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Seit den letzten Regentagen habe ich festgestellt, das es aus dem Bereich der Kurbel des Dachfensters tropft. Das Fahrzeug stand leider so, das sich auf dem Dach große Mengen Wasser gesammelt haben. Ich vermute, das die Dichtungen der Kurbel defekt sind. Hat jemand so etwas schon erlebt, was kann ich tun, welche Dichtungen muss ich kaufen. Ich denke nicht, das der Rahmen undicht ist. Es Handelt sich um das bei Hymer fast überall eingebaute Große Fenster mit Kurbel. Würde mich wundern wenn die Kurbel eine Dichtung hätte. Es wird die Dichttung bzw die Dichtmasse des Dachfensters sein, welche nicht mehr dicht ist.... Hilft nur Dachfenster ausbauen und neu eindichten... genau so! hartmut Natürlich gibts da einen Dichtungsring. der sitzt auf der Achse die von unten gelöst werden kann. Durch lange Hitze war das Dichtungsdingens bei mir offensichtlich trocken, dadurch wohl verschoben und klebte schief an der Achse. Hatte deshalb zunächst Fettspray an die Achse gegeben nach dem intensiven Reinigen in dem Bereich. Die Achse hatte kleines senkrechtes Spiel, also oft rauf/runter bewegt, gedreht und plötzlich war es wieder DICHT! Offensichtlich ist das Schmierzeugs wieder an die Achse/Dichtung gelangt, hat die Dichtung wieder in Position gebracht. Oder eben den Schrauber fragen: Haube ab, Kurbel innen lösen, Oben die Antriebszahnräder lösen in dem die Gewindestange gelöst wird. Ist fummelig, klappt aber. Dann kannste die Achse hochziehen, Dichtung erneuern und freuen. Ja! Schei.... Arbeit die auch schief gehen kann. Hatte aber mein Schrauber bei einem Wagen gemacht und so geschildert. Danke Paul für dein ausführliche Beschreibung wie sieht die Dichtung aus, ist das ein einfacher O-Ring? Sitzt der ganze Kurbeltrieb nicht unter der Dachfenster-Kuppel? Also bei meinem Womo ist das so. Es sollte eigentlich gar kein Wasser an die Kurbelachse kommen können, wenn die Kuppel nicht 90° aufgeklappt ist. Wozu also dann eine Dichtung an der Kurbelachse? Weil die Kuppel keine Dichtung auf dem Dach hat läuft das Wasser das dort steht auch bis an den Rand der Fensterkante. Da ist vermutlich bei starkem Regen Wasser durch die Zwangsentlüftung in den Innenrahmen gelaufen und tropft nun langsam durch die Kurbelöffnung heraus. Sowas kommt vor und bedeutet nicht unbedingt, dass das Dach nicht mehr ausreichend dicht verklebt ist. Ich würde den Innenrahmen demontieren und mir das ganze mal anschauen bzw. trocknen. Die Kurbel selber ist ganz sicher nicht abgedichtet und hat auch keine Verbindung nach außen. Daran liegt es nicht, auch wenn andere das behaupten sollten. Die Kurbeldachluke von Hymer hat keine Zwangsentlüftung. Den inneren Rahmen habe ich abgebaut. Absolut trocken. Die Welle nach oben hat natürlich eine Durchführung. Wie oben beschrieben habe ich die Welle mit WD 40 behandelt, mehrfach hin und her geschoben. Ob es jetzt eventuell dicht ist weiß ich nicht. Als Winterlösung werde ich unter das Zahnrad der Kurbelwelle Staucherfett drücken, damit kein Wasser mehr an die Welle kommt. Nächste Woche werde ich einen Härte Test mit dem Hochdruckreiniger machen. Da Wir noch unterwegs sein werden steht das Womo noch draußen und nicht in der Halle. Ich werde weiter berichten.
Geht die Welle denn oben durch das Womo-Dach und steht da „in der Luft“? Dann bräuchte sie natürlich eine Dachdurchführung / eine Dichtung zum abdichten. Wenn nicht dann braucht sie auch keine Dichtung. Wo soll das Wasser denn sonst hin wenn es nicht an der Welle runterläuft? Sich gleichmäßig IM Dach verteilen? Und was soll Staufferfett an der Stelle bewirken? Wenn das im Winter friert, auftaut, friert, … stürmt,… dann kommt DA auch wieder Wasser durch. Entweder richtig reparieren oder ‘nen Eimer drunterstellen. Grüße Dirk Hallo Klastey, das ist ein bekanntes Problem das nach einigen Jahren Auftritt. Es gibt auch einige Beiträge dazu, zB. hier: --> Link oder im Markenforum. Ich habe die Reparatur hinter mir und dort auch beschrieben. Hallo Helmut, dein Link beschreibt undichte Dachfenster, keine undichte Welle. Schade das es mir nicht weiterhilft. Geht die Welle denn oben durch das Womo-Dach und steht da „in der Luft“? Dann bräuchte sie natürlich eine Dachdurchführung / eine Dichtung zum abdichten. Wenn nicht dann braucht sie auch keine Dichtung. Wo soll das Wasser denn sonst hin wenn es nicht an der Welle runterläuft? Sich gleichmäßig IM Dach verteilen? Und was soll Staufferfett an der Stelle bewirken? Wenn das im Winter friert, auftaut, friert, … stürmt,… dann kommt DA auch wieder Wasser durch. Entweder richtig reparieren oder ‘nen Eimer drunterstellen. Grüße Dirk[/quote] Hallo Dirk, St Aicherfett hat einen Schmelzpunkt von ca. 85 bis 90 Grad. Das erreiche im Winter eher weniger. Fett friert nicht ein und verliert nicht seine Eigenschaften bei Frost. ERGEBNIS : Im. Winter passiert nichts mit den Eigenschaften von Staucherfett. Lege ich es um eine Welle sollte das Fett verhindern, das Wasser eintreten kann. Such mal damit: Dachluke Hymer Panorama Dachlüfter Getriebe Ich darf das hier nicht verlinken
Selbstverständlich ändern sich die Eigenschaften von Ölen und Fetten, und damit auch die von Staufferfett, im Winter. Um das Fett alleine geht es aber nicht. Was ist denn mit der Welle, dem Dach,….?
Na dann mach‘ mal. Grüße Dirk Wie hier so oft wird gelabert ohne jede Ahnung vom Zustand am Fenster. Wie können wir es erreichen dass dieser Tröt nicht zerrissen wird von Leuten die solch Fenster NICHT haben aber unbedingt irgendeinen Mist dazu schreiben müssen??? Ist ja schlimmer als bei YTube
Mal abgesehen von deinem etwas zweifelhaften Tonfall: Sollte dieses spezielle Dachfenster wirklich so konstruiert worden sein, dass da eine Kurbel bis in die Außenwelt geht und ggf. Wasser durch die Welle eindringen kann, dann nehme ich meinen vorherigen Kommentar zurück und muss mir eingestehen, dass du recht und ich wieder was dazugelernt habe :) Und muss außerdem feststellen, dass besagtes Fenster in dem Fall eine sehr ungewöhnliche und wohl auch technisch zweifelhafte Konstruktion darstellt. Manchmal helfen Bilder Joachim
Soweit ICH weiß wurden die alten „Hymer-Dachhauben“ von Dometic hergestellt und tauchen teilweise auch bei denen in den Ersatzteillisten auf. Es ist zwar richtig das die Dometic-Dachhauben eine Gummitülle auf der Antriebswelle oberhalb der Kurbel haben aber diese Gummitülle ist dafür da damit es während der Fahrt nicht so zieht ( während der Fahrt entsteht außen am Fenster ein Unterdruck ) und bestenfalls noch als Abdichtung gegen Schwitzwasser aus dem Getriebe von oben. Was diese Gummitülle nie und nimmer bewerkstelligen kann ist eine Schlagregenabdichtung oder gar eine Abdichtung gegen stehendes Wasser.
Fang‘ doch einfach mal an. Oder warum hat Dein Schrauber Dir geraten die Dachhaube von außen abzunehmen und neu einzurichten?! Weil er keine Ahnung hat? Weil er voll Bock auf so eine scheiß Arbeit hat? Weil er so gerne eine Garantie auf die Dichtigkeit seiner Arbeit gibt? Aber wenn die Bremsen quietschen kann man auch das Radio lauter machen: ist billiger und macht weniger Arbeit. Grüße Dirk Ja, Fotos helfen immer. Aber nachdem es um eine B Klasse aus 2011 geht, wird es dieses Dachfenster sein: Und dann sieht der Kurbelantrieb so aus: Sorry, für das Durcheinander, ich erstelle den Beitrag von einem kleinen Handy. Also wenn das noch die gleiche Hymer-Mechanik wie bei den Wohnwagen und Wohnmobilen der 90er und 2000 er Jahre ist kann ich Dir vielleicht helfen. Von denen habe ich nämlich selbst schon 2 undichte Kurbeln neu abdichtet. Wenn es relativ stark tropft ist es wahrscheinlich nicht (nur) der O-Ring in der Kurbelachse weil da nämlich konstruktionsbedingt auch ohne Dichtring nur extrem wenig Wasser hinkommen kann. Es gab übrigens auch (ältere) Ausführungen ganz ohne O-Ring. Bei mir konnte ich die Undichtigkeit nur durch die Demontage und neuem Eindichten der Mechanik beheben. Dazu muss die Kunststoffhaube entfernt (4 Sprengringe), dann die ganze Schiene mit der Mechanik vom Dach gelöst (Kreuzschlitzschrauben) und vorsichtig abgehebelt werden (Dichtmasse kann noch ordentlich kleben gibt aber dann irgendwann nach). Danach die Durchtrittsstelle der Kurbel Durch das Dach von Dichtmasse säubern, neu mit Dekaseal eindichten und die Schiene wieder darüber verschrauben. Als erstes würde ich aber mal die Kurbel innen abschrauben (1 Schraube) und versuchen bei Starkregen herauszufinden ob das Wasser innen aus der Drehachse rausläuft oder an der Außenseite der Führungshülse runterläuft. Wenn es definitiv nur von innen kommt hilft es vielleicht nur den Dichtring zu ersetzen und die Achse ordentlich zu fetten. An den Dichtring kommst Du wenn Du das Kunststoffzahnrad vom Gewinde abdrehst (vorher Verschraubung am Ende der Gewindestange lösen) und dann die Welle nach oben rausdrückst. Wenn es auch außen an der Führungshülse runterläuft musst Du die gesamte Schiene der Mechanik demontieren (Beschreibung siehe oben). Viel Erfolg Stefan Genau so geht die Reparatur. Ich habe dazu 1,5 Stunden gebraucht und 2 dieser Sprengringe kaputt gemacht. Das ganze ist für mich eine Fehlkonstruktion, weil wenn man die Kurbel beim Fenster schließen zu fest dreht, dann kommt die Kraft auf die Befestigung der Kurbelschiene und drückt diese vom Dach ab. Die Kurbelschiene ist mit Blechschrauben von außen in das Dach geschraubt, d. h. In die Aluminiumdachhaut. Darunter ist im Gegensatz zum Fensterausschnitt kein Holz untergebaut. Ich musste die originalen Blechschrauben gegen etwas größere tauschen. Natürlich klebt das Dekalin auch etwas. Aber seit dem ziehe ich die Kurbel nicht mehr fest und beim Öffnen drücke ich mit einer Hand das Fenster nach oben um die Kurbel zu unterstützen. Ich habe die Reparatur nach 10 Jahren (2022) benötigt und seitdem ist alles wieder gut. Danke Helmut, deine Ausführungen helfen mir sicherlich weiter. Für den Winter hab ich das Womo so gestellt, das dort kein Wasser mehr hinlaufen kann. Sobald wieder angenehmere Temperaturen herrschen mach ich mich an den Ausbau der Achse. Das Wasser läuft aus der Achse. Ich habe die Schraube entfernt und dann kann man sehen das es daraus tropft. Nur bei Schlagregen ist etwas mehr herausgekommen weil sich auf dem Dach in dem Bereich eine Pfütze gebildet hat. Bei mir war es auch im Bereich der Kurbel, und als ich diese angenommen hatte, lief direkt 1 Tropfen daraus. Aber alles nicht so schlimm und spurenlos beseitigt. Update: Ich habe die Kuppel abmontiert und die Welle mit Staucherfett eingerieben. Ein Wenig die Welle auf und ab bewegt und eine Dichtigkeitsprüfung mit dem Hochdruckreiniger gemacht. Alles Dicht. Also kein großer Aufwand.
Klugscheißmodus an weil es soo oft falsch benannt wird und sich mir dann immer das Bäuchlein umdreht: das Zeugs kann man NICHT stauchen sondern es wurde nach einem Herrn Stauffer benannt der mit seiner Staufferbüchse quasi die erste Fettpresse erfunden hat. Das Fett heißt also Staufferfett. ( Auch wenn es als Fett eigentlich nicht näher definiert ist ) Grüße Dirk PS: Klugscheißmodus wieder aus :D Danke für deine absolut informative Antwort. Sie wird mir beim nächsten Beitrag sehr helfen.
Das war bitte absolut nicht als Kritik gemeint! Nur als Hinweis. :bia: Grüße Dirk Moin, im Internet nachzulesen: Woher kommt der Name Staufferfett? Der Name kommt von der amerikanischen Firma Stauffer Chemicals, die diese Fette im großen Umfang herstellte. Grüße aus NI #Pechvogel# Das ist doch mal eine gute Erklärung, ohne klugscheissern. dafür |
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