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Obwohl ich ja schon etliche MC4-Stecker montiert habe, ist mir heute erst aufgefallen, dass auf den Steckern steht, dass man sie unter Last nicht trennen soll. Das habe ich aber jetzt vor, denn ich will meinen 200 Watt-Solarkoffer entweder mit dem Auto oder mit dem Anhänger verbinden, je nachdem, welche Batterie es benötigt. Da parallel geschaltet, wird die Spannung die 20 Volt wohl kaum überschreiten und die Leistung beträgt maximal 15 A. Da dies jede 12 Volt Autosteckdose locker übersteht, verstehe ich diese Warnung nicht. Bei Reihenschaltung mit gut 100 Volt und 40 A kann das allerdings schon anders aussehen, aber 200 Watt und 15 A sollten die MC4 schon aushalten, wenn man sie trennt, oder nicht? Sonst müsste ich die Module ja immer erst abdecken, bevor ich die Steckverbindung trenne.
MC4-Stecker werden oft bei Haus-Solaranlagen verwendet, da kann diese Warnung Sinn machen. Sicherheitsrisiko: Beim Trennen unter Last kann es zu einem Lichtbogen kommen, der Brandgefahr und Verletzungsrisiko birgt.
Du hast recht, in diesem Fall kann man sicher den Hinweis vergessen. Helmut Hallo wie Helmut schon geschrieben hat wurden die MC4 Stecker für Haus-und freistehende Solaranlagen entwickelt, da hat man bis zu 1000V und Stöme von über 10 A zusammen kommen. Für eine Anlage am Womo ist das nicht relevant, selbst wenn du 2 Module in reihe hast ist die Spannung zu niedrig für einen Lichtbogen der Auswirkungen haben kann. Gruß Joachim Es muß ja nicht unbedingt unter Volllast getrennt werden. Oder? Morgens oder Abends ist da kaum noch eine Gefährdung zu erwarten. Hallo :-) schmeiß einfach eine Decke über die Paneele, dann kommt da kaum noch Leistung über die Stecker. Die Kontakte innerhalb der Stecker haben zwar eine relativ große Oberfläche (wenn sie komplett geschlossen sind) aber nur eine sehr dünne Materialstärke. Beim Abziehen wird die Kontaktfläche immer kleiner, da kann ich mir schon vorstellen das der letzte mm verbrutzeln kann. Grüße Ralf, der zuhause 720V auf seinen MC4 Stecker hat.
Hallo :-) Zeigst du mir bitte eine "Normale" 12V Autosteckdose die 15A verträgt ? Die üblichen die ich finde sind bei 10A am Ende :-( Vielen Dank :-) Grüße Ralf.
Bitte schön: :wink: Helmut Hallo Helmut, danke dir :-) Das ist aber eine Steckdose für den kleinen Normstecker, nicht für den "Normalen" Zigarettenanzünder-Stecker. Habe ihn mir gespeichert :-) Danke :top: Grüße Ralf.
Wie bereits geschrieben gilt diese pauschale Warnung nur für höhere Spannungen und Ströme. Die Stecker sind auch bei mir in den Gebäuden verbaut bei Spannungen bis 1000 V und entsprechenden Strömen. Hier ist ein abziehen unter Spannung unzulässig und gefährlich.
Aber hier ist eine für den normalen 21 mm Zigarrettenanzünder-Stecker. Sogar bis 20 A.
OK, schönes Bild :top: Und wo kann ich diese Steckdose erwerben ? Bzw. wer hat solch eine Steckdose ab Werk ? Mit dem Rundstecker am Ende der Steckdose bin ich noch nicht so Glücklich. Ich vermute da einen Chinakracher, der bei 20 A einfach Abfackelt.. Grüße Ralf :-)
Rundstecker haben aber eine größere Kontaktfläche, als Flachstecker.
Das willst du doch eigentlich gar nicht wissen, sondern nur ablästern, oder nicht? Die habe ich mehrere seit 12 Jahren verbaut, --> Link ![]() mit nem guten Stecker gehts halbwegs. Amazon Link Vieleicht wäre es möglich auf das Thema des TW zurückzukommen ? Danke ! :thema:
Eine solche (nicht dieses Modell, aber bis 20A freigegeben, und von einem bekannten deutschen Versandhändler) habe ich mal eingebaut. Bei 15A roch es nach verbranntem Plastik und das Ding war zu heiß zum berühren. Plastikgeruch kam von der Steckdose, nicht vom Stecker. Ich würde solche Herstellerangaben also mit einem gesunden Maß Vorsicht betrachten.
Danke dir, obwohl15,89 nicht ganz günstig ist, habe ich die Steckdose bestellt :-) Grüße Ralf.
Wenn da im Stecker 720 V anliegen, fließt aber kein Strom. Und ganz allgemein: Die maximalen Ströme gelten sicher nicht beim Verbinden und Trennen, sondern nur im stationären Zustand.
Doch, denn nur beim Verbinden und Trennen entstehen kleine Blitze, die die Kontaktfläche nach und nach verschmoren. Aus dem Grund gibt es ja auch Anti-Blitz-Stecker, z.B. die PowerPoles von Anderson und die XT90 von Amass. Dieser Link funktioniert bei mir nicht.
Kommt auch auf die Verschaltung an. Wenn das Panel an einen MPPT Regler angesteckt wird, muß der sich erstmal einpendeln und es wird kein hoher Strom fliessen. Beim Abtrennen (wenn die Batterie noch nicht voll ist und daher entsprechend Strom fließt) schon. Die Spannung muß dafür gar nicht so groß sein. Auch bei 12V kann es schon nette Blitze geben.
Ich weiß nicht, wie die gehen, aber im Modellbau gibts so Stecker, die erstmal eine Verbindung über einen Widerstand herstellen und dann erst die richtige. Hier geht es hauptsächlich um die Eingangselkos, die sonst einen sehr hohen Ladestrom ziehen. RK
Das sind die XT90, die PowerPoles haben eine gewölbte Kontaktfläche, wo sich beim Reinschieben an der unteren Kante der Blitz entlädt. Somit wird die eigentliche Kontaktfläche geschützt.
Ein "Anti-Blitz-Stecker" ist ein Stecker bei dem es KEINEN Blitz gibt. Der Blitz ist nämlich nicht nur ungünstig / schädlich für den Stecker als solchen sondern auch für die "dahinter liegende" Elektronik weil im Moment des zusammensteckens sehr hohe Ströme fließen können. "Anti-Blitz-Stecker" sehen daher z.B. so --> Link aus. Auch sehe ich, zumindest das Trennen von MC4-Steckverbindern u.U. als problematisch wenn da gerade große Lasten / Ströme fließen. Die eigentliche Kontaktfläche der Steckerbinder wird mit dem Lösen ja immer kleiner. D.h. der Strom wird durch einen immer kleiner werdenden Querschnitt geschickt. Und da MC4-Verbinder teilweise relativ schwer zu lösen sind, kann das auch mal "einen Moment" dauern bis sie kompl. getrennt sind. Bei 4-5 Ampere sicher noch nicht das Problem. Bei 40-50 Ampere, und dafür sind sie ausgelegt, könnte das aber schon Probleme bereiten. Grüße Dirk
Danke.
Oder, wo sich der Blitz schon an der unteren Kante der gewölbten Kontaktfläche entlädt, bevor sich die eigentlichen Kontaktflächen berühren, so wie bei den PowerPoles.
Also, im Prinzip wie die zweipoligen XT90 Stecker. Da ich das genauso sehe, wie du, nämlich, dass sich MC4-Verbinder nur relativ schwer trennen lassen, werde ich auf XT90 ausweichen.
Hallo Der MC4 Steckverbinder ist ein wasserdicht verpackter 4 mm Bananenstecker. Er hat also die gleiche Kontaktfläche pro Kontakt, wie ein normaler Schuko Stecker. Über solche Kontakte sollte man nicht mehr als 16 A transportieren. Selbst bei 16 A Dauer können solche Stecker so warm werden, das das Plastik schmilzt. Deshalb wird über solche Stecker heute nur noch ein Dauerstrom von 10 A empfohlen. Die genannten 40 bis 50 A sind ein Garant für Probleme. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Auf dem Beipackzettel meiner MC4 steht, maximal 30 A.
Der MC4 ist für einen Dauerhaften Strom von 30 A geeignet. Ist schon merkwürdig das immer wieder Dinge behauptet werden, die absolut nicht stimmen. Ich baue seit 25 Jahren PV Anlagen, habe selbst mehrere --> Link jedoch einen solchen Unsinn noch nie gehört. Die Stecker sind sehr gut, von hoher Qualität und sollen sich nicht leicht lösen lassen, da sie normalerweise unzugänglich auf dem Gebäudedach verbaut werden. Für Campingzwecke wo sie ständig abgezogen werden kann man etwas anderes verwenden. Jedoch keine Behauptungen das die Stecker nur 10 A "dürften", selbst bei 30 A werden die nicht wesentlich warm und verschmoren schon gar nicht.
Schukostecker leiden eher an den Federkontakten, die oft nur einen kleinen Teil des Steckers berühren, was dann Folgen hat. Funkenbildung beim Einstecken verbessert die Kontakte auch nicht. MC4 hat viel flächigere Kontakte. RK
Es gibt sogar MC4 die bis fast 70A zugelassen sind --> Link ( ab Seite 5 ) Allerdings vermutlich nicht aus Fernost?!? Grüße Dirk
diesen Satz verstehe ich nicht so richtig :nixweiss: Heißt das, daß viele Dinge, welche aus Fernost kommen, eine schlechte Qualität haben? Immer dieses Fernost- oder China-Bashing
Von dort (China; Japan hat sowieso einen guten Ruf) kommt durchaus auch gutes. Aber meist nicht direkt sondern über einen Händler in Europa unter seinem Namen und für entsprechend mehr Geld. Für ein "Chinaprodukt" will keiner mehr zahlen, also bekommt man auch nur das billige Zeug. RK
Erstmal hab ICH kein konkretes Land genannt. Das warst Du und Du weißt vermutlich auch warum. Auf der anderen Seite kannst Du gerne mal gucken ob Du MC4-Steckverbinder aus China, oder von mir aus auch ganz Fernost, bekommst die einen höheren Strom als 30A zulassen. Zu Deiner Frage: ja, viele Dinge aus Fernost sind qualitativ schlechter als vergleichbare Teile aus z.B. europäischen Ländern. Nicht alle aber viele. Oftmals natürlich auch dem Preis geschuldet: die meisten ( auch in Europa ) kaufen halt "Hauptsache billig". Und zum Thema "Fernost- / China-Bashing": guck´ Dir doch mal die einschlägigen Themen hier im Forum an und wie sich welche User da äußern. Vielleicht verstehst DU den Satz dann plötzlich doch. :D Aber jetzt BITTE wieder zum Thema zurück! :thema: :thema: Grüße Dirk
Das sind MC4-Evo Steckverbinder. Ich empfehle, den Unterschied zwischen Steckverbinder und Steckvorrichtung zu beachten. (G...glen mit den Stichworten reicht) MC4 von Stäubli ist ein Steckverbinder. Damit sollten alle Fragen beantwortet sein...
Und wo in dem Thread wurde hier was von Steckvorrichtung geschrieben?
Der Thread-Eröffner beschreibt eingangs seine Probleme mit dem MC4-Stecker, den er nicht unter Last trennen darf. Das liegt daran, dass der MC4 von Stäubli als Steckverbinder klassifiziert ist und der Hersteller klare Angaben zum Stecken bzw. Trennen macht. Steckvorrichtungen dürfen hingegen bestimmungsgemäß unter elektrischer Spannung oder Last eingesteckt und getrennt werden. Eine Beachtung der Unterschiede von Steckverbinder und Steckvorrichtung erklärt halt einiges...
Nein, ich hatte, bzw. habe keine Probleme. Ich fragte eigentlich nur nach dem Grund dafür.
Nee, macht er halt nicht, da er keinen Unterschied zwischen einer Last von 3 A oder 30 A macht. Er verbietet es einfach generell.
Und was wären dann, deiner Meinung nach, Schukostecker?
Okay, verstanden.
Wenn das nicht mal eine klare Angabe ist...
Steckvorrichtung > s. z.B. Wikipedia
Eigentlich lernt jeder Elektriker Azbi in den ersten 3 Monaten, dass er niemals irgend etwas unter Last ein- oder aussteckt!! Erst wird abgeschaltet und dann wird ein- oder ausgesteckt. Und bei dieser Regel macht die Elektroausbildung keinen Unterschied in den Steckvorrichtungen, egal ob Schuko/Euro/MC4 oder Flachsteckhülsen. Die Regel dient dem Arbeitsschutz (Arbeitsschutzverordnung) bzw.Personenschutz (VDE) Gruß Andreas
Jo, aber nichtsdestotrotz habe ich ein gutes Dutzend Elektrogeräte ohne einen separaten Schalter. Lötkolben, Ladegeräte, Tauchsieder, Heißklebepistole, elektrischer Grillanzünder usw. und so fort. Der geschätzte Kollege Andwein hat lediglich vergessen zu schreiben, mit Ausnahme von Kleingeräten, ansonsten ist es zutreffen, dass die Last in der Regel erst abgeschaltet wird, bevor eine Netztrennung erfolgen darf. Im übrigen gilt dies auch für die vom TE erwähnte Kleinspannungsleistung seines Solarmodul. Die darf unter Last abgesteckt werden.
Danke für die Korrektur mit den Kleingeräten! Und für Wohnmobil Solaranlage, die Dachmässig begrentzt sind gilt das sicherlich auch. Bei Hausanlagen werden die Stecker auch verwendet, da sind allerdings teilweise Spannungen über 100V (Strangschaltung) da ist der Hinweis berechtigt. Tja, alles nicht so einfach, Gruß Andreas |
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