Hallo an Alle hier!
Ich hatte vor mehr als einem halben Jahr hier bereits zu einem Wohnmobil mit enormem Wasserschaden um Hilfe gebeten. Dieses habe ich mittlerweile wieder mit riesigem Verlust verkauft. In der Zwischenzeit hatte ich auf Ratenzahlung einen Bürstner von 1987 auf Fiat Ducato Basis kaufen können und diesen dann über die vergangenen Monate an allen Ecken und Enden repariert und instandgesetzt. Damit meine ich: alle Arten von Leisten und Fenstern neu eingedichtet mit Dekaseal 8936, Wasserschäden in Boden, Bodenwand-, Heckwand- und Dachbereichen ordnungsgemäß (ästhetisch nicht 100%ig, aber funktionsmäßig nach bestem Wissen) nach turbokurtla-Anleitung behoben.
Was nun das Dach angeht, hier habe ich, da die originalen Dachluken kaputt waren bei Kauf, neue reingemacht. Beim Abdichten dieser beiden ist mir aufgefallen, dass ich trotz wirklich ausreichend Dekaseal 8936 und handfestem Anziehen - nicht zu locker, nicht zu fest - bei Temperaturwechsel immer von aussen eine Rille im umlaufenden, herausquillenden Dichtmittel sehen konnte. Das Badfenster habe ich daher sogar sicherheitshalber nochmals mit mehr Dichtmittel reingemacht, beim Dachfenster über der Küche hatte ich das bereits dicke.
Wir fahren mit dem Womo seit ein paar Wochen herum, auch mit Regen und heute Nacht standen wir etwas schräg, sodass sich auf dem Dach vor Beginn des Alkovens ein See gesammelt hat (ca. 0,5-1cm Höhe) und am inneren Fensterrahmen reinlief (Dachfenster über Küche). Der Wasserschaden, den ich auf dieser Höhe vorher repariert hatte, ist leider wieder genau dort angekommen, ich füge Bilder an.
Nun meine Fragen:
1. Kann es auch sein, dass das Wasser evtl. nur aufgrund der Standhöhe reinkam oder hätte das trotzdem garnicht sein dürfen?
2. Bei der vorigen Dachsandwichreparatur habe ich nirgends Infos gefunden zum Vorgehen bei schwimmend verlegtem Aludach und Wasserschaden bzgl. Stabilität und Wiedereinfügen neuer Isolation. Es war daher ein aufwändiges Rumgeschnippsel, die oberste MDF-Schicht über den Latten, aber noch unter dem Alublech irgendwie haltend zu verkleben und daran dann die Isolation neu, sowie zum Schluss auf größerer Fläche die abschließende Innenraumschicht MDF. MUSS ich das Ganze so wieder handhaben oder kann ich mir evtl. eine Schicht MDF sparen und trotzdem die Iso wieder stabil einkleben an die Holzlatten im Dach?

