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Fahrlicht FIAT Ducato


antara am 23 Nov 2023 02:10:39

Hallo!
Ich möchte das Fahrlicht an meinem Ducato, Bj. 2004, endlich verbessern.
Das Standardlicht mit H7 Lampen bringt vor allem bei Nacht und Regen so gut wie nichts!
Die neuen, wesentlich helleren LED Leuchten, sind ja für die Ducatos vor Bj 2006 nicht zugelassen, obwohl ja wohl kein Unterschied zu den etwas neueren Fahrzeugen bestehen dürfte (außer Bürokratie!).
Habe ich eine Möglichkeit, diese LED Leuchten mit Genehmigung einzubauen??
Viele Dank vorab schon für Eure Tipps!
Helmut

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Gast am 23 Nov 2023 08:01:46

Hallo Helmut,

wenn Dein Ducato nicht in der Zulassungsliste von Osram oder Philips drin steht, dann gibt es für den Einbau auch keine Genehmigung. Ducato ist auch nicht gleich Ducato, sondern es geht um die Scheinwerfer, für die dann die Prüfung stattfindet. Wenn Du diese Scheinwerfernummer in der Liste findest, dann wäre die LED für Deine Scheinwerfer und somit für Deinen Ducato auch zugelassen. Was Du aber machen kannst, und damit bin ich die letzten 13 Jahre gut gefahren, sind die Philips X-treme-Vision. Die sind deutlich heller und etwas weißer. Ich hatte damals die "+130%" gekauft und im jetzigen Iveco sind diese auch drin.

Gruß Axel

tweiner am 23 Nov 2023 08:56:16

Hallo Zusammen,

Trikeflieger hat geschrieben:Hallo Helmut,
wenn Dein Ducato nicht in der Zulassungsliste von Osram oder Philips drin steht, dann gibt es für den Einbau auch keine Genehmigung. ........
Gruß Axel


Das Thema zeigt, wie alles was mindestens seit GAS-Gerd in Deutschland stattfindet, unser Debakel in Deutschland!
Wir haben typzugelassene Scheinwerfer H4, dort passt jede käufliche H4 Halogen-Lampe von Philips, Osram, Hella, Filmer, usw.. Die Scheinwerfer sind rund, oval, eckig, und es passen: Leuchtmittel Halogen H4. Warum zum Teufel werden die LED Leuchtmittel nicht für Nutzung in H4 Scheinwerfern spezifiziert? Andere Länder können doch auch, oder?
Hier wird wieder durch Bürokratie ein erheblicher Sicherheitsgewinn im wahrsten Sinne des Wortes verschenkt!
Dazu kommt noch die Bevorzugung von Osram und Philips die sich den Markt richtig toll aufteilen, andere Hersteller für LEDs sind Fehlanzeige ...

Und noch die Ahnungslosigkeit der Prüfunternehmen: Bei meinen ersten LEDs verlangte der Prüfer zwingend einen Aufkleber auf den Scheinwerfern das LEDs verbaut sind. Leider sind die Aufkleber nur bei OSRAM beigelegt und müssen an den Scheinwerfern angebracht werden. Philips kennt diese Aufkleber überhaupt nicht. Ach ja: Das wusste der Prüfer auch nur weil er sich gerade OSRAM in seinen PKW eingebaut hatte. Schulung des Personals in diesem Bereich also auch Fehlanzeige.
Bei einem anderen Prüfverein: Toll - LED Scheinwerfer, tolles Licht, Einstellung prüfen und Tschüss, nix ABE oder anderer Krimskram, Geht doch.

Ich würde schauen ob es ein zugelassenes Transporter Chassis mit den LED Lampen gibt und die dann Einbauen. In Sachen LED und Automotive ist Deutschland ein Entwicklungsland, und wohin wir uns entwickeln zeigt gerade unser Fußball!

Thomas

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wolfherm am 23 Nov 2023 09:13:37

:polit: :polit:

Grandeur am 23 Nov 2023 09:39:49

Hallo Helmut,

es gut nur noch um Eines: um Geld!

Hat ein Leuchtmittelhersteller Interesse ABE’s für Fahrzeuge von denen es nur noch wenige gibt zu beantragen. Kostet viel Geld und muss nachher auf die zu verkaufenden Leuchtmittel umgelegt werden. So eine LED kostet in der Serienproduktion wenige Cent. Die Differenz zu dem ca. VK 100.- ist für die Entwicklung, Abnahme, Marketing, Großhandel, Einzelhandel,… Also Freigaben nur für Volumenmodelle von denen noch viele auf den Straßen sind.

Denke die Hersteller der Fahrgestelle hat auch kein Interesse an den Nachrüstlösungn. Zahlen doch die Neukunden dicke Aufpreise fürs LED-Licht, was im Einkauf
kaum mehr kostet als ein H4 oder H7 Scheinwerfer. Das Ersatzteilgeschäft darf man auch nicht Vergessen. Ein Intelligent-Light-Ersatzteil bei Mercedes kostet zw. 1100-1800.- € für eine Seite. Wenn der Kunststoff nach Jahren trübe ist oder Funktionsstörungen hat oder bei einem Unfall beschädigt wurde, dann kann’s halt € 4000.- für die Erneuerung kosten oder man bekommt keinen Tüv.

Ein nachhaltiger Leuchtmitteltausch (nicht verschweißter Komplettscheinwerfer) wäre schlecht für die Autohersteller und deren Werkstätten.
Die Umwelt interessiert doch wirklich Niemanden. Man verbietet lieber Trinkhalme oder Ohrenstäbchen, wovon die Umwelt richtig profitiert. ;D

Bei mir brachten die Osram Nightbreaker Verbesserung des Abblendlichts. Standfestigkeit soll wohl geringer sein, aber bei mir funktionieren sie seit 5 Jahren/35tkm ohne Ausfall.

Gruß Grandeur

hampshire am 23 Nov 2023 09:45:44

tweiner hat geschrieben:Warum zum Teufel werden die LED Leuchtmittel nicht für Nutzung in H4 Scheinwerfern spezifiziert? Andere Länder können doch auch, oder?

Wer sich technisch nicht nicht mit LEDs und Beleuchtung auseinandergesetzt hat mag vermuten, dass Licht einfach Licht ist.
Fahrzeugscheinwerfer bündeln das Licht innerhalb vorgeschriebener Standards.
Die Position der Lichtquelle ist durch die Konstruktion des Scheinwerfers vorgegeben.
Ein Glühdraht hat einigermaßen gleichmäßige eine 360° Lichtemission. Ein LED Halbleiter sitzt auf einer Trägerplatte, die das prinzipbedingt verhindert.
Nimmt man mehrere LED um das auszugleichen, verändert man die Position der Lichtquelle - man hat mehrere Lichtquellen und diese in einem größeren Bereich. Es gibt mehr technische Herausforderungen aber diese eine reicht zur Erläuterung.
Es gibt Fahrzeugscheinwerfer, die für ein normiertes Leuchtmittel entwickelt wurden - z.B. H7. Diese stellen den ordnungsgemäßen Betrieb bei exakt dieser Lichtquelle sicher. Eine Abweichung ist konstruktiv in aller Regel nicht vorgesehen und auch nicht berechnet. Es ist unklar, wie ein Scheinwerfer auf die große Veränderung der Lichtquelle reagiert.
Daher wird das je Scheinwerfertyp geprüft und freigegeben. Die Prüfung und Freigabe bedeutet Aufwand und kostet Geld und zwar je Scheinwerfertyp (und übrigens auch rechts und links separat, da die nichtidentisch sind).
Das kostet Geld und miss von den Leuchtmittelherstellern bezahlt werden. Die schauen sich an für welche Fahrzeugtypen sie einen Markt haben und entwickeln Leuchtmittel, die sie dann für die lukrative Zielgruppe prüfen und freigeben lassen. Da ist eben nicht jedes Fahrzeug dabei.
Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass nicht lauter "Blendgranaten" im Straßenverkehr unterwegs sind. Mir ist das recht.

tweiner hat geschrieben:Andere Länder können doch auch, oder?

Andere Länder haben keine Hauptuntersuchung für KFZ oder verhängen ein Tempolimit. Es gibt Unterschiede zwischen können und wollen. Was genau ist Dein Argument?

Pechvogel am 23 Nov 2023 09:46:44

tweiner hat geschrieben:Das Thema zeigt ... unser Debakel in Deutschland!
Wir haben typzugelassene Scheinwerfer H4, dort passt jede käufliche H4 Halogen-Lampe von Philips, Osram, Hella, Filmer, usw.. Die Scheinwerfer sind rund, oval, eckig, und es passen: Leuchtmittel Halogen H4. ... Andere Länder können doch auch, oder?...

Ja, genau!
Wie z.B. in China. Und bau mal ein Leuchtmittel, das in China produziert und vertrieben wird, in Deine Scheinwerfer ein.
Mal abgesehen davon dass es NICHT sicher ist das die überhaupt in die Scheinwerfer passen ( ich hatte jetzt mal H7 die waren im Durchmesser so groß das sie nicht mal durch die Öffnung passten ) strahlen sie auch u.U. noch gleichmäßig ab.
Und LED strahlen IMMER anders ab als Halogen!

Ein H4-Leuchtmittel hat nunmal Abblend- und Fernscheinwerfer in einem "Gehäuse" vereint. D.h. dann im Umkehrschluss das der Reflektor im Scheinwerfer aus dem asymetrisch austretenden Licht einen Lichtkegel formen muß der
1. den Gegenverkehr nicht unnötig blendet / stört und
2. trotzdem die Fahrbahn möglichst weit und möglichst gut ausleuchtet.
Damit das ordentlich funktioniert sind die Leuchtmittel in einem sehr engen Toleranzfeld genormt und die Scheinwerfer werden nach diesen genormten Leuchtmitteln entwickelt, produziert und für den Straßenverkehr zugelassen.
Wenn man nun ein anderes Leuchtmittel verwendet, das nicht der Normung entspricht, dann erfüllt der Scheinwerfer u.U. nicht mehr die Zulassung.

Und genau darum geht es ja bei Osram, Philips und Co. Die müssen nachweisen dass die Scheinwerfer trotz dem ungenormten Leuchtmittel noch die Zulassung erfüllen.
Dafür sind sehr umfangreiche Tests erforderlich, die entsprechend Geld kosten.
Das kommt dann irgendwo der Sicherheit im Straßenverkehr zu Gute.

Aber man könnte natürlich auch irgendwelche Felgen mit irgendeiner Reifengröße auf dem Auto montieren. Geht in anderen Ländern ja auch.



Grüße
Dirk

Edit: Max war schneller! :evil: :D

willi_chic am 23 Nov 2023 10:27:11

Grandeur hat geschrieben:Bei mir brachten die Osram Nightbreaker Verbesserung des Abblendlichts. Standfestigkeit soll wohl geringer sein, aber bei mir funktionieren sie seit 5 Jahren/35tkm ohne Ausfall.

Als Faustregel gilt: Erhöht man die Versorgungsspannung einer Lampe um 5 %, so steigt der Lichtstrom um 20 %, aber gleichzeitig wird die Lebensdauer halbiert.

also legt man die Lampe nicht für eine Versorgungsspannung von 13,2V aus, sondern für 12,5V, und schon hat man diesen Effekt

grüße klaus

rkopka am 23 Nov 2023 11:12:44

tweiner hat geschrieben:Das Thema zeigt ... unser Debakel in Deutschland!
Wir haben typzugelassene Scheinwerfer H4, dort passt jede käufliche H4 Halogen-Lampe von Philips, Osram, Hella, Filmer, usw.. Die Scheinwerfer sind rund, oval, eckig, und es passen: Leuchtmittel Halogen H4. ... Andere Länder können doch auch, oder?...

Dabei war man in D schon früher recht frei in der Gestaltung. In den Staaten waren lange Zeit nur wenige fertige Birne-Reflektoreinheiten zugelassen, die alle benutzen mußten. So saß der Leuchtfaden immer genau im Reflektor.
Wie schon geschrieben geht das mit heutigen LEDs nicht 1:1, weder die Winkel, noch die kleine Fläche. Man braucht ja nur bei den Innenlampen schauen oder auch bei einigen Lampen im Haus, die nicht für LEDs gebaut waren. Da kann nach Wechsel auf LED das Licht teilweise sehr eigenartig aussehen.

Grandeur hat geschrieben:So eine LED kostet in der Serienproduktion wenige Cent. Die Differenz zu dem ca. VK 100.- ist für die Entwicklung, Abnahme, Marketing, Großhandel, Einzelhandel,… Also Freigaben nur für Volumenmodelle von denen noch viele auf den Straßen sind.

Wenige cents sind aber nur für eine einzelne schwache LED. Im KFZ braucht man aber die starken mit einer Regelung und entsprechenden Maßnahmen zur Wärmeabfuhr und oft auch noch mehrere in einem passenden Rahmen. Das sind keine €100, aber auf jeden Fall mehr als ein paar cents.

RK

Jagstcamp-Widdern am 23 Nov 2023 11:35:59

wenn ich mit dem Womo nachts fahre, dann ist das deutsche autobahn.
mir ewig hell genug....
auf reisen will ich was sehen, also tagfahrten! :idea:

allesbleibtgut
hartmut

peter1130 am 23 Nov 2023 11:43:15

Ich würde bei so einem alten Fahrzeug mal messen wieviel Spannung an der H4 Birne anliegt. Oft ist der Spannungsabfall so groß ( gerade bei den alten Ducatos ) das die H4 Lampe einem Teelicht gleicht.

Es sollten bei laufendem Motor mindestens 13V anliegen. Unbedingt von Masse Birne auf Plus Birne messen. Der Spannungsabfall kann sowohl Masse wie auch Plusseitig sein. Wenn es Masse ist kann man das relativ einfach mit Reinigung des Massepunktes beseitigen.

Spannungsabfall Plusseitig würde ich mit einer Relaisschaltung reparieren. Genau das habe ich damals bei meinem T4 gemacht. Das Licht war danach um Welten besser.

Gast am 23 Nov 2023 11:52:50

tweiner hat geschrieben:Warum zum Teufel werden die LED Leuchtmittel nicht für Nutzung in H4 Scheinwerfern spezifiziert? Andere Länder können doch auch, oder?


Welche anderen Länder können das? Mindestens für alle Länder in der EU gibt es eigene Zulassungslisten…. --> Link

Gruß Dieter

Olli2305 am 23 Nov 2023 12:07:32

peter1130 hat geschrieben:.
...
Spannungsabfall Plusseitig würde ich mit einer Relaisschaltung reparieren. Genau das habe ich damals bei meinem T4 gemacht. Das Licht war danach um Welten besser.


Genau das habe ich auch schon am Motorrad und einem Suzuki SJ gemacht, Anschluss der Scheinwerfer direkt von der Batterie über ein Relais,das von der Original Verkabelung angesteuert wird. Natürlich mit Sicherung. Kostet fast nichts und das Ergebnis lässt sich sehen.

Pechvogel am 23 Nov 2023 14:26:43

Bevor ich Kabel legen würde würde ich mir erstmal überlegen wie alt die jetzigen "H7-Birnchen" sind.
Wenn die schon 10 Jahre oder mehr ihren Dienst tun dann könnten die vielleicht in den Ruhestand?




Grüße
Dirk

andwein am 23 Nov 2023 16:34:02

tweiner hat geschrieben: Warum zum Teufel werden die LED Leuchtmittel nicht für Nutzung in H4 Scheinwerfern spezifiziert? Andere Länder können doch auch, oder? Thomas

Zähl doch mal bitte die Länder auf! Wer sind die "Länder". Die Typzulassung erfolgt eigentlich europaweit und in der sind solche Einzelheiten wie Beleuchtungsaufbau, Ausleuchtung etc. festgelegt.
Nicht nur schreiben und behaupten sondern bitte auch belegen! Das würde vielen Lesern wirklich helfen.
Gruß Andreas

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