Einmal ein bisschen ganz Grundsätzliches zu den ganzen Schnellade-Geschichten (via USB-A, bei USB-C bzw. PD kann es anders sein):
USB liefert im Standard erstmal 5V Gleichspannung, meistens begrenzt auf 500mA. Das erfolgt auf den beiden äußeren Pins des Anschlusses. Ein Gerät, das USB nur zur Stromversorgung einsetzt, bekommt da also 5V geliefert.
Nun gibt es Ladesteckdosen, die mehr können. Wie erfahren die, was da für ein Gerät dran hängt? Über die Datenpins, das sind die beiden mittleren im Anschluss. Liegt hier im einfachsten Fall gar nichts an, liefert der USB Anschluss 5V und max. 500mA. Werden diese beiden Pins kurzgeschlossen, ist das das Signal für die Steckdose, dass sie auch mehr als 500mA liefern darf. Es bleiben aber 5V. Je nach USB Spezifikation geht das auf 2A bis 5A hoch. In Watt sind das 10W (2A*5V) bis 25W (5A*5V). Wenn ich mir die dünnen Käbelchen angucke, finde ich 5A da schon sehr viel.
Die Quick Charge Geschichten greift man nun auf einen Trick zurück: dem Ladegerät wird über eine Codierung der mittleren beiden Pins (D+ und D-) vom zu ladenden Gerät gesagt, dass es auch die Spannung erhöhen darf. Nimmt man statt 5V also nun zB 9V, bekommt man bei 2A auf einmal schon 18W und bei 5A schon auf 45W. Damit können viele Geräte was anfangen.
Um Leistungen bis 100W zu ermöglichen, geht die Spannung auf bis zu 20V hoch (20V * 5A = 100W). Dazu wird im KFZ Bereich ein in die Steckdose integrierter
Spannungswandler eingesetzt. Bekanntes Beispiel dafür ist die 100W USB Ladedose von TigerExped
--> LinkUm den Bogen zum Taschenlampe zu spannen: solange die Lampe nicht über irgendwelche Wege der Steckdose mitgegeben hat, dass sie die Spannung erhöhen soll, ist es recht unwahrscheinlich dass die Steckdose daran Schuld ist, zumal sie ja sonst offenbar einwandfrei funktioniert. Man wird wohl nur über eine Obduktion herausfinden, was für Technik in der Lampe verbaut ist, und ob sie ggf. fehlerhaft war.