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Wir fahren eine 3022 Sprinter und wollen einen Marderschutz installieren. Es gibt ja 2 Varianten. Batterie und plus-minus Ich persönlich würde mir lieber einen Marderschutz mit Anschluß kaufen, da man den Batteriewechsel nicht vergessen kann. Weiß jemand wo man im Aktuellen Sprinter Plus und Minus im Motorraum für den Marderschutz abgerufen kann? Ich habe das Fahrzeug derzeit in der Halle stehen und kann nicht nachschauen. Viele Grüße Pascal Sorry Tippfehler. Es ist ein 2022er Sprinter Ich kann dir zwar deine Frage nicht direkt beantworten, habe aber Erfahrungen. Nach einem Marderbesuch mit defekten Schläuchen hatte ich fast 10 Jahre lang einen batteriebetriebenen Stop&Go in einem Renault Master. Er hat gut funktioniert, der Marder kam nie wieder, ein Satz Batterien hat mindestens ein dreiviertel Jahr gehalten, oft auch ein Jahr. Von daher kann ich die Batterievariante empfehlen. Im Sprinter hat das leider nicht funktioniert, trotz Stop&Go zweipolig mit Verlängerungskit kam regelmäßig ein Marder vorbei und hat sich an der Dämmung bedient. Selbst ein zweites Ultraschallgerät, Marderabwehrspray und WC-Kugeln haben ihn nicht fernhalten können. Dafür konnte ich meinen Sprinter am Geruch erkennen... Den Stop&Go habe ich wieder ausgebaut und den Sprinter von einem Fachmann marderdicht machen lassen. Seitdem ist Ruhe, schon zweieinhalb Jahre lang. Den batteriebetrieben Stop&Go mit Verlängerung plus mehreren Batteriesätzen kann ich dir günstig abgeben, ich brauche ihn nicht mehr. Schade, dass es bei dir nicht geklappt hat. Verliert das Gerät nach einiger Zeit Leistung? 10 Jahre sind doch Recht alt. Danke für das Angebot, aber wenn sich ein Festanschluss realisieren lässt, bevorzuge ich diese Variante. Hallo Pascal, wir haben auch den Marder Stop Go mit der Batterievariante. Da am Anfang die Batterien sehr schnell leer waren und unsere Werkstatt keinen Fehler gefunden hat, haben wir beim Hersteller selbst angerufen, wo uns ein Techniker schon am Telefon sehr geholfen hat. Es hat sich herausgestellt, dass das Gerät selbst einen Fehler hatte - wurde uns sofort ausgetauscht. Ruf dort an, dann hast du den Spezialisten direkt, der dir sicher konkret helfen kann. Gruß Hans Danke für den Tipp. Ist gut zu wissen, dass der Support gut ist.
Nein, im Sprinter wurde ein nagelneues Gerät eingebaut. Das 10 Jahre alte wurde zusammen mit dem Renault verkauft. Das neue Gerät hatte auch ausreichend Spannung und ich habe die Kabel auch richtig verlegt, aber der kleine Kerl war wohl hart im Nehmen. Hier habe ich den ebenso possierlichen wie hartnäckigen Nager in flagranti erwischt, wenige Tage bevor ihm der Zugang für immer versperrt wurde: --> Link Tipp zur Marderabwehr und einige Grundlagen zum Marder: Das Problem ist immer der 2. Marder. Der erste markiert. Der 2. riecht ihn und kämpft gegen ihn, da der aber nicht da ist zerledert er das Auto. Hilfreich: Seilfett besorgen. Je nach Verbrauch 500 g bis 1 kg. Erhitzen, flüssig machen. Chilipulver einrühren. M W nach ist Schärfe 16 das Schärfste das man frei kaufen kann. 3 Dosen auf 500 g. Bei 1 kg 6 Dosen. Das Gemisch dort auftragen wo der Marder hochklettert. Venrildeckel, Wasserschläuche, etc mit dem Pinsel bestreichen oder heiß und flüssig mit Hohlraumpistole verspühen. Schutzmaske u Atemschutz tragen. Hohlraumpistole funktioniert nur wenn die vorgewärmt und es eine Druckpistole ist. Venturiprinzip funktioniert nicht. 100 % legal. Keine Tierquälerei oder Verstoß gegen irgendwelche Auflagen. Der Marder hat das Fett beim hochklettern an den Pfoten. Putzt sich...brennt wie Hölle im Maul...das merkt er sich, kommt nie wieder. Das Zeug gab es mal von einem Herrn aus HL im Alleinvertrieb. Der ist schon lange in Rente. Leider gibt's nur noch die Möglichkeit sich das selbst anzurühren. Nutze ich seit 30 oder 35 Jahren. Warnung bei der Werkstatt nicht vergessen wenn das Auto zur Reparatur geht.
Der einzige nachhaltige Vorschlag!! Chilli ist wichtig, zum Einstreichen/Einsprühen kann man eigentlich jedes dünnflüssige, nichtharzendes Öl verwenden. Ich wohne auf dem Land, habe schon fünf Kfz behandelt, seitdem keine Marderzerstörungen mehr. Gruß Andreas Das mit dem Chili gefällt mir . Vermutlich werde ich eine Kombination aus mehreren Mitteln nehmen. Wir fahren einen Sprinter Baujahr 2023 und haben uns eine Hochspannungsmarderabwehr einbauen lassen, da wir in Waldrandnähe wohnen mit entsprechenden Tierbesuchen. Die Vertragswerkstatt wollte diese nicht einbauen, da dies die Sache einer Mercedes-Truck-Werkstatt wäre, da sich die Anlage zum Marderschreck im Motorraum befinden sollte. Die Mercedeswerkstatt hat zwar diese Anlage ohne Murren eingebaut, aber diese nur an die Starterbatterie angeschlossen, da die Mercedeswerkstatt nicht in die Aufbauelektrik eingreifen will. Ich wollte den Marderschreck eigentlich an die Aufbaubatterien anschließen lassen, weil diese bei uns reichlich dimensioniert sind. Die Starterbatterie ist die übliche AGM, an der aber trotz Stillstand des Womos im Winterhalbjahr noch alle möglichen Verbraucher am elektrischen Saft nibbeln, darunter die Uhr, der CAN-Bus, Bluetooth und wer weiß noch alles, dazu die Selbstentladung. Die Mercedeswerkstatt warnte uns vor dem Abklemmen der Starterbatterie im Winter, weil damit die Programmierung des Bussystems verloren gehen und auch die Starterbatterie dann nicht mehr erkannt werden würde. Im Zeitalter vor der Überelektronisierung konnte man noch ohne Bedenken im Winterhalbjahr die Starterbatterie abklemmen. Ich hatte mal beobachtet, wie schnell die Starterbatterie im Winterhalbjahr entladen wird - durch Selbstentladung und durch stille Verbraucher. Ergebnis: Das Womo sollte nach max. 6 Wochen Stillstand mal für einen Tag an Landstrom, um die Starterbatterie wieder nachzuladen. Unser Womo hat im Winter aber im Winter eine Schutzplane, so dass man diese erst etwas öffnen muss, um an die Außensteckdose heran zu kommen. Ist die Schutzplane aber geöffnet, kann schon eine relativ schwache Böe die dann wie ein Segel fungierende Schutzplane herunter reißen und diese dabei beschädigen. Außerdem kann man ja auch mal vergessen, das Womo im Winter rechtzeitig an die Strippe anzuschließen. Um dem Dilemma zu entgehen, haben wir seit einigen Monaten einen Standby-Charger, der die Starterbatterie durch die Aufbaubatterien nachladen kann. Ob das in Praxis auch bestimmungsgemäß funktioniert, muss ich erst noch beobachten. Der Anschluss an der Starterbatterie sehe ich bei uns unkritisch. Der Wagen steht in einer Halle und ich kann ihn jederzeit an den Strom hängen bzw. einfach hängen lassen.
Jein...wenn das Öl zu dünnflüssig ist oder das Fett schon bei 60 ° schmilzt, weg läuft kannst Du Dir das schenken. Du brauchst was was bei 100 ° "noch da bleibt" und nicht weg läuft. Hochspannung a la Weidezaun funktioniert auch gut. Merkt er sich. Dazu werden Kontaktplatten in die Kletterwege eingebaut, evtl gestapst, evtl geschraubt, geklebt. Stromverbrauch ist da das Problem sowie €. Die Chillilösung 50 €. Hochspannung 300 €?
Das Thema hatten wir schon ganz oben: Im Master hat es prima funktioniert, im Sprinter gar nicht. Ob es am Marder oder am geräumigeren Motorraum liegt? Keine Ahnung. Stromverbrauch ist auch kein Problem, der ist minimal. Schrieb ich aber auch schon. Wirklich wirksam war nur, alle Eingänge verschließen zu lassen.
Das ist einfach Quatsch. Dann waren die Kontaktplatten möglicherweise falsch plaziert oder zu wenige. Aber wie auch immer, Chilli bringt es.
Wenn du kombinieren möchtest: Hundeurin schreckt ab Gruß Andreas
Ja, und Moorwäsche auch!! Ja, und man kann alles zerreden, vor allem wenn man es noch nie gemacht/angewendet hat!! Das Öl und das Chilli verklebt mit den Gummischläuchen, den Kabelisolierungen und den Dämmmatten etc. Nur von den Motorblock fließt es ab, aber da kann der Marder ruhig daran knabbern. Einen Motorraum bekommst du bei einem Transporter nie Marderdicht , alle elektronischen Marderschrecks benötigen im Dauerbetrieb recht viel Strom, die Hochspannungsplättchen müssen richtig und in großer Menge platziert werden und die Ultraschallpfeifer verjagen Hund und Hauskatze, die mit ihren Duftmarkierungen für Abschreckung sorgen könnten. Vielleicht hilft dies Antwort anderen zur Abwägung was sie machen wollen. Freundlichste Grüße, Andreas Wir sehen die Krabbelspuren eines Marders regelmäßig an der Fontscheibe, der will da hochkrabbeln & dann auf das Hausdach nebenan. Im Motorraum ist nix, denn: Marderschreck mit dem üblichen Ultraschall UND Hochspannungsimpulsen. Muß man sich vorstellen wie einen Weidezaun - da werden ein paar Elektroden verbaut & wenn der Marder da entlanschleicht bekommt er eine verpaßt. Läuft mit Batterien (4*AA), die halten locker 1/2 Jahr. Gerät schaltet autom. ab wenn die Motorhaube geöffnet wird. Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es im Motorraum vom neuen Sprinter kein Dauerplus gibt, und ich es im Sicherungskasten bzw. an der Batterie abgreifen muss. Technisch traue ich mir das zu und ich habe mir daher einen Marderschutz mit Anschluß bestellt. Seilfett werde ich an einigen Punkten mit Carolina Reaper Pulver gemischt anbringen. Das Chilipulver habe ich eh noch da und man braucht auch nicht viel. Hundeurin bzw. Tierhaare will ich nicht am, im und ums Auto haben. Ich bin allergisch, wenn ich auch nicht im Motorraum schlafe. Wenn der Marder weiterhin sein Unwesen treibt, überlege ich mir weitere Maßnahmen. Danke an alle für die Tipps.
Es gibt doch im Motorraum auf der Fahrerseite den Anschluss für Starthilfe, der mit einer roten Kappe geschützt ist. Kann man vielleicht dort Plus abgreifen?
Laut dem Sprinterforum scheint der Anschluss nicht geeignet zu sein, aber immerhin hat man viel Platz im Motorraum um an die Durchführung zum Innenraum zu kommen. Hat auch Vorteile, nur einen 2 Liter Motor zu haben. Wir haben in unserem 2022er Sprinter zwei Ultraschall Geräte selbst installiert, da uns ein Marder an dem ganz neuen Fahrzeug einen Schlauch angefressen hatte. Seit dem keine Probleme mehr . Für alle Fälle hab ich nen Schalter in die +-Leitung gelegt, aber noch nie gebraucht. Den Plus-Anschluss habe ich aus dem Beifahrer-Fußraum (Verteilung) geholt, war keine große Sache. Aber unser WoMo steht im Winter in einer Garage (Teil einer Industriehalle) und hängt am Strom, auch, weil der Router auch immer an bleibt, damit Temperaturkontrolle, Strommessung usw. auch von zu Hause aus gehen. So kann ich auch erkennen, dass das WoMo in etwa immer ca. 19 W benötigt und Innen (Wohnraum) und Außen (in der Halle) haben wir ca. 15 Grad. Hallo zusammen, auch ich bin gerade dabei usneren Campervan auf Sprinterbasis "Mardersicher" zu machen, nachdem wir innerhalb eines ¾ Jahres das zweite Mal Besuch bekommen haben. Jetzt habe ich in den vorherígen Beiträgen gelesen, dass "palsteg" geschrieben hatte: "den Stop&Go habe ich wieder ausgebaut und den Sprinter von einem Fachmann marderdicht machen lassen. Seitdem ist Ruhe, schon zweieinhalb Jahre lang." Mich würde interessieren, bei welchem Fachbetrieb der Motorraum marderdicht gemacht worden ist? Vielleicht wäre eine mechanische Lösung sinnvoller, damit die Tiere erst gar nicht in den Motorraum gelanhgen können. Wäre schön, wenn ich hierzu eine antwort bekommen könnte. Vielen Dank Christian
Der ist wichtig für die Werkstatt bzw. wenn man selber mal in den Motorraum fassen will. Wer da einmal bei aktivierter Anlage reingefasst hat weiß das :D Das Problem ist nicht der Strom, sondern der Schreck. Man zieht ruckartig die Hand zurück und reißt sie sich irgendwo auf. (Erfahrung von einem Freund :lach: ) Ich weiß jetzt leider nicht mehr wo ich es abgegriffen habe, aber ich habe das Fahrzeug ein großes Weilchen stehen lassen und dann alle Sicherungen durchgemessen. Dann das gleiche mit Zündung an und dann nochmal mit Motor an. Irgendwas hatte gepasst. Ist ein Ford, aber im Sprinter wird sich doch auch was finden lassen. Bye Christian Wir haben ,seit wir den Marderstop vor einem Jahr eingebaut haben unsere Ruhe. Zumindest habe ich keine Spuren mehr gefunden. Strom haben wir am Sicherungskasten im Beifahrerfußraum abgegriffen. Eine Sicherung ist in der Leitung und das Gerät hat einen Schalter und es erübrigt sich daher einen separaten Schalter in die Leitung zu bauen.
Mittlerweile sind es schon dreieinhalb Jahre. Der Fachmann ist Herr Brender: --> Link Sprinter BJ 2022 hier. Nach einem Marder-„Überfall“ (wir haben im Auto geschlafen, ein Lärm wie bei einem Überfall :mrgreen: ) haben wir auf der Reise vor Ort ein Ultraschallgerät besorgt und im Motorraum eingebaut. Strom direkt von der Starterbatterie genommen. Seitdem keine Probleme mehr. Der Wagen ist allerdings ganzjährig in Betrieb, deshalb habe ich keine Probleme mit dem Dauerstromverbraucher an der Batterie. Servus, Monti |
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