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In der Branche läuft es garnicht gut, die Schlagzeilen verheißen (zumindest für Mitarbeiter) nichts gutes! --> Link also grad dramatisieren sollte man anhand dieser Meldung auch wieder nicht. Von über 1000 MA werden 90 in Pension oder auf Weltreise geschickt. Ausgelagerte Geschäftsbereiche werden zurückgeholt. Ok gut, springen dann vermutlich noch ein paar MA bei den ehemals ausgelagerten Bereichen über die Klinge. Und das positive an der Meldung, ab 2028 gibts Elektro WoMo.
Hoffentlich verbrennt man sich daran nicht die Finger. Ich würde solch ein Fahrzeug nicht kaufen.
Wenn man die - vermutlich noch dazukommende - normale Fluktuation mit berücksichtigt, dann sind das immerhin rund 10% der Belegschaft. Mal was zum E Fahrzeug. Bei unserer Werkstatt im Dorf stand auf dem Hof ein E Auto. Im Vorbeigehen gesehen hinten bisschen Plastik kaputt. Der Gutachter kam gerade raus, der Werkstatt Chef erzählte mir Wirtschaftlicher Totalschaden. Ich sagte das bisschen Plastik? Ja er schaute nur E Auto= Tot. Es könnte sein im Akku ist eine Zelle durch den Anstoß hin, die geht durch, dann kommen die Insassen nicht raus. Türöffner, Fenster alles geht nur elektrisch, dank Canbus braucht nur das Steuergerät aussteigen ist Ende. Da Fahrzeuge nur noch geleast werden zahlt die Vollkasko kommt doch nicht mehr drauf an. Moderation:Bitte beim Thema bleiben. Für E-Autos macht bitte ein eigenes Thema auf. Vielen Dank.
Ziemlich sarkastische Betrachtungsweise. Sicherlich werden etliche der Betroffenen nicht das Geld haben, um ihre "Pensionierung" zu genießen oder gar auf Weltreise zu gehen. Zumindest diejenigen, die in der Produktion beschäftigt waren..... Sowas ist inzwischen normal. Sobald die Zahlen nicht stimmen, schmeisst man 10% raus und die Daten passen wieder. Ob der Rest die anfallende Arbeit erledigen kann oder ob man dadurch Know How verliert, ist heutigen Managern herzlich egal, hauptsache die Quartalszahlen und damit der eigene Bonus stimmen. Vielleicht wird der ideenlose Wasserkopf ja bald durch KI ersetzt :D bis denn, Uwe
steht halt so in der Medienmitteilung der GL von Dethleffs... Hallo, es ist doch sinnvoll Überkapazitäten abzubauen, in einem schrumpfenden Markt kann man nicht einfach so weitermachen. Der Stellenabbau ist doch noch überschaubar und geht noch nicht an die Substanz. Ich arbeite für einen Automobilzulieferer im Anlagenbau, wir haben im laufenden Jahr schon viel mehr Stellen abgebaut und im kommenden Jahr wird es weitergehen. Man muss sich auch von Bereichen trennen die nicht rentabel sind, um das gesamte Unternehmen nicht zu gefährden. Wir suchen händeringend gutes Personal. Wer gut ist wird niemals Arbeitslos und findet einen neuen Job. Die guten werden aber nicht entlassen.
Das Dumme an deiner Geschichte ist: Die ehemaligen Anfänger und Dumme lernen, bauen Erfahrung auf und dazu gehört Zeiz. Sie werden älter, die Entlohnung steigt! Und jetzt wird es Zeit sich genau von diesen Mitarbeitern zu treenen und die hohen Entlohnungen einzusparen. Braucht man wieder Manpower sucht man junge, ohne Erfahrung, spart gegenüber vorher Lohnkosten und produziert halt die alten Fehler wieder. Aber dann hat das verantwortliche Management schon den Bonus eingesteckt und gewechselt Gruß Andreas
Wir würden auch ältere für fast jedes Gehalt einstellen. Das Problem ist eher das jemand der mal in der Industrie war kaum in der freien Wirtschaft klar kommt. Das ist nicht meine Geschichte sondern Realität im Handwerk.
Moin, der Fehler war, während der Corona-Zeit aufgrund der gestiegenen Nachfrage die Produktions-Kapazitäten zu erhöhen in der Annahme, es geht immer so weiter. Das war ein Trugschluss. Jetzt, wo die Nachfrage zurückgeht, muss man die Überkapazitäten abbauen. Zu Lasten der Mitarbeitenden ... Grüße aus NI
Warum war das ein Fehler? Man hat halt auf den Markt reagiert. Auch wenn vielleicht vorher schon klar war dass die Blase irgendwann mal platzen wird, hat man 1. den Umsatz mitgenommen und 2. seine Marktanteile verteidigt. Wenn alle anderen wachsen und man selber Aufträge ablehnt dann verschwindet man u.U. in der Belanglosigkeit. Und warum zu Lasten der Mitarbeitenden? Erstmal heißt Wachstum, in diesem Fall, ja auch dass da mal Arbeitsplätze geschaffen wurden. Selbst wenn die jetzt wieder abgebaut werden, was für die Mitarbeiter "nicht schön" ist, dann waren diese Arbeitsplätze vor dem Wachstum ja nicht da. Und wenn man "damals", vielleicht auch wegen dem Fachkräftemangel, viele ungelernte Arbeitskräfte und mehr Auszubildende eingestellt hat, dann sollen jetzt ja erstmal einige Mitarbeiter früher in den Ruhestand gehen. D.h. die Mitarbeiter die "damals" eine Chance bekommen haben, können vielleicht bleiben. Ansonsten würde man sich ja von den Mitarbeitern trennen die als letztes gekommen sind. Da muss man in der Regel die niedrigsten Abfindungen zahlen. Grüße Dirk Moderation:Nicht zum eigentlichen Thema passende Beiträge entfernt. Hier geht es um den Stellenabbau bei Dethleffs. |
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