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Risse im Kunstoff abdichten


Scout am 02 Apr 2025 15:36:20

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Hallo!
Im Boden der Sanitärzelle sind Risse.

Wie kann ich die abdichten?
Ich stelle mir vor die Fläche um die Risse mit Tesafilm abzukleben und dann mit klarem Silikon zuschmieren. Der Kunststoff ist bekanntlich ABS.
Ist die Vorgehensweise sinnvoll?
Womit reinige ich die Stellen?
Kann Silikon auf ABS kleben und die Risse abdichten?
Was wäre die richtige Methode, Arbeitsweise und Material?

Gruß
Scout

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MarkIV am 02 Apr 2025 15:48:49

Mit Silikon wird das nichts.
Ich würde Polyesterharz nehmen, vorher anrauhen und die gesamte Fläche einstreichen, ev. mit Matte verstärken.

Lancelot am 02 Apr 2025 16:21:18

Ich glaube nicht, daß man das nochmal dicht hinkriegt ... :gruebel:
Ich würde ne neue Duschtasse einbauen : entweder die originale (sofern es die noch gibt) oder eine Kunstoff (auf Maß), am besten und liebsten eine aus Edelstahl (auch maßgefertigt). Mal googeln, die sind gar nicht mal soo teuer - und "was fürs Leben" 8)

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gammelsbacher am 02 Apr 2025 16:27:04

Ja, defintiv mit Polysterharz anstelle mit Silikon.


Wir hatten vor 12 Jahren auch Risse (in der damals 19 Jahre alten Duschwanne). Das Problem war hauptsächlich, dass ein Ausbau der Wanne eigentlich bei uns unmöglich war (hätte kompletten Abbau vom "Bad" bedeutet).
Mit Glasfasermatten und Polysterharz haben wir die gesamte Duschwanne neu ausgekleidet (und ich würde auch die komplette Wanne dann machen, damit ist dauerhaft Ruhe). Das Ganze hat die letzten 12 Jahre auch super gehalten.
Tipp: Ziehe die Kante dabei so hoch, dass du das dann mit einem Dichtmittel zwischen Wanne und Wand auch gut dicht bekommst.

Wichtig: Danach kannst du dein Mobil sicher 1 Woche lang nicht benutzen. Das dauert eine ganze Zeit, bis sich bei der notwendigerweise eingesetzten Harzmenge der Geruch verflüchtigt hat.

Thuelekasten am 02 Apr 2025 17:04:32

Hallo , ich kann gar nicht glauben, dass der WoMo Experte Scout so eine Duschwanne in seinem WoMo hat und bzw. so eine Frage zu so einem Totalschaden stellt. Gruß aus OWL Jürgen

frankkk am 02 Apr 2025 17:50:17

Scout hat geschrieben:Hallo!
Im Boden der Sanitärzelle sind Risse.

Da hat wohl jemand den 1 April verpasst.
gruss Frankkk

Bergbewohner1 am 02 Apr 2025 17:56:57

Also mal ehrlich, so sieht doch höchstens eine Schrottkarre aus, wo soll denn so eine vergammelte Dusche sein :?:
Die Duschtasse anrauhen, Risse mit Kitt ect. abdichten und dann Harz ausgießen, wie schon geschrieben wurde.

Scout am 02 Apr 2025 19:54:26

Hallo!
Das ist nicht die Duschtasse. An der Stelle steht auch kein Wasser. Die Öffnung seitlich ist der Warmluftauslass der Heizung.
Ich vermute, dass sich durch die Heizungsluft mit der Zeit die Verformungen ergeben haben.
Gruß
Scout

dietmardd am 02 Apr 2025 22:27:45

Ich schließe mich dem Vorschlag an, die ganze betroffene Fläche mit Glasfasergewebe und Polyesterharz überzulaminieren und wenn das ausgehärtet ist, mit Polyacrylatfarbe (nicht wasserverdünnbar) zu spritzen. Ganz zu Beginn die ganze Fläche mit Schleifpapier anrauhen. Dann haftet die Laminatschicht besser. Diese Farbe gibt es auch in Sprayflaschen. Mit dieser Technologie wird nicht nur abgedichtet, sondern auch ein weiteres Rißwachstum verhindert. Falls Du so etwas noch nicht gemacht hast, würde ich das Laminieren erst einmal auf einem kleine Stück Brett trainieren. Nicht zu viel Polyesterharz auf einmal anrühren, da dieses relativ schnell aushärtet.

Falls Dir das zu umständlich ist, empfehle ich folgende Notreparatur, aber diese ist nicht so solide wie der erste Vorschlag:

An Rißspitzen ein kleines Loch bohren. Dies verhindert ein weiteres Rißwachstum. Die Risse und die Bohrlöcher mit Epoxidharz mit Füllstoffen auspachteln. Reines Epoxidharz ist nicht zweckdienlich, weil dieses aus den Rissen heraus läuft. Für dickere Risse gibt es so eine Art Epoxidharzknetmasse (in Baumärkten), in der beide Komponenten und der Füllstoff enthalten sind. Man schneidet ein Stück ab und knetet das Stück eine Weile durch. Dabei vermischen sich beide Komponenten. Dann zügig die dickeren Risse ausspachteln. Dabei sehr sauber spachteln, denn wenn das Zeug ausgehärtes ist, dann ist das sehr hart und nur schwer schleifbar. Für dünnere Risse ist die Knete nicht geeignet. Da braucht man Epoxidharz mit Füllstoff. Je dünner der Riß, desto "dünnflüssiger" muss das Gemisch Epoxidharz-Füllstoff sein.

Wenn das Epoxidharz ausgehärtet ist, die verspachtelten Risse eben schleifen und auch die ganze Fläche aufrauhen, damit die Farbe besser hält.

Diese Technologie funktioniert nicht, wenn in den Rissen Schmutz eingesickert ist.

Zum Lackieren: Auf keinen Fall eine dickere Schicht spritzen, dann läuft der Lack zusammen bzw. es bilden sich "Nasen". Besser ist, viele Male nur dünne Schichten zu spritzen.

Silikongummi oder Silikondichtmasse sind in meinen Augen nicht geeignet. Andere Dichtmassen kann man zwar gut spachteln, aber sie kleben nicht und die Risse können weiter wachsen.

cbra am 02 Apr 2025 23:28:06

Ich dachte anfangs auch es geht und du duschwanne und hab mich da etwas gewundert, weil user scout doch eher für serosität bekannt ist.....
Gut, keine duschtasse.... machts etwas leichter

Seitlich abdeckung.... ich nehme an nur geringe belastungen....

Irgendwo steht was von ABS... ist das verifiziert? Wenn ja würde sich eine "kittlösung" anbieten. Abs späne in passendem lösemittel ( ich glaube toluol, musste man nachlesen wenn interessan) lösen und eine spachtelmasse herstellen. Die risse mit einem schaber oder ähnlichem leivht V förmig öffnen, den baz (spachtelmasse) reinschmieren, glätten. Lösemittel ablüften lassen, verschleifen, fertig.

Wenns lieber die harzlösung sein soll....

Vergiss polyester... ausser billig kann das nix. Spröde, schlechte haftung, schlechte prozesskontrolle, gesundheitlich problematisch.

Nimm gutes epoxy.
Such dir eine type mit eher guter haftung und niedere viskosität, topfzeit um die 30 min. Bestell dir dazu thixotropiermittel, hat jeder harzlieferant im programm. Ggf auch die passende farbpaste, macht es leichter die optik hinzubekommen. Entweder bto aus österreich, oder harz von r&g oder hp textiles.
Reparaturstelle anschleifen, 120er trocken. Staub wegmachen, evtl mit spiritusfetzen feucht wischen.
Harz genau wiegen, sehr gut mischen und die kontaktflächen dünn einpinseln, ggf mit kunststoffspachtel abziehen. Da gehts um eine dünne schicht ohne füllstoffe diev.a. die haftung herstellt. Dann den rest vom harz stufenweise mit dem thixotropiermittel eindicken. Bisschen was zugeben, rühren, wieder zugeben, wieder rühren, bis die masse "steht". Ggf. Farbpaste dazu. Jetzt mit relativ weicher kunststoffspachtel schön alles zuspachteln. Die temperatur im bereich von 15 bis 25°C halten und aushärten lassen. Nach ca 24h sollte das belastbar bzw schleifbar sein.
Abkleben muss man dir wohl nicht erklären...
Lackieren... würde ich indoor nur walzen oder pinseln, spritzen stinkt wie sau und der nebel ist kaum zu kontrollieren. 2k lack, in deutschland was von mipa, oder 2k bootslack von international, hempel oder so, alle gut. Bei hempel und co gibts auch schöne videos wie man richtig walzt und streicht.
Da es ja scheinbar um ein gering belastetes teil geht fürde ich da keine fasern verwenden, is eine fitzelige arbeit da unten. Falls doch.... keinesfalls matten, nimm ein relativ leichtes glasgewebe in köperbindung, das is um die konturen leichter drapierbar als leinwand, franst aber mehr aus. Gelegte ginge auch, ist aber in geringen grammaturen nich so leicht verfügbar. Ich würde das gewebe zwischen 100 und 160 g/m² wählen.
Matten sind grausam zu verarbeiten und die meisten matten sind mit epoxy nicht kompatibel. Darüberhinaus auch alle eher schwer und dick. Da die übergänge und oberfläche hinzubasteln.... nicht lustig

mv4 am 03 Apr 2025 05:29:23

Lässt sich das ohne das halbe Auto zu zerlegen ausbauen?
So wie cbra würde ich das auch machen...sehr guter Tipp :top:

hopfabaua am 03 Apr 2025 12:11:54

Servus

Ich würde erst mal abklären aus welchem Material die Duschwanne ist.

Wenn es Richtung Polyethylen geht hält kein Epoxy- oder Polyesterharz.
Da du eh die Risse etwas auffräsen und anschleifen mußt lässt sich das leicht feststellen.

Wenn es Richtung Polyethylen geht, da gibt es so Schmelzkolben die U-Häkchen, ähnlich wie Tackerklammern, quer zur Rissbildung, einschmelzen können.
Dann mit Kunststoffklebepistole oder kleber weiterarbeiten.
Ansonsten wie oben beschrieben.

Gruß
Grade gelesen...ABS ist ein thermoplastischer Kunststoff, da würde ich eh kein Kunstharz nehmen.

cbra am 03 Apr 2025 13:37:53

hopfabaua hat geschrieben:Servus

....
Wenn es Richtung Polyethylen geht hält kein Epoxy- .....harz.
....ABS ist ein thermoplastischer Kunststoff, da würde ich eh kein Kunstharz nehmen.


2x wieso?
Mit dem richtigen Epoxy kann man PP, PE durchaus und ABS sehr gut kleben

und wie du festgestellt hast geht es offenbar um ABS

Beduin am 03 Apr 2025 13:46:08

Magst vielleicht auch mal schauen-messen ob der Untergrund noch richtig fest ist? Nicht das da "was ist" weil das runtergerutscht-gerissen ist
Lg

hopfabaua am 04 Apr 2025 12:35:49

cbra hat geschrieben:
2x wieso?
Mit dem richtigen Epoxy kann man PP, PE durchaus und ABS sehr gut kleben

und wie du festgestellt hast geht es offenbar um ABS


Dann bin ich nicht mehr auf dem Laufenden.
Als ich vor gefühlt 45 Jahren noch Surfbretter und Rennverkleidungen reparierte und baute, ging Epoxy Harz mit PE keine gute und auf Dauer dichte Verbindung ein.
Damals gab es auch kein ,,richtiges,, Epoxy...da gab es nur Eines und Micro Ball´s, damit man es andicken konnte.
Sorry für meine Unwissenheit

Gruß

cbra am 04 Apr 2025 21:31:01

Passt scho

Ich hab in den letzten jahren auch einige projekte umgesetzt wo es um coole klebungen von ppplatten mit epoxy ging. Wir haben mal zum test 2 platten verklebt auf 500mm länge und dann mit dem stapler angezogen, hielt ca 600kg, dann haben sich die platten eingerollt und die klebung ging auf.

Bei epoxy passt einfach die topfzeit, die viskosität passt, faserhaftung super, du kannst typen nehmen die flexibilisiert sind, haftungsoptmiert, alees mögliche. Gesundheitlich wesentlich weniger kritisch....

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