Trikeflieger hat geschrieben:Wenn der Besitzer bis jetzt mit der "alten" Technik keine Probleme hatte, dann würde ich auch nicht auf Li umbauen, denn Li hat ja nicht nur Vorteile.
Hallo Axel,
deine Aussage würde ich nur gelten lassen, wenn der TE eine noch funktionierende Bleibatterie hat und damit das Auslangen findet.
Wenn die
Bleibatterie aber schwächelt und ersetzt werden muss, dann ist man bei den heutigen Preisen mit einem LiFePO4-Akku wahrscheinlich besser dran. Insbesondere ohne besondere Anforderungen sollte ein 1:1 Wechsel völlig unproblematisch sein. Es gilt lediglich die Ladegeräte auf LiFE umzustellen und Blei/Säure oder Blei/GEL passt alternativ auch immer. Neuere Fahrzeuge (ab Euro 6d) sollten sowieso bereits einen Booster eingebaut haben und ältere brauchen m.E. keinen.
Ein LiFePO4-Akku hat viele Vorteile wie geringes Gewicht, Langlebigkeit, problemlose Nutzung von mehr als 90 % der Kapazität u.s.w.
Selbst so genannte Billigakkus (nur als Beispiel
--> Link oder
--> Link ) liefern ab, die Hersteller haben dazugelernt.
Wer keine "Blackbox" kaufen will, nimmt gegen geringe Mehrkosten einen
Akku mit Bluetooth, man muss ja nicht dauernd in die App schauen, hat aber mehr Transparanz. Bluetooth würde ich daher grundsätzlich empfehlen.
Bei Nutzung im
Wohnmobil sollte man aber unbedingt darauf achten, dass der AKKU ein BMS mit
LOW-TEMP Abschaltung hat (fehlt meist bei billigeren Akkus für Heim-Solaranlagen !) Dann ist man auch bei kalten Temperaturen auf der sicheren Seite. Und Winterfahrer, die sich wegen Nachladung immer noch m.E unnötige Sorgen machen, nehmen gegen geringen Aufpreis einen Akku mit Zellheizung, auch wenn ich "
Heating" eher für ein homäopatisches Verkaufsargument halte.
Welche "Nachteile" eines LiFePO4-Akkus möchtest du denn anführen :?: :?: :?:
Helmut