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Kleinstcampingplätze in SH Koalition gegen Mikrocamping


goldfinger am 04 Dez 2025 11:27:51

Zitat:"Kein Mikrocamping mehr in SH? Die FDP-Fraktion hatte beantragt, die vor einigen Jahren geschlossenen Kleinstcampingplätze wieder genehmigen zu lassen. CDU und Grüne stimmten im Ausschuss dagegen."

Quelle: --> Link


Andreas

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Jagstcamp-Widdern am 04 Dez 2025 11:35:57

150m küstenschutzstreifen und dauercamping paszt auch def nicht zusammen!
da wird ein sp schon schwierig....

allesbleibtgut
hartmut

FF1951 am 04 Dez 2025 14:16:57

Deutschland = Bürokratie ?
Man könnte Unmengen an Geld sparen, wenn man nicht alles mögliche in 16-facher Ausführung hätte (Bildungsministerien, Bauordnungen,usw.) und einfach mal den "gesunden Menschenverstand" nutzen würde. Und wenn diese Plätze seit 1960 geduldet waren und es funktioniert hat, warum nun nicht mehr?

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kheinz am 04 Dez 2025 15:02:32

Bei Absagen müßte man / sollte man eine Begründung verlangen / erzwingen / gerichtlich erstreiten usw..
Das würde die Bürokratie ausbremsen.

MfG kheinz

Gruziwuzi am 04 Dez 2025 18:05:38

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:150m küstenschutzstreifen und dauercamping paszt auch def nicht zusammen!

Seh ich auch so.
Nur weil es früher geduldet bzw. gemacht wurde, muss das ja nicht gut sein.

hampshire am 04 Dez 2025 20:56:26

FF1951 hat geschrieben:Deutschland = Bürokratie ?
Man könnte Unmengen an Geld sparen, wenn man nicht alles mögliche in 16-facher Ausführung hätte (Bildungsministerien, Bauordnungen,usw.) und einfach mal den "gesunden Menschenverstand" nutzen würde. Und wenn diese Plätze seit 1960 geduldet waren und es funktioniert hat, warum nun nicht mehr?

1960 konnten Ehemänner ihren Frauen das Arbeiten verweigern. Irgendwann finden Dinge ein Ende, wenn sie gesellschaftlich nicht mehr akzeptiert werden. Hier geht es um das Verhältnis zum Naturschutz, welches sich geändert hat.
Die nun gefundene Lösung ist ausgesprochen bürokratiearm - da muss keiner einen Antrag stellen, so klar ist das.

Kuhtreiber am 04 Dez 2025 23:46:30

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:150m küstenschutzstreifen und dauercamping paszt auch def nicht zusammen!
da wird ein sp schon schwierig....

allesbleibtgut
hartmut


:top:

dietmardd am 04 Dez 2025 23:53:01

Es ist zwar schon ein paar Jahre her, aber in --> Link konnte man direkt auf dem Sandstrand gegen einen Obolus stehen.

HalbvetteVenus am 05 Dez 2025 08:32:25

FF1951 hat geschrieben:Deutschland = Bürokratie ?
Und wenn diese Plätze seit 1960 geduldet waren und es funktioniert hat, warum nun nicht mehr?


Weil sich die Welt ziemlich oft weitergedreht hat seit dem....

Bei den beschriebenen Plätzen geht es um verlorene Privilegien einiger weniger Camper. Dass diese Familien sich nicht darüber freuen, ist verständlich. Wie das Ganze dann politisch ausgeschlachtet wird, ist erbärmlich (z.B. der verlinkte Beitrag der FDP).

mauimeyer am 05 Dez 2025 08:50:41

Schon interessant, dass sich hier nur Leute äußern, die nicht aus Schleswig-Holstein kommen. Und irgendwie niemand hat sich mit dem wirklichen Hintergrund beschäftigt.
Nein, es geht nicht um schon immer verbotenes aber geduldetes Strandparken mit dortigem übernachten.
Und die Bürokratie ist erst jetzt entstanden, die Gemeinden hatten da ganz unkompliziert die Möglichkeit das zu genehmigen.

Zur Erklärung:
Es geht in der Hauptsache um Kleinstcampingplätze (KPs) für bis zu 5 Camper, die schon seit 2007 eingeschränkt und seit 2016 nicht mehr zulässig sind. Gemeinden konnten seinerzeit selbst für die Zeit von 5 Jahren Genehmigungen für diese Plätze erteilen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt waren. Das Verbot hat aber bis 2020 niemanden interessiert. Dann fiel es dem Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) auf, wurde aber für die Corona-Zeit, übergangsweise für 2 Jahre, wieder geduldet. Es sollte u.a. den Betreibern die Möglichkeit geben, die Vorraussetzungen für den legalen Betrieb zu klären und man wollte der hohe Nachfrage an Plätzen in dieser Zeit entgegen treten. Die Duldung galt für 2021 und natürlich nur wenn der Naturschutz nicht beeinträchtigt wird, Rettungswege nicht versperrt werden, die notwendige Infrastruktur zur Verfügung steht usw.. Für 2022 galt dies nur, wenn es seitens der Gemeinden bereits eine Bauleitplanung gab und abzusehen war, dass diese in 2022 auch abgeschlossen werden konnte.

Das Beispiel, welches der NDR gewählt hat, ist m.E. nicht das Beste. Im 150m Schutzstreifen einen KP wieder zu erlauben, ist der Allgemeinheit schon sehr schwer zu vermitteln, weil der Küstenschutz oberste Priorität hat und nicht nur die großen Campingplätze hier ihre Auflagen haben. Allerdings war es an dieser Stelle eben von Anfang der 60er Jahre bis vorletztes Jahr kein Problem. Ab da konnte die Genehmigung nicht verlängert werden, da sie gegen geltendes Recht verstoßen und nun plötzlich auch jemand aufpasst. Na klar läßt sich sagen, nur weil es erlaubt war, muss es nicht gut gewesen sein, aber das läßt sich leicht sagen, wenn man nicht selbst betroffen ist. Ist man das doch, beruft man sich schnell auf den Bestandsschutz.

Aber es betrifft eben auch den Landwirten, weit weg von Naturschutzgebieten im Binnenland, der auf seinem Hof solch einen Platz nebenher anbieten möchte. Die müssen jetzt einen Bauantrag stellen mit der Absicht einen solchen KP als Nebennutzung betreiben zu dürfen. Für Euch bedeutet das: „Landvergnügen“ dürfte an einigen Höfen vorbei sein.

Den Naturschützern geht es, wenn man dem glauben mag, aber auch gar nicht um diejenigen, die sich „für ein paar Nächte“ dort aufhalten, sondern um die, die Ihren Dauerplatz dort einrichten.

Kleinstcampingplätze werden also nicht verboten, es braucht ein Bauleitverfahren und eine Änderung des Bebauungsplanes bzw. für Landwirte eine Baugenehmigung für die Nebennutzung. Sprich die Hürden einen zu errichten sind nun viel Höher und die Gemeinden können es nun nicht mehr allein entscheiden.

Ironiemodus an:
Das größte Problem mit den KPs haben im übrigen, ratet mal, die Campingplatzbetreiber der großen Plätze, stehen doch aufgrund der vielen Millionen KPs im Lande mittlerweile ausnahmslos alle großen Plätze vor dem Aus, weil ihnen die vermeintliche Kundschaft weg bleibt, da die sich alle auf den KPs einnisten.

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