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Hallo Zusammen, da haben wir gerade die erste kleine Tour in unserem neuen Hymer BMC-I 600 gemacht, und es tauchen schon wieder Pläne für was ganz Großes auf.... :mrgreen: Zum Hintergrund, wir sind gerade extrem glücklich über unseren neuen Hymer, die erste Mini-Tour ist gemacht, und wir freuen uns auf die erste größere Tour. Ich bin 59 1/2, und mit 65 gehe ich in den Ruhestand. Zur Zeit bin ich beruflich stark eingebunden, mehr als vier, fünf Wochen Urlaub mit dem Wohnmobil sind derzeit nicht drin. Aber, wenn ich die 65 schaffen sollte, wollen wir deutlich mehr reisen, dann auch bestimmt mal für eine längere Zeit im Winter im Süden verbleiben, das Übliche halt. Wir können uns momentan gut vorstellen, das alles mit dem Hymer zu machen, genau so wie wie uns auch hätten vorstellen können, das mit unserem ehemaligen Eura Mobil zu tun. Aber wir können uns genau so gut vorstellen, in gut fünf Jahren auf ein richtig großes, dann gebrauchtes Mobil, umzusteigen. Jetzt gibt es ja wirklich tolle Fahrzeuge in der 7,5 Tonnenklasse auf Iveco Daily Basis. Wenn man dann aber noch weiter nach oben schaut, finde ich auch Fahrzeuge über 7,5 Tonnen, die wir deutlich spannender finden. Hier ist der Preisverfall für Gebrauchte deutlich drastischer, und ein Fahrzeug der Neun Meter Klasse auf z.B. MAN Basis würde mir deutlich besser gefallen, als ein vergleichbar großes Mobil auf Daily Basis. So viel, die Einschränkungen, was Geschwindigkeitslimits, Spritverbrauch, Servicekosten oder Mautkosten angeht, habe ich auf dem Schirm. Das würde mich aber nicht abhalten. Dazu fehlt jetzt noch der passende Führerschein. Ich bin in jungen Jahren öfter den extra für mich abgelasteten 1619 meines Vaters, Leegewicht 7.380 kg, mit einem 10 Meter Anhänger gefahren. Nur den LKW Führerschein, den habe ich nie gemacht, nach der Schule bin ich direkt zum Bund, und habe danach eine komplett andere berufliche Laufbahn als mein Vater eingeschlagen. Jetzt überlege ich halt, in meinem fortgeschrittenen Alter den CE Führerschein zu machen, auch wenn ich jetzt noch gar nicht absehen kann, ob ich ihn jemals überhaupt benötige. Aber lieber jetzt, mit fast 60, als dann ,mit 65. Die Entscheidung muß ich selber treffen, das ist schon klar. Trotzdem würde mich interessieren, wer im leicht fortgeschrittenen Alter den CE Führerschein für ein größeres Wohnmobil gemacht hat. Schon mal Danke für die Antworten, und viele Grüße Rainer Ich hab meinen CE schon seit der Bundeswehr, aber eine Anmerkung: Vielleicht solltest Du Dich auf C beschränken, oder willst Du auch noch schwere Anhänger ziehen? Bis 750 Kg geht auch mit C solo. Dürfte deutlich günstiger sein. bis denn, Uwe Servus, Mach es, es wird nur immer komplizierter. Die Berufskraftfahrerqualifikation zum gewerblichen Betrieb wirst Du hoffentlich nicht brauchen (klär das schriftlich ab was geht und hebe diese Doku allzeit zugriffsbereit auf). Eine Fahrerkarte hole Dir trotzdem (wenn Großmobil hast Du nen Fahrtenschreiber verbaut!). Mit einem Grund-ADR Schein kannst Du schonmal einige Dinge auch über der Freimenge zum Eigenbedarf transportieren (bspw. werde ich dank vollem ADR mal mit Freunden Anfang 2026 mit nem 7,5t nach Tschechien zum Feuerwerkskauf fahren wo wir am Ende dann richtig nette Sachen mitbringen werden. Wir rechnen mit einigen 100 kg auf mehrere Personen verteilt, wenn einige bereits Feuerwerksaufträge in Aussicht haben auch gerne mehr (Kl. 3 mit allen nötigen Papieren!!) damit die Lagerzeit nur so kurz wie nötig bleibt).
Man sollte bedenken dass unabhängig vom Alter die LKW-Führerscheine alle 5 Jahre verlängert werden müssen. Ob man dann die gesundheitlichen Anforderungen mit 65 Jahren noch erfüllen kann? Hallo, auch ich habe den CE bei der Bundeswehr gemacht, aber unser Sohn erst vor kurzem für das THW und meine Frau (62) spielt jetzt auch mit dem Gedanken den Führerschein noch zu machen. Wir haben auch etliche Bekannte aus dem Phoenix Umfeld die erst als Rentner den Führerschein gemacht haben. Der reine CE ohne Module ist kein Problem wenn man vorher schon mal ein etwas größeres Fahrzeug gefahren hat, die Theorie ist etwas Aufwändiger da auch noch technische Dinge hinzukommen. Die Verlängerung alle 5 Jahre ist reine Formsache wenn man nicht komplett Fahruntüchtig ist. Nachweis der geistigen und körperlichen Eignung macht mein Hausarzt im Zuge der jährlichen Vorsorgeuntersuchung bzw. Check Up mit, das Attest kostet dann 34€ Nachweis Sehvermögen entweder beim Augenarzt oder bei einem Augenoptiker mit entsprechenden Geräten Beides benötigst du auch um den Führerschein zu beantragen. Wer diese Nachweise nicht erbringen kann sollte selbst als Radfahrer nicht mehr am Straßenverkehr teilnehmen. ;D Randbemerkung: Die Wartungskosten und Verschleißteile für unseren Eurocargo sind günstiger als für einen Daily oder Ducato, der MAN TGL oder TGM ist etwas teurer. Die Hersteller aus Franken haben Fahrschulen zu günstigen Preisen an der Hand, allerdings nur bei Kauf eines Neufahrzeugs. Es gibt auch noch die Möglichkeit in einem anderen EU Land den Führerschein zu machen, Tipps dazu gibt es im Web. Danke erst mal für die Vielen Tipps und Anmerkungen, Natürlich habe ich mich schon vorher ein wenig informiert. Der CE ist unbedingt gesetzt, da wir gern dem Jimny meiner Frau auf einem Anhänger mitnehmen möchten. Mit 750 KG wird das nichts. Der Unterschied ist in der Fahrschule, bei der ich mich informiert habe gerade mal 500 € in den zu erwartenden Kosten. Die Berufskraftfahrerqualifikation brauche ich nicht, die macht es wohl auch deutlich teurer. Auch der Gesundheitscheckup ist mir klar, immerhin ist meine CE Erlaubnis 79 (Sattelschlepper 12 Tonnen) an meinem 50. Geburtstag ausgelaufen. Beim Checkup für Gesundheit und Augen sehe ich das so wie Peter, wer das nicht schafft......Mein Vater hat das mit 75 zum letzten mal geschafft. Mit 80 ist er aber nur noch seinen 7,5 Tonner gefahren, und hat den CE auslaufen lassen, wobei er ab 83 so eingeschränkt war, das er von da an auch freiwillig kein Auto mehr gefahren ist. Ihr bestärkt mich gerade in meiner Motivation :ja: . Viele Grüße Rainer Haben ist immer besser als brauchen :ja: Ich habe meinen 1 x verlängert und das wars. Alle 5 Jahre zu den Ärzten rennen, einen neuen FS ausstellen lassen, war mir zu doof. Allerdings brauche ich ihn auch nicht mehr. Ich hab am 13.01. meine nächste Untersuchung für die Verlängerung. Würde durchaus mit einem schweren Fahrzeug liebäugeln, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Das will ich mir nicht durch einen fehlenden FS verhageln. Haben ist besser als brauchen, auch wenns manchmal ein bisschen Aufwand ist. bis denn, Uwe Zweimal "Haben ist besser als brauchen". Lustig, dennoch Ansichtssache. Na ja, ich hab halt keinen Bock, mit nem auf 7,5 Tonnen abgelasteten 9- oder 10-Tonner die gleichen Probleme zu haben wie die 3,5-Tonnen-Fraktion. Mit nem 'echten' 1017 (oder besser noch nem 1224) gibts mit nem Womo-Aufbau kaum Gewichtsprobleme, wenn man bzgl. der Tanks die Kirche im Dorf lässt. bis denn, Uwe
Hallo. Wenn Du doch den "CE" schon hattest, dann würde ich doch mal bei der Führerscheinstelle nachfragen, um die Fahrerlaubnis wieder zu aktivieren. Eigentlich benötigst Du dafür nur die ärztlichen Untersuchungen. Die Fahrerlaubnis ist ja nicht weg, sondern nur die Gültigkeit des Führerscheins abgelaufen. Das sind 2 Paar Schuhe! Gruß Wolfgang Wolfgang, das hast Du falsch verstanden. Mit dem alten Klasse 3 darf man Sattelschlepper bis 12 Tonnen fahren, das erlischt mit 50, natürlich könnte ich das wahrscheinlich wieder freischalten lassen. Aber für ein Wohnmobil oberhalb von 7,5 Tonnen reicht das nicht. Den "echten" Klasse 2 hatte ich nie. --> Link --> Link Grüße Rainer
Hallo Reiner dein C1E erlischt nicht, du hast Bestandsschutz, nur die Erweiterung des CE bis 18 t die man beim Umschreiben auf den neuen Führerschein bekommen hat muß mit den üblichen Untersuchungen verlängert werden. Ich habe deshalb extra in der ADAC Rechtsabteilung nachgefragt, weil ich in einer Hilfsorganisation 7,5t fahre. Gruß Joachim Ich hab meinen noch über die damalige GST gemacht und nie gebraucht . Wie hier schon erwähnt, haben ist besser als brauchen. Hat ja damals auch fast nichts gekostet. Gebraucht hab ich den nie und mit der Zeit ist er dann auch verfallen. Bis 7,5 t kann ich ja immer noch fahren . Wenn eure Überlegungen ernsthaft zum großen Gefährt mit großem Anhänger gehen dann solltest du das machen. Jetzt besser als später . Man weiß ja auch nicht, wo das so kostenmäßig hingeht. Hallo, Losgelöst vom Führerschein. Wir hatten ursprünglich einen LT31 Kasten, dann irgendwann ein selbstimportiertes Ami-Mobil 9.60 lang, 2,55 breit. Bei den Maßen hätte ich damals fast die Lust am Womo verloren. Fahren an sich war für mich nicht das Problem, habe CE und fahre auch gelegentlich. Mit der Größe biegst du nicht mal eben ab oder drehst um. Viele Plätze haben (wenn überhaupt) wenig Plätze für diese Größe. Eigentlich ist ein Beiboot zwingend notwendig. Finde ich. Ganz klar subjektiv! Andere sehen das bestimmt anders, ich wollte nur diesen Gedanken in den Raum schnippen. .
Ich verstehe in diesem Fall nicht warum haben besser sein soll als brauchen. Wenn ich den TE richtig verstehe wird er vor seinem Rentenantritt wegen Zeitmangel den CE nicht brauchen. Warum soll er dann den CE jetzt schon erwerben? In fünf Jahren können sich (hoffentlich nicht) der Gesundheitszustand, die Bedürfnisse, sowie wirtschaftliche und politische Gegebenheiten ändern. Ich würde deshalb den CE erst machen wenn er benötigt wird.
Ich nicht. Im fortgeschrittenen Alter fällt einem das Lernen von neuen Fähigkeiten immer schwerer. Ob 55 oder 65 macht einen gewaltigen Unterschied. Ist war individuell unterschiedlich, aber - auch wenns hart ist - in dem Altersbereich geht es nur noch bergab. Sowas schiebt man nicht bis in die Rente, wenn es vorher absehbar und möglich ist. bis denn, Uwe
Aber dann sollte man sich auch nicht mehr hinter das Steuer eines Dickschiffs setzen wenn es schwerfällt in dem Alter den CE zu machen.
Hier muß ich Uwe recht geben. Ich habe jetzt mit 69 Jahren meinen grossen Führerschein auslaufen lassen. Dazu eine Meinung von mir. Das Fahren von schweren LKW ist mit dem Alter eine verlernbare Fähigkeit. Bei einer grossen Spedition 1800Zugeinheiten gibt es genug Fahrer, die nach der Pensionierung als Aushilfsfahrer arbeiten. Aber ab 68 Jahren sind die überproportional in Unfälle verwickelt. Trotz geringer Kilometerleistung. Und mit 70 ist dort Schluss, das du dort noch fahren kannst. Da reden wir aber von Profis, die mehrfache Kilometermillonäre sind. Jeder der sich mit 55 noch traut, einen Lkw Führerschein zu machen. Sollte sich das gut überlegen. Ob es notwendig ist sich eine so schwere Kiste mit zunehmenden Alter noch zu fahren. Das muß aber jeder für sich abwägen ob man ein Wohnmobil auf LKW Basis bewegen will. Franz Die Frage war in diesem Forum am falschen Platz, hier gibt es zu 90% nur Fahrer "kleiner" Wohnmobile und entsprechend sind auch die Antworten. Hier antworten Leute, entschuldigt bitte den Vergleich, die einen Kleinwagen fahren und auf eine Frage antworten die LKW betreffen, da fehlt jede Sachkenntnis. Ich kenne etliche Leute die haben den CE erst mit 50 oder sogar 60 plus gemacht, um ein großes Wohnmobil oder sogar ein ExMo zu fahren, Probleme hat hat kein einziger mit dem führen des Fahrzeugs. Wenn jemand so einen Plan hat ist es doch schön wenn er sich diesen Wunsch erfüllen kann, da muss man nicht das Haar in er Suppe suchen, sondern den Weg ebnen. Das Für und Wider muss jeder selbst entscheiden, da braucht es keine "guten Ratschläge" von Leuten mit Halbwissen. Machen ist viel geiler als wollen! zum 60igsten hab ich mir aus Langeweile den C/CE gegönnt, Theorie Lernzeit Sonntag App geholt, Dienstag Prüfung bestanden. Dann 8h Fahrschule plus Prüfung. Richtig Freude gekriegt daran, 5 Tage Ausbildung, heute, 1 Jahr später, fahr ich den wunderschönen DAF XG+, Luxus pur im Vergleich zum Camper, hat alles drin, was ich benötige. Verdiene jetzt Geld beim Campen, der Chef kommt für die Investition auf, die Kunden bezahlen den Unterhalt, meine Fahrzeit und den Sprit. Perfect. Hallo Zusammen, ich möchte meinen Post aus Dezember 2025 hier noch zu Abschluss bringen. Ende Februar hatte ich mich angemeldet. Vor vier Wochen hatte ich die Theoriestunden zusammen, und die theoretische Prüfung gemacht. Das ist einfach eine Sache des Lernens gewesen. Dann die praktische Prüfung für den C Schein, und heute dann auch für den CE bestanden. Wie habt Ihr so schön geschrieben, haben ist besser als brauchen :mrgreen: . Insgesamt hat der Schein mich schon ein wenig Nerven gekostet, was in keiner Weise an der Schwierigkeit gelegen hat, im Gegenteil, das Fahren mit dem knapp 4 Meter hohen, 2,55 Meter breiten und knapp 19 Meter langem Geschoß durch die doch recht enge Innenstadt im Nachbarort hat sogar Spaß gemacht, und mich darin bestärkt, das wir spätestens mit der Rente dann auch ein großes Wohnmobil bekommen. Mein Ehrgeiz die Prüfung möglichst gut hinzubekommen, war der Faktor, der etwas Nerven gekostet hat. Fazit : Ich würde es wieder tun. Viele Grüße Rainer Herzlichen Glückwunsch! Alles richtig gemacht, weiter so, dem Ziel entgegen.
Genau das ist der Punkt, den viele Kleinwagenfahrer nicht nachvollziehen können, aber genau so ist es. Wenn man zu solchen Kisten affin ist, ist das Fahren kein Stress, sondern ein Genuß. Und ein geübter LKW-Fahrer hat sein 10-m-Gefährt schneller gewendet als so mancher Womo-Kapitän, der schon Probleme hat, 5 m geradeaus rückwärts zu fahren... Glückwunsch zur 'Fleppe', und viel Spaß! bis denn, Uwe Danke für deine Rückmeldung und herzlichen Glückwunsch zum Führerschein. Warte nicht zu lange mit dem großen Wohnmobil, wir haben den Umstieg nie bereut, auch wenn wir noch Berufstätig waren bzw. Noch bis Oktober sind. Im Unterhalt ist der Unterschied zwischen <7,5t und >7,5t marginal, selbst von unserem 4,5t Ducato zum Eurocargo sind es nur 300€ im Jahr, inkl. Versicherungen, Steuer und Wartung und die zwei Liter mehr an Diesel rechne ich nicht. Hans-Theo, Uwe und Peter, danke Euch für Eure Glückwünsche. Viele Grüße Rainer |
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