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Das war heute ein Ding, seit 6 Jahren fahre ich mit meinem Winson durch die Welt und nie hatte ich mal ein Problem damit. Letze Nacht standen wir hoch oben in einem Weinberg und am frühen Morgen kam ein massives Gewitter über uns. Donnern lassen- umgedreht und weitergeschlafen. Meine Frau steht immer früher auf - Kaffeemaschine an und weckte mich - "Wir haben ein Stromproblem" "Was, wir? Nein unmöglich" Während die Kaffeemaschine lief wurde es dunkel und der Hauptschalter fiel ab, der WR ging aus........ :eek: :eek: Alles wieder eingeschaltet und das Ganze von vorne - mit gleichem Ergebnis. Ich habe 2 Akkus verbaut, einen 200Ah Winston mit Abschaltrelais und einen 100Ah Selbstbau Zusatzakku. Schnell habe ich vermutet, der Große ist getrennt und der Kleine mit 130A überlastet und genau so war es dann auch. Den Winston konnte ich ganz normal wieder einschalten und den Kleinen habe ich auch wieder aktiviert und alles war wieder gut, nur stehen da jetzt 3 Überlastabschaltungen im Fehlerreport Nur - warum das Relais des Winston abgefallen ist - keine Ahnung. Er war Abends bei SoC 80% und das einzige was passiert ist war eben das massive Gewitter mit Blitz und Donner. Kann ein Blitz, der ggf. in unserer Nähe eingeschlagen ist, mit all seinen Nebenwirkungen dazu geführt haben, dass das Relais abgefallen ist? Was anderes fällt mir da nicht ein. Technisch gab es keine Auffälligkeiten, SoC passt, die Zellspannungen liegen auf 1/100stel bei einander, auch sonst, beim letzen Check vor 2 Monaten (Kontakte etc,) gabe es nichts. Also, hat jemand eine Idee? Ich habe nämlich keine. Besten Dank Grüße Elektronik kann immer durch ein Gewitter in Mitleidenschaft gezogen werden. Je neu moderner umso empfindlicher. Servus, ja es kann sein, daß Blitzstrom durch die Rebendrähte gekoppelt hat. Es können Spannungstrichter auftreten oder andere Ladungs- oder Potentialunterschiede zum Ansprechen des BMS geführt haben. Ich glaube an einen Zufall. Irgendwann in der Nacht hat der Accu abgeschaltet. Vermutlich wird der Fehler öfters auftreten, bis die Ursache gefunden wird. Wenn Gewitter das könnten gäbe es erhebliche Probleme bei modernen Fahrzeugen, Flugzeugen und erstrecht in der Industrie. Kann ich mir nicht vorstellen, daß ein Gewitter einen Akku, der an keinem Netz hängt killt. Wie soll das gehen ? Servus, Das geht über Induktion Jetzt kommt die Märchenstunde . Ja, man lese sich hier mal ein (ja ich weiß, dort wird auch gelöscht oder teils Pseudowissenschaft verbreitet) --> Link Beachte die Kapitel Spannungskegel sowie Blitzschäden und Schutzmaßnahmen.
Hallo Und hier spricht dann wohl der Experte? Drahtlose Energieübertragung ist dann für dich VooDoo oder Science Fiction? Mit freundlichen Grüßen Thomas Also vielleicht zur Ergänzung - der Akku hat kein klassisches BMS, sondern 4 EV Power CM 200 Balancer Module, sowie 4 Thermoschalter. Ein Fehler der verbauten Teile löst eine Abschaltung aus. Grüße Dazu sollte der Akku die Voraussetzungen erfüllen um drahtlos geladen zu werden. Und hat der Akku vom TE diese ? Darum gehts und nicht um irgendwelches induktives Laden . Das weiß ich sehr wohl das es das gibt. Also unterstell mir nicht irgendwelchen Scheiß !
Der Akku hat in über 6 Jahren noch nie abgeschaltet, warum sollte er das heute Nacht getan haben, vor allem unbelastet und warum sollte das also jetzt öfter auftreten? Mehr Fragen als Antworten Grüße
Nein. Die Frage ist und da kenne ich mich gar nicht mit aus, was können hochenergetische Blitze in der nheren Umgebung bwirken, Induktion? Magnetfelder? keine Ahnung was noch? Grüße Ich beteilige mich weder an VooDoo noch an "alternativen Wahrheiten". Ich fasse Zusammen: Morgens holde Dame schaltet die Kaffeemaschine ein (nach meinem Lesen) schaltet diese während der Zubereitung aus (nicht beim Einschalten!!!) Wenn das Relais vom 200Ah Winston abgefallen währe hätte es die kleine auch sofort rausgeschmissen!!! Und da sich die 200Ah Winston und 100Ah Selbstbau Zusatzakku sich wieder problemlos (mehrmals) anschalten ließen, sehe ich das auch keinen offenkundigen Defekt!!! Was ich sehe das nur auf den SOC geschaut wird! Meine Zellen sind doch alle so schön beisammen!!! In dem Kontent wo auf diese hingewissen wird sind die Werte nur für die Tonne!!! Meine Frage wann wahren die Akkus das letzte mal bei >14,4V und ausbalanciert? Bei welcher Spannung fallen die Akkus aus (bricht diese bei der Last zusammen), fällt da eine Zelle besonders auf... Blitzschäden sind prinzipel nicht auszuschließen, zeigen sich aber bei dieser verwendeten Elektroniik normalerweise anderst (durchlegieren, Rauchzeichen, kompletter Ausfall...)
Danke!
Zu 1 - Ja, während der Zubereitung, da zieht die Maschine 120 - 130A, das schafft die Klein alleine nicht und JA, die Große war definitiv weg, denn die muß ich bewußt wieder einschalten, das macht sie nicht alleine. Von daher alles korrekt.
Nein, nur die Kleine ließ sich via App wieder zuschalten, erst nach dem 2. Versuch Kaffee zu machen, war klar, das die große weg sein muß. Nein, der war irrelevant und nur als Hinweis genannt. Ja sind sie auch, alle 8, klein und groß auf 1/100V Nö, warum? Ist doch irrelevant, wenn beide Akkus und damit alle 8 Zellen bei gleicher Spannung auf 1/100 beisammen sind, dann sind sie auch absolut ausbalanciert, außerdem lade ich eh nur bis 14,2V und täglich laufen da 1 - 2 kWh durch. Bei welcher Spannung fallen die Akkus aus (bricht diese bei der Last zusammen), fällt da eine Zelle besonders auf...[/quote] Da bricht nichts zusammen, die fallen eben eigentlich auch nie aus, die Zellspannungen lagen alle bei 13,3*V also alles gut. Nein, es ist nichts kaputt, oder defekt oder abgeraucht. Deshalb bin ich ja so interessiert an der Frage, weil es ansonsten keinen technischen Gründe für eine Abschaltung gibt, jedenfalls keine erkennbare. Und ja, ich kenne mich sehr gut mit meinen verbauten Akkus aus. Grüße Hallo,
ich vermute mal, dass dein Akku kein Metallgehäuse hat. Daher kann die von einem Blitz ausgehende elektromagnetische Strahlung auf deine Elektronik "einwirken" und z.B. eine Zellüberspannung vorgaukeln und so die Abschaltung auslösen. Gruß Jürgen
So wie das geknallt und geblitzt hat durchaus, wie gesagt wir waren oben auf einem Weinberg. Ja das wäre ein Möglichkeit, ich kann das nur nicht beurteilen. Grüße
Was ist denn „unmittelbare Nähe“? Bei uns hat es mal einen Überspannungsschaden durch eine nicht geerdete Leitung gegeben weil der Blitz, Luftlinie etwa 400m entfernt, in einen Kirchturm eingeschlagen hatte. ( Hat die Versicherung, nach Prüfung, anstandslos bezahlt ). Ok, war allerdings eher eine „Hausinstallation“ und kein Womo. Aber die Leitung hat einen ( kleinen ) Teil der „Blitzenergie“ durch die Luft aufgenommen. Quasi wie eine Antenne beim Radio / Fernsehen. Warum sollte also die Elektrik / Elektronik in dem Akku nicht auch was aufnehmen? Klar viieel weniger aber es braucht ja auch nur wenige mV um wegen Überspannung auszulösen. Grüße Dirk Blitze können einen EMP Auslösen, haben aber natürlich nicht die Reichweite einer zB Kernwaffenexplosionen. Würde mir da weiter keine Gedanken machen, oder Du experimentierst mal mit ner Abschirmung. Nur wie oft kommt man in eine solche Situation? Wie willst Du die Funktion Testen? Anfang der 90er gab es noch Autos, die gingen neben mir aus wenn ich auf die 11m Funke drückte, hatte allerdings auch echte 500W Ausgangsleistung an der für 700W ausgelegten Antenne. Die hatten einfach noch schlecht abgeschirmte Zündanlagen. Ich würde erst mal warten ob das in den nächsten 6 Jahren noch mal passiert. Ich halte die Wahrscheinlichkeit für sehr gering. Auch wenn es dich gerade wurmt und du den Grund wissen möchtest. Ich hatte meine Winston im Alter von ca. 5,8 Jahren mit dem alten Womo verkauft und in diesem Zeitraum keine einzige Abschaltung gehabt. Übrigens kommt es bei den Winston praktisch nie zu disbalancen. 1. weil die Zellchemie so gut ist dass sie auch ohne Balancer kaum abweichen und 2. weil die Balancer viel stärker balancieren als die in den heute üblichen Fertigakkus. Ich würde mir heute wieder Winston einbauen wenn die nicht 4x so teuer wären. Hubert
Ich halte das ebenso für sehr unwahrscheinlich, es wurmt mich auch nicht, es interessiert mich halt nur. :mrgreen: Grüße
Das kann ich auch aus der Praxis voll bestätigen: Habe 24 Stk. ca. 15 jährige 160 Ah Winston vor zwei Jahren aus einem Elektroauto ausgebaut und versorge mit diesen seither einen Zirkuswagen. Mehrheitlich kleine 12V DC Lasten, punktuell einen 2500W Wechselrichter. In den Sommermonaten reicht die Energie aus Photovoltaik auch um einen Renault Twizy zu laden (wenn leergefahren gehen für eine Volladung insgesamt ca. 4.5 kW rein, also gute 2h Laden mit dem integrierten 2.2kW Ladegerät). Die Zellen bleiben alle beieinander (ohne BMS) im Hundertstelbereich gibt es geringfügige Abweichungen. Btw: Das Elektroauto war einige Jahre gefahren worden, stand aber zuletzt mehrere Jahre unbenutzt rum, vermutlich weil eine Zelle ausgestiegen ist. Alle Zellen bis auf eine (0V), hatten jedenfalls noch eine Spannung zwischen 2.5V - 3.2V. Damit ich trotzdem 6 Blöcke à 4 Zellen betreiben kann, habe ich als Ersatz für die defekte 8 Stk. à 40Ah parallel angeschlossen, welche ein ähnliches Alter aufweisen und vor 6 Jahren noch ca. 50% der ursprünglichen Kapazität hatten (wie grob ermittelt, auch die 160Ah Blöcke). Dieses Set hat geringfügig grössere Differenzen, wenn es mal in den Zehntelsbereich kommt, würde ich dann mal händisch eingreifen. Vorbereitet habe ich die Zellen mit parallelem Laden, Ruhespannung finden lassen, etc. über mehrere Tage. Nach einigen Wochen habe ich mir die Mühe gemacht und nochmals mittels Entladen/Aufladen einzelne eingemittet. In den 2 Jahren Betrieb ist kein weiteres Balancieren notwendig geworden. Ich finde es erstaunlich, vorallem in Hinsicht darauf was teilweise für eine Raketenwissenschaft daraus gemacht wird. Im Wohnmobil habe ich seit mehreren Jahren die vorgefertigten Winston 12V Blöcke im Einsatz, sowohl als Start- wie als Versorgerbatterie. Diese werden ja ebenfalls ohne BMS betrieben und ich hatte bisher keine Probleme. Ausser bei Kälte im deutlichen Minusbereich mal das Gefühl, dass die Startbatterie schwächelt, dachte da aber noch irrtümlicherweise es sei eine 90Ah, ist aber eine 60Ah und nach der Erwärmung durch die Leistungsanforderung dreht der Anlasser bei einem zweiten Startvorgang wie gewohnt). Die 60Ah Versorgerbatterie musste auch schon eine Tiefentladung wegstecken - Wasserpumpe vergessen auszuschalten und in der Nacht hat das Frostschutzventil geöffnet - war also so richtig, richtig Tiefentladen, hat sie aber scheinbar gut wegsgesteckt (habe aber keine Kapazitätsmessung gemacht). Obige Aussagen betreffen die Winston Batterien mit dem Y im Kürzel und sind nicht/oder nur bedingt übertragbar auf Batterien mit einer anderen Zellchemie. Obwohl die Winston ja weder Explodieren noch Brennen können, sind die 160 AH Blöcke in einem Stahlbehälter ausserhalb vom Zirkuswagen stationiert. An dieser Stelle grossen Dank an diejenigen Pioniere, welche schon vor Jahren von ihren Erfahrungen mit dem Betreiben der Winstonblöcke ohne BMS berichtet haben. Ist natürlich dann nicht das Sorglospaket, bedingt eine gewisse manuelle Überwachung und Interesse an der Materie.
....welches Relais und welche Elektronik verwendest Du zusammen mit den EV Power Modulen?
Phillipi TSA 265 mit Sonderprogrammierung Servus, Ah das System von Sonnentau Moin,
wenn das Interesse hoch genug ist - kannst Du ja mal einen Urlaub neben einem Hochspannunglabor (Isolatorprüfung) einplanen zum Fehler-Reproduzieren. ;D Die thermischen und elektro-magnetischen Effekte waren damals schon sehr interessant. Gruß Georg Hallo, bei einem EMP geht zuerst das Radio kaputt. Denn dort sind viel mehr und auch empfindlichere Halbleiter, als in einem BMS verbaut. Läuft das Autoradio und das TV - Gerät noch, dann hat der Schaden nichts mit dem Blitzeinschlag zu tun! Denn schließlich haben beide Geräte eine Antenne, die die elektromagnetische Strahlung aufnehmen soll. Da spielt es weder eine Rolle, ob die Geräte eingeschaltet oder der Sat - Spiegel ausgefahren war.
Hängt wie immer im Leben von der Dosis (Energie) ab. Es wurde auch an sein BMS nichts zerstört, sondern es reichte nur für ein Fehlsignal, Wert außerhalb der vorgegeben Grenzen, was zur Abschaltung führte. Dafür reicht auch ein sehr schwacher EMP, der nichts zerstört. Einfaches Beispiel: meine große BZ Efoy wurde ständig in die Abschaltung getrieben, weil schlecht abgeschirmt/defekt, und deshalb zu hohe Spannungen annahm, sobald der Ami PWM SR auf PWM arbeitete. Die ältere Kleine BZ hatte damit kein Problem, und das Autoradio auch nicht. Im Handfunkgerät konnte ich die EMI/EMP allerdings vom PWM SR hörbar machen. Und im TV über den Receiver der Oyster sichtbar, der interne Receiver des TV 20Jahre jünger, dagegen nicht. Die verwendeten Teile des TE`s haben meines Wissen gar keine Abschirmung, einfache Platinen die womöglich dadurch ein EMV Problem haben könnten. |
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