kunibertk hat geschrieben:
Noch eine Frage - welche Mittel hast Du dafür genommen? Unsere Werkstatt hat ein Mittel von Dinol genommen, die haben den Ruf sehr wirksam zu sein, aber auch sehr zu stinken.
Ich habe da keine besonderen Vorlieben. Beim ersten Auto anno 1991 war es noch ein wachsbasiertes Mittel namens Waxoyl, per Druckpumpe bei leichter Erwärmung in die Hohlräume gepumpt. Später dann auch mal die üblichen Verdächtigen von Holts und Teroson, inzwischen habe ich FluidFilm im Einsatz. ich nehme aus Gründen der Vereinfachung die Sprühdosen-Variante, die hat aber den Nachteil, dass sie sich in Radkästen bei Winterbetrieb wieder abwäscht. Insgesamt kommt aber bei den alle Jubeljahre durchgeführten Tests der Oldtimerpresse regelmäßig heraus, dass fettbasierte Mittel langfristig die Sieger sind, was vor allem auf die fortdauernde Kriechfähigkeit zurückzuführen ist. Mike Sanders kommt dabei traditionell gut weg.
Im Einzelfall ist mein Eindruck, dass es nicht gar so sehr auf den Markennamen des Produkts ankommt, sondern dass man überhaupt was macht, dass man es gründlich nach Herstellervorgabe anwendet und dass man es ggf. wiederholt.
An meinem Oldie von 1970, den ich zwischen 2008 und 2021 mein Eigen nannte, gab es auch eine Behandlung mit Fluidfilm innen und außen. Das hat schon ein paar Wochen recht penetrant gestunken, vor allem weil dieses Produkt eher säuerlich riecht. Aber es ging vorbei und das gute Gefühl, etwas zum Erhalt beigetragen zu haben, blieb.