hopfabaua am 10 Jan 2024 17:41:55 Servus
Ich hab eine Frage zur obigen Anzeige.
Letztens fuhr ich ein extremes Gefälle, so das ich die Bergabfahrhilfe einschaltete. Nach ca 100m bei gefühlten 25% kam obige Meldung. Unten kontrollierte ich die Bremsflüssgkeit, die im Mittel ist. Die Bremsbeläge haben knapp 50k drauf, und waren bei der letzten Kontrolle, im August noch gut.
Was denkt oder wisst ihr wieso die Anzeige kam??
Danke für Ideen und Hinweise
WoMoNK19 am 10 Jan 2024 18:02:17 Hallo, hopfabaua hat geschrieben:...... Danke für Ideen und Hinweise
Ich denke, dass die Kontrollleuchten an einem Fiat manchmal ein Eigenleben entwickeln. Das könnte damit zusammen hängen, dass die Sensoren / die Elektronik empfindlich gegen Feuchtigkeit sind. Im Bekanntenkreis gibt es mehrere Ducatos die über ihre Lämpchen etc. Fehler melden, diese aber auf Grund der Selbstheilungskräfte der Ducatos dann auch wieder verschwinden. Im übrigen geht Bremsenkontrolle ungefähr wie folgt: a) ich schau mir alle Beläge an, ob die noch gut genug sind für die nächste Reise / bis zur nächsten Kontrolle. Wenn die nicht mehr gut sind werden diese getauscht. Für die Kontrolle der Beläge brauchts meistens nur ne gute Taschenlampe. b) ich teste die Bremsflüssigkeit auf den Wassergehalt. Ist der größer als 2 % wird die Bremsflüssigkeit getauscht. mit so was zum Besipiel kann jeder das schnell testen: Link zum eBay ArtikelWer sich das nicht zutraut oder nicht kann, kein Problem, diese Kontrolle ist für ne geübte Werkstatt eine Sache von 15 Minuten, inklusive Wohnmobil rein in die Werkstatt und wieder raus. Bei mir ist das in der jährlichen Inspektion automatisch mit enthalten. Da schaut sich meine Werkstatt das Wohnmobil sowieso gründlich an um festzustellen " ...ob noch alles fest ist...". Der Wechsel der Bremsbeläge oder der Bremsflüssigkeit, den sollte man dann der Werkstatt überlassen, wenn man nicht genau weiss, wie man sowas an seinem eigenen Wohnmobil macht. WoMo NK19
rkopka am 10 Jan 2024 18:04:57 hopfabaua hat geschrieben:Letztens fuhr ich ein extremes Gefälle, so das ich die Bergabfahrhilfe einschaltete. ... Was denkt oder wisst ihr wieso die Anzeige kam??
Jemand meinte, daß ein Sensor im Flüssigkeitsbehälter bei Schrägstellung zu wenig Volumen erkennt. Ich hatte das schon mehrmals. Meine Vermutung ging auch Richtung Drehzahl bzw. Motor nur bremsend (keine Hilfe) ? Auf jeden Fall war es nach kurzer Zeit wieder weg, als ich dann eben mit Motorleistung gefahren bin oder zumindest im Stand den Motor etwas habe laufen lassen. Bremsflüssigkeit wird jährlich beim Pickerl getestet, war noch nie schlecht. RK
hopfabaua am 10 Jan 2024 18:23:50 rkopka hat geschrieben:Jemand meinte, daß ein Sensor im Flüssigkeitsbehälter bei Schrägstellung zu wenig Volumen erkennt. Ich hatte das schon mehrmals.
RK
Servus In diese Richtung gehen meine Überlegungen auch. Vor Allem weil die Anzeige, als es etwas flacher wurde, sofort wegging. Umso besser die Beläge abgefahren sind, umso mehr Flüssigkeit hält sich hinter den Bremskolben auf, dann sinkt der Flüssigkeitsstand im Behälter, das extreme Gefälle dazu, und der Sensor bringt die Meldung. Werd beim nächsten Belägewechsel im Anschluß die Flüssigkeit bis oben auffüllen. Wenn Fiat da bei Auslieferung so gespart hat wie beim Motoröl, dann wundert mich nichts. Gruß und Danke
Pechvogel am 10 Jan 2024 18:37:10 hopfabaua hat geschrieben:...Werd beim nächsten Belägewechsel im Anschluß die Flüssigkeit bis oben auffüllen....
Oder vielleicht gleich ganz wechseln ( lassen )? :gruebel: So häufig steht bei Wohnmobil-Ducatos das Belagwechseln ja nicht an und wenn die ( Brems- ) Kolben sowieso gerade wieder ganz hinten sind kann man auch wieder bis Maximum auffüllen. Wenn man mit dem Wechseln der Bremsflüssigkeit wieder wartet bis die neuen Beläge dann auch 30.000km gelaufen sind, geht die "Schätzerei" wieder von vorne los. Bei zu wenig kommt die Kontrollleuchte, bei zu viel muss man die "Plörre" absaugen BEVOR die Kolben beim nächsten Belagwechsel zurück gedrückt werden... Wie alt ist die Bremsflüssigkeit jetzt schon? Grüße Dirk
Elgeba am 10 Jan 2024 19:25:52 Ich lasse jedes Jahr die Bremsflüssigkeit kontrollieren,nach spätestens 3 Jahren wird gewechselt,das ist mir meine Sicherheit wert.
Gruß Bernd
rkopka am 10 Jan 2024 23:04:31 Pechvogel hat geschrieben:Wenn man mit dem Wechseln der Bremsflüssigkeit wieder wartet bis die neuen Beläge dann auch 30.000km gelaufen sind, geht die "Schätzerei" wieder von vorne los.
Warum überhaupt wechseln ? Den Wassergehalt kann man ja einfach messen (bei uns jedes Jahr Standard). Wenns nicht mehr paßt, kann man immer noch wechseln. Bisher war nie was bei einem meiner Fahrzeuge. Ich hab die Rechnungen nicht so genau kontrolliert, aber beim Service (sehr selten) wurde AFAIK nichts gemacht. Und an den Bremsen war auch noch nichts (12 Jahre). RK
Pechvogel am 10 Jan 2024 23:37:21 rkopka hat geschrieben:…Warum überhaupt wechseln ? Den Wassergehalt kann man ja einfach messen…
Kann man das? Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d.h. sie verbindet sich mit der Feuchtigkeit in der Luft. Das kann man im Ausgleichsbehälter relativ einfach messen. Die Bremsflüssigkeit kommt über die Dichtungen der Kolben aber auch mit Luft in Berührung. D.h. die Bremsflüssigkeit in den Zylindern kommt auch mit Luft in Berührung. Und die Zylinder liegen in der Regel waagerecht, d.h. die Schwerkraft wirkt hier nicht ( bzw. wirkt natürlich schon :D aber das „Wasser“ steigt eben nicht nach oben ). UND Bremsflüssigkeit zersetzt sich im Laufe der Zeit, gerade bei hohen Temperaturen. Die Bremsscheiben, „Beläge“, Zylinder, … und damit auch die Bremsflüssigkeit „am Rad“ werden sehr warm. Die im Ausgleichsbehälter eher nur sehr selten bis garnicht. Die Empfehlung „alle 2 Jahre wechseln“ kann man, je nach Einsatz, als übertrieben ansehen. Wenn ich mit meinem 12 Jahre alten 3,5t-Bomber, der im Gegensatz zu den meisten PKWs sowieso schon knapp am Limit bewegt wird, eine Passstraße runter fahre dann kann ich alles gebrauchen nur keine kochende, mit Luftblasen durchsetzte Bremsflüssigkeit. :mrgreen: Ist ähnlich wie mit‘m Airbag: wenn Du merkst das er nicht mehr funktioniert wie vorgesehen ist es zu spät! :mrgreen: Grüße Dirk
rkopka am 10 Jan 2024 23:48:13 Pechvogel hat geschrieben:Die Bremsscheiben, „Beläge“, Zylinder, … und damit auch die Bremsflüssigkeit „am Rad“ werden sehr warm. Die im Ausgleichsbehälter eher nur sehr selten bis garnicht.
Wenn ich mit meinem 12 Jahre alten 3,5t-Bomber, der im Gegensatz zu den meisten PKWs sowieso schon knapp am Limit bewegt wird, eine Passstraße runter fahre dann kann ich alles gebrauchen nur keine kochende, mit Luftblasen durchsetzte Bremsflüssigkeit. :mrgreen:
Sie werden heiß, wenn man viel bremst, aber das sollte im Normalbetrieb ja nicht der Fall sein, wenn man kein Rennen fährt. Und Paßstraße runter sollte der Motor das meiste erledigen. Wenn man die Bremse häufig braucht, ist es zu extrem oder man macht was falsch. Ich hab nach einigen steilen Abfahrten mal geschaut und nie war was nennenswert warm. RK
Pechvogel am 11 Jan 2024 00:08:26 Die Beläge an meinem Ducato-Womo haben jetzt 75.000 „auf der Uhr“ und an wechseln muss ich im Moment nicht denken. Trotzdem sind die schon sehr warm geworden!
Und wenn man, eine Passstraße runter, gerne noch mit‘m Hänger dran, ( fast ) nur mit dem Motor bremst … :gruebel:
Grüße Dirk
Tinduck am 11 Jan 2024 09:49:06 Pechvogel hat geschrieben:Und wenn man, eine Passstraße runter, gerne noch mit‘m Hänger dran, ( fast ) nur mit dem Motor bremst … :gruebel:
...dann hat die wohl nicht viel Gefälle gehabt. Fahrt z. B. mal den Zirler Berg runter, da ist fast nix mit Motorbremse, selbst im 1. Gang steht man alle 10 Sekunden auf der Bremse, um die Drehzahl wieder runter zu bringen. Und dabei wird die Bremsflüssigkeit mit Sicherheit schwer gestresst. Allerdings 5-Tonner, kein 3,5-Tonner, das spielt schon eine Rolle, Stichwort Hangabtriebskraft. Bei uns wird bei der jährlichen Wartung die Bremsflüssigkeit gewechselt. Kost 'n Appel und 'n Ei und man ist auf der sicheren Seite. Aber das hat ja jeder selbst in der Hand. bis denn, Uwe
hampshire am 11 Jan 2024 09:55:32 Tinduck hat geschrieben:Fahrt z. B. mal den Zirler Berg runter, da ist fast nix mit Motorbremse, selbst im 1. Gang steht man alle 10 Sekunden auf der Bremse, um die Drehzahl wieder runter zu bringen.
Ja, wenn's zu steil ist bremst der Motor nicht ausreichend mit. Das ist ganz simple Physik. Zur Bremsflüssigkeit: Ginge bei meinem Fahrzeug die Leuchte an würde ich die Bremsflüssigkeit auf Menge und Zustand prüfen. Ganz einfach. Den Wechsel der Flüssigkeit mache ich im vorgeschlagenen Turnus mit der Inspektion.
hopfabaua am 11 Jan 2024 11:15:19 Pechvogel hat geschrieben:Oder vielleicht gleich ganz wechseln ( lassen )? :gruebel:
Wie alt ist die Bremsflüssigkeit jetzt schon?
Grüße Dirk
Servus, und Danke für Tip´s Bis die Beläge runter sind vergeht noch Zeit, dann ist, meines Erachtens, auch gleich ein Flüssigkeitswechsel angebracht. Um keine Diskussion anzustoßen, schreib ich hier mal nicht wie alt die Flüssigkeit dann evtl ist, aber ich bin kein Passfahrer oder Dauerbremser, drum hab ich da meine eigene Meinung, und Erfahrung. Und für die Angsthasen, die jetzt wieder mit,,Gefährdung,, kommen....ich mache meine Bremsen seit 40 Jahren selber...von Auflaufbremse, bis Kipperbremse über Trommelbremse etc. Mich hätte eigtl nur interessiert ob ein Zusammenhang von Anzeige mit Bergabfahrhilfe bestehen könnte. Ich denke das evtl die Hinterachse besser gebremst wird wie bei der normalen Bremsung, und deshalb der Flüssigkeitsstand genau um das kleine Etwas gesunken ist,das die Anzeige ausgelöst hat, oder es war doch das extreme Gefälle. Vorerst wird der Flüssigkeitsstand um 2-3mm erhöht, und irgendwann gewechselt. Servus
WoMoNK19 am 11 Jan 2024 12:31:45 Hallo, hopfabaua hat geschrieben:..ich mache meine Bremsen seit 40 Jahren selber...
Ich denke das evtl die Hinterachse besser gebremst wird wie bei der normalen Bremsung, .... ...
gemäß meines letzten Wohnmobil - TÜV - Berichts sind die Bremsleistungen der 1. Achse zur 2. Achse um 2 bis 3 nM unterschiedlich. Damit ergibt sich ein Unterschied der kleiner als 1 % ist (das könnte evtl. die Meßtoleranz des Bremsenprüfstandes sein.) Wenn wir uns jetzt die Vektorverteilung der Kräfte beim Bergabfahren anschauen, dann gehe ich davon aus, dass auf der Vorderachse mehr Gewicht lastet als in der Ebene, und sie deshalb auf Grund der Mehrbelastung einen größeren Reibwert auf den Asphalt übertragen kann und somit mehr Bremsleistung bringt als in der Ebene. Heißt für mein Wohnmobil: in der Ebene "Gleichstand", am Berg "mehr Bremskraft" vorne. Aber mit 40 Jahren Erfahrung kannst Du das bestimmt besser beurteilen. WoMo NK19
Pechvogel am 11 Jan 2024 12:52:06 hopfabaua hat geschrieben:...Mich hätte eigtl nur interessiert ob ein Zusammenhang von Anzeige mit Bergabfahrhilfe bestehen könnte. Ich denke das evtl die Hinterachse besser gebremst wird wie bei der normalen Bremsung, und deshalb der Flüssigkeitsstand genau um das kleine Etwas gesunken ist,das die Anzeige ausgelöst hat, oder es war doch das extreme Gefälle...
Könnte theoretisch sein, macht BMW ja z.B. auch. Allerdings weiß ich das beim Duc jetzt nicht mit Sicherheit. ABER: wenn mehr Bremsleistung auf die Hinterräder verlagert würde dann müssten die 44er Kolben des Bremssattels etwas "mehr bewegt" werden als sonst die beiden 56er Kolben vorne. Und ein 44er braucht weniger Öl wie zwei 56er!?! :gruebel: Also ich glaube eher das, bei einer Verlagerung der Bremskraft nach hinten, weniger Öl gebraucht wird. Grüße Dirk
Tinduck am 11 Jan 2024 13:27:17 Also erstens bremst die Vorderachse bei Zweiachsern mit vergleichbaren Achslasten in den allermeisten Fällen auch in der Ebene mehr als die Hinterachse, weil sich der Schwerpunkt beim Bremsen nach vorn verlagert. Bergab kommt noch mehr Gewicht drauf. Aus genau dem Grund sind auch die Bremsscheiben vorn oft größer als hinten, oder vorn innenbelüftet und hinten massiv etc. pp.
Und zweitens wird nicht für mehr Bremsleistung mehr Bremsflüssigkeit benötigt. Die Flüssigkeit wird solange in die Leitungen gepresst, bis der Druck aufgebaut ist. Mehr Druck bedingt nur unwesentlich mehr Flüssigkeit, nur durch Ausdehnung der Bremsleitungen, die man naturgemäß so gering wie irgend möglich hält. Die Beläge und die Scheiben sind nicht kompressibel.
Die Bremsbeläge nutzen nicht so schnell ab, dass da während der Bremsung nachgepumpt werden muss oder eine härtere Bremsung viel mehr Bremsflüssigkeit benötigt. Merkt man ja auch daran, dass sich der Pedalweg nicht groß ändert, wenn man hart oder sehr hart bremst.
bis denn,
Uwe
Pechvogel am 11 Jan 2024 13:55:55 Tinduck hat geschrieben:Also erstens bremst die Vorderachse bei Zweiachsern mit vergleichbaren Achslasten in den allermeisten Fällen auch in der Ebene mehr als die Hinterachse, weil sich der Schwerpunkt beim Bremsen nach vorn verlagert.
Jein! Autos ( LKWs, Womos,... ) hatten früher mal ein mechanisches Bremskraftregelventil das bei einem plötzlichen Druckanstieg im Bremssystem ( "der Idiot latscht plötzlich volle Lotte auf das Pedal" ) den Bremsdruck nochmal stärker auf die Vorderachse verteilt hat weil die Hinterachse bei einer Vollbremsung eben auch stärker entlastet wird. D.h. die Vorderachse blockiert durch die "zusätzliche Achslast" später und kann daher mehr Druck verarbeiten. Die Hinterachse hingegen wird stark entlastet und blockierende Räder verzögern schlechter ( mit ABS blockieren die Räder zwar nicht mehr, die Lastverteilung bleibt aber ) D.h. aber auch das die Bremskraftverteilung "im normalen Betrieb" nach hinten mehr Kraft verteilt wie bei einer Notbremsung. Heute passiert sowas, klar, elektronisch. Und viele Hersteller ( ob / wann Fiat das beim Ducato so macht weiß ich jetzt aber nicht ) bremsen auch die Hinterräder stärker wenn man z.B. mit Tempomaten unterwegs ist und die Geschwindigkeit zu hoch wird.... Da finden also durchaus Eingriffe im laufenden Betrieb statt! Tinduck hat geschrieben:Und zweitens wird nicht für mehr Bremsleistung mehr Bremsflüssigkeit benötigt. Die Flüssigkeit wird solange in die Leitungen gepresst, bis der Druck aufgebaut ist..
Sorry, aber nochmal Jein: Klar kann man Bremsflüssigkeit ( fast ) nicht komprimieren. Eine Bremsleitung aus "Gummi" arbeitet aber mehr als eine Stahlflexleitung. Und die Bremsbeläge müssen ja auch ( fester ) an die Scheiben gepresst werden. D.h. die Kolben müssen sich ein stückweit bewegen ( 1 - 2 mm ). Und dafür wird eben Bremsflüssigkeit benötigt. Für einen ( "kleinen" ) Kolben wird dabei halt weniger benötigt wie für zwei ( größere ). Wenn also die Verteilung in eine Richtung verschoben wird dann müssen statt 2 großen Kolben vielleicht nur ein kleinerer Kolben bewegt werden. Oder umgekehrt. Es kann also durchaus sein das man, je nach Zustand, mal geringfügig mehr oder halt weniger Bremsflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter in das System pumpt. Und falls dieses "geringfügig mehr" gerade ausreicht um den Schwimmerschalter im Ausgleichsbehälter schalten zu lassen.... Grüße Dirk
ManfredK am 11 Jan 2024 14:05:08 Es lohnt einen Blick in den geöffneten Vorratsbehälter der Bremse zu werfen. Dann wird die "Fehlermeldung" hinsichtlich des Flüssigkeitsstandes bei starkem Gefälle auch sofort klar. Man muss sich hier die Köpfe wegen ein paar ml mehr oder weniger in den Leitungen nicht zerbrechen...
selbstschrauber am 11 Jan 2024 17:13:55 Die blödsinnige Meldung hatten wir bei unserem auch. Beim stärkeren Bremsen oder beim Bremsen in starken Kurven, oder wenn es steil bergab ging und gebremst wurde. Der Bremsflüssigkeitsstand war durch den Verschleiß der Bremsbeläge etwas gesunken und bei diesen Fahrzuständen, wenn die Flüssigkeit etwas wegschwappt, wurde der Sensor nervös. Hab dann ein paar ml nachgeschüttet und seitdem Ruhe. Km Stand bei dem es anfing war so ca 45tkm. Also einfach bischen nachschütten und fertig.
LG
Selbstschrauber
hopfabaua am 11 Jan 2024 18:55:19 selbstschrauber hat geschrieben:Die blödsinnige Meldung hatten wir bei unserem auch.... wenn es steil bergab ging und gebremst wurde wurde der Sensor nervös. Hab dann ein paar ml nachgeschüttet und seitdem Ruhe. Km Stand bei dem es anfing war so ca 45tkm. Also einfach bischen nachschütten und fertig.
LG
Selbstschrauber
Genau so ist es bei mir auch.....ich habe 46tkm drauf. Gruß und Danke
Trialer am 12 Jan 2024 18:12:53 Achtung beim Nachfüllen von Bremsflüssigkeit, bei schon "abgebremsten" Belägen. Sind die Beläge zum Wechseln werden die Bremskolben zurückgedrückt. Nun kann es sein, daß zu viel Bremsflüssigkeit im System ist und der Bremsflüssigkeitsbehälter platzt.
Pechvogel am 12 Jan 2024 18:33:16 Trialer hat geschrieben:… der Bremsflüssigkeitsbehälter platzt.
Ich dachte immer der hätte ‘ne Entlüftung damit er, wenn sich die Beläge abnutzen, kein Vakuum zieht? :gruebel: Grüße Dirk
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