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Ich lese das (auch hier, glaube ich) immer wieder. Was ist tatsächlich dran? Und was bringt das in der Praxis? Was ich vom Hörenlesen glaube, verstanden zu haben: Wird eine Lithiumbatterie (12V LiFePO4) auf einem Ladestand von 80% gehalten, erhöht sich ihre Lebensdauer. Mein Wissensstand: - Die Lebensdauer bezieht sich auf die Anzahl der Zyklen (Laden/Entladen). - Ein Zyklus ist eine komplette Entladung, oder 2 halbe Entladungen, oder 4 Viertel Entladungen, usw. - So würde ein BMS das „zählen“. - Lithium Batterien haben lt. Hersteller eine Lebensdauer von 3000-5000 Zyklen (Werbung). - Ist diese „magische“ Zahl überschritten, haben sie „nur noch“ 80 Prozent ihrer Nennkapazität. Ja und? Mein persönlicher Stand der Dinge: Liontron 150Ah, 3,5 Jahre in Betrieb, ca. 250 Reisetage, zu ca. 80 Prozent unterwegs an Landstrom. Im Winter an Dauerstrom zu Hause (Victron IP22 Ladegerät mit Lithium Voreinstellung ohne Parameteränderung). Bis dato 31 Zyklen lt. BMS (App) Laut denkend: Ca. 10 Zyklen pro Jahr, 3000 Zyklen lt. Hersteller, also 300 Jahre, bis nur noch 80 Prozent? In anderen Foren lese ich (Freisteher) was von 300 Zyklen/Jahr, also 30 Jahre bis 80 Prozent? Ich lese auch, dass viele Womo-Fahrer sich „einen Kopf machen“, wie sie ihre Ladetechnik (gerade im Winter zu Hause) auf 80 Prozent bringen, um ja…. Da ich keine Enkel habe, denen ich meine wohl gepflegte (würde ich mit erheblichem Aufwand für 80 Prozent sorgen) Batterie vererben kann und diese ebenfalls noch ihren Enkeln, frage ich mich, warum man (manche/viele) das macht? Wissen wäre schön, Meinungen auch.... Bei 300 Zyklen im Jahr ist der Akku nach 10 Jahren bei 80%, kleiner Rechenfehler. Tja, warum? Gute Frage. Spaß an der Technik vielleicht. Langeweile. Unwissenheit. Ich werde vermutlich kein großes Problem sehen, in vielen Jahren mir einfach ein neues Modell der dann aktuellen Technik einzubauen. Um den Akku wird mir sowieso zuviel Tamtam gemacht, auch hier im Forum. Jo... Rechenfehler, danke: Und danke für das "Tamtam"... (wenn ich das schreibe, würde..., vermutlich...) Die kalendarische Alterung des Akkus in der Zellchemie ist sowieso nicht aufzuhalten, zumindest bei Elektroautos ist die eher für Kapazitätsverluste verantwortlich als die Ladungen. Wird wohl bei unseren Batterien auch dafür sorgen, dass eine Vererbung nicht nötig wird Gruß Birgit Wenn man perfektionistisch veranlagt ist - OK. Allerdings gibt es wohl kaum Ladeelektronik, die das automatisch tun wird (über Spannung schlecht zu regeln wg. flacher Ladekurve LiFePO). Also muss mans manuell machen. Mich persönlich ficht das nicht an, wenn meine 7000 Zyklen (bei DOD 70%, wird eh fast nie erreicht, also eher noch mehr Zyklen) nur noch 6000 sind, bis der Akku auf 80% Kapazität ist - zumal die 200er Winston im Neuzustand eh ca. 230 Ah hat... Sinn würde das vielleicht bei einem sehr alten Akku machen (oder bei einem mit gebrauchten Zellen), damit man den Niedergang nicht noch beschleunigt. bis denn, Uwe
Ist auch mein Gedanke. Bei mir etwa 30-60 Tage im Womo (wenn ich Glück habe), davon zuletzt fast immer ohne Netzstrom. Allerdings die wenigsten Tage mehr als 20% entladen und mit Solar auf Stand gehalten (ist etwas überdimensioniert). Selbst dann wäre es mit 3000 / 60 immer noch 50 Jahre. D.h. die Zyklenzahl werde ich mit jetzigem Stand nie erreichen. Da mache ich mir eher über noch unbekannte Langzeiteffekte Sorgen. Selbst die ältesten LiFe Akkus sind noch nicht so alt. Neuere haben teils etwas geänderte Zellchemie oder Aufbau. Ob da die alten Erfahrungswerte genau passen ? Vieles ist simuliert getestet, was halt Standardtests sind, die mit dem Womoleben nicht viel zu tun haben. Ich würde die 80% höchstens für lange Standzeiten in Erwägung ziehen (6 Monate+). RK Seit Corona nicht mehr an Landstrom gehangen Über die Lebensdauer der Zyklen mache ich mir keine Gedanken. Das Ende werde ich nicht mehr erleben. Vermutlich geben da Bauteile aus andere Gründe auf. Das BMS wird dann ausgetauscht und gut ist Zwei Missverständnisse: zum einen altern LFP nicht nur über die Zyklen, sondern auch kalendarisch, wie schon angemerkt. Für die allermeisten Womo-Akkus spielen die Zyklen rein gar keine Rolle. Das Ende des Lebenszyklus hat aber nichts mit der Kapazität zu tun wie bei Bleiakkus. Bei LFP ateigt der Innenwiderstand. Dadurch bricht bei starker Stromentnahme (WR) die Spannung irgendwann so weit ein, dass das Ding auf Störung geht. Licht und Wasserpumpe kann man aber noch ein Jahrzehnt länger betreiben. Kaputte LFP ist nämlich immer noch besser als neue Blei. Der Umgang mit LFP hier im Forum lässt vor meinem geistigen Auge Kollegen erscheinen, die nach langer Erfahrung mit regelmässigen Achsbrüchen ein Womo auf Fendt-Basis kaufen, damit aber nur über abgesenkte Bordsteine fahren. Aber schaden tut's der Batterie nicht mit den 80%. Gruss Manfred Es geht schon wieder los :lol:
Meine Antwort dazu: zu 1. Wird eine Lithiumbatterie (12V LiFePO4) bei langer Lagerung >6 Monate auf einem Ladestand von 80% gehalten, erhöht sich ihre Lebensdauer. zu 2. Ein Zyklus ist eine komplette Entladung + Ladung wieder auf 100% SoC, oder 2 halbe Entladungen + 2 halbe Ladungen auf 100% SoC, oder 4 Viertel Entladungen/Ladungen, usw. Bei solchen Aussagen fehlt halt leider manchmal ein entscheidendes Wort. In der Kürze liegt halt oft keine Würze sondern der Fehler in der Aussage. Gruß Andreas Sollte unsere Creabest mit 200Ah 10 Jahre halten, hatten wir über den ganzen Zeitraum absolut unkomplizierte und unbeschwerte Stromentnahme für rund 90€ im Jahr. Finde ich perfekt. An Landstrom hingegen wir in den letzten 2 Jahren nur, wenn pauschal im Preis mit drin. Wir sind sind seit Mitte September unterwegs und haben trotz öfter bewölgtem Himmel, oder sehr schräg einfallender Sonnenstrahlen, spätestens am frühen Nachmittag das Akku wieder voll. Allein die Freiheit die die Unabhängigkeit vom Landstrom uns bietet, sind uns die geschätzt 90€/Jahr wert. Hallo Diese 80% Geschichte stammt von Lithium Mangan Cobalt Zellen, wie sie in der Bauform 18650 zu Tausenden in Teslas oder auch in Ebike Akkus verbaut sind. Da reden wir auch nicht von mehreren Tausend, sondern nur von mehreren Hundert Zyklen. Hier in meinem Bekanntenkreis sterben gerade die ersten schweineteuren PV Akkus die aus solchen Zellen aufgebaut sind. Da ist dann nach 6 Jahren die Kapazität nicht auf 80, sondern auf 40% abgesunken. mit freundlichen Grüßen Thomas
Frage: wie alt bist du.???
Ja und? Genau so falsch wie vieles.
Warum: Franz
klingt für mich zynisch, herablassend? `
Deshalb frage ich ja?
a:) Faulheit b:) Die Starterbatterie (Ducato 6dtemp) wird mitgeladen (CBE516), wegen der schlecht funktionierenden Ladung vom Herrn Ducato bei Fahrt (intell. Lima Steuerung) c:) um JEDERZEIT doch mal sofort losfahren zu können (z.B. Feste/Übernachtung) Und, haste nen Tipp/Erklärung? Würde mich ja freuen, wenn das mit den 80% Quatsch ist... Hallo, warum sich so viele Gedanken machen? Einbauen, nutzen, fertig. Du machst dir in dem einen Beitrag Sorgen, dass die LiFePo4 zu kompliziert sein könnten. Dann mach es doch einfach einfach. Gruß Klaus
Google mal nach „Calender aging“ im Internet oder suche danach hier im Forum, da wirst du genug Lesestoff finden, warum das mit den 80% Quatsch bzw. unzutreffend ist.
Das mit den 80% ist kein Quatsch. Eine Lithium-Batterie ( die ja eigentlich ein Akku ist ) die nur bis 80% geladen wird, lebt länger ( in Ladezyklen ). Bei Batterien bei denen es permanent „rein und raus“ geht macht sich das bemerkbar. Wobei da noch die Frage ist ob eine entsprechend größere Batterie ( wenn die aktuelle bis zu 100% geladen / genutzt wird dann halt „20“% größer ( Prozentangabe gerundet :mrgreen: )) nicht auch entsprechend teurer wäre. Bei der Nutzung in unseren Womos ist das zwar genauso, dadurch das die aber nicht täglich zig Zyklen durchlaufen sondern monatlich mal zwei oder drei, überleben die Batterien mit der „gekürzten Lebenszeit“ auf jeden Fall das Womo und, in den vermutlich allermeisten Fällen, auch die restliche Lebenszeit des Womobesitzers. Im Moment gibt es hier immer wieder User die ihre alten „Bleiklumpen“, durchaus vor ihrem absoluten Lebensende, ersetzten weil ihr Strombedarf gestiegen ist, Lithium im Moment eben „Stand der Dinge“ ist,… Was mag dann in 15 Jahren mit den Lithium-Gräbern sein? Selbst wenn die noch 92% ihrer Kapazität von ehemals 100Ah ( :kuller: ) haben, wenn man dann doch 800Ah mit 400A Strom „hinterhergeworfen“ bekommt? Wenn ich mir dann wirklich nochmal ein neues Womo zulegen sollte, kommt dann so eine Li-Batterie aus dem „Röhrenfernseh-Zeitalter“ :mrgreen: da rein oder was was dann „Stand der Dinge“ ist?? Also warum einen „Kopp machen“ ob die Lithium bei 80% länger hält wie bei 100%? Und jetzt komm mir nicht mit Nachhaltigkeit. Vielleicht kann man in 10 Jahren mit der gleichen Menge an Lithium Batterien bauen die die doppelte Kapazität haben. D.h. man könnte aus einer alten zwei neue machen….. Grüße Dirk
Das galt bzw. gilt für LiPo's, bei LiFeYPo's (und insbesondere bei Winston-Zellen) sieht die Sache anders aus, auch dazu gibt es im Netz entsprechende Untersuchungen. Dabei konnten auch bei Vollladungen auf 100% keine nenneswerten Beeinträchtigungen der Zyklenzahl festgestellt werden. Gleiches gilt für den Mythos "nur mit 80% SOC lagern". Die Lagertemperatur hat einen wesentlich höheren Einfluss auf die Kapazität als der SOC, insbesondere hohe Temperaturen sind schädlicher, allerdings erst bei Lagerzeiten von 8 Monaten und mehr. So lange wird kaum jemand "lagern", noch dazu sind die üblichen Standpausen ohnehin bei kühlen Temperaturen im Winter. Die Winstons sind ein Sonderfall. Ich denke, dass die Zyklen da bei Vollladung kaum runtergehen, liegt daran, dass die bis 4 Volt pro Zelle geladen werden dürfen (also 16 Volt Ladeschlussspannung für einen 12-V-Block :eek: ). Da würde dann wohl auch die Lebensdauer runtergehen, denke ich; aber das macht ja niemand, die so hoch zu laden. Und wenn man wie üblich bei 14,4 Volt Schluss macht, haben die noch so einen großen Abstand zur Maximalspannung, dass es ihnen eben nicht oder nur marginal schadet. Bei blauen Bechern sieht das anders aus, aber selbst da mit geringerer Zyklenzahl und niedrigerer Maximalspannung wird kaum jemand im Womo erleben, dass der Akku relevant schwächer wird. Bei Photovoltaikspeichern, die jeden Tag nen Zyklus fahren, sieht das natürlich anders aus. bis denn, Uwe
Das sehe ich auch so. Allerdings sagen die Untersuchungen an LiFePO4 und anderen Batterieformen mit Elektrolyt: Am besten ist eine Lagerung bei ca. 80% SoC und einer Temperatur von 25°C. Das nur steht nirgends. Gruß Andreas
Ist es aber nicht, sonderen eine berechtigte Frage. Dein Accu hat ja erst 3,5 Jahr auf dem Buckel.
a:) Faulheit b:) Die Starterbatterie (Ducato 6dtemp) wird mitgeladen (CBE516), wegen der schlecht funktionierenden Ladung vom Herrn Ducato bei Fahrt (intell. Lima Steuerung) c:) um JEDERZEIT doch mal sofort losfahren zu können (z.B. Feste/Übernachtung) Und eine Schaltuhr dazwischen. DIe allle 14 Tage die SB ladet.Für ca 8 Std. Und die Liontron wird abgeschaltet. Und bleibt damit voll. Auf der Ruhespannung der LFP. Dorhin, wo jeder Accu hingeht, der steht.
Gerade erledigt.
Ist es auch in meinen Augen. Ich weiß auch wer das als erster publiziert hat. Und schon damals gab es deswegen keine gute Kritik deswegen.Den es wurden einfach Lions Accus Test auf LFP umgelegt. Neuere Untesuchungen zeigen, das LFP am stärksten altern, oberhalb von der Ruhespannung bis zur Ladeschlusspannung. = 3,65 Volt. Je höher, desto Schneller. Aber keiner schreibt, in welchen Prozentbereich wir uns dort bewegen. Sind es 1-2 % oder 5% oder gar 10 % Und dann möchte ich abe rauch gerne wissen. Welcher Prozentwert von welchen Wert abgezogen wirs. Zyklenzahl oder Kapazität. Gibt er dann sofort den Geist auf oder können meine Erben noch 10 Jahre die Grablichter damit betreiben. Darf ich das überhaupt so in meinen Testament reinschreiben. Du siehst was da noch für Fragen auftauchen, wenn das endlich geklärt ist, mit der Alterung. Nimms Locker. So wie ich. Wenns hin sind, werd ich mein Testament ändern oder neue Accus kaufen. Ach, immer diese Entscheidungen. Cathastrophe. :roll: :roll: Franz Warum machen sich WoMo Fahrer soviel Gedanken um ihre Batterien (Akkus)? Meine haben jetzt 35 Zyklen nach 2 Jahren Nutzung. Ich hab auch nie nachgemessen ob die 270Ah tatsächlich vorhanden sind. Ich hab mir eine Kapazität eingebaut die ich bisher noch nie unter 25% entladen mußte, und im Winter lass ich die Batterien einfach langsam runterfahren und hin und wieder wird geladen. Ansonsten sind die Dinger im Doppelboden und funktionieren wenn ich sie brauche. Denkt einer beim Kauf seines Mobiltelefons, Laptops, Tablets auch permanent nach wie er am besten lädt und wann um die Lebensdauer zu verlängern? Ein iphone ist heute teurer als eine günstige LifPo. Und was macht der WoMo Fahrer wenn die Akkus der Mobilgeräte 80% erreicht haben, reparieren, wegwerfen, vermutlich auch nicht. So lange die Akkus nicht defekt sind reichen mir 216Ah von den 270Ah immer noch zum campen. Die Lebensdauer der LifPos wird meine mit ziemlicher Sicherheit übersteigen, da ich bald 70 Zyklen drauf habe und leider keine Erwartung von 3000 oder gar 6000 Zyklen. :mrgreen: Beste Gruesse Bernd ot
Wie der Weihnachtsmann? Nur 1x im Jahr? :lol: /ot scnr :wink: LG Bernd
Hallo zusammen, Hallo Franz, ich habe etwas zum Thema gefunden - eine neue Studie. Quelle: --> Link PDF: Gruß Fildermann Nun, habe ich es überlesen? Um wieviel % sinkt den nun die Kapazität bei den jeweiligen Ladeverhalten? Wieviel ist "deutlich mehr" denn genau? Es macht natürlich wahnsinnig viel Sinn, seinen KFZ-Akku nur im Bereich von 0-25% zu betreiben :) Da ich ebenfalls ein fauler Mensch bin, sieht mein Wintersetup folgendermaßen aus. 2 x 100Ah LiFePO, Solarregler 75/15 fest auf 13,8V. (wenn ich unterwegs bin, fest auf 14,2V) Keine extra Erhaltungsladespannung. Starterbatterie hängt über eine 10A Siliziumdiode am Lastausgang. (Der Anschluß dient nur dem Schutz vor zu hohem Strom). Standard Lichtmaschine. Da mein Womo unterm Dach steht, lieg oben drauf ein altes Modul, welches ich einfach zusätzlich mit auf den Solarregler klemme, reicht vollkommen aus. Am Tag AB = 13,8V, SB = 13,1V Nachts geht die AB auf 13,4V und die SB auf 12,9V runter. Am nächsten Morgen fängt der Solarregler wieder langsam an zu laden. Dabei steigt der Strom in jede AB nie über 200mA was für eine LiFePO auch unter Null Grad kein Problem darstellen sollte. Da ich erst Anfang diesen Jahres auf LiFePO umgestiegen bin, bin ich mal gespannt was die Kapazitätsmessung nächstes Frühjahr ergibt.
Bei korrekter Einstellung des BMS lädt der Akku ja sowieso nicht unter 0°C! Darum spielt es ja keine Rolle wieviel Strom gerade in den Akku fliesst ob 15A oder <200mA ist ja dann egal. |
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