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Hallo Camper, ich weiß zwar, dass man Verbraucher, bei 2 parallel geschalteten Akkus, nicht ausschließlich an einem Akku anschließt. Sondern es sollte der Pluspol an einem Akkus und der Minuspol am anderen Akku angeschlossen werden. Aber warum macht man das so?? Denn bei einer Parallelschaltung ist doch immer der Minuspol des einen Akkus mit dem Minuspol des anderen Akkus verbunden. Auch die beiden Pluspole sind miteinander verbunden. Somit wäre das doch eigentlich egal. Das ist es aber scheinbar gar nicht! :?: Bei uns ist alles an dem Akku unter dem Fahrersitz angeschlossen. Wir haben allerdings als stärksten Verbraucher nur ein 300/600Watt Wechselrichter. Es liefern auch nicht immer beide Akkus Strom. Einer ist in Reserve lim Sommer reicht einer aus.
Wie soll man das Verstehen. Hast du eine Busbar installiert. gibts diese Frage gar nicht. Das wäre jetzt der Umkehrschluss. Franz gelöscht ..
Erklärung: Wenn du Verbraucher ausschließlich an die Pole eines einzelnen Akkus anschließt, fließt der Großteil des Stroms durch diesen Akku. Der andere Akku wird weniger belastet, weil der Widerstand zu diesem Akku durch die parallele Verbindung und die Verkabelung größer sein kann. Dies führt dazu, dass: Der stärker belastete Akku schneller entladen wird. Der schwächer belastete Akku nicht optimal genutzt wird. Unterschiede in der Spannung auftreten, die die Lebensdauer der Akkus reduzieren. hallo, ich würde sagen das kommt auf die Verbraucher und den Querschnitt der Verbindung an. mfg karl Das ist eher ein theoretisches Problem das, wenn überhaupt, nur bei starken Verbrauchern (Heizgerät, Klimaanlage etc.) eine Rolle spielt. Wenn es nur um die üblichen Kleinverbraucher < 10A geht spielt das keine Rolle. Hubert
Hallo, diese Argumentation ist nach dem Ohmschen Gesetz eigentlich schlüssig. Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass der geringe Widerstand, einer so kurzen Kabelverbindung sich bemerkbar macht. Vielen Dank für die Info.
Hallo Stocki333, nein ich habe keine Busbar installiert. Bei den beiden Supervolt Akkus wurde + mit + und - mit - verbunden.
Wie die Kollegen zutreffend erwähnen, relevant ist der Strom der fließt. Denn der Spannungsfall U = I x R Wenn I z.B. nur 1 A ist, ist der Leitungswiderstand unrelevant. Beträgt z.B. durch Wechselrichter I = 200 A ist es 200 mal so relevant und aus 10 mOhm Widerstand werden 2 V.
Das dachte ich auch, aber nachdem ich die Batterien so angeschlossen habe wie auf dem Anschluß Beispiel, ist die Entladung ziemlich gleichmäßig. Auch bei geringem Stromverbrauch.
Wenn sich die physikalischen Gesetze nicht geändert haben kann das nur an schlechten elektrischen Verbindungen (Übergangswiderstände) liegen. Ich schreibe bewusst in der Gegenwartsform, denn es ist nicht sicher ob die Verbindungen jetzt besser sind da durch die kreuzweise Anschlussform dieses Problem evtl. verschleiert wird. Hubert Ein Bekannter von mir hat seine beiden Li. Batterien, die er hat einbauen lassen, auch in einer anderen Werkstatt umbauen lassen. Bei ihm waren die Ungleichheiten der einzelnen Batterien auch grawierend gewesen. Nachdem Umbau/Umklemmung stimmen die Werte. Ob das nun physikalisch sein kann oder nicht, auf Fälle funktiert es. Und das ist für mich zumindest das Wichtigste. Also schlechte Verbindungen, zu mindest bei mir, würde ich ausschließen können. Alle Kontaktstellen sind fest, sauber und gut leitend installiert. Vielleicht doch eine Gesetzesänderung der Physik :mrgreen: :mrgreen: Meine zwei Batterien stehen 1,2m auseinander. Verbunden mit 35qmm. Bei 100A Last liefert eine Batterie 51A, die andere 49A. Für so eine "Ungleichheit" installiere ich kein zusätzliches Kabel. Beim Laden gleicht sich das problemlos wieder aus.
Deshalb ist diese Aussage auch theoretisch, praktisch kommt sie aus der vielgeschmähten "Bleizeit" und war nur praktisch interessant bei großen Bleibatteriebänken. Bei entsprechender Verkabelung und Batteriegrößen von in Wohnmobilen realisierten Kapazitäten ist das mit Hobbymessgeräten kaum nachweisbar. Gruß Andreas Hallo, es gibt auch Toleranzen bei der Strom- und Spannungsmessungen innerhalb der BMS, denn die sind in der Regel sicher nicht (dauerhaft) kalibriert. Also ich würde da keine 100 %tige Genauigkeit erwarten. Grüße Klaus Doppelt, gelöscht
Wieviel ist denn 200 mal unrelevant? Wenn ich unrelevant mit 0 gleichsetze ist 200 mal unrelevant wieder unrelevant.
Ist das das 17. Ohmsche Gesetz, nach dem Widerstand zu Spannung wird? Hallo "fomo" wenn du nichts "Konstruktives" beitragen möchtest oder kannst, dann lass es halt, aber bitte dann auch vollständig. Grüße Klaus ...also wie man aus Widerstand Spannung erzeugen kann, würde mich auch interessieren...aber nicht so wichtig, war mir aber auch aufgefallen, hab ich bis genau jetzt aber lächelnd ignoriert... nix für ungut...also vertragen wir uns wieder...BITTE! Gruß Thomas Zitat, verschachtelt geht leider nicht: Wieviel ist denn 200 mal unrelevant? Wenn ich unrelevant mit 0 gleichsetze ist 200 mal unrelevant wieder unrelevant. ... und aus 10 mOhm Widerstand werden 2 V. Ist das das 17. Ohmsche Gesetz, nach dem Widerstand zu Spannung wird? Nein, es ist U = R * I ==> 2V = 0,010 Ohm * 200 A Quasi aus 2 Zeile oben zusammengezogen: Aus 200 A und 1 mOhm werden 2 V !!! - oder amnders ausgedrückt - Bei 200 A fallen an einem 10 mOhm Widerstand 2 Volt ab. VG Thomas Vieleicht etwas unglücklich ausgedrückt, aber wenn durch einen 0,01Ohm Widerstand 200A fließen, dann fallen daran 2V ab. Soweit ich weiß, sind diese 2V eine Spannung. Ich frag mich, was es daran nicht zu begreifen gibt?
Mit etwas elektrotechnischem Grundwissen ist das vollkommen klar was gemeint war. Gruß Klaus Klar wusste ich was gemeint war, daher hatte ich das auch ignoriert. Aber wenn dafür jemand angeblafft wird, reagiere ich halt doch manchmal...
So eine "Ungleichheit" hätte mich auch nicht gestört, bei mir war das schon etwas gravierender. 100% ige Gleichheit bekommt man wohl nicht hin. Aber beim Füllstand von einer zur anderen Batterie mit 71% zu 75% finde ich ok. Vorher war es 69% zu 91%. Gruß Micha
Bei 40 % SOC sind bis zu 10% tolerierbar. Da bist du schon in der Tolerenz der Bauweise Accus und Toleranz der BMS drinnen. Was ja gerne vernachläsigt wird.
Das ist schon eine Hausnummer. Da sollte man schon auf die Suche gehen.
Für viele ist das aber nicht greifbar. Greifbar wird das aber erst wenn du die 2 Volt mit einem DC/DC Wandler nutzbar machst und man damit die Handy laden kannst. :mrgreen: :mrgreen: Und sich wegen ein paar Prozent, auf die Suche machen. Ist eine akademische Übung. Denn wenn du auch bei 50 % SOC und 20 % Differenz die Accuspannungen vergleichst. Kommst du drauf, das da maximal 0,1 Volt Differenz hast. Unddie relativieren sich, wenn du die Zellspannungen zusammenzählst. Den viele BMS berechen die Gesammtspannung aus den Zellenspannungen. Und die Rundungsfehler ergeben dann oft die 0,1 Volt Differenz. Franz Nur noch als Ergänzung, ich hab die Ströme mit einem Zangenampermeter gemessen, die stammen nicht aus dem BMS. |
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