surfrider am 05 Mär 2025 15:19:52 hallo, ich habe vor, ein Bohrloch im GFK-Dach zu schließen. Dazu habe ich mir jetzt ein Stück Aluminium 0,5 mm dick auf 10 x 10 cm bestellt. Diesesn möchte ich mit Sikaflex über die Bohrstelle kleben. kann ich das so machen, oder muss das mit GFK-Gewebe aufwändig verschlossen werden, also mit schleifen und laminieren? Darüber wird ein Solarpanel sein. Eigenlich wollte ich es mit GFK-Matten machen, aufgrund der kurzen Zeifenster mit wärmeren Temperaturen würde ich jetzt aber die Variante mit dem Aluminiumblech vorziehen. Ansonsten: kann ich die feinen GFK-Matten (siehe Foto) nehmen oder müssen es die groben sein (siehe Foto) mit den groben bestand das Problem, dass die in der Hand zerflettern, wenn man sie zuschneiden will. fein.jpg grob.jpg
morkon am 05 Mär 2025 15:31:05 Hallo,
Nimm das ALU. Mach mit Sikaflex mehrere geschlossene Kreise um das Bohrloch. Natürlich die normale Vorgehensweise für Sika vorher machen (reinigen usw.). ALU drauf, nicht ganz festdrücken, sodass noch genügend vom Sika drunter ist und nicht alles herausgedrückt wurde (2-3mm).
surfrider am 10 Mär 2025 19:37:51 morkon hat geschrieben:Hallo,
Nimm das ALU. Mach mit Sikaflex mehrere geschlossene Kreise um das Bohrloch. Natürlich die normale Vorgehensweise für Sika vorher machen (reinigen usw.). ALU drauf, nicht ganz festdrücken, sodass noch genügend vom Sika drunter ist und nicht alles herausgedrückt wurde (2-3mm).
danke
BikeAir am 10 Mär 2025 20:54:03 Die Lösung ist abhängig von dem, was Du möchtest - kann die Reparaturstelle sichtbar bleiben, oder möchtest Du ein perfektes Bild? Sichtbar, dann Alu und Sikaflex, das andere ist deutlich mehr Arbeit :)
Grüße
brauwe am 11 Mär 2025 17:30:50 Moin, hatte genau dasselbe Problem, Loch im GFK-Dach. Ich habe in der Bucht, zB hier Link zum eBay Artikel ein Stück GFK gekauft und dies mit Sikaflex verklebt. Sieht besser aus als Alu und spart Gewicht. :D
Kajakus am 14 Mai 2025 14:47:04 Moin zusammen, wer, mit welchem Kleber auch immer, Kleberwürste kreisförmig aufträgt, komprimiert die Luft darin, die Später, meist nach ca. 1 Std. sich irgenwo Austritt verschafft. Das sieht dann manchmal aus wie eine kleine "Kaugummiblase". Dadurch ist Undichtigkeit wahrscheinlich. Besser ist den Kleberauftrag wie einen Kamm zu gestalten, damit die Luft entweichen kann. Wenn das Klebeteil auf passender Höhe ist, mit dem austretenden oder weiterem Kleber die letzte Kante verschließen. Die dann noch eingeschlossene Luftmenge wird, speziell bei 1K-PU-Klebern, zur Vernetzung genutzt und hat bei Wärmeaudehnung wenig Kraft für Abdrücken. Selbst mache ich das so schon lange erfolgreich. Immer schauen, wo bleibt die Luft ???? Schöne Grüße, Kajakus.
Tinduck am 14 Mai 2025 15:51:53 Laminieren hat halt das Problem, dass es viel Arbeit ist und noch lackiert werden muss (oder Topcoat).
Der Vorteil ist aber, dass die Reparatur wesentlich dauerhafter ist als ein aufgeklebtes Alublech, das wird irgendwann wieder undicht. Wann, hängt davon ab, wie gut beim Verkleben gearbeitet wurde, aber irgendwann ist es so weit.
Ausserdem isoliert das Laminat besser. Kältebrücke und so.
bis denn,
Uwe
surfrider am 20 Mai 2025 20:07:55 Tinduck hat geschrieben:Laminieren hat halt das Problem, dass es viel Arbeit ist und noch lackiert werden muss (oder Topcoat).
Der Vorteil ist aber, dass die Reparatur wesentlich dauerhafter ist als ein aufgeklebtes Alublech, das wird irgendwann wieder undicht. Wann, hängt davon ab, wie gut beim Verkleben gearbeitet wurde, aber irgendwann ist es so weit. Uwe
ach ja? woher weißt du das denn so genau? Hast du dazu eine Studie doer woher weißt du das? sprichst du von Stellen, auf die Sonne und Regen direkt kommen? Hier geht es um eine Stelle, die von einem Solarpanel überdacht wird. ich meine, irgendwann, ja vielleicht in 30 Jahren, wenn es dieses WoMo vermutlich nicht mehr geben wird. unter dem verklebten Alu-Blech über dem Bohrloch ist noch ein Stück weiches Gewebeband verklebt. Ich glaube nicht, daß da irgendwann jemals wieder auch nur ein Tropfen Wasser durchkommen kann.
surfrider am 20 Mai 2025 20:12:03 Kajakus hat geschrieben:Moin zusammen,
Dadurch ist Undichtigkeit wahrscheinlich. Besser ist den Kleberauftrag wie einen Kamm zu gestalten, damit die Luft entweichen kann. Kajakus.
so habe ich das auch gemacht. Dennoch sind die Außenfugen am Ende nicht ganz einfach zu kleben, wenn man nicht erfahren ist und in den Längen vor den Rändern Platz lässt mit den Kamm-Fugen.
dieter2 am 21 Mai 2025 09:24:43 GFK sollte man mit GFK reparieren. Die Flickstelle ist wieder eine Einheit mit der Wand/Dach. Alles Andere ist Pfusch.
Tinduck am 21 Mai 2025 09:53:36 dieter2 hat geschrieben:GFK sollte man mit GFK reparieren. Die Flickstelle ist wieder eine Einheit mit der Wand/Dach. Alles Andere ist Pfusch.
Sehe ich auch so - aber Pfusch ist anscheinend der neue Maßstab, wenn man ihn selber nicht mehr ausbaden muss :) Anstatt sich zu freuen, dass man ein Material hat, das wirklich auch in Heimarbeit komplett wiederherstellbar ist, pappt man lieber irgendwas drauf... bei Alu-Außenhaut hat man ja keine andere Wahl, aber bei GFK?? 'Wenn man einen Hammer hat, sieht jedes Problem wie ein Nagel aus' :D bis denn, Uwe
DonWoMo am 21 Mai 2025 14:15:32 surfrider hat geschrieben:Ansonsten: kann ich die feinen GFK-Matten (siehe Foto) nehmen oder müssen es die groben sein (siehe Foto) mit den groben bestand das Problem, dass die in der Hand zerflettern, wenn man sie zuschneiden will.
Für so ein Loch kannst du natürlich die Pulver- oder Emulsionsgebundene Glasfasermatten nehmen. Nur solltest du dir im Klaren sein, dass diese Matten meist Styrol lösliche Mattenbinder verwenden. Das beeinflusst die Wahl deines Harzes. Meist geht nur ein Polyesterharz. Die andere Glasfaser (Glasfasergewebe oder auch Gelege genannt) gibt es auch in vernähter Form, dann fallen sie nicht auseinander. Aber die braucht man nur wenn man strukturelle Reparaturen vornimmt. Da du aber anschließend spachteln und schleifen wirst, die die Glasfasermatte die bessere Wahl. Wie schon von anderen genannt, Aluplatte ist Pfusch. Glasfaser hält ewig und du wirst dir nie Gedanken über die Dichtigkeit machen müssen. Und so viel Arbeit ist es nach deiner Vorarbeit nun wirklich nicht. Grüße Don
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