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Reisebericht - Burgund


womo-2 am 06 Apr 2024 10:18:36

Das Burgund und das Périgord sind meine Lieblingsregionen in Frankreich. Hier ist Frankreich für mich am ursprünglichsten und authentischsten. Und auch historisch am interessantesten. Und wer geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten und kulinarische Köstlichkeiten schätzt, ist im Burgund genau richtig.

Weinberge, grüne Weiden und gelb leuchtende Rapsfelder prägen im Frühjahr das Landschaftsbild. Zahlreiche Kanäle und Flüsse durchziehen die märchenhafte Landschaft. Und es gibt viele UNESCO-Weltkulturerbestätten und “Schönste Dörfer Frankreichs” zu bestaunen. Dazwischen liegen kleine Ortschaften, in die Harmonie der Landschaft eingebettet, verbunden durch schmale Straßen, die nicht für schnelles Fahren geeignet sind.



Ich bin leider kein Weinkenner, nicht einmal Weintrinker. Abgesehen von einem Gläschen, manchmal zu einem guten Essen. So mögen mir die Weinkenner verzeihen, dass mich die Städte und Dörfer, die Weiler inmitten saftig grüner Wiesen oder die Kulturlandschaft der Weinberge mehr interessieren. Die Flüsse, Bäche und Bächlein mit ihrem hervorragenden Fischbestand verleiten mich hin und wieder dazu, die Fliegenrute auszupacken und mich der Mediation des Fliegenfischens zu widmen.

Seit Mitte 2016 kann man nicht mehr vom Burgund sprechen, sondern nach der Gebietsreform von „Burgund-Franche-Comté“. Der Zusammenschluss war zwar sinnvoll, aber die alteingesessenen Bewohner taten sich schwer mit der Veränderung, auch wenn es schon einmal eine Fusion zwischen dem Burgund und dem Jura gab.

Nicht nur der Weinbau prägt das Burgund. Zahlreiche historische und mittelalterliche Sehenswürdigkeiten sind zu bestaunen. Das Burgund gilt als “Wiege des Christentums” und im Mittelalter als Zentrum des Abendlandes.

Nirgendwo in Frankreich gab es bedeutendere und wohlhabendere Klöster. Die Abtei von Cluny, die Kathedrale von Vézelay oder das Kloster von Fontenay sind weltberühmt.


bei Fontenay

Auch in den kleinsten Dörfern gibt es mitunter Denkmäler von kunsthistorischer Bedeutung, im Burgund vor allem romanische Klöster und Schlösser. Manchmal scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Ich beginne meine Reise im sehr frühen Frühling. Es ist Mitte März als mich das Fernweh packt. Ich will nicht allzu weit weg von Freiburg, damit ich mich über die Osterfeiertage mit meiner Frau treffen kann (sie kommt wie üblich mit dem TGV angereist). Und bis ins Burgund ist es ja von Freiburg aus wirklich nur ein Katzensprung.

Und warum reist man nach Burgund, wenn man weder ein Weinkenner noch ein Weintrinker ist? Wegen der Menschen, wegen der Stille der Landschaft … und wegen der Kunst!


Beaune

Das Hôtel-Dieu in Beaune ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde Mitte des 15. Jahrhunderts als Armenhaus erbaut. Es ist noch schöner und beeindruckender als der Herzogspalast von Beaune. Es war vermutlich eines der ersten Krankenhäuser Frankreichs. Das Gebäude mit den für das Burgund typischen glasierten Ziegeldächern beherbergt ein Museum mit bemerkenswerten Schätzen. Und eines der größten Weingüter von Beaune gehört zum Hôtel-Dieu. Jedes Jahr im November findet eine bedeutende Weinauktion statt. Der Erlös aus dem Verkauf wird seit jeher für den Unterhalt des Hôtel-Dieu und des angrenzenden Altenheims verwendet.


Beaune – Hôtel-Dieu


Beaune – Hôtel-Dieu

Ich betrete die Krankenstation und vergesse sofort, dass ich mich in einem ehemaligen Armenkrankenhaus befinde. So viel Prunk erwartet man normalerweise in einem Palast. Ich würde eher edle Damen in Samt und Seide erwarten, als dass hier Kranke auf Holzkrücken behandelt werden.


Beaune – Hôtel-Dieu


Beaune – Hôtel-Dieu

Ein Stadtbummel entlang der alten Stadtmauer lohnt sich. Weinliebhaber sollten sich einen Besuch im Weinmuseum nicht entgehen lassen und auch kulinarisch ist Beaune bestens aufgestellt. Wie fast immer in Weinbaugebieten ist das Essen von besonderer Qualität. Allerdings nicht ganz billig.


Beaune


Beaune

Entlang der Côte d’Or, die sich zwischen Beaune und Dijon erstreckt, fahre ich durch die im Frühling erwachenden Weinberge in die Hauptstadt Burgunds. Zwischen den Rebstöcken zeigt sich frisches Grün, sogar einige Löwenzahnblüten bilden leuchtend gelbe Farbtupfer in der Landschaft. Die Winzer beginnen mit der Pflege der Weinberge und dem ersten Rebschnitt.

Mich zieht es nach Dijon, die prachtvolle Residenzstadt der Herzöge des Burgund und lebendige Universitätsstadt mit vielen malerischen, mittelalterlichen Gebäuden. Und mit viel Fachwerk. Wohin ich schaue, überall gibt es etwas zu bestaunen.


Dijon


Dijon

Im Herzen der Stadt, in der Rue Musette, ragt die eigenwillige Fassade von Notre-Dame in den Himmel. Schlanke Säulen streben nach oben, fantastische Wasserspeier zieren die Fassade der schönsten gotischen Kirche Burgunds.


Dijon – Notre-Dame de Dijon


Dijon – Notre-Dame de Dijon


Dijon – Notre-Dame de Dijon

In der Kirche kann ich eine der ältesten Mariendarstellungen Frankreichs bewundern: Notre Dame de Bon Espoir. Eine “Schwarze Madonna” aus Eichenholz. Um 1500 wurde ihr Gesicht schwarz bemalt, man glaubte, dass dies der Mariendarstellung mehr Kraft verleihen würde. Erst 1945 wurde die schwarze Schicht wieder entfernt und die ursprüngliche rotbraune Madonna kam zum Vorschein.


Dijon – Notre Dame de Bon Espoir

Auf dem linken äußeren Stützpfeiler in der Rue de la Chouette ist eine kleine Figur, eine polierte Eule zu sehen. Wer sie mit der linken Hand berührt und die rechte Hand aufs Herz legt, kann sich etwas wünschen. Ob es in Erfüllung geht?


Dijon – Eine Eule als Glücksbringer


Dijon – Eine Eule als Glücksbringer

Wenn ich den Namen Dijon höre, denke ich zuerst an den gleichnamigen Senf. Tatsächlich wurde der Senf in Dijon erfunden. Allerdings ist der Name Dijonsenf nicht geschützt, sondern nur das Rezept, nach dem er hergestellt wird. Typisch für die Weinregion Burgund wird er nämlich aus Traubenmost und nicht aus Essig hergestellt.

Die kleinen familiären Senfmühlen sind jedoch längst aus Dijon verschwunden. Die industrielle Konkurrenz war einfach zu groß. Die beiden aus Dijon stammenden Senfhersteller Maille und Amora haben fusioniert und produzieren in einer Fabrik in einem Vorort von Dijon.

Die Souvenirläden sind voll von Senfgläsern. Vor dem Kauf sollte man aber genau auf das Etikett schauen. Oft kommt der Senf nicht mehr aus Dijon, sondern aus dem Ausland.

Überall im Burgund sieht man die prächtigen bunten Dächer der Häuser. Auf Schlössern, auf Kirchen und Kathedralen, manchmal sind sogar die Dächer der einfachen Stadthäusern damit gedeckt. Das einstige Status- und Machtsymbol hat auch das Bürgertum erreicht. Und die Herstellung der glasierten Dachziegel machte das Burgund reich.



Vorbei am Schloss Commarin fahre ich auf Nebenstraßen Richtung Westen. Kleine Serpentinen schlängeln sich die sanften Hügel hinauf, sogar einige kleine Pässe sind zu überwinden. Die Gegend ist überraschend bergig, manchmal sogar schroff. Ich stelle mir vor, wie schön die Landschaft im Sommer und Herbst sein muss. Die weiten Felder sind durch Hecken parzelliert, sogar die hübschen, blonden Kühe (Blonde d’Aquitaine) dürfen schon auf die Weide.


bei Nuits-Saint-Georges


bei Commarin

Die Region ist geprägt durch eine Vielzahl an Burgen und Schlössern. Die braunen Schilder der Fremdenverkehrsämter weisen alle paar Kilometer auf eine weitere Sehenswürdigkeit hin. Kunstliebhaber finden im Burgund eine schier unerschöpfliche Quelle an Sehenswürdigkeiten.


Schloss Commarin

Aber mich zieht es nach Flavigny-sur-Ozerain! Aus zwei Gründen: Das Städtchen ist bekannt für seine leckeren Anisbonbons. Und hier wurden die wichtigsten Szenen des wunderbaren Kinofilms “Chocolat” gedreht.

Ich suche lange, bis ich das Haus finde, in dem Vianne im Film ihren Pralinenladen hatte. Nichts zu finden! Ich erinnere mich noch genau an die Szene im Film … aus der Kirche heraus, ein Stück den Berg hinunter, und dann war da auf der linken Seite die Chocolaterie von Vianne. Und den Laden gibt es immer noch! Aber so klein und unscheinbar und traurig, dass ich sehr enttäuscht bin. Leider ist der Laden geschlossen und verwaist. Die Scheiben des ehemaligen Schaufensters sind schwarz vor Ruß, aber es gelingt mir, hinein zu fotografieren. Es ist ein seltsames Gefühl, an diesem Ort zu sein. Heute Abend werde ich mir den Film ansehen!


Flavigny-sur-Ozerain – Filmkulisse “Chocolat”


Flavigny-sur-Ozerain – Filmkulisse “Chocolat”

Im 8. Jahrhundert erlangte Flavigny durch die Gründung der Benediktinerabtei große Bedeutung. Heute besticht das Dorf durch seine schönen Bürger- und Handwerkerhäuser. Ein Spaziergang durch die steilen Gassen und über die oft unwegsamen Treppen ist sehr interessant und unterhaltsam, kann aber auch sehr anstrengend sein.

An manchen Tagen wird der Ort von Filmliebhabern regelrecht überrannt. Doch an diesem Frühlingstag ist davon nichts zu spüren. Als ich in der Klostergaststätte zu Mittag esse, sitzen außer mir nur wenige andere Gäste an den Tischen. Von der Besitzerin erfahre ich, dass in der Küche ausschließlich Produkte aus der Region verarbeitet werden, die täglich frisch geliefert werden.

Und dass es heute als Vorspeise etwas mit Schnecken gibt. Ich entscheide mich sofort für das Menü ohne Vorspeise und nur mit Nachtisch. Gleich zu Beginn bekomme ich ein leckeres “Amuse-Gueule” (oder vornehmer “Amuse-Bouche”), einen “kleinen Gruß aus der Küche”. Eine Art Püree mit viel Knoblauch. Und Madame fragt mich später, ob mir die Schneckenpastete geschmeckt hat!

Als ich in Flavigny-sur-Ozerain betrete, rieche ich es schon: Es duftet nach Anis. Und dieser feine Duft kommt aus der alten Abtei. Hier werden sie produziert, “Les Anis de Flavigny”. Köstliche Bonbons mit einem Kern aus Anis. Sie sind erbsengroß. Und steinhart. Das Rezept ist natürlich streng geheim. Und sie werden in wunderschönen Blechdosen verkauft.


Flavigny-sur-Ozerain – Abtei


Flavigny-sur-Ozerain – Abtei

In Alise-Sainte-Reine fand eine berühmte Schlacht zwischen den Römern und den Galliern statt. Caesar siegte und die römische Herrschaft über Gallien begann. Genau an dieser Stelle wurde der MuséoParc Alesia errichtet. Interessante Führungen erklären die Eroberung Galliens durch die Römer.


MuséoParc Alesia

Aus einer großen Schleife des Flusses Armacon erhebt sich die Silhouette von Semur-en-Auxois auf einem steilen Felsen über dem Tal. Ich verschiebe den Bummel durch den Ort und gehe erst einmal in ein Café, um das Städtchen und die Menschen auf mich wirken zu lassen. An einem sonnigen Frühlingsmorgen sitze ich auf einem kleinen Platz und genieße die Atmosphäre der Stadt.


Semur-en-Auxois


Semur-en-Auxois

Das Städtchen mit seinen hübschen Häusern, den steilen Gassen und Plätzen ist schnell durchstreift. Mich zieht es weiter zu einer im Burgund einzigartigen Klosteranlage, nach Fontenay.

Die im 12. Jahrhundert gegründete Zisterzienserabtei liegt abgeschieden in einem ruhigen Tal. Die beeindruckende Klosteranlage ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Burgunds. Hier wurden einst die strengen Ordensregeln und die Askese des Bernhard von Clairvaux gelebt.


Abbaye de Fontenay


Abbaye de Fontenay

Mich beeindruckt die harmonische Schlichtheit der Klosteranlage. Diese war auch das Vorbild für das klösterliche Leben. In einer für mich unvorstellbaren Einfachheit stand nur das geistliche Leben im Mittelpunkt der Mönche.


Abbaye de Fontenay


Abbaye de Fontenay

Auf einem breiten Bergrücken liegt das Städtchen Vézelay. Als ich mich Vézelay nähere, ist die Abtei und spätere Wallfahrtskirche “Sainte-Marie-Madeleine” schon von weitem zu sehen. Vor mir liegt, in einem nach einem Regenschauer fast unnatürlichen Licht, einer der größten Schätze Frankreichs.

Seit fast 800 Jahren kommen Könige, Heilige und Pilger nach Vézelay. Heute sind es vor allem Kunstliebhaber, denn die Skulpturen der Kirche sind weltweit einzigartig. Zum Wallfahrtsort wurde Vézelay, als die Reliquien der Maria Magdalena von Jerusalem nach Vézelay kamen. Vézelay wurde zur Hochburg des Christentums.


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine

Als ich das riesige Kirchenschiff betrete bin ich begeistert. Und demütig. Der Blick durch das Mittelschiff zum Chor ist überwältigend. Was für ein unglaublich schönes Bauwerk!


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine

In der Vorhalle der Kirche befindet sich eines der schönsten romanischen Tympana. Erstaunlicherweise hat es die meisten Beschädigungen der Französischen Revolution unbeschadet überstanden, so dass man ihm nicht ansieht, dass er schon fast 800 Jahre alt ist.


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine – Vorhalle


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine – Seiteneingang


Vézelay – Sainte-Marie-Madeleine


Den Rest des Reiseberichts könnt ihr auf meiner Blogseite lesen: --> Link

Viele weitere interessante Reiseberichte gibt es hier: --> Link

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Jagstcamp-Widdern am 06 Apr 2024 12:54:36

danke joe,

wie immer toll.

allesbleibtgut
hartmut

Flatus am 06 Apr 2024 17:25:15

oh - im Burgund war ich bis gestern auch unterwegs... :razz:

Gruss Flatus

Anzeige vom Forum


akany am 06 Apr 2024 18:05:38

Grossartig, vielen Dank.

Immer wenn ich Deine Reiseberichte lese und die Bilder sehen darf, (er)lebe ich wieder jeden einzelnen Moment meiner eigenen extrem vielen (Dienst)reisen in diesem wundervollen Land, wo ich über zwanzig Jahre leben durfte.

Da freut es mich jedes Mal wieder, dass ich mir damals Momente geklaut habe, wo ich zwischen Terminen einfach mal stehengeblieben bin und das alles genau so genossen habe. Mal ins Meer springen, mal mit einer Möwe plaudern, mal die Aussicht geniessen, mal einfach nur Wolken zählen...

Du hast "das Auge", L'œil, wie die Franzosen sagen, wenn ein Moment oder ein Anblick exakt passend mit einer Kamera eingefangen - nein - wiedergegeben werden konnten.

Es ist ein wunderbares Land und eine wunderbare Kultur, die sich gerne jedem öffnet, der sie sehen will.

Danke für Deine Reiseberichte.

dietmardd am 07 Apr 2024 00:11:12

Danke für Deinen Reisebericht. An mehrere Orte können wir uns gut erinnern.

Am Anfang ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen:
Hier ist Frankreich am französischsten, am ursprünglichsten.


Burgund gehörte ursprünglich mal zu Deutschland und war zeitweise zumindest kulturell deutsches Zentrum. Ich erinnere nur an Siegfried und Hagen von Tronje.

Frankreich ist am ursprünglichsten in der Ile-de-France, dem heutigen Gebiet um Paris, ursprünglich eine kleine Grafschaft. Damals bestand der Papst darauf, dass die Katharer Ketzer seien und deshalb in einem Kreuzzug ausgelöscht werden sollen. Aber keiner der christlichen Herrscher war dazu bereit, einen Völkermord an Christen zu begehen. Einzig der Graf von Ile-de-France war dazu bereit und erhielt dafür vom Papst Geld für den Feldzug und quasi die Krone über Frankreich.

Womodu am 07 Apr 2024 08:44:55

Toller Reisebericht mit sehenswerten Bildern, auf denen fast keine Menschen zu sehen sind. War bestimmt nicht einfach, den Moment zu fotografieren, wo keine Touristen bzw. Einheimische durchs Bild liefen.

cheldon am 07 Apr 2024 15:30:26

Danke für deinen tollen Bericht, nein, Reisehandbuch ist sicher treffender ausgedrückt…

Fildermann am 07 Apr 2024 19:42:49

Hallo Joe,
Danke für den Bericht und die wirklich guten Aufnahmen. Da hast Du oft die Gunst der Stunde und des Lichts genutzt.

Gruß
Fildermann

pwglobe am 08 Apr 2024 07:08:42

Hallo, sehr schöner Bericht.
Vielen Dank.

Gast am 08 Apr 2024 07:24:44

Moin Joe,

toller Bericht und noch tollere Fotos! :top:


Du machst Dir verdammt viel Arbeit mit dem Eliminieren der stürzenden Linien auf Deinen Fotos…. ich habe das bei einigen Bildern mit Photoshop versucht, aber es ist mir schlicht zu zeitaufwendig. Hast Du einen passenden Workflow mit dem sowas einigermassen schnell abläuft?

traveller69 am 08 Apr 2024 09:06:31

Wow, vielen Dank für den schönen Bericht!

Da werden wir dieses Jahr auf jeden Fall einen Stopp in Vézelay machen, um uns die Basilika Sainte-Marie-Madeleine anzusehen - wirklich toll!

womo-2 am 08 Apr 2024 12:58:14

Herzlichen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen!

womo-2 am 08 Apr 2024 13:02:53

dietmardd hat geschrieben:Danke für Deinen Reisebericht ...
Am Anfang ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen:
Hier ist Frankreich am französischsten, am ursprünglichsten.


Vielen Dank für deine geschichtlichen Ausführungen. Super!
Aber ich meinte nur "... Hier ist Frankreich für mich am authentischsten".

womo-2 am 08 Apr 2024 13:06:17

tztz2000 hat geschrieben:Moin Joe,
Du machst Dir verdammt viel Arbeit mit dem Eliminieren der stürzenden Linien auf Deinen Fotos…. ich habe das bei einigen Bildern mit Photoshop versucht, aber es ist mir schlicht zu zeitaufwendig. Hast Du einen passenden Workflow mit dem sowas einigermassen schnell abläuft?


Ich arbeite mit Adobe Lightroom.

Kostenlos ist das Programm ShiftN von Marcus Hebel. Allerdings nur für Windows. --> Link

Gast am 09 Apr 2024 08:12:34

womo-2 hat geschrieben:Kostenlos ist das Programm ShiftN von Marcus Hebel. Allerdings nur für Windows.

Danke!

Analog habe ich für den Mac die Empfehlung Pixelmator Pro bekommen, ich werde das mal ausprobieren!

Grillolli am 09 Apr 2024 08:40:19

Danke fürs mitnehmen...
Wirklich Klasse Bilder - die Region sowieso :top:
Am liebsten möcht ich gleich los :lach:

Gruß Olli

traveller69 am 09 Apr 2024 10:19:44

womo-2 hat geschrieben:Kostenlos ist das Programm ShiftN von Marcus Hebel. Allerdings nur für Windows. --> Link


Vielen Dank für den Tipp, habe gerade ShiftN ausprobiert und schafft bereits auf Knopfdruck erstaunliches!

haroba am 09 Apr 2024 13:54:21

Moin Joe!

Vielen Dank für Deine Reiseberichte. Die Fotos sind erstklassig!
Und du steckst ganz viel Können und Arbeit in alles hinein.
Alle Fotos - auch die Innenaufnahmen - sind bearbeitet? Oder irre ich mich damit?

Mit ShiftN arbeite ich auch gerne. Allerdings kann das Programm auch nicht alles.
Aber es ist für mich völlig ausreichend.
Für meine Reiseberichte auf meiner Homepage nutze ich es gerne.

Kannst Du noch die Frage beantworten, ob du bei den Fotos immer die Menschen "entfernst" oder wirklich nur menschenleere Tageszeiten zum Fotografieren nutzt?

Munterholln! (ein ostfriesischer Gruß)
Hartmut

mk9 am 09 Apr 2024 18:15:00

Hallo Joe, das war wieder einmal ein sehr schöner Bericht von Frankreich, das ich seit 1968 zum 1. mal bereist habe.

Viele Jahre später dann sehr viele Touren mit meinem damaligen Peugeot J7 ( seit 1995 im J9 ) unternommen. Von diesen Reisen habe ich viele Berichte hier im Forum veröffentlicht.

Seit 2013 nicht mehr auf Reisen gewesen. Dafür sehe ich immer im Forum nach, ob neue Berichte von Frankreich erscheinen.

Für diesen Bericht möchte ich mich bedanken. CHAPEAU.

Gruß vom schönen linken Niederrhein
Manfred

womo-2 am 09 Apr 2024 19:52:55

haroba hat geschrieben:Alle Fotos - auch die Innenaufnahmen - sind bearbeitet? Oder irre ich mich damit?

Kannst Du noch die Frage beantworten, ob du bei den Fotos immer die Menschen "entfernst" oder wirklich nur menschenleere Tageszeiten zum Fotografieren nutzt?


Ja, die Bilder werden bearbeitet. Aber so wenig wie möglich.

Ich versuche schon, den richtigen Moment zu erwischen, ohne viele Leute auf den Bildern. Aber ganz ohne sind sie manchmal auch langweilig.
Wenn sie aber an einer sehr unpassenden Stelle sind und das Hauptmotiv stören, werden sie entfernt.

In Kirchen ist dies heutzutage in der Regel nicht mehr erforderlich.

Ganzalleinunterhalter am 27 Apr 2024 08:22:14

Vielen Dank für den überragenden Reisebericht mit den tollen Bildern und den geschichtlichen Erläuterungen. Diese Gegend haben wir in der Vergangenheit auch schon mehrfach besucht oder bei der Reise in den Süden in Beaune einen Stopp eingelegt, so wie jetzt im März.
In Flavigny wundert es mich, dass wir bei unseren drei Besuchen bisher keinen Hinweis auf den Filmdreh von Chocolate dort gefunden hatten - einer meiner Lieblingsfilme.

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