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Welches Ducato Basisfahrzeug?


Walmer am 16 Apr 2025 15:18:59

Einen netten Gruß in die Runde,

ich habe mich hier neu angemeldet, da ich bei der Fülle an Möglichkeiten etwas verzweifle und hoffe, dass mir hier der ein oder andere wertvolle Expertise beisteuern kann.

Zur Lage:
Wir müssen uns ein neues Basisfahrzeug für unseren "dual use" Transporter suchen, da unser VW T5 in den letzten Zügen ist. Dual use heißt hier, dass das Fahrzeug im Alltag als Transporter genutzt wird und 5-10x im Jahr mittels modularem Ausbau zum Camper wird. Der Ausbau ist nicht das Thema, handwerkliches Geschick und ein Konzept existieren.

Das große Fragezeichen ist die Wahl eines Basisfahrzeugs.
Nach langer Recherche habe ich mich für einen Ducato entschieden. Er soll möglichst lange gehalten werden (10 Jahre +), deshalb ist auch das Thema Abgasnorm natürlich eines.

Nun stellt sich die folgende Frage:
Szenario 1 wäre ein gebrauchtes Fahrzeug ab BJ. 2020 mit dem 2,3l Motor im guten Zustand mit um 100.000km
Szenario 2 wäre der Kauf eines neuen Fahrzeuges.

Ein Neukauf kommt nur dann infrage, wenn das aktuelle Modell wirklich zuverlässig mit seiner gesamten Technik ist.
Favorisieren würde ich eher Szenario 1.

Habt ihr Tipps für mich? Welche konkreten Modelle/Serien könnt ihr empfehlen? Welchen Motor?
Würdet ihr gebraucht oder neu kaufen?

Ich freue mich über jede Hilfe!
Viele Grüße

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DonWoMo am 16 Apr 2025 15:52:02

Du willst in ein Fahrzeug Geld für den Ausbau reinstecken - wieviel Sinn macht es da, ein Fahrzeug zu verwenden, welche vielleicht schon 50% seiner Lebenszeit hinter sich hat?
Was kostet ein neuer Ducato, was soll der gebrauchte kosten und wieviel Geld möchtest du reinstecken?
Ein neuer Ducato kostet ab 25k€, der gebrauchte mit 100t km vielleicht 15. Dann versenkst du 20k in den Ausbau ...
Mir käme ein gebrauchtest Fahrzeug mit der Laufleistung für den Ausbau zu einem Wohnmobil mit dem ich viele Jahre im Anschluss Spass haben möchte nicht in Frage - egal wie günstig der gebrauchte wäre.

Grüße,
Don

leverkusen3 am 16 Apr 2025 16:14:19

Hallo

Bei einer Angestrebten Haltezeit von über 10 Jahren würde ich berücksichtigen, das ich auch selbst älter werde. Deshalb ein Basisfahrzeug mit Automatikgetriebe.

Bei einem Reisemobil ist ein geringes Innengeräusch während der Fahrt wichtig. Das erreicht man mit der „Power“ Motorisierung (130 KW), so ein Auto fährt elastischer und weniger angestregt. Ausserdem sind dann alle Antriebskomponenten auf diese Leistung und das hohe Drehmoment ausgelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

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Irmie am 17 Apr 2025 10:42:06

Hallo Thomas,

bei der schlechten Qualität der Stellantisfahrzeuge sind 100.000km schon gewagt.
Da Citroen die Preise auch schon kräftig angehoben hat, bleibt noch der Peugeot Boxer. Der ist als Neufahrzeug preiswerter als ein Fiat und völlig identisch.

hampshire am 17 Apr 2025 11:22:57

Walmer hat geschrieben:Habt ihr Tipps für mich? Welche konkreten Modelle/Serien könnt ihr empfehlen? Welchen Motor?
Würdet ihr gebraucht oder neu kaufen?

Ich würde neu kaufen - Über die lange Haltedauer ist der Wertverlust nicht mehr entscheidend für die Wirtschaftlichkeit und die Investition in den Ausbau ist länger geschützt. Der Mehrpreis für "neu" dürfte finanziell spürbar sein, nicht aber zum Streichen von Vorhaben beim Ausbau führen - in dem Fall dann doch lieber gebraucht.

Ich tendiere zu Automatik und kräftigem Motor, aber auch mit der mittleren Motorisierung wirst Du gut unterwegs sein. Ich hätte gerne die 180PS statt der 148 PS unseres 2016er gehabt, gab es aber zum Zeitpunkt des Kaufs unseres Kasten nicht vom Hersteller. Fährt völlig zufriedenstellend. Probefahrten mit leeren Kästen täuschen. Ein ausgebautes Fahrzeug ist immer gut beladen und deutlich weniger agil als ein leeres.

Länge und Höhe hängen zu sehr von Deinem Ausbauplan und Alltagseinsatz ab, als dass ich da "die" Empfehlung geben könnte. Ich fühle mit mit dem 6m Kasten in der Stadt etwas eingeschränkt - nicht beim Fahren, wohl aber beim Parken, da Parkhäuser wegfallen viele Querparkplätze etwas knapp sind. Hin und wieder bin ich mit dem Fahrzeug in der Stadt, entweder in der Nähe (Köln, Düsseldorf, Bonn) oder auf Reisen wie zuletzt in Porto oder Lissabon. Bei gelegentlichem Alltagsgebrauch wäre mir das egal, bei der täglichen Nutzung und täglichem Parkplatzfinden würde (sogar) mich die Größe nerven.

Es gibt Light-Fahrwerk Varianten, die im Standard bis 3,3t sind, sich aber auf 3,5t auflasten lassen. Das Light-Fahrwerk hat weniger stabile Federn, Achsen und kleiner dimensionierte Bremsen sowie etwas größere Felgen. Ich komme damit super zurecht und habe das Fahrwerk an der Hinterachse mit einer Zusatzfeder ausgestattet und andere Reifen/Felgen Kombinationen aufgezogen. Die Bremsen sind völlig ausreichend und nur im Gebirge gehen sie spürbar in Richtung Belastungsgrenze, wenn man nicht aufpasst (Geruch ja, Fading nein). Der Vorteil: Weniger Grundgewicht. Manche schwären auf das Heavy-Fahrwerk und führen ebenfalls gute Gründe und Zufriedenheit an.

Assistenzsysteme sind ebenfalls Geschmackssache. Ich bin da dissonant. Ich brauche sie nicht, möchte aber grundsätzlich in Sachen Ausstattung "volle Hütte" nur weil es das gibt. Dieses Verhalten empfehle ich ausdrücklich nicht.

Walmer am 17 Apr 2025 13:21:48

Danke für euren Input

Irmie hat geschrieben:Hallo Thomas,

bei der schlechten Qualität der Stellantisfahrzeuge sind 100.000km schon gewagt.
Da Citroen die Preise auch schon kräftig angehoben hat, bleibt noch der Peugeot Boxer. Der ist als Neufahrzeug preiswerter als ein Fiat und völlig identisch.


Ist dem so? Sind die Motoren bei den aktuellen Modellen jetzt auch identisch? Das konnte ich bisher noch nicht ganz herausfinden, bisher war ja wohl der Motor der Unterschied, der für den Ducato sprach.

hampshire hat geschrieben:wohl aber beim Parken, da Parkhäuser wegfallen viele Querparkplätze etwas knapp sind. Bei gelegentlichem Alltagsgebrauch wäre mir das egal, bei der täglichen Nutzung und täglichem Parkplatzfinden würde (sogar) mich die Größe nerven.

Es gibt Light-Fahrwerk Varianten, die im Standard bis 3,3t sind, sich aber auf 3,5t auflasten lassen.


Ich schwanke zw. L2H2 und L3H2 genau aus deinen genannten Gründen. Hier wird allerdings eine Besichtigung und Probefahrt aufschlussreich sein. Tatsächlich ist der Ausbauplan so modular, dass ich da noch flexibel bin.
Wie bekomme ich denn raus, ob die Variante mit light oder standard Fahrwerk vor mir steht?

Walmer am 17 Apr 2025 13:29:12

DonWoMo hat geschrieben:Ein neuer Ducato kostet ab 25k€, der gebrauchte mit 100t km vielleicht 15.

Grüße,
Don


Pragmatische Frage: Wo gibt`s den Ducato für 25k neu? Offizieller Stellantis Händler? Jahreswagen?

Pechvogel am 17 Apr 2025 13:45:20

hampshire hat geschrieben:...Es gibt Light-Fahrwerk Varianten, die im Standard bis 3,3t sind, sich aber auf 3,5t auflasten lassen... Ich komme damit super zurecht und habe das Fahrwerk an der Hinterachse mit einer Zusatzfeder ausgestattet und andere Reifen/Felgen Kombinationen aufgezogen...

Ein Selbstausbau ist aber vermutlich schwerer als ein Kauf-Kasten?!? :gruebel:
ICH würde da eher ein Heavy / Maxi nehmen als später, beim fertig ausgebauten Mobil, ein schlaues Gesicht zu machen wenn die 3,5t-Grenze doch verdächtig nahe gekommen ist.
Vor allem wenn das ganze dann später vielleicht auch noch als Womo eingetragen werden soll?
Mit einem Heavy / Maxi hat man dann mehr Möglichkeiten.



Grüße
Dirk

UweHD am 17 Apr 2025 14:02:06

Ich habe gerade mal in die Preisliste geschaut: Ein leerer Ducato mit 180PS und Automatik, kostet in der L4H3 Basisversion mittlerweile 54.000€ Bruttolistenpreis. Plus Extras.
Irgendwo hat hier jemand geschrieben, ein neuer Ducato kostet so ab 25k€ aufwärts? Da ist dann aber noch viel "aufwärts" :)

Kuddel56 am 17 Apr 2025 15:01:00

Moin Uwe,
da ist wieder der Vergleich der Äpfel mit Birnen !
Es steht nirgendwo L4H3 mit Automatik und 180 PS-Motor.

Gruß
Frank

hampshire am 17 Apr 2025 15:11:53

Walmer hat geschrieben:Wie bekomme ich denn raus, ob die Variante mit light oder standard Fahrwerk vor mir steht?

Light im Standard:
15" Felgen, keine Kunststoffverbreiterung der Kotflügel
Heavy im Standard:
16" Felgen, Kotflügelverbreiterungen aus Kunststoff vorne

Walmer hat geschrieben:Sind die Motoren bei den aktuellen Modellen jetzt auch identisch?

Seit 2024 gibt es in allen Marken dieselben 3 Motorvarianten des aktuellen 2,2l 4-Zylinders aus dem Konzernregal. Wenn ich richtig informiert bin, basiert er auf dem Motor, der auch bei Jeep im Wrangler eingesetzt wird und dort 200PS Maximalleistung hat.

Pechvogel hat geschrieben:Ein Selbstausbau ist aber vermutlich schwerer als ein Kauf-Kasten

Die meisten Selbst-Ausbauten, die ich gesehen habe, haben deutlich weniger festes Einbaumaterial verbaut als die Kauf-Kästen. Da hätte ich auf weniger Gewicht getippt, weil einfach weniger gebaut wird.

UweHD hat geschrieben:Irgendwo hat hier jemand geschrieben, ein neuer Ducato kostet so ab 25k€ aufwärts? Da ist dann aber noch viel "aufwärts" :)

25k€ vielleicht netto. Ein Freund hat vor zwei Monaten einen Ducato L2H2 140PS Kasten für 31k€ als Tageszulassung gekauft.

UweHD am 17 Apr 2025 15:30:04

Kuddel56 hat geschrieben: ....da ist wieder der Vergleich der Äpfel mit Birnen !
Es steht nirgendwo L4H3 mit Automatik und 180 PS-Motor.

Den Ducato gibt es also zwischen 38k€ (minimale "EasyPro"-Version, als Wohnmobil allein schon wg. 2,8t untauglich) bis 54k€ (hoch, lang, mit echtem Motor und Automatik). Mehr habe ich nicht gesagt.
Einen neuen Ducato für 25k€ gibt es jedenfalls nicht auf der Preisliste von Fiat Professional. Evtl. sind ja hohe Rabatte möglich, das entzieht sich meiner Kenntnis.

leverkusen3 am 17 Apr 2025 15:30:13

Hallo

Bei einem Neufahrzeug würde ich mir mal die Preise eines Grauimports besorgen. Da gibt es u.U. deutliche Unterschiede zum Händler vor Ort.
Dazu kommt beim Importeur oft eine längere Garantie, die auch nicht an einen Vertragshändler gebunden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

krozinger am 17 Apr 2025 17:49:05

Ducato 2,3 150ps,ohne Ad Blue.Euro 6.
Damit haste wohl am wenigsten ärger.Auch die 9 Gang Automatik macht da keinen ärger.

Pechvogel am 17 Apr 2025 18:48:43

krozinger hat geschrieben:Ducato 2,3 150ps,ohne Ad Blue.Euro 6.
Damit haste wohl am wenigsten ärger.Auch die 9 Gang Automatik macht da keinen ärger.

Die sind nur „neu“ so schlecht zu bekommen!
Und was da in 10 Jahren für eine Umweltplakette dran kommt? :gruebel:



Grüße
Dirk

Walmer am 19 Apr 2025 13:38:21

Herzlichen Dank für die weiteren Denkanstöße.
Tatsächlich habe ich mich nochmal etwas tiefer in die Thematik Neuwagen eingearbeitet.
Da ab 2024 ja bis auf optische Unterschiede bei den Ducato, Jumper und Boxer alles gleich zu sein scheint, ist nun auch der Neukauf eines Jumper eine realistische Variante (in meinem Wohnort existiert nämlich ein Citroen Händler).
Ich bleibe aber weiter dran, entschieden habe ich noch nicht.

Grandeur am 19 Apr 2025 21:39:43

. Ducato 2,3 150ps,ohne Ad Blue.Euro 6.
Damit haste wohl am wenigsten ärger.Auch die 9 Gang Automatik macht da keinen ärger.


So gab es Ducato überhaupt nicht. :lol:

150 PS gab es nur mit automatisiertem Schaltgetriebe.
Euro 6 bescheisser Diesel 140/160/180Ps ohne Ad Blue (Abschaltung Abgasreinigung nach 20 Min.!) gab es auch noch nicht mit 9-Gang Wandler Automatik.
Euro 6d-Temp 2,3l mit großem Ad Blue Durst gabs mit 9-Gang Wandler Automatik und kaum Problemen.
Euro 6 Final mit 2,2l (ohne Ölpeilstab) gabs mit 9-Gang Wandler (und vielen Ausfällen).
Jetzt nur noch mit 8-Gang Aisin-Wandlerautomatik.

Gruß Grandeur

BikeAir am 19 Apr 2025 22:17:18

Irmie hat geschrieben:Hallo Thomas,

bei der schlechten Qualität der Stellantisfahrzeuge sind 100.000km schon gewagt.
Da Citroen die Preise auch schon kräftig angehoben hat, bleibt noch der Peugeot Boxer. Der ist als Neufahrzeug preiswerter als ein Fiat und völlig identisch.

Na ja, so eine Aussage, ist relativ gewagt, denn auch andere Hersteller haben so ihre Probleme. Ich erinnere mich da immer an die ganzen Sternenfahrzeuge, die in den Anden ab 3. 600m immer an "Verstopfung"(DPF) litten, Crafter auch, nur die "entkernten" nicht, währen ich eine ganze Reihe Ducatos (ohne AdBlue) kenne, so wie meinen, der sogar auf über 4.000m den DPF ganz normal freigeblasen hat. Also den 2,3 Multijet2 MY 2018 könnte ich da empfehlen, da kenne ich schon 4 die ohne Probleme durch Südamerika gefahren sind. Ich denke, die Motoren gehen so schnell nicht kaputt, manche Liefanten fahren damit über 500.000km, die meisten Wohnmobile stehen sich da eher kaputt.
Der Duc und seine Derivate haben halt das beste Raumgefühl und Platz, baugleich sind sie eh heute alle.

ich würde ihn wieder nehmen.

Grüße

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