstiefe der Felge nehme, ändere ich auch die Spur, da das Rad weiter drinnen oder draussen steht.
Unter der Spur versteht man in der Fahrzeugtechnik den Winkel des Rades von der gedachten Gerade des Fahrzeug aus nach innen, das wäre dann die Vorspur, oder nach außen, das wäre dann die Nachspur.
Ansonsten reden wir von Spur-
WEITE, wenn Du das gemeint hast.
Olli2305 hat geschrieben:Ob das das Fahrverhalten ändert, prüft der Hersteller bei der Freigabe.
Die Verwendung von Spurplatten hat immer Einfluss auf die Fahreigenschaften von Fahrzeugen, wenn die Spurweite geändert wird.
Grundsätzlich kann man sagen, dass je weiter "außen" das Rad sitzt, die Fahrstabilität hin zum positiven beeinflusst wird.
Im übrigen ist mir nicht bekannt, dass der Fahrzeughersteller die Verwendung von Spurplatten prüft. Meines Wissens nach
machen das die verschiedenen Hersteller und dokumentieren das in einer ABE für bestimmte Fahrzeuge, so jedenfalls bei den von mir
verwendeten Spurplatten der Firma Goldschmitt. Darüber hinaus prüft das dann der TüV ob die Spurplatten zulassungskonform sind
oder nicht.
Olli2305 hat geschrieben:Bei Ford ist der Knackpunckt, dass zwischen Federbein und Rad nur sehr wenig Platz ist, also werden kleinere Einpresstiefen als Serie
wohl Problematisch oder man verwendet Spurplatten.
Das ist bei jedem Fahrzeug so - da macht Ford keine Ausnahme.
Olli2305 hat geschrieben:Die Verbreiterungen haben mit der Freigängigkeit nichts zu tun. Freigängigkeit beschreibt, dass das Rad nirgenwo schleift in allen
Betriebszuständen.
Ja genau, das ist der Punkt bei Spurplatten, wenn die Spurweite größer wird. Man prüft, ob die weiter außen stehenden Räder bei
voller Belastung oder bei vollem Einschlag am Kotflügel schleifen.
Allgemein kann man folgenden Prüfaufbau des TüVs annehmen:
"Das Auto muß mit den jeweils diagonal gegenüberliegenden Rädern auf 2 Rampen mit einer Höhe von ca. 140mm fahren und die Räder der Achse 1 bis zum Lenkanschlag einschlagen. Das kurvenäußere Rad muß genügen Freigängigkeit aufweisen, wenn das Fahrzeug bis zum geringsten Restfederweg eingefedert ist."
Die von mir angesprochenen Verbreiterungen dienen beim 17 Zoll Reifen dafür, dass der Reifen insgesamt - früher war die Flanke des Reifens noch frei -
selber abgedeckt ist (Problem wegen Unfallgefahr an drehenden Teilen).
Olli2305 hat geschrieben:Wie gesagt, der Reifenhändler sollte einen Überblick haben was passt.
Da bin ich voll bei Dir.
Aber vielleicht reden wir auch aneinader vorbei, wenn Du mit den Spurplatten nur die Differenz der Einpresstiefe ausgleichen willst.
Und für alle anderen hier noch eine genauere Erklärung:
--> LinkWoMo NK19