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Wohnmobile Verwerter Knaus, Bürstner usw


muugel am 22 Apr 2024 07:55:23

Hallo zusammen....
gibt es Wohnmobil/Wohnwagen Verwertungen
bzw: Schrottplätze welche Ersatzteile vertreiben?
Wäre interasannt besonders für ältere Modelle.
Danke

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Tinduck am 22 Apr 2024 08:23:32

Noch nie von gehört. Das Problem ist halt, wenn der Unterbau auf'n Schrott muss, sieht der Aufbau samt Einbauten und Komponenten meist noch schlimmer aus und taugt nur noch für den Sperrmüll. Liegt primär daran, dass Womos im Schnitt deutlich länger genutzt werden als PKW, und es gibt auch wesentlich weniger Unfallfahrzeuge zum Ausschlachten.

Bin mir nicht sicher, ob so viel Nachfrage nach alten Teilen ist, dass es sich lohnt, davon tonnenweise auf Lager zu legen - blöde Mischung aus hoher Modellvielfalt und niedrigen Stückzahlen. Und dann bräuchte man noch so'n paar Ludolfs, damit man weiss, was da rumliegt..

Wenn du das anders einschätzt => Voila, das ist dein Weg zur ersten Million :)

bis denn,

Uwe

ChristianF am 22 Apr 2024 08:25:35

Ich habe 2019 mal versucht, Teile im Schrott zu bekommen. Ergebnis: nichts.
Ein Schrotti sagte mir, dass es für die Wohnmobile keine Recyclingangaben gibt, wie sie es von den PKW-Herstellern gibt. Hauptproblem ist dabei wohl, dass die Teile nicht identifizierbar sind: im KFZ Teilemarkt sind auf den meisten Einzelteile die Teilenummern der Hersteller angegeben. Bei Wohnmobilteilen gäbe es das nur bei sehr wenigen Herstellern.

Ein anderer sagte, dass es so gut wie keine Nachfrage gäbe, ich sei seit Langem der erste, der überhaupt anrufen würde. Weiter sagte er, dass zunehmend Autos auch in schlechtem Zustand heute eher exportiert und im Ausland zerlegt werden, anstatt auf deutschen Schrottplätzen zu landen. Und das was kommt, hat halt nur noch Metallwert, oft seien die interessanten Teile auch bei Totalschäden schon ausgebaut. Scheint insgesamt nicht so rund zu laufen für die Schrottbranche, oder ich habe eine Heulsuse erwischt :D

Mag sein dass es heute anders ist, ich vermute aber eher nicht.

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fomo am 22 Apr 2024 09:28:17

ChristianF hat geschrieben:...dass es für die Wohnmobile keine Recyclingangaben gibt, wie sie es von den PKW-Herstellern gibt.

Da geht es doch darum, die Altteile aus dem "Teile"-Kreislauf zu ziehen. Dann werden die zerstört (man kann es auch sortenrein Schreddern nennen) und mit dem Recyclat wird irgendwas neues hergestellt. An echter Wieder-/Weiterverwertung von Altteilen, wie es früher bei den Autoverwertern üblich war, ist die Industrie doch gar nicht interessiert.

Es ist doch viel sinnvoller ein gebrauchtes Teil in einem gebrauchten Auto weiter zu verwenden, als es erst aufwändig zu schreddern. Unter Umständen passt so ein gebrauchtes Teil, das ungefähr genauso alt wie das Fahrzeug ist, optisch viel besser als ein Neuteil.

stegi am 22 Apr 2024 09:46:27

Hallole,
guck mal hier:
--> Link
Diese Firma hat einen größeren Bestand von "alten" Neuteilen. Stöbern im Angebot hilft für manche Ersatzteilsuchenden.
Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen, da ich hier wohne und die Firma "Wohnwagenstraub" schon öfters für Teilebestellungen besuchte.
Stegi

ChristianF am 22 Apr 2024 12:12:36

fomo hat geschrieben:Da geht es doch darum, die Altteile aus dem "Teile"-Kreislauf zu ziehen. Dann werden die zerstört (man kann es auch sortenrein Schreddern nennen) und mit dem Recyclat wird irgendwas neues hergestellt.

Es mag sein dass ich ihn da falsch verstanden habe. Das Ganze ist halt auch schon ein paar Tage her, sodass ich den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf habe.
Was ich aber weiß ist, dass die PKW-Hersteller extra für die Schrottplätze Portale, Anweisungen usw. haben. Da steht dann zB drin, welche Betriebsmittel wo im Auto verbaut sind (Öl, Bremsflüssigkeit, Klimamittel), aber auch zB wo Airbags, Gurtstraffer & Co. sitzen. Ähnlich den Rettungskarten, nur viel detaillierter. Da kann man z.T. sogar sehen, aus welchen Stählen mit welcher Festigkeit welche Streben gebaut sind.

fomo hat geschrieben:An echter Wieder-/Weiterverwertung von Altteilen, wie es früher bei den Autoverwertern üblich war, ist die Industrie doch gar nicht interessiert.

Die Verwertung von Serien-PKW für den Ersatzteilhandel ist halt viel einfacher, weil jede dumme Plastikkappe ne Teilenummer hat, und die interessanteren Teile natürlich auch. Dadurch ist es für die Schrottis viel einfacher, die Teile zu identifizieren, zum Einen beim Einlagern und zum Anderen natürlich bei Kundenanfragen. Auf der anderen Seite gibt es heute so lustige Dinge wie Komponentenschutz, wo man ein Teil aus dem Schrott ohnehin oft nicht mehr einfach so 1:1 in ein anderes Auto einbauen kann, da das neue Auto feststellt dass das Teil nicht zu ihm gehört und die Zusammenarbeit verweigert.

Aber ich bin total bei Dir. Wenn man zB ein Auto aus 2012 hat und eine Schranktür neu braucht, ist man vielleicht dankbar für eine, die ebenfalls seit 12 Jahren in der Weltgeschichte rumgefahren und genauso ausgeblichen ist wie das eigene Defektteil. Sollte der Hersteller tatsächlich irgendwo noch eine neue Originaltür haben, die über diese 12 Jahre lichtgeschützt in irgendeinem Lager stand, dürfte der Farbunterschied erheblich sein.

muugel am 24 Apr 2024 11:59:50

ich nochmal....
denke man könnte so einiges wiederverwerten oder ausschlachten.
zb: Serviceklappen, Scheiben, Wasserpumpen, Heizungen,Polster oder ähnliches.
Ganz zu schweigen von den Kleinteilen wie etwa Pushlocks, Knöpfe vom Kühli oder Herd, Lampen oder Tischplatten.
In "Marsberg" gab es mal so ein Betrieb, leider geschlossen

mithrandir am 24 Apr 2024 13:43:24

muugel hat geschrieben:.... denke man könnte so einiges wiederverwerten oder ausschlachten.
In "Marsberg" gab es mal so ein Betrieb, leider geschlossen

Naja, das ist doch fast logisch. Wie Tinduck schon andeutete. Der Aufwand ist enorm. Einlagerung, Katalogisierung usw. und das bei Teilen die gefühlt alle drei Monate Form, Farbe oder Geruch ändern.

fomo hat geschrieben:Es ist doch viel sinnvoller ein gebrauchtes Teil in einem gebrauchten Auto weiter zu verwenden, als es erst aufwändig zu schreddern.

Sinnvoller ja, aber schreddern ist nicht aufwändig. Vor allem nicht aufwändiger als der o. a. Aufwand. Und das alles in der Hoffnung dass irgendwann mal einer vorbeikommt, bei dem das Teil passt. Und wenn der kommt will er natürlich auch den üblichen "Schrottplatzpreis" zahlen.

Tinduck am 24 Apr 2024 15:48:26

mithrandir hat geschrieben: Und wenn der kommt will er natürlich auch den üblichen "Schrottplatzpreis" zahlen.


Den Preis gibts schon lange nicht mehr.

Ich hatte mal so um 2008 einen Heckscheibenwischermotor für einen Golf IV gesucht. Der Schrotti wollte 50% vom VW-Originalpreis haben... dafür hab ich das Teil dann neu vom Erstausrüster im Ersatzteilhandel bekommen.

Seitdem hab ich nicht mehr versucht, Teile vom Schrott zu bekommen. Der Second-Source-Teilemarkt scheint wesentlich ergiebiger und es gibt Gewährleistung.

bis denn,

Uwe

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