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Guten Morgen, aktuell werden ja vermehrt (Neu-) Fahrzeuge aus teils 2023 angeboten. Wir interessieren uns für Fahrzeuge auf Ducato/Citroen Basis, seht ihr hier ein Problem wenn das Basisfahrzeug bereits Mitte/Ende 2023 gebaut wurde (Standschäden Reifen, Diesel, AdBlue, Batterien) und würdet ihr diese nicht kaufen? Danke vorab und viele Grüße christian
Reifen dürften gut sein,Diesel ist auch ok,Ad Blue dürfte auch fast nichts im Tank sein,die Batterie könnte Tiefentladung schon hinter sich haben (wechseln ) ,solch gut "abgehangene "Fahrzeuge sollten einen erheblichen Abschlag beim Preis mitbringen. Hinzufügen kann man noch die Injektoren, welche durch Korrosionsschäden kaputt gehen. Wichtig das dass Fahrzeug noch Werksgarantie hat. In Deutschland beginnt die Herstellergarantie in der Regel mit der Erstzulassung. Es gibt durchaus Unternehmen, die das anders handhaben und bei denen erstmal ein Datum "Fabrikauslieferung plus X" im Herstellerdatensatz als Garantiebeginn steht. Da kann es dann manchmal etwas Diskussionen geben, bis die EZ als Garantiebeginn anerkannt wird. Da das Thema allerdings im Markt im Moment bekannt ist, dürfte das inzwischen einfacher sein. Wie kommt es zu sowas? Vielfach fehlten in den letzten Jahren einzelne Teile, die es den Herstellern unmöglich machten, die Fahrzeuge auszuliefern. Auch wenn sie sonst weitgehend fertig waren. Dadurch haben sich riesige Halden mit "halbfertigen" Fahrzeugen aufgestaut. Inzwischen sind die Teileverfügbarkeiten wieder besser, und diese Fahrzeuge wurden ausgeliefert. Viele Händler haben aber Neukonfigurationen an ihre Kunden verkauft, anstatt den Vorlauf (der vielleicht in genau den gewünschten Punkten nicht mehr änderbar war) zu verkaufen. Weiterhin soll es Händler gegeben haben, die nach wie vor versuchen die Fahrzeuge zum Listenpreis, zT. mit irren Aufschlägen, zu verkaufen, aber die Autos aufgrund des Preisdrucks im Markt lange nicht losgeworden sind. So kommen diese "Langsteher" zustande. Eine weitere Ursache können Insolvenzen sein. Würde ich so einen kaufen? Ja, habe ich schonmal (nachdem die Garantiefrage geklärt war). War völlig in Ordnung.
Doofe Frage, aber woran genau bemerke ich (möglichst schon beim Besichtigen), dass die Batterie einen Schaden hat?
Es gibt Batterietestgeräte die eine Batterie testen können, das ist aber immer nur eine Momentaufnahme und die Batterie kann kurze Zeit später defekt gehen. Am besten sofort eine neue Batterie mit aushandeln oder Preisnachlass.
Moin, unabhängig von dem Thema "Herstellergarantie" greift auf jeden Fall die Sachmängelhaftung des Händlers, mit dem der Kaufvertrag geschlossen worden ist. Die Sachmängelhaftung für zwei Jahre beginnt mit dem Datum der Übergabe des Fahrzeugs. Grüße aus NI Hallo, die Basisfahrzeuge sind manchmal mehrere Monate älter, da der Ausbau oder Umbau zum Wohnmobil einige Zeit in Anspruch nimmt. Unser Eurocargo ist Bj. 06/2014, die Erstzulassung war im Mai 2015, gerade bei Premiumherstellern und Individualausbauern kann zwischen dem Baujahr des Basisfahrzeugs und der Erstzulassung über ein Jahr vergehen.
Danke. Hm, wenn so ein "alter Neuwagen" mit Rabatt angeboten wird, wird sicherlich jeder Verkäufer sagen, dass da bereits eingepreist ist, dass die Batterie nicht mehr ganz frisch ist, oder? Falls der Händler selbst ein Batterietestgerät besitzt, was müsste das denn dann anzeigen, damit die Batterie noch als neuwertig durchgeht?
Es ist Aufgabe des Verkäufers den minimalsten Rabatt zu geben dafür wird er auch mit bezahlt...und klar wenn das Auto auf dem Hof anläuft ist der Akku der beste der Welt.. Wenn wir schon beim Thema Batterie sind ,auch die Bordbatterien leiden als Bleikiste bei Nichtnutzung.Wie gesagt immer eine Preisfrage für den Tausch der drei (Blei)Akkus kannst kannst du etwa 400€ in Anschlag bringen Moin, wenn das Geschäft für mich als Käufer insgesamt lukrativ ist, werde ich es nicht an einer Batterie scheitern lassen. Grüße aus NI Die Sache der Gewährleistung ist klar. Allerdings kann es bei der Herstellergarantie Einschränkungen geben. Ich kenne den genauen Wortlaut nicht, aber bei Knaus beginnt die Garantielaufzeit eventuell auch schon vor der Erstzulassung, weiß nur nicht, ob das für Dichtigkeits- und / oder Aufbaugarantie gilt. Ich meine aber sowas wie "Ende des auf das Baudatum folgenden Kalenderjahres" als Start. Kann den genauen Wortlaut gerne zuhause nachschauen, wenn ich wieder dort bin. Und es wird sein, dass du die Störanfällige 9 Gang Automatik bekommst. Da würde ich das Auto nicht abnehmen! Es hat sich ja schon rumgesprochen, wie oft da schon Getriebe erneuert wurden, Zum Teil ohne Erfolg ! Ich würde auf die neue 8 Gang bestehen! Gruß Frank
Dann würdest du vermutlich auch nicht den hier angestrebten Rabatt bekommen. Es geht hier um Lagerfahrzeuge mit reduziertem Preis, entweder du nimmst was geboten wird oder du bestellst neu mit deiner Wunschausstattung, der Rabatt wird dann aber sicherlich geringer sein. Gruß Joachim
Auch die Batterie(n) unterliegen der Sachmängelhaftung. Und tiefentladen und nur „notdürftig“ wieder flott gemacht fällt innerhalb von 24 Monaten auf. Aber Vorsicht bei Tageszulassungen: da beginnt die Garantie ab dem Tag der Tageszulassung und Du kaufst, rein rechtlich, ein gebrauchtes Fahrzeug mit reduzierter Sachmängelhaftung. Grüße Dirk Guten Morgen an alle und vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen, diese bestätigen zum Teil meine Bedenken und ich werde diese in die Auswahl einfließen lassen :) . VG
Wenn der Verkäufer meint, die wäre noch einwandfrei, kann er sie ja auch wechseln und für andere Fahrzeuge weiterverwenden, was ihn nichts kostet und mögliche Probleme mit dem Käufer vermeidet.
Der Ausfall nach kurzer Zeit gilt aber eher für deutlich ältere Batterien, die schon mechanische Fehler im Inneren haben. Wenn der Tester einen ordentlichen Startstrom zeigt, sollte sie für einige Zeit OK sein (gilt nicht Aufbaubatterie). RK Wir fahren solchen "Neuwagen" seit Juni 2021. Die Garantie begann mit dem Tag der Erstzulassung. Alle Reklamationen innerhalb der Garantiezeit wurden abgearbeitet. Probleme gab es mit dem Bezug der Sitze, der innerhalb der Garantiezeit bereits kaputt ging. Vielleicht war es hier sogar gut, dass das Fahrzeug einige Zeit bereits stand. Den Originalbezug gab es nicht mehr, Stoff auch nicht. Eine Polsterei unseres Vertrauens hatte fast exakt den gleichen Stoff. Wir haben auf Hersteller- / Verkäuferkosten dort die Sitze neu beziehen lassen. Diese Prozedur hat allerdings fat ein Jahr gedauert. Das größte Ärgernis sehen wir allerdings darin, dass der Verkäufer nicht ordentlich kommuniziert hat, wann das Fahrzeug gebaut wurde. Das kam erst so nach und nach heraus. Der Preisnachlass war aber entsprechend. Wir würden das Fahrzeug wieder kaufen! Gruß Maren
Hatte den Fall im Spätsommer erst selbst, Auto geht aus und nicht wieder an, Startbox hilft nicht, Batterietester sagt i.O., nichts geht mehr. Verdacht BCM defekt. Nach 2 Wochen wurde das Auto in der heimischen Werkstatt überprüft, erstmal ans Ladegerät, nach kurzer Zeit, kein laden mehr möglich, Ladegerät meldet Batteriefehler, neue Batterie rein, Motor startet, keine Anzeigen, BCM neu programmiert alles gut. Batterie war 4 Jahre alt, einmal überbrückt. Unser Reisedrache stand mehr als 8 Monate beim Händler als Demofahrzeug für Goldschmitt Hubstützen. Der Vorteil den wir dadurch hatten das Fahrzeug war absolut geruchsneutral innen, wie wir im Nachhinein feststellten ist das nicht der Normalfall bei Neufahrzeugen. Als wir einen Servicetermin hatten und uns Neufahrzeuge von Hymer ansahen traf uns fast der Schlag wie penetrant diese nach Plastik rochen - und zwar alle. Wenn wir ein Wunschfahrzeug bestellt hätten müßten wir es erstmal einige Wochen auslüften lassen vor der Nutzung. Mängel durchs Stehen hatten wir keine. Beste Gruesse Bernd Wie viele (selten)Nutzer von Reisemobilen lassen ihre Autos monatelang herumstehen? Sind die alle kaputt? Warum sollen Händler riesige Preisnachlässe auf abgestandene Fahrzeuge geben, wenn Aufkäufer bereit sind für 10 Jahre alte, 150.000 km gefahrene und beschädigte Fahrzeuge noch 80% des Neupreises zu zahlen?
Die Zeiten dürften wohl vorbei sein.
Z.B. weil die Hersteller „alle naselang“ neue Modelle rausbringen oder zumindest ein „Facelifting“ betreiben. Man kauft dann zwar ein Neufahrzeug, aber eben die Ausführung von vorigem, oder wie hier beim TE, vom vorvorletzten Jahr. Und da die Hersteller bestimmte Ersatzteile auch nur z.B. 10 Jahre lang liefern / herstellen, sind da u.U. auch schon zwei Jahre von um. Grüße Dirk
Dann lieber ein Vorjahresfahrzeug jedenfalls bei Hymer. Grundsätzlich ist unser MCT680 nicht anders wie das neue Modell vier Jahre später. Bett, Dusche, Kocher etc. alles identische. ABER etliches an Austattung ist jetzt nicht mehr Serie. So zum Beispiel die schöne Schublade unter der Dinette. Also mit einem Lagerfahrzeug bekommt man u.U. mehr Austattung zum besseren Preis. Was die Neuen haben ist sehr viel Bling Bling, Bordcomputer deren Software nicht ausgereift ist und abstürzt mit Fernabfrage von zu Hause. Wer das will muß ein neueres Modell kaufen. Beste Gruesse Bernd
Wenn Du also zwei identische Fahrzeuge aus unterschiedlichen Baujahren nebeneinander stehen hast dann ist das „ältere“ Neufahrzeug erheblich preiswerter. Der Eindruck täuscht also weil der Händler u.U. nur den Preis von „damals“ verlangt!?! Außerdem bekommt man auch den technischen Stand von vor z.B. zwei Jahren. Das fängt evtl. bei der Schadstoffklasse an und hört beim „Gelsenkirchener Barock“ auf. Grundsätzlich ist es nunmal so das Waren gleicher Ausstattung und Qualität im Laufe der Jahre teurer werden bzw. bei gleichbleibendem Preis die Qualität und/ oder die Ausstattung abnehmen ( müssen ). Grüße Dirk
Dirk, unser Fahrzeug sieht innen identisch aus nach 4 Jahren da ist kein Gelsenkirchener Barock. Und natürlich war es günstiger - weil älter - mit mehr Serienaustattung. Daher meine Empfehlung ein Lagerfahrzeug zu nehmen. Hab ich bei PKWs übrigens auch gemacht - alles Vorführer - ein paar Monate alt mit erheblichen Abschlägen - damals. Beste Gruesse Bernd
Du hast doch selbst geschrieben Andere Assistenzsysteme, anderes Radio, ggf. anderes Armaturenbrett,… Vielleicht ist beim Kühlschrank auch das Nachfolgemodell eingebaut, oder beim Herd, der Heizung, EBL,… UND: laut Schwacke errechnet sich der Wiederverkaufswert ja auch in Abhängigkeit zum Baujahr und dem damaligen Neupreis. D.h. das teurere, neuere Fahrzeug stellt auch einen höheren Gegenwert dar. ( Allerdings ist der Wertverlust ja in der Regel prozentual und daher im realen Wert auch höher da der Anschaffungspreis höher war. )
Das ist ja noch schlimmer bzw. hat gar nichts mehr mit dem Thema zu tun: Vorführfahrzeuge und selbst Tageszulassungen sind Gebrauchtfahrzeuge. Die sind nicht nur mehrere Monate alt sondern haben ggf. auch schon Kilometer gefahren und haben angefangen zu verschleißen. So gesehen kannst Du auch ein 10 Jahre altes Fahrzeug kaufen, das ist auch günstiger als ein äquivalentes Neufahrzeug. Das passt nicht! Das sind Äpfel und Birnen. Grüße Dirk
Das stimmt zwar, hilft Dir aber nicht viel wenn Dein Händler nicht zufällig auch gerade Servicepartner Deines Basisfahrzeugherstellers ist. Es gibt ein paar Händler die zB Fiat Professional Partner sind, da ist das weniger wichtig. Die überwiegende Zahl der Händler schickt Dich aber mit einem Defekt am Basisfahrzeug direkt zu dessen Herstellerwerkstatt (auch wenn es im Sinne der Sachmangelhaftung eigentlich deren eigene Baustelle wäre). Da ist "Recht haben" und "Recht bekommen" wieder das Thema. In so einem Fall ist es extrem hilfreich, wenn das Basisfahrzeug volle Herstellergarantie ab EZ hat, damit du mit der Werkstatt nicht erst über Kostenübernahme, Reparaturrisiko usw. diskutieren musst. Natürlich ist es einfacher, die Karre beim WoMo Händler hinzustellen und zu sagen "kümmer Dich drum, DU bist der Gewährleistungsgeber und nicht die Herstellerwerkstatt". Dessen Begeisterung dafür wird schier endlos sein, denn er macht nichts anderes als das Auto dort hin zu bringen und sich mit denen abzusabbeln. Ja, das KANN einem egal sein wenn man viel Zeit hat und es Latte ist, wann man das Auto wiederbekommt (für die Gewährleistung gibt es nämlich keine starren Fristen im Gesetz, der Händler könnte sich also zumindest ein bisschen Zeit lassen). Da ist es mir lieber, ich fahre einmal schnell mit dem Auto selbst in die betreffende Händlerwerkstatt, der schaut in seinen Rechner, sieht "ah, Garantie besteht noch", kann (fast) sofort loslegen und weiß sicher, dass er seine Aufwände von seinem Hersteller ersetzt bekommt. Ein kleiner fader Beigeschmack an der Sachmangelhaftung ist übrigens noch die Beweislastumkehr nach einem Jahr. Die hast Du bei der Herstellergarantie nicht. |
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