surfrider am 01 Apr 2025 13:29:01 hallo, ich habe eine Spezialfrage zur Klebeschichtdicke bei der Dachdurchfführung Scanstrut DS-H Multi: Auf dem Foto sehr ihr 2 Teile: innen die Trägerplatte, außen den Rahmen, der auf die Trägerplatte draufgeschraubt wird.
oben auf dem Foto sieht man diese Einkerbungen. Falls ich mich für diese Dachdurchführung entscheiden sollte, müssten diese Einkerbungen befüllt werden, z.B. mit Hochleistungsklebstoff wie Sika 554 oder Dekasyl MS-5. (oder auch mit Sekundenkleber), um in diesem Bereich eine ausreichend breite Klebefläche hinzubekommen.
Wie würdet ihr das machen? Würdet ihr das ganz bleiben lassen, oder wenn ihr die Einkerbungen, die vermutlich 5-10 mm tief sind, mit Dekasyl verkleben und in einem Wisch die Trägerplatte auf das Dach verkleben? (die Durchführung wird erst morgen geliefert). Insgesamt käme in diesem Bereich eine Klebeschichtdicke von 8-13 mm zustande. Was eigentlich bedeutet: ich müsste 2x kleben, d.h. an 2 verschiedenen Tagen, und dazwischen trocknen lassen. Oder würdet ihr die Einkerbungen mit Sekundenkleber befüllen, und wird der ausreichend hart und fest genug?
Wo ich noch ein Problem sehe: in den Einkerbungen ganz links und ganz rechts wird oben eine Schraube durchgeführt, da die Abdeckung auch dort horizontal mit der Trägerplatte verschraubt wird.
surfrider am 01 Apr 2025 13:53:55 Update: die äußeren beiden Hohlräume sind doch von dem Schraubgewinde getrennt. Die lassen sich also auch problemlos mit Klebstoff o.ä. verfüllen. Die Hohlräume in der Mitte sind 4 mm tief, die äußeren beiden ca. 10 mm.
surfrider am 01 Apr 2025 14:05:29 Nachtrag: die Klebefläche in dem Bereich mit den Hohlräumen bekäme von 2 Seiten Luft zum aushärten, also auch von der Seite, auf der später die Kabel innen durchgeführt werden.
Gerd28 am 01 Apr 2025 14:20:30 Laut der Montageanleitung --> Linkwird für die Grundplatte eine Dichtung (Gasket) mitgeliefert, also kein kleben. Auch bei Fraron --> Link steht extra " ohne kleben / dichten"
supcamper am 01 Apr 2025 14:31:01 Richtig, kommt mit Dichtung. --> LinkHeisst aber auch, dass das Unterteil an/in das Dach geschraubt werden muss. Gegebenenfalls muss man also von unten dran, um die Schrauben zu kontern. Bei einer Durchführung zum Kleben muss man nur von oben dran. Daher würde ich das nächste mal kleben…
surfrider am 01 Apr 2025 14:36:32 Gerd28 hat geschrieben:Laut der Montageanleitung --> Linkwird für die Grundplatte eine Dichtung (Gasket) mitgeliefert, also kein kleben. Auch bei Fraron --> Link steht extra " ohne kleben / dichten"
bei mir kommen keine (Schraub)Löcher ins Dach.
Sonntagsfahrer am 01 Apr 2025 14:51:07 surfrider hat geschrieben:bei mir kommen keine (Schraub)Löcher ins Dach.
Dann kleb´ doch einfach da wo sonst auch die Dichtung liegen würde! Was hast Du davon wenn Du das Dichtmittel bis tief in die Aussparungen machst? Und Sekundenkleber? Nicht Dein Ernst oder? Grüße Dirk
surfrider am 01 Apr 2025 15:27:59 Sonntagsfahrer hat geschrieben:Dann kleb´ doch einfach da wo sonst auch die Dichtung liegen würde! Was hast Du davon wenn Du das Dichtmittel bis tief in die Aussparungen machst?
Und Sekundenkleber? Nicht Dein Ernst oder?
Grüße Dirk
genau das habe ich natürlich vor. Die Wände um die Hohlräume sind ca. 1,5 mm dick. Das ist etwas dünn, finde ich. Sekundenkleber war eine Frage. wie lang kann denn eine Tube Sika 554 oder Dekasyl MS-5 noch zuverlässig verwendet werden, wenn ich erst die Hohlräume damit ausfülle und trocknen lasse, und erst dann die Platte verklebe?
mv4 am 01 Apr 2025 15:31:02 surfrider hat geschrieben:
wie lang kann denn eine Tube Sika 554 oder Dekasyl MS-5 noch zuverlässig verwendet werden, wenn ich erst die Hohlräume damit ausfülle und trocknen lasse, und erst dann die Platte verklebe?
...bis es soweit durchgehärtet ist das du nix mehr rausbekommst.. :D wenn du die gut verschlossen bekommst...und kühl lagerst...so. 4 Wochen und auch länger
morkon am 01 Apr 2025 18:40:27 Achtung!
Sika 554 bzw. Dekasyl MS-5 auf Sika 554 bzw. Dekasyl MS-5 hält nicht. Das gibt keine zuverlässige Verbindung.
Wenn du also die Hohlräume mit einem, von den beiden vorher ausfüllst und trocknen lässt, wird das nicht halten. Besser wäre es, das in einem Arbeitsgang zu machen (Hohlraum und Verklebung) und hinterher eine längere Trocknungszeit einplanen.
In GFK mit Schrauben zu arbeiten ist auch nicht anzuraten, da es keine Zugfestigkeit im GFK ergibt (reißt sehr schnell aus, ein wenig zu fest und das war es bzw. ein wenig Zug auf ein Kabel und das war es).
surfrider am 01 Apr 2025 22:07:21 morkon hat geschrieben:Achtung!
Besser wäre es, das in einem Arbeitsgang zu machen (Hohlraum und Verklebung) und hinterher eine längere Trocknungszeit einplanen.
In GFK mit Schrauben zu arbeiten ist auch nicht anzuraten, da es keine Zugfestigkeit im GFK ergibt (reißt sehr schnell aus, ein wenig zu fest und das war es bzw. ein wenig Zug auf ein Kabel und das war es).
zweiteres sollte eigentlich bekannt sein, nur ist es das leider nicht. Auch nicht in Handwerksbetrieben. ersteres habe ich auch so vor, d.h. alles in einem aufwasch zu kleben kleben. dazu überlege ich, Löcher durch die oben liegenden Wände zu boren, damit auch von oben Luft zum aushärten an die Klebestellen in den Hohlräumen kommt. Der Dichtigkeit tut das keinen Abbruch, da der vertikal einzuklemmende Dichtungsummi, davor sein wird. Leider ist die Durchbohrung mit 2x 40-44 mm sehr dick vom Durchmesser. --> Link Den unteren Teil vom Dach kann ich nur mit Lochsäge durchbohren, da ich mit dem Stufenbohrer auf die Metallplatte stoßen würde, welche die Kabel hält. Mit so etwas habe ich aber keine Erfahrung. Das ist etwas nervig.
surfrider am 01 Apr 2025 22:27:10 bzw. auch nur den unteren Teil vom Dach mit Lochsäge zu durchboren, finde ich vom Gedanken her irgendwie stressig.
Sonntagsfahrer am 01 Apr 2025 23:24:38 surfrider hat geschrieben:…Den unteren Teil vom Dach kann ich nur mit Lochsäge durchbohren, da ich mit dem Stufenbohrer auf die Metallplatte stoßen würde, welche die Kabel hält….
Meinst Du der Stufenbohrer bekommt Angst wenn er die Metallplatte sieht? :gruebel: Grüße Dirk
surfrider am 01 Apr 2025 23:33:02 was ich bei der Dichtung nicht verstehe: warum schreibt der Hersteller, daß der Ø des Bohrlochs in der Dichtung minimal größer sein soll als der Ø des Kabels ? (max. 1,5 mm) siehe Montageanleitung: --> Linkmeine Kabel haben ca. 7,2 mm Durchmesser, das schwankt je nach stelle, und wo man genau misst
surfrider am 01 Apr 2025 23:33:58 Sonntagsfahrer hat geschrieben:Meinst Du der Stufenbohrer bekommt Angst wenn er die Metallplatte sieht? :gruebel:
Grüße Dirk
ich hab sowas halt noch nie gemacht.
surfrider am 02 Apr 2025 10:21:57 morkon hat geschrieben:Achtung!
Besser wäre es, das in einem Arbeitsgang zu machen (Hohlraum und Verklebung) und hinterher eine längere Trocknungszeit einplanen.
würde das bei Zitat Dekalin: [Aushärtung nach 24 h (20°C/50% rel. LF) ca. 4 mm] 4 + 2 = 6 mm = 36 Std. / 1,5 Tage bei den mittleren Kammern 10 + 2 = 12 mm = 72 Std. / 3 Tage bei den Äußeren Kammern bedeuten oder bin ich da übervorsichtig bzgl. der äußeren Hohlräume? Ich frage, weil ich zwar einen Stellplatz mit Landstrom habe, aber da stehe ich sehr ungerne so lange, und erst recht nicht übers Wochenende. (((zuletzt wurde mir im BMS für 2! Heizmatten nur 1 Ampere Stromverbrauch / Stunde angezeigt, weiß aber nicht, ob das richtig war. Das waren zwei 60W Heizmatten, jeweils auf Stufe 2 o. 3 von 6 eingestellt.)))
Olli2305 am 02 Apr 2025 10:30:50 surfrider hat geschrieben:was ich bei der Dichtung nicht verstehe: warum schreibt der Hersteller, daß der Ø des Bohrlochs in der Dichtung minimal größer sein soll als der Ø des Kabels ? (max. 1,5 mm)...
Eine ander Einführung, die fürs Kleben ausgelegt ist, ist keine Option ? Zu deinem Problem, das Loch soll minimal grösser sein, damit das Kabel durch geht. Die Dichtung um das Kabel wird beim verschrauben gequetscht und dichtet so das Kabel ab. Du kannst die Löcher an der Dichtfläche im Rahmen auch vorher mit Epoxi Kleber füllen.
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