Ein Dreirad braucht nicht mehr Energie als ein Zweirad.
Sitze ich auf einen Dreirad ohne Motor ist es auch nicht anstrengender als auf dem Zweirrad.
Das Mehrgwicht ist ja nur gering. Etwas mehr Rohr und ein Rad.
Und ich selbst wiege ja keine 150Kg.
Die Reichweite die Akkus bringen, ist immer über dem Gewicht von Akkus.
Auch bei Blei-Gel. Was ein in Frage kommendes Dreirad zum Zeitpunkt des Kauf haben könnte.
Sogar wenn ich 40x50cm Fläche mit stehenden 18650 mit 3000mAh füllen würde, wären das nur rund 27Kg, aber 6,5kWh. Mit 2.000ern sind es 4,3kWh.
Nicht dass ich das machen will, aber viel Gewicht ist das nicht.
Ich fuhr hinter einem Pedelec schon einen 38Kg-Anhänger mit 99Kg Roller drauf über 40km (erst ohne 40km hin, dann mit 40km zurück). Und das war nur ein evtl. 480Wh-Akku.
Kann zu dem Zeitpunkt auch durch Alterung etwas weniger gewesen sein.
Wenn man mit einem Dreirad nur 50km im Eco bei 500Wh (mit 500Wh soll man sonst rund 100km fahren können) mit Kastenaufbau hinten rechnen würde, wären das mit den 6,5kWh immer noch 650km.
Natürlich verringert Ladung die Reichweite, da muss dann eben die Kapazität passen.
Es geht nicht darum mich von A nach B zu bringen, wo es Alternativen gäbe.
Auch nicht Dinge von A nach B zu bringen.
Auch Auto wäre keine Alternative.
Auch mit 1Mrd auf dem Konto gäbe es wohl keine Alternativen.
"Wo willst Du denn die Module montieren um auch nur annähernd genug Strom zu bekommen um die 36 / 48V Akkus laden zu können?? Sicherlich nicht auf dem Dreirad oder dem kleinen Wohnanhänger."
Hinten auf einen Kastenaufbau passt schon mal oben drauf ein ganzes 50W-PV-Modul.
Die sind etwa so groß, wie ein Dreirad hinten.
Wenn Ich rechts und links noch hochklappbar drei weitere Module montiere, kann ich im Stand 200W PV-Modul-Spitzenleistung nutzen.
Während der Fahrt wäre das in Sachen Fahrstabilität zu testen, und eine Sache von Wind.
Aber auch herunter geklappt würde ja Licht eingehen, und da man eh immer wieder mal die Richtung ändert, kann man die eh nicht perfekt ausrichten.
Die 250W-Pedelec-Motoren gehen erst drauf, wenn man mit z.B. 150Kg als Anhänger plus 80Kg Fahrer einen Berg hoch fährt.
Und das würde der Kasten und Akkus nie zusammen wiegen.
Auf Strecke ist das kein Problem. Und am Berg wäre es zu testen.
"Kleiner Wohnanhänger"
Das waren rein theoretische Optionen, aber darin gäbe es eine Waschmöglichkeit, Toilette etc. :-) .
"Altes Ladegerät"
Ich habe zwar noch ein Ladegerät eines Suntour HESC für 36V-Lithium von einem Pedelec, aber ich muss das Ladegerät ja nicht dafür nutzen.
Aber auch wenn es lange dauert (hier geht es erst mal generell um Akkus, nicht um tausende kWh), das ist egal.
Ich habe keine täglichen Fahrten, und einen großen Akku muss man ja nicht ganz voll laden, wenn man keine 200km Strecke braucht.
Und auch wenn das bei Li im Vergleich mit Pb kein Problem ist, wenn man Li nicht voll entlädt und Lädt steigt dennoch die Lebenserwartung.
Irgendwo in den Einstellungen von Smartphones kann man schon seit einiger Zeit die Grenzen des Laden und entladen verringern. So dass z.B. 20% zu 0% und 80% zu 100% werden. Zeigt der nach dem Neustart dann auch als 0% und 1000% an.
"Also ICH glaube dass das Vorhaben so ohne Weiteres nicht umzusetzen ist."
XYZ-CargoBike bauen drei- und vierrädrige Pedelec auf die man ein oder zwei Euro-Paletten lädt. Die haben auch nur die max. 250W-Motorleistung als Unterstützung (ohne Kennzeichen).
At fschuen
Das war kein Thread zu Fragen technischer Art, sondern zu Empfehlungen für Händler bzw. deren Angebote :-) .
Denn "Fake" ist Betrug (es gibt auch 18650-Zellen die sind hohl mit winziger Billig-Pouch-Zelle und mit Sand etc. gefüllt), und zumindest bei Smartphoneakkus gibt es auch "Schrott".
Neue Akkus die dann evtl. sogar nach einem Monat schlechter sind, als der alte Originale den man ausgetauscht hatte.
"und bestell bei einem alteingesessenen Chinesen."
Genau darum geht es ja.
Konkrete Empfehlungen aufgrund Erfahrung.
Die Alternative die ich jetzt fand, ist "Second Life".
Zumindest bei 18650 wohl ein Ding.
Z.B. kaputte Akkus von Pedelecs und Notebooks aufkaufen, zerlegen, alle Zellen auf Kapazität testen, und dann entsprechend zu einem großen neuen Paket verbinden.
Wenn man Zellen mit geringerer Kapazität hat, wird ein Paket dann größer als andere Pakete die man dann in Serie schaltet.
Dafür soll es wohl Software geben die einem die Rechnerei abnimmt, und die Zellen bestmöglich kombiniert. EInen Namen nannte die Person in einem Forum aber nicht.
Der kam so auf 15kWh Lithium-Batterie für €600 für seine Hausanlage.
Keine Ahnung ob selbst zusammen kaufen und zerlegen inkl. Porto da eher lohnt, als Händler die solche alten Zellen, auch komplett als aus Gehäusen entnommene Pakete anbieten.
Was sagt so ein Händler wohl, wenn ein Kunde der seinen Akku zum angegebenen Festpreis des Zellentausch dort abgibt (evtl. sind das ja die gleichen Händler/Dienstleister), die alten Zellen mit nach Hause nehmen will...
"Inverter für 230V sind leicht und billig, das dürfte höchstens ein Platzproblem sein. Evtl auch mit 36V Eingangsspannung, vielleicht ist aber auch eine separate 12V-Batterie für den Gerätebetrieb eine Idee."
Die 36V-auf-230V-Wandler scheint es auch zu geben.
In den Beendeten ist von gewerblich €53 (2100W von "Datou Boss", mit Display, 39cm x 18cm x 9,5km) und €55 zu finden (Amazon, neu eher €200).
Wenn Ich so ein Teil kaufen würde, müsste ich es ja am vorhandenen Suntour-HESC-Akku testen können. Auch am XLR-Ladeeingang.
Aktuell 1500W mit 29,5cm x 16,5cm x 8,5cm für VB €70 neu vom Händler.
At hampshire
Wetterschutz ist nicht ideal.
Klar, es fiel nie aus, aber wirklich Platzregendicht wirkte es nie.
Und ich müsste mir 2, 3, 4, 5, 6... Akkus zulegen.
UZnd wo lägen die dann wärend der Fahrt, hinten.
Und dann im Idealfall auch in einer "Kiste" unter dem Korb oder noch besser unter der Achse in den es nicht reinregnen sollte...
Und ich muss die dann alle X km wechseln.
Aber 18650 geht in die Richtung Second-Life (außer es gäbe Händler die Zellen aus der E-Auto-Technik gebraucht verkaufen), wenn ich die Zellen gebraucht kaufe.
Auch dazu wären Tipps für Händler interessant.
In dem 15kWh/€600-Beispiel wären es ich glaube so um die 13 Cent gewesen.
Keine Ahnung, wo der gekauft hat. Aber Händler die alte Batterien meist noch verbunden verkaufen, nehmen eher 35Cent oder mehr.
Also ist die Frage, gibt es einen guten Händler, oder lohnt selbst von Privatleuten zusammen kaufen (und x-fach Porto zahlen)?
At dral
Was das Verbinden angeht, ja, ein kleines Punmktschweißgerät.
ich sah aber auch einen Aufbau, da war alles gelötet.
Und der war nicht klein.