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Kann ich mir nicht vorstellen, dass allein LiFePO4 die Explosion verursachen.
Volker
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Aus dem Artikel: Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der Stromspeicher die Ursache. Der Hausbesitzer spricht von einem Batteriespeicher mit LiFePo4 Zellchemie. Der Hersteller wird nicht genannt (um ihn zu schützen). Da ist viel Unklarheit für mich: Wie gesichert ist es, dass ein Heimspeicher die Ursache ist? Wie gesichert ist es, dass der Hausbesitzer die Zellchemie kennt / die korrekte Angabe macht? Wie gesichert ist es, dass der Heimspeicher überhaupt ein marktgängiges Produkt von einem Hersteller ist? Zu viel Raun für Spekulation. LiFePOs können aufgrund ihrer Zellchemie nicht explodieren. Bin mal gespannt, was da als Ursache rauskommt. Vielleicht stand ja ne Propangasflasche daneben :roll: bis denn, Uwe Genau mein Gedanke. Butan könnte auch sein. Gruss Manfred
Was genau stimmt Dich bedenklich? Die Zellchemie? Der Hersteller? Der Vertriebsweg? Der ungeklärte Transportweg? Der Eigenbau?
Es bestätigt sich auf jeden Fall, dass auch Litiumakku Räume belüftet werden müssen, da eine Gasung stattfinden kann. Wie im Bericht zutreffend erwähnt wird, hat man tolle Filmchen im Freien gemacht wo die Abgasung gefahrlos erfolgen kann, in einem nicht belüftet Raum ist das ganz etwas anderes. Das eine Gasung stattgefunden hat ergibt sich durch den hohen Ladezustand von über 90, bei mir wird da abgeschaltet, höher lade ich nicht. So meine Gedanken dazu als Fachmann und als Rat an alle eine gewisse Be - Entlüftung zu realisieren. Es sind Überdrucksicherheitsventile vorhanden, die auch mal abblasen können. Die Tatsache, dass die LiFePo4 eventuell doch nicht sooo sicher sind, wie seither angenommen. Und ganz fachfremd ist der Erbauer der Anlage ja auch nicht, der kommt vermutlich nicht auf der Brotsuppe dahergeschwommen. Viele hier haben ihre Womo Life´s mit den blauen Bechern aus China gebaut, die werden sich wahrscheinlich nicht grundsätzlich von den dort verwendeten Batterien unterscheiden.
Komischer Satzbau. Ausserdem sehe ich hier keine Tatsachen, nur wilde Spekulationen. Falls es möglich war, die Zellen zu überladen, hat der Erbauer des Speichers schwere Fehler gemacht und/oder den Akku unzureichend überwacht. Bei meinem Akku geht das nicht, wie wahrscheinlich bei den meisten anderen LiFePOs auch. Man sollte schon wissen, was man zusammenbaut und wie man ein BMS einstellt. bis denn, Uwe
Ok, hast Recht, ersetze Tatsache durch Möglichkeit, und wilde Spekulationen sind was anderes. Der Erbauer ist beruflich vorbelastet, wahrscheinlich mehr als die meisten hier im Forum. Habe mir ja selbst einen Life für´s Womo gebaut, der zur vollsten Zufriedenheit funktioniert. Würde mir aber nie anmaßen zu behaupten, dass mein Akku nie überladen werden kann. Wer das macht, der möge hier mal zeigen, wie sowas funktioniert. Letztendlich ist man auf die Zuverlässigkeit der eingesetzten gekauften oder selbstgebastelten Technik angewiesen. Grüße Andreas Ist relativ einfach. Bei mir (Lars-System) sitzt auf jeder Zelle ein Balancer, der die Spannung der einzelnen Zelle beim Laden regelt und immer überwacht. Wenn eine Zelle über 14,9 Volt geht (meine Zellen dürfen lt. Spec bis zu einer Spannung von 15 V geladen werden), wird der gesamte Akku per Hochstromrelais weggeschaltet. Meine Ladegeräte sind auf 14,4 Volt eingestellt. Falls ein Balancer ausfällt, wird der Akku ebenfalls abgeschaltet, da sein Überwachungssignal wegfällt. Der Akku wird ebenfalls weggeschaltet, wenn eine Zelle über 60°C warm wird. Drei unabhängige Temperatursensoren zwischen den Zellen. Sind in die Überwachungskette (Daisy Chain) der Balancer mit eingeschleift, keine fancy elektronische Überwachung, keine Software, nix. KISS und Idioten-sicher. Sowas baut sich natürlich nicht jeder in seinen Solarspeicher. Aber man KANN LiFePOs sicher betreiben, ohne Gefahr, sie zu überladen. Um so wichtiger, je weniger man sich um den Akku kümmert. Wenn man natürlich extrem billig vorgeht und gebrauchte Rundzellen am besten noch selber zusammenlötet und ohne BMS betreibt, hat man einen echten 'Knaller' im Keller stehen. Aber ob der das ganze Haus hochjagen würde, wage ich mal zu bezweifeln. Unser Akku hatte bis jetzt übrigens keine einzige Abschaltung. Nicht eine. Ist bei Winston-Systemen mit dem 'BMS' auch nicht zu erwarten, wenn nicht wirklich was kaputtgeht. bis denn, Uwe Ohne weiter auf die Zellchemie einzugehen: So manche Akkusysteme sind mechanisch heikel. Bereits ein Transportschaden kann dazu führen, dass ein Thermal Runaway auftritt. Leider spielen zu viele Menschen mit Akkus herum und lassen sich diese von einem Billiganbieter aus irgendwo irgendwie zuschicken. Die Verpackungen haben in der Regel nicht einmal ein Sturzsicherheisröhrchen. Anschließend basteln Menschen diese oft fragwürdig transportierten hochenergetischen Stromspeicher mit mehr oder weniger Fachwissen mit mehr oder weniger dubiosen Anleitungen zusammen. Wenn jemand so ein argloses Vorgehen zeigt, ist der Unglücksgrund kaum in der Zellchemie zu suchen. In wie weit das auf den Inhaber des beschädigten Hauses aus dem Artikel zutrifft kann ich natürlich nicht sagen. Hallo, alles wilde Spekulation LiFePo4 sind grundsätzlich gefährlich und werden deshalb gesteuert ge- / entladen und überwacht, Stichwort BMS. Allerdings sind sie auch nicht gefährlicher als eine Bleibatterie. Da die gängigen BMS Systeme nicht redundant aufgebaut sind kann bei einer einfachen Fehlfunktionen schon ein gefährliche Situation entstehen. Die Einzrittwahrscheinlichkeit hängt ab vom Zelltyp und den verbauten Komponenten, sowie von der sachgerechten Ausführung der Installation. Übrigens auch eine CE Kennzeichnung sagt nicht aus, dass die Batterie zu 100% sicher ist, da auch in diesen Batterien kein redundantes BMS verbaut ist. Als Tipp von mir, wenn eure LiFePo keine Temperaturüberwachung hat baut euch eine ein oder nehmt einen Brandmelder mit Temperatursensor, damit minimiert man das Risiko. Ein Schwachpunkt sind auch die Schraubverbindungen der Stromschienen, diese können sich mit der Zeit lösen, deshalb immer mal mit dem richtigen Drehmoment nachziehen und entsprechende Schraubensicherung verwenden.
Ich kann nur sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Explosion relativ gering ist. Nichts ist absolut sicher. Bei dieser Batteriechemie ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass thermische Probleme wie Überhitzung und Explosion auftreten.[https://www.youtube.com/watch?v=aIy6S0TdSSE][/url] Auch bei dem Filmchen spielt sich alles außen ab, bei 10:30 und ab 13:00 strömt viel auß ob es zündfähig ist, wird nicht berichtet bzw. gezeigt. Die kleinen auch gern in einigen Akkus verbauten Rundakkus brennen ganz schön. Mein Fazit nach ansehen des Film, hunderte von Akkus im Energiespeicher stellen eine ganz schöne Brandgefahr da. |
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