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Atlantikküste


Wolfgang13 am 07 Jul 2007 23:38:21

23.06.
Unser erster Tag beginnt wie üblich mit Hundetraining. In diesem Jahr ist es Welpenspiel für unsere 10 Wochen alte Gha-Shania. So ist unser erster Urlaubspunkt bereits nach 13km Hattingen. Von dort geht es dann mittags richtig los. Das Navi ist auf einen Stellplatz 20km südlich Amiens eingestellt - 475km. Das muss genügen - wir sind im Urlaub und nicht auf der Flucht


24.6.
Den Stellplatz in Conty an der Feuerwehr kann ich als Zwischenstop auf halber Strecke zur Bretagne nur empfehlen. Ein kleines Örtchen völlig ruhig mit kostenloser VE.
Wir fahren weiter in die Bretagne. In Sables-d'Or-les-Pins nahe am Cap Frehel treffen wir uns mit Freunden. Ab hier fahren wir mit 2 Womos und fünf Hunden: 4 weiße Schäferhunde und Momo unsere Türkin.
Es regnet in Strömen und es ist nur kalt.



25.6.
Morgens früh ist es fast schön. Wir machen einen guten Strandspaziergang. Nachmittags kommt dann der Regen wieder zurück - die Bretagne ist wunderschön, aber das Wetter muss wenigstens ein kleines bisschen mitspielen. FLUCHT! Auf gen Süden, ein paar Kilometer schaffen wir noch. In einem kleinen Dorf südlich Nantes übernachten wir.


26.6.
Von südlich Nantes fahren wir weiter zur Gironde. Mit der Fähre setzen wir über.
Das Wetter ist immer noch nicht gut aber zumindest trocken und wärmer. Wir finden einen schönen Parkplatz direkt am Meer: Plage de Gurp 45,43417N -1,15194W


27.6.
Strandtag endlich warm! Und ins Wasser können wir auch - 19Grad. Die Brandung ist enorm, an schwimmen ist nicht zu denken, aber es macht Spass. Die Wellen ziehen die Beine weg.




28.6.
Noch ein Strandtag auf dem gleichen Platz. Zwei Übernachtungen sind erlaubt auf dem Parkplatz. Am Campingplatz nebenan erhalten wir VE. Abwasser aber nur eimerweise in die Kassettenentsorgung. Wir bleiben noch eine dritte Nacht.


29.6.
Wir zockeln wieder weiter. Fast nebenan in Montalivet ist ein Stellplatz mit Bodeneinlass. Da fahren wir mal eben drüber.
Im Ort ist Markt eine willkommene Gelegenheit den Kühlschrank aufzufüllen.
Wir fahren noch an den Lac d'Hourtin. In Maubuisson gibt es zwei Stellplätze. Der erste ist direkt am See aber verlassen. Wir fahren drauf, hätten es aber besser nicht getan. An jeder Stelle neben dem Fahrweg fällt der Wagen durch die dünne Grasschicht und versinkt im Sand. Gut, dass wir mit zwei Wagen sind und ein Abschleppseil dabei haben.
Der zweite Platz ist ruhig im Wald. Wir übernachten gut, werden aber morgens früh von der Gendarmerie zum schnellen Aufbruch genötigt. Sie wollen den Platz absperren. Die Ecke werden wir künftig meiden.


30.6.
von Maubuisson zur Düne von Pylat. Das ist ein Muss, wenn man schon mal hier in der Gegend ist. Da es heute richtig heiss ist, wollen wir auf alle Fälle noch an einen Strand. Stellplatz sieht mau aus und so steuern wir noch Mimizan an. Leider noch mal Fahrerei. Der Strand ist super, feinster Sand und frisch gesiebt.


1.7.
Heute ist der Sonnenofen abgeschaltet. So freut sich unsere Haut den Sonnenbrand zu verarbeiten. Stellplatz-Mimizan-Plage ist zu sehr Baustelle. Das wird sicher bald ein guter Stellplatz, aber mit 10€ auch teuer. Wir fahren 22km nach Gastes und stehen dort am Hafen auf Wiese mit viel Platz um uns herum.
Unsere kleine Gha-Shania sorgt ja überall für Interesse. Hier können sich direkt 3 Kinder gar nicht mehr von uns und unseren Hunden trennen und die zugehörigen Erwachsenen kommen immer kurz hinterher.
Abends müssen wir unsere Markisen zueinander ausrichten, damit wir draussen sitzen können. Jemand hat mal wieder den Wolkenkran offen gelassen.


2.7.
Der Wolkenkran ist wieder abgeschaltet. So bleiben wir noch hier stehen und es ist mal Ruhe ein paar Zeilen an diesem Tourbericht zu tippen.
Da kommt ein Herr und meint er hätte auch einen Weißen Schweizer Schäferhund. Er freut sich direkt mehrere dieser Hunde hier zu treffen. Nachmittags kommt wieder die Sonne durch und es wird ein lauer Abend.


3.7.
Regen ist angesagt und das Frühstück findet fast im Wagen statt.
Wir fahren die Küste wieder gen Norden zu dem Parkplatz an dem wir schon mal waren.
Es stürmt, die Brandung ist wunderschön, aber am Strand kann man nur im Anorak rumlaufen. Morgen soll es wieder warm werden. Hoffentlich!


4.7.
Nein es ist immer noch stürmisch. Noch ein langer Hunde- Strand- Spaziergang und dann wird eingeräumt. Da wir eh am Wochenende zurück sein wollen, können wir auch heute schon ein paar Kilometer gen Heimat machen. Auf an die Loire. Der Stellplatz in Beaugency 20km südwestlich von Orleans liegt direkt am Wasser. An der Brücke gibt es eine kleine Pizzeria. Unsere kleine Shania muss sich zum erstenmal im Restaurant benehmen. Es klappt prima.


5.7.
Wir haben lange geschlafen. Ganz in Ruhe beginnen wir den Heimfahrttag. Beim Bäcker holen wir noch frisches Brot fürs Frühstück und als wir endlich fertig sind, ist es bald Mittag. So fahren wir denn mit vielen Pinkelpausen für Shania die letzten 680km nach Hause. Abends sind wir da. Unsere Hunde freuen sich riesig als wir in unsere Straße einbiegen.
2878km in den wenigen Tagen war eine ganze
Menge.

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Tipsel am 08 Jul 2007 00:43:50

Da habt ihr aber eine gewaltige Strecke zurückgelegt.

Übrigens hätte das Hundegatter bei unsrem Rüpel nicht lange gestanden :D

eva b. am 09 Jul 2007 11:14:56

Hallo Wolfgang,
Bekannte von uns waren in der gleichen Zeit in der Bretagne. Nur Regen und Sturm :(
Dank für den Stellplatztip in Conty! Wir brauchen für die Zwischenübernachtung nur einen einfachen Platz zum Schlafen. Da scheint sich der Ort ja anzubieten.
Mich interessiert das Hundegitter. Ist das ein umfunktionierter Gartensteckzaun oder eine Spezialkonstruktion?

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JEFF und GITTE am 09 Jul 2007 11:16:34

**T**O**L**L**E** **F**O**T**O**S**

... und schöne Hunde,

Jeff & Gitte

Wolfgang13 am 09 Jul 2007 21:13:20

Conty: Der Platz ist gut. Nur der Wasserkran hat ein sehr kleines Gewinde. Da hatte ich nicht den passenden Anschluß für. Den haben aber auch die Franzosen nicht gehabt. Es war einfach ein Nummer kleiner.

Hundegitter: Das Gitter gab es auf der Hundeausstellung in Dortmund zu kaufen. Es sind jeweils 8 Seiten fest zusammenhängend. Wir hatten 2 Teile und unser Freunde auch. So konnten wir dann je nach Lage größer oder kleiner aufbauen. Wir mussten es aber auch etwas im Zickzack stellen. Sonst schmeißen die Hunde es einfach um.

Wolfgang

eva b. am 10 Jul 2007 09:15:01

Wolfgang13 hat geschrieben:Nur der Wasserkran hat ein sehr kleines Gewinde. Da hatte ich nicht den passenden Anschluß für.

Wir haben uns inzwischen so an die Giesskanne gewöhnt, dass unser Wasserschlauch eigentlich überflüssig ist.
Wolfgang13 hat geschrieben:Wir mussten es aber auch etwas im Zickzack stellen. Sonst schmeißen die Hunde es einfach um.

Da kann ich Euch zur Stabilisierung Elektrozaunpfähle aus Kunststoff empfehlen. Die haben einen Erdspiess und sind sehr leicht. Gibt es in unterschiedlichen Längen, je nach Tierart. Wenn ich so Eure Hunde betrachte, müssten die für Schafe eigentlich passen :D

Varadero_BW am 10 Jul 2007 11:45:51

Also dieses Hundegitter interessiert mich doch auch.

Wieviel Platz nimmt das im Staukasten denn ein? und wie schwer ist das denn?
Kann man das zumindest mit Zeltheringen (so Haken halt) auch im Grasboden befestigen?
Hüpfen die Hunde da nicht einfach drüber?


Frank

eva b. am 10 Jul 2007 12:31:50

Varadero_BW hat geschrieben:Hüpfen die Hunde da nicht einfach drüber?

Kommt wohl sehr auf den Hund an - ein quirliger Jack Russel wird wohl drüberspringen, ein fauler Rottweiler eher nicht :D
Aber nähere Angaben zum Gitter interessieren mich auch (v.a. das Gewicht). Ob es da Probleme auf Stellplätzen gibt? Schliesslich steckt man sich ja so eine Art Vorgarten ab :roll:

Wolfgang13 am 10 Jul 2007 23:25:51

Also ohne das Gitter zu wiegen. Ich schätze 15-20kg je Gitter und ich habe selbst 2 davon. (Unsere Freunde hatten auch noch 2 Gitter mit) Zusammengeklappt ist jedes ca. 8cm dick und beide zusammen habe ich hinter den Fahrersitz gestellt. Mein Staufach (unter dem Längsbett) ist leider zu schmal, so passen die Teile dort gar nicht hinein.

Viele Hunde können locker darüber springen. Es hängt vom jeweiligen Hund ab. Über meinen Gartenzaun könnten die Hunde auch springen, sie tuen es aber nicht.

Vorteil: Das Gatter erspart mir die Leinen und diese verheddern sich nicht in den Stützen der Markise.
Für den Urlaub mit einem Welpen, der noch nicht an die Leine gewöhnt ist, war das eine gute Lösung, die auch von unserer Umgebung auf Stellplätzen immer akzeptiert wurde.

Als Dauerlösung möchte ich die Gitter auch wegen Platz und Gewicht nicht mitnehmen.

Tipsel am 11 Jul 2007 00:23:14

Ich habs schonmal irgendwo geschrieben: wir haben an der Müritz Hunde gesehen, die eine gelegte Leine als Grenze ums Womo akzeptiert haben und ganz brav dort innerhalb der Begrenzung blieben, obwohl die Kerle draußen richtige Raudis waren.

Alles eine Frage der Erziehung 8) Unser Bruno akzeptiert auch das 50 cm-Zäunchen zum Nachbarn, obwohl er gerne Katzen jagt.
Aber der Zaun im Schrebergarten kann nicht hoch genug sein, denn da hab ichs von Anfang an verpasst, ihn zurückzupfeifen.

eva b. am 11 Jul 2007 12:11:32

Wolfgang13 hat geschrieben:Vorteil: Das Gatter erspart mir die Leinen und diese verheddern sich nicht in den Stützen der Markise.

Deshalb haben wir Halter für die Markisenstützen an der Bordwand angebracht - so gibt es kein Markisen-/Leinenchaos mehr.

Wolfgang13 am 11 Jul 2007 22:36:21

Diese Halter für die Markisenstützen stehen bei mir auch schon auf dem Einkaufszettel

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