Die veröffentlichten Jahresabschlüsse sind nur leider meist schon etwas älter. Oftmals ist noch nicht einmal der 22er Bericht einsehbar. Und genau danach hat es vermutlich die meisten Händler erst getroffen. Abgesprungene Kunden wegen nicht haltbarer Liefertermine, gestiegene Finanzierungskosten, drastische Preiserhöhungen im Einkauf bei sich abkühlender Nachfrage (nicht nur Corona, sondern auch wegen Inflation). Wer die Welle Fremdkapital-basiert mitgeritten ist, hat sicher eher ein Problem als Traditionsbetriebe, die ihr Kapital im Betrieb gelassen haben.
Ein Restrisiko bleibt immer. Aber nach Anmeldung der Insolvenz ist man wie hier weitestgehend geschützt. Man muss nur aufpassen, dass das Geld wirklich auf einem Treuhandhandkonto landet.

