Hallo in die Runde,
seit 2018 bin ich hier angemeldet und lese interessiert mit, stelle ab und zu mal eine Frage zu irgendeiner Erweiterung, die ich an unserem Womo anbringen (lassen) möchte.
Nun wollte ich mich auch einmal positiv einbringen und einen neuen Stellplatz in Südtirol in der Womo-Stellplatzliste eintragen – und ich weiß noch zwei, drei, die auch noch nicht drinstehen –, allein das darf ich (noch) nicht, weil ich dafür nicht genügend positive Bewertungen habe; die soll ich mir erst mit Basteltipps oder guten Ratschlägen, mit tollen Reiseberichten und fantastischen Bildern von den anderen Mitgliedern verdienen.
Nun ist es allerdings so, dass ich zwei linke Hände habe und zum Basteln nicht tauge, positive Bewertungen aber nicht für einfältige Fragen vergeben werden, ich gleichzeitig auch Foto-Legastheniker bin und noch nicht einmal eine Fotoapparat besitze, und ich während meines Berufslebens emotionslose, nüchterne sachliche Texte verfasst habe, so dass sich in etwaigen Reiseberichten – wie dem nachfolgenden – ein Spannungsbogen aufbaut wie bei der Tagesschau in einfacher Sprache.
Nun sind wir aber höchst angetan von diesem neuen Stellplatz und möchten ihn den Südtirol-Fahrern näherbringen.
Jetzt also mein zugegeben nur mäßig spannender Reisebericht:
Unsere erste Etappe hat uns aus dem Bergischen Land auf der A3 - Zwischenstopps an Raststätten lasse ich unerwähnt - nach Kitzingen geführt, wo wir auf dem schon bekannten Stellplatz – ein Top-Platz – übernachtet haben. Ca. 70 Stellplätze, Gebühr noch immer 11,00 € bei einem sehr agilen Platzwart. V/E + Strom vorhanden, Toiletten noch geschlossen wegen Hochwasser- und Frostgefahr, keine Duschen. Abends erfreulicherweise kostenlose Weinprobe vor Ort von einem örtlichen Winzer; dier anschließende Verladung mehrerer Flaschen war leider nicht mehr kostenlos.
Anderntags Weiterfahrt A7 bis Nesselwang; Übernachtung bei leichtem Schneefall auf dem dortigen Top-Platz an der Alpspitzbahn. Vollständig gepflasterter Platz, 50+ Stellplätze, Gebühr 17 € am Automat, V/E vorhanden, Strom nicht für alle da, keine sanitären Anlagen.
Dritte Etappe durch das Tannheimer Tal, Fernpass, Reschenpass – Baustellenumleitung beseth immer noch -; die Schweizer Zöllner in Martina kontrollieren wegen der fälligen Schwerlastabgabe > 3,5 to. (nur) den Fahrzeugschein; durch den Vintschgau an Meran vorbei ins Etschtal … unser Endziel.
Fotos von Kitzingen und Nesselwang gibt’s bereits in der Wohnmobil-Stellplatzliste zuhauf, und im Vintschgau und dem Etschtal hat die Apfelblüte noch nicht begonnen.
So, jetzt hoffe ich aber trotzdem auf ein paar neugierige und mildtätige Südtirolfahrer, die gegen eine positive Bewertung einen neuen, und wie ich meineempfehlenswerten, Stellplatz im Etschtal kennenlernen wollen.

