|
Hallo, ich wollte euch meine kleine Geschichte mitteilen. Der Grund ich habe mich gestern von meinem kleinen Haus getrennt. Und das Beste, ich konnte dort all meine ganzen Habseligkeiten gleich mit verkaufen. Egal ob Gartengeräte, Küchenausstattung, Möbel.... Selbst meine Piaggio Ape 50 wird übernommen. Besser konnte es für mich nicht laufen. Für den neuen Käufer war es Liebe auf den ersten Blick. Für mich war es zum Schluss eher eine Belastung. Ich bin oft nur noch hingefahren um den Garten einigermaßen in Schuss zu halten. Ich fühle mich jetzt echt befreit. In meinem Leben ging es ja oft nach schneller, höher weiter. So habe ich im Laufe meiner Zeit auch immer größere Immobilen angeschafft. Von einer Mietwohnung in eine Doppelhaushälfte und dann in ein freistehendes Haus mit über 1200 qm Garten. Doch die Scheidung und der Tod meiner Eltern vor ca. 7 Jahren, hat mich zum Umdenken gebracht. Ich wollte keinen großen Garten mehr, ich wollte mich minimalisieren. Und ich merkte es geht mir damit gut. Manchmal wird man auch zu seinem Glück gezwungen. Aus dem großen Haus wurde das oben erwähnte kleine Haus mit kleinerem Garten an einem schönen See und ein Hausboot in der Niederlande. Doch nach 6 Jahren in dem kleinen Haus merkte ich immer mehr, dass mich auch der kleine Garten irgendwie hemmte. Ich habe gern dort Hecken geschnitten, Rasen gemäht... aber es war immer der Druck, dorthin zurück zu müssen um nach dem Garten zu sehen. Und nach 4 - 6 Wochen traf mich jedes Mal der Schlag. Kurzum ich werde nun mehr Zeit haben im Wohnmobil zu verbringen und mich nicht vom Garten terrorisieren lassen. Werde wieder in Miete mit kleinem Gepäck bei meiner Freundin einziehen. Wohlwissend dass ich auch die benötigten Rückzugsorte habe und meiner Freundin und mir Platz gebe. Ich konnte mir lange nicht mehr vorstellen mit jemanden zusammenzuleben und baue mein Leben wieder um. Ich mag es mein Leben neu zu gestalten, andere mögen das nicht. Wenn alles bestens läuft, sind wir dann auch zusammen viel mit dem Womo unterwegs und Leben evtl. auch länger mit kleineren Auszeiten darin. Gestern nachdem ich das Haus verkauft habe, sprach ich auch mit einer älteren Nachbarin die ich beim Gassigehen traf. Sie sagte sie ist jetzt 87 und spazierte mit Ihrem Rollator und kannte die Vorbesitzer von dem kleinen Häuschen. So kamen wir auch schnell ins Gespräch. Und es wurde emotional, als ich ihr von meinen Plänen so erzählte und warum ich das Haus verkaufen wollte. Sie sagte, die letzten Jahren gingen so schnell vorbei. Und sie würde gerne die Zeit zurückdrehen und einiges anders machen. Sie hat zu viel für Geld gearbeitet und sehr viel nach hinten aufgeschoben. Heute weiß Sie, dass es ein Fehler war. Ich hoffe ich kann auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis für Inspiration sorgen. Denn viele sind auch trotz genug Geld einfach viel zu Ängstlich. Ich bin so wahnsinnig dankbar für mein Leben. Hoffe das ich mit meinen 58 Jahren noch mindestens 15 Jahren reisen kann. Aber ich nehme es wie es kommt, da ich nichts bereuen muss. Herzliche Grüße Claus viel spasz! :ja: allesbleibtgut hartmut Ich kann das gut verstehen, bin aber selber noch nicht in dieser 'Phase', wo alles weg muss. Kann ja schlecht die Kinder verkaufen :D Viel Glück und Spaß im neuen Lebensabschnitt. bis denn, Uwe Toitoitoi und Alles Gute :gut: Hoffentlich läuft alles nach Wunsch und Plan. :)
Am Ende bereut man immer das, was man nicht gemacht hat! Auch wir werden unser Haus verkaufen, so der Plan. Allerdings nicht im Womo leben, sondern irgendwo zur Miete, und diesmal ohne Garten. Denn das ist das was uns auch mittlerweile nervt. Viel Spaß bei Deinem Umstieg. Gruß Thomas Respekt! Ich wünsche dir von Herzen alles Gute! Helmut
Gratuliere Claus, mit meinen 73 Lenzen wünsche ich dir, dass es noch länger als 15 Jahre in Gesundheit geht! Ich habe auch noch einiges vor ;) Helmut Hallo Claus, alles richtig gemacht. Reise solange es geht. Mit dem Kissen am Fenster sitzen kannst Du später immer noch :D Wir sind jetzt seit 3 Jahren unterwegs und vermissen nichts. Haben alles verkauft..... Das machen wir solange wir Lust dazu haben. Was dann kommt, wird sich zeigen. 8)
So mache ich es auch erst einmal. Ein Schritt nach dem anderen. Ich kenne mich insoweit gut, dass ich auch immer mal wieder Ruhe benötige und Dinge verarbeiten muss bzw. will. Deshalb noch das Hausboot bzw. auch die Miete. Möchte mich auch nicht von Deutschland abmelden... Es sei den ich kann es mir nicht mehr leisten
Wenn es nicht nach Plan läuft, dann mache ich einen neuen :-)
Ja mit Kinder ist das sicher schlecht umsetzbar, solange die Euch noch brauchen. Alles hat seine Zeit... Das ist schön zu hören, Claus. Da denke ich an "Stufen" von Hermann Hesse. Da ich es nicht auswendig habe, kopierte ich die Zeilen hinein und habe hervorgehoben, was mich besonders anspricht. Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen; Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Uns neuen Räumen jung entgegen senden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden… Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! Ich beende ende des Jahres das Arbeitsleben. Wir freuen uns schon darauf im nächsten Jahr mehr unterwegs sein zu können und vor allem auch mal etwas länger. Und da kommt das Thema Garten - wir sind gerade dabei einen Teil des Gartens umzugestalten. Eine Premisse soll sein - pflegeleichter und vielleicht langsam wachsender. Beispiel: Wir haben Wein an der Terasse. Wenn ich den nicht alle 2-3 Wochen schneide kann ich meine Markise nicht mehr ausfahren. Was ist wenn wir 2 Monate nicht da sind? Wenn wir dann nach Hause kommen möchte ich die folgende Woche(n) nicht nur damit verbringen den Garten wieder in Schuss zu bringen. Wie macht ihr das die ihr auch etwas länger als 2-3 Wochen unterwegs seid? Hubert Wir haben unseren Garten schon vor einigen Jahren "altersgerecht" umgebaut. Die Hecke ist rausgekommen, ebenso der Rasen. Wir haben uns einen großen Teich angelegt, der probemlos einige Wochen sich selber überlassen werden kann, auch mit Fischbesatz. Nachbarn der Wahl haben einen Schlüssel und kommen auch die Fische füttern. Den Rest erledigt die Haus-Automation. Mitte kommenden Jahres werde ich in den Ruhestand gehen, ein Jahr später meiner Frau. Dann wird sich weisen, wie und in welchem Ausmaß wir unterwegs sind, aber über den Garten müssen wir uns dann schon wenig bis keine Gedanken machen.
Das war tatsächlich ein Grund das Haus mit Garten aufzugeben. Es war das stetige heimkommen müssen, auch wenn es gerade schön war unterwegs zu sein. Vielleicht müsst ihr das aber erst einmal erleben und schauen, ob ihr diesen Weg so weitergehen wollt. Ich konnte mir früher nie ne Mietwohnung vorstellen. Aber das macht es dann doch irgendwie einfacher. Wir haben einen Hausmann, der alles in Ordnung hält und auch den Kater und die Fische füttert.
Wir haben auch jemanden der sich um Briefkasten, Blumengießen (wenn es trocken ist auch im Garten) und das übliche kümmert. Aber den kann ich nicht die komplette Gartenpflege mit Hecken/Büsche, Wein, Rasen und Unkraut zumuten. Evtl. muss ich mir dafür tatsächlich jemanden besorgen. Hubert Bei mir sind es noch ein paar Jahre, aber darüber sollte man sich tatsächlich mal Gedanken machen. Mein Garten ist nicht allzugroß. Derzeit bauen ich (in jeweils sehr kleinen Mengen) Gemüse an, die über eine Tropfanlage versorgt werden. Solange die funktioniert(!) kann ich eine Weile weg. In dieser nicht mehr so fernen Zukunft kämen dann viele Töpfe und Hochbeete weg und der Rest würde mit irgendwelchen unproblematischen Pflanzen, die für sich selber sorgen können, bepflanzt. Der Rest kann ohne Aufsicht existieren. Vielleicht wird das kleine Stück Rasen zur Wiese ? Na und. Die Vorbesitzer hatten auch schon einige Bereiche von Beet zu Schotter umgewandelt, weil sie es nicht mehr geschafft haben. Für eine Wohnung habe ich noch zu viel "Spielzeug", das Platz braucht. RK
Gibt nichts schöneres als im Garten zu sitzen und über die Felder zu schauen oder die Vögel und Insekten zu beobachten. Ein Kaffee, entspannt ein Buch lesen - mich nervt nichts am Garten. Der Roboter mäht das Gras und die Büsche lass ich halt von einem Gärtner schneiden wenn ich es nicht mehr kann. Den Sommer genießen wir zu Hause. Bernd
Top; Du sprichst mir aus der Seele - Ballast abwerfen!! Drum: Ich konnte zum großen Glück schon viele Jahre Job und Freizeit gut kombinieren. Aus meinem Haus gehe ich sicher nicht raus, da würde mir der Komfort und natürlich auch die sozialen Kontakte fehlen. An liebsten könnte es ewig so weitergehen. Wenn wir nicht da sind, kommt mein großer Sohn und kümmert sich. Den Garten macht der Hausmeister aus der Firma. Ich habe keinerlei Veränderungswünsche und darüber bin ich sehr glücklich. So gesehen bin ich seit 20 Jahren Rentner. Meinen Glückwunsch zu deinen Veränderungen und das du damit glücklich bist. Denn das ist das wichtigste. Ja, das ist super, wenn man sein Job und die Freizeit so kombinieren kann, das einem nichts fehlt. Ich habe mir ja jetzt einen Fuso von Wilde Expedition bestellt, den ich im November bekomme. Bis dahin werde ich noch versuchen meinen Kastenwagen zu verkaufen. Und nun kommt das Beste. Ich kenne meine Freundin nun fast 1 Jahr. Und es ist gar nicht so einfach und selbstverständlich, dass man sich mit ü50 wirklich nochmals so komplett aufeinander einlässt. Wir können uns beide vorstellen, längere Zeit im Womo zu leben. Vielleicht sogar die Mietwohnung aufzugeben und etwas kleineres suchen, um noch einen Wohnsitz in Deutschland zu haben. Aber zunächst einmal wollen wir erstmal im Februar vier Wochen gemeinsam reisen, um mal zu fühlen, wie es sich zu zweit bzw. zu viert (2 Hunde sind auch dabei) auf so kleinem Raum anfühlt. Wenn man Dinge nicht probiert, weiß man auch nicht wie es ist. ICH LIEBE MEINEN GARTEN Und MEIN HAUS Ja .. wenn ich von Reisen zurück komme , dann hab ich etwas Arbeit .. freu ich mich immer drauf gut ..unkraut jäten nicht so ..aber mich entspannt diese Arbeit , ich liebe den Luxus den das alles bietet. ich reise gern und viel .. aber ich freue mich immer nach hause zu kommen und mein Haus und Garten zu geniesen kein günstiger Spass .. aber den leiste ich mir . würde ich nicht drauf verzichten wollen eher auf das WOMO Bewässerung ist automatisiert, und einmal die Woche kommt mein Bub macht die Post und sieht nach dem Rechten wenn wir weg sind nein , nur im Womo leben wäre mir auf Dauer zu eng egal wie gross das Ding ist und wochenlang als Überwinterer auf so einem Seniorenplatz in Spanien stehen ist für mich keine alternative . Reisen .. ja das ist mein Ding --letzte woche aus Schweden zurück geht es nächste Woche mit der Guzzi auf die Route de Grandes Alpes .. 2000 km Pässe schrubben .. freu mich riesig drauf ..und danach der Herbst im Garten Prima, dann hast Du Deinen Lebensweg ja gefunden. Ganz im Womo zu leben, ist denke ich auch nicht mein Fall. Aber minimalisiert schon. Und da bietet sich das feststehende Hausboot dann an. Dort bewässert sich der Garten auch von selbst :-). Ist ja nichts anderes als ein etwas grösseres Tiny-Haus auf dem Wasser. Das hat ca 70qm und reicht gut für 2 Personen. Hallo; Meine Hütte versorgt mein Sohn und die Mieter ihre selbst, den Rasen darf mein großer Enkel mähen und für die restlichen 600 Quadratmeter da hab ich einen kleinen Traktor mit Risser da darf ich dann alle 8-10 Wochen 2 Stunden im Kreis fahren. Eine Fahrerei ohne Stress und Fahrbahnverengunen, Drängler und Besserwissser..... Ein ehemaliger Kollege der hat schon x mal versucht mich auf SP zum überwintern.....So schön wie die Palz kann SP nicht sein!!!! So long KH Was, bitte schön, ist ein „Risser“?
Wahre Worte ..gelassen ausgesprochen :lol: Zum Wohl die Palz. Hört sich auch besser an als Viva Espana Hallo, dann viel Freude beim neuen Lebensabschnitt. Das hört sich gut an, vor allem, weil du auch noch eine feste Basis hast. Das Womo finde ich sehr interessant, viel Frischwasser, gasfrei. Da wirst du hoffentlich viele schöne Augenblicke erleben können. Gruß Klaus
Danke Klaus Hallo Claus, alles Gute für deinen Plan und Gesundheit damit du es lange geniessen kannst. Wir werden ab Mitte des kommenden Jahres auch den größten Teil des Jahres im Wohnmobil verbringen, aufgeben wollen wir unser kleines Haus jedoch nicht. Unser Sohn wohnt im Nachbarort und wird sich um alles kümmern. Alles Andere ist entweder verkauft oder unserem Sohn überschrieben, so sind wir allen Ballast los.
Super Lösung. Ganz ohne Basis, wäre für mich auch irgendwie zu heftig. Bin auch froh dass ich noch mein Hausboot habe. Ob ich über kurz oder Lang noch in Miete wohnen will, weiß ich nicht. Aber das sind dann noch bürokratische Hürden, als Selbstständiger. Deshalb erstmal Schritt für Schritt. |
Anzeige
|