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Dukato 244 Bj 03 NB Flair 7100 LiFePo4 keine Akkutrennung


jochen2 am 29 Dez 2023 18:35:45

Hallo,
wir haben im August 2023 von Naß-Akkus (2 x 100Ah) auf LiFePo4 (2 x150Ah, Fabrikat Bulltron) umgerüstet ohne Veränderung der Original-Elektrik.
Das Womo ist mit Kontrol-Panel CBE PC-540HY, mit Relaisbox DS 540HY, mit 12V Verteilermodul DS 340HY (Parallelbatterie-Relais 12V-70A) und mit Ladegerät A2018 ausgestattet.

Nach dem Umbau waren wir 2 x 2 – 3 Wochen unterwegs, jeweils mehere Tage an einem Ort. Während dieser Zeit haben wir per Landstrom sowie auch während der Fahrt per Lichtmaschine geladen. Der Füllstand ist dabei niemals unter 30% gefallen. Bei dem niedrigen Füllstand betrug der Lichtmaschinen-Ladestrom nach dem Start für ca.1 Minute max 42 A und stellte sich dann auf knapp 30A ein. Die Nutzung lief ohne Probleme, bis Mitte Nov 23.

Während der Frosttage Ende Nov/Anfang Dez habe ich die Gasheizung laufen lassen. Trotz täglicher Kontrolle der Akku-Ladestände per App wurden die LiFePo4 Akkus bis zur Abschaltung entladen. Die Aufladung erfolgte über Landstrom und eingebautem Ladegerät, die App zeigte keine Auffälligkeiten. Das Bedienteil im Womo zeigte das gleichzeitige Laden auch des Starterakkus. Nach 2 Tagen das Womo wieder vom Landstrom getrennt, leider wuden jetzt Starter- und Aufbauakkus nicht mehr voneinander getrennt (im Bedienteil wird die Verbindung von Starter- und Aufbauakkus angezeigt, für beide auch die gleiche Spannung von 13,2V). Messungen an den Eingängen B1 und B2 der Verteilerbox-DS 340HY per Meßgerät ebenso gleiche Spannugen. Nach dem Abklemmen der Starterakku-Leitung von der Klemme B1 liegen an der Klemme 13,0V an. Nach einer Woche nochmals Spannungen gemessen, leider war das Messgerät noch auf 10A-Strommessung eingestellt. Beim Anlegen der Messspitzen an Masse und B1 (Anschluß des Starterakkuus, Akkukabel aber noch abgeklemmt) klickte hörbar ein Relais. Nach Umstellung auf Spannungsmessbereich habe ich an B1 1,9V gemessen, an B2 13,05V, am Kabel des Starterakkus 12,25V. Die Anzeige im Womo für die Verbindung der Akkus ist erloschen, so soll es sein. Nun scheint alles in Ordnung, wenn dort nicht die 1,9V anliegen würden. Diese haben evtl eine Art Selbsthaltung des Relais erzeugt.

Festgebranntes Trennrelais (in der Doku Batterieparallel-Relais) fällt ja wohl aus, aber es besteht evtl ein Problem in der Ralaisansteuerung.

Die Ursache erkenne ich noch nicht, ist es Zufall und normaler Verschleiß oder liegt in Verbindung mit der LIFePo4 ein zu hoher Stromfluß für das Relais vor.
Kennt jemand dieses Problem, ich bin gespannt auf Eure Kommentare, gern auch für Vorschäge zur Abhilfe.
PS, Der Ladestrom des eingebauten Ladegerätes ist mit 25A abgesichert, Die Sicherung ist heil. Der Motor wurde seit dem Urlaubsende nicht gestartet, die Trennung der Akkus war laut Anzeige auch bei Urlaubsende noch okay. Wenn ein zu hoher Strom aufgetreten ist, dann von Starter- zu Aufbauakku, könnte das sein? Wir fahren das Womo seit 2008 ohne nenneswerte Probleme.

Liebe Grüße
Jochen

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andwein am 30 Dez 2023 12:13:00

jochen2 hat geschrieben:......Festgebranntes Trennrelais (in der Doku Batterieparallel-Relais) fällt ja wohl aus, aber es besteht evtl ein Problem in der Ralaisansteuerung. Liebe Grüße Jochen

Trenn/Koppelrelais in der Standart EBL/Womotechnik sind auf ca. 70A Schaltstrom ausgelegt. Für eine Bleikonfiguration ist das OK, für 2x140Ah Lithium ist es zu schwach. Probleme treten auf wen die SoC der zu verbindenden Batterien zu unterschiedlich sind.
Guten Rutsch, Gruß Andreas

jochen2 am 10 Jan 2024 20:49:19

Andreas hat geschrieben:
Mein Motto: Erst messen, dann analysieren, danach planen und dann erst umsetzen.

Hallo Andreas,
herzlichen Dank für die Antwort und ein frohes neues Jahr, auch allen
anderen Forumsteilnehmern
Zitat: Mein Motto: Erst messen, dann analysieren, danach planen und dann erst umsetzen

Leider weiche ich trotz guter Vorsätze immer mal wieder davon ab, ich muß sorgfälltiger werden.
Nochmals Dank für den Hinweis für zu hohe Ströme bei geringem SoC. Offensichtlich muß der max mögliche Stromfluß zwischen den Akkus und auch der Ladestrom der Lichtmaschine begrenzt werden. Also ist ein Ladewandler erforderlich.
Zwischenzeitlich war ich nochmals am Womo und habe die Spannungen gemessen:
B1 = 0V (Kabel vom Starterakku immer noch abgeklemmt)
B2 = 13,0V (Anschluß Aufbauakku)
Kabel vom Starterakku = 12,5V (immer noch abgeklemmt)
Also Trennrelais hat geöffnet.
Kabel aufgelegt, Landstrom angesteckt, im Display wird Verbindung der Akkus nicht angezeigt. Landstrom wieder abgesteckt.

Als Ladewandler habe ich mir den Votronic VCC1212-50 angesehen. Im Schaltplan 3 in Kombination mit EBL sind Trennrelais und ein zusätzliches Umschaltrelais sowie ein Relais für den Ladekreis für den Ladestrom dargestellt. Ich vermute bei meinem Womo, daß kein separates Relais für den Ladekreis der Starterbatterie (für vom Netz laden) verbaut ist, sondern das Trennrelais zum Mitladen der Starterbatterie geschlossen wird. Deshalb werde ich den Anschluß von B1 freilassen, sondern das Kabel von der Starterbatterie zum Eingang des Ladewandlers und von dessen Ausgang zu den LiFePo4. Beide Leitungen erhalten zusätzlich je eine 60A Sicherung. Das Ladegerät werde ich durch ein Victron Blue Smart IP22, 30A mit 3 Ausgängen ersetzen (ist schon bei mir vorhanden, hatte ich im Paket mit den Bulltrons gekauft aber noch nicht eingebaut). Die Starterbatterie wird am separaten Ausgang angeschlossen, die Bulltrons gemeinsam parallel an einen weiteren. Die Ladeleitung zur Starterbatterie erhält einen Schalter, damit ich nur bei Bedarf diese mitladen kann. Bleibt nur noch die fehlende Spannungsanzeige der Starterbatterie in der Anzeige, denn die bleibt ja bei 0. Dafür habe ich noch keinen Plan, notfalls verzichte ich auch darauf. Eventuell gibt es ja hier im Forum eine Idee zur Lösung.
Alternativ habe ich mir auch den Ladebooster von Victron, Orion-Tr Smart DC/DC nicht isoliert, angesehen. Den würde ich in gleicher Weise anschließen wollen.
Der erzeugte Strom der Lichtmaschine beträgt laut technischem Handbuch 95 oder 120A, da werde ich nochmals das Typenschild suchen.
Aber für beide Ausführungen wären 30 oder 39A Ladestrom für die Bulltrons für mich okay, bisher lag der Ladestrom bei ca 30A.
Ist meine Vorgehensweise sinnvoll? Oder gibt es eine bessere Lösung bei Beibehaltung der CBE-Elektronik. Die Nachrüstung möchte ich bis Ende Februar erledigt haben.
Ich hoffe auf Deinen Kommentar, Andreas, freue mich aber auch auf weitere Beiträge.

Mir scheint, ich habe den Beitrag nicht dem richtigen Thema zugeordnet, kann ich das noch ändern?
Mit freundlichem Gruß
Jochen

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