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Glück Auf, gerade auf heise gefunden: Weitreichendes Fotografierverbot: Auswärtiges Amt warnt vor Neuregelung in Polen Seit Mitte April gilt in Polen ein weitreichendes Fotografierverbot für zehntausende Objekte, darunter etwa auch Brücken. Das Auswärtige Amt warnt jetzt auch. --> Link Gruß Stephan Vernünftige Maßnahme, man muss es russischen Spionen ja nicht noch leicht machen.Die Polen sind wenigstens vorsichtig, wir deutschen pennen mal wieder. Gruß Bernd
Brücken und sonstige Infrastruktur fotografieren? Klar, das stand Anfang des 20. Jahrhunderts ganz oben auf der Spionage-Agenda. Hier bin ich ausnahmsweise mal froh das D-Land hier im Jahr 2025 angekommen zu sein scheint und sich nicht auf solchen Nonsens in Zeiten von Internet und hochwirksamen Spionagesatelliten konzentriert. Wollen die Polen jetzt auch jeden Wiki-Artikel zu Brücken, Tunneln und Viadukten löschen? :D
Ja ne, is klar! Sagen wir mal so wir haben ja die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden und glauben der Kelch geht an uns vorbei. Bei unserer BW gibt es weitaus bescheuerte Vorschriften. :thema: Es geht um Polen und nicht um die BW. Hallo Wieder ein Schritt zurück in schlechte alte Zeiten. Ein Zeit lang habe ich gedacht, ich lebe in einem vereinten Europa. Das löst sich wohl allmählich wieder auf. Mit freundlichen Grüßen Thomas Europa ist immer noch vereint - aber wir haben leider einen Spacken in der weitläufigen Nachbarschaft, der in ein Nachbarhaus schon samt Vergewaltigung, Diebstahl und Brandstiftung eingebrochen ist und alle anderen auch permanent bedroht, insbesondere den direkten Nachbarn Polen. Da machen manche sich Gedanken, wie man dem keinen weiteren Vorschub bietet. Weiss ja nicht, ob das den Polen hilft mit dem Verbot - man wird an Bildmaterial kommen, wenn man unbedingt will. Die Überwachung und Durchsetzung des Verbotes dürfte auch recht Personal-intensiv sein. Ist vielleicht eher eine Maßnahme, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Situation zu verstärken. bis denn, Uwe Ob wirksam oder nicht - ich bin für den Hinweis dankbar, hätte mir bei einem spontanen und unvorbereiteten Polen Besuch durchgehen können. Nun weiß ich Bescheid und die unangenehmen Folgen eines unwissentlichen Verstoßes kann ich nun vermeiden. Danke. die Brücken in D fallen doch schon von selber ein....da kann man vorher doch nur noch ein Erinnerungs Foto von machen ...fürs Archiv. die Russen brauchen diese Fotos nicht...die wissen schon längst wo was steht...
Wie sieht es mit Dashcams aus? Ist zwar eigentlich hier falsch, aber ich möchte darauf hinweisen, dass es auch in Marokko sehr scharfe Regeln in dieser Hinsicht gibt. Gruß Bernd Man kann sich auch von allem verrückt machen lassen, man muß nur fest genug dran glauben. Glaubt irgendjemand ernsthaft, er landet in einem polnischen Verließ, nur weil er eine alte Brücke fotografiert hat? :lanz: :lanz: ............. wenn Ihr sonst keine Probleme habt......... :lol: :lol: :lol: Was soll diese Gesetz real bringen und wie durchgesetzt werden? Kein russischer Spion wird sich mit riesen Kamera vor eine Brücke mit Verbotsschild stellen und laut rufen: Ich mache jetzt ein Foto. Wer ein Foto machen will, macht ein Foto. unauffällig mit Handy, Gopro oder von weiter weg versteckt mit Teleobjektiv. Bauwerke, die seit Jahren bestehen, sind auch millionenfach fotografiert worden. Die lassen sich nicht plötzlich verstecken. Das ist so ein Pseudogesetz, um jemanden im Zweifel etwas anhängen zu können.
Da Du mich zitierst - ich mag die omnipräsente öffentliche Filmerei nicht und habe daher auch selbst keine. Bevor wieder jemand schreibt "Damit kannst Du es nicht verhindern" - das ist mir bekannt. Weichselbrücke Torun bei wiki private Aufnahmen 2025 1004m Länge und genietet Brodnickie Nationalpark Brücke Krutynia Brücke Allen einen schönen Urlaub :x :thema:
Das Fotografierverbot in Polen scheint der umsichgreifenden Kriegshysterie zu entspringen. Wer will so etwas schon kontrollieren? Etwas anderes sind militärische Anlagen, da gilt das Verbot auch bei uns.
Der Begriff „Kriegshysterie“ ist stark wertend und abwertend – er unterstellt irrationale oder übertriebene Angst, was der Lage in Polen nicht gerecht wird. Polen grenzt direkt an die Ukraine und hat eine jahrhundertelange Geschichte von Angriffen und Besetzungen durch Großmächte, darunter Russland und Deutschland. Die aktuelle Bedrohung durch Russland (nach dem Überfall auf die Ukraine) ist für Polen realer als für viele westeuropäische Länder. Was manche in Westeuropa als „Übertreibung“ empfinden mögen, ist aus polnischer Perspektive eine vernünftige Vorsorge – geprägt von Geschichte, Geografie und aktueller Bedrohungslage. Hallo, wenn wir unsere noch vorhandene Freiheit mit der Begründung einer Bedrohung von außen (wird von allen Diktatoren als Begründung für die Einschränkung der Freiheit benutzt) aufgeben, was wollen wir dann noch verteidigen? Ein unfreies System gegen ein anderes? Und dafür viele Menschenleben opfern??? Nach Charlie Hebdo und 9/11 war man sich sowohl in Frankreich als auch in den USA einig, den freiheitlichen westlichen Lebensstil beizubehalten. Trotz der offensichtlichen Bedrohung durch Terrorismus. Das sollten wir ebenfalls beherzigen. Verbote, wie sie auch in totalitären Staaten erlassen werden, sind sicher nicht der richtige Weg. Gruß Bernd
Na ja, das ist halt alles ein zweischneidiges Schwert. Im Moment beschweren sich viele über 'Kriegshysterie' und ähnliches. Man sollte aber mal darüber nachdenken, wie Landesverteidigung funktioniert. Ich habe den Eindruck, manche Leute denken, das macht alles die Regierung und das geht mich nichts an. So funktioniert das aber nicht. Abschreckung durch Aufrüstung und erst recht aktive Verteidigungs-Kampfhandlungen kosten enorm viel Geld und im zweiten Fall auch Menschenleben (siehe Ukraine). Das kann man nicht ohne den Rückhalt der Bevölkerung durchziehen, zumindest nicht in demokratischen Staaten. Dieser Rückhalt muss irgendwo herkommen, und so wird dann halt durch Medienberichte und solche Maßnahmen wie in Polen ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass nicht alles Heititei ist und dass man einen Agressor vor der Haustür hat, mit dem es Ärger geben könnte. Darüber kann man sich aufregen und ja, die Rüstungsunternehmen profitieren davon und ja, natürlich muss 'nebenher' noch Diplomatie laufen etc. pp., aber wenn der Vladimir erstmal an die Tür klopft und sich alle wundern, ist das vielleicht auch subobtimal. Ich kann verstehen, dass die Polen sehr, sehr nervös sind. bis denn, Uwe Bloß keine Aufregung... In Boltenhagen darf ich nicht mal mehr am Strand fotografieren. Daran hindert mich ein entsprechendes Piktogramm direkt am Strand, neben zahlreichen anderen Verboten. Und ich bin kein Spion!
Mag sein das du kein Spion bist - aber das du da nicht mehr fotografieren darfst ist sicher eine Folge von den "ich stelle alles was ich fotografiere online auf fb, insta und co" . Egal wer oder was da auf den Bildern (gewollt oder ungewollt) veröffentlicht wird - ohne Rücksicht auf Persönlichkeitsrechte und Rechte am eigenen Bild etc... Mal ganz abgesehen von Spannern, Pädophilen und sonstigen kranken Zeitgenossen welche so ebenfalls zumindest in dem Bereich auffallen würden? In öffentlichen Bädern etc. ist das fotografieren (bei uns zumindest) ja auch schon länger verboten. Ich kann das gut nachvollziehen. Aber das hat alles nichts mit dem Fotogragierverbot in Polen zu tun? Welches ich in der aktuellen Situation auch relativ gut nachvollziehen kann. Grüße Fritz Wurde im August 25 abgeschwächt und das Verbot betrifft jetzt Militäreinrichtungen und Einrichtungen von Sicherheitsdiensten . Dies wird mit einem deutlich sichtbaren Schild gekennzeichnet . |
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