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Australien, Neuseeland oder doch Kanada?


Laster999 am 18 Jan 2026 09:38:54

Moin,
das erste Luxusproblem meine Lebens - in 1,5 Jahren steht das angesparte Sabbatjahr an.
Der Titel verweist auf die in Frage kommenden Reiseziele - und mit dem Wohnmobil soll es sein.
Wir beschäftigen uns seit geraumer Zeit mit dem Womo (mitnehmen? mieten? kaufen und wieder verkaufen?), der Reisezeit und der Länge der Reise sowie den Reisezielen vor Ort. Diese Fragen kann uns wahrscheinlich niemand final beantworten, und das erwarten wir auch nicht. Bitte auch keine Diskussionen zur weltpolitischen Lage - die führen wir selbst schon oft genug.
Aber:
Wir haben beide die Idee, vor Ort auch (in welcher Art und wie lang auch immer) Praktika zu machen und/oder zu jobben oder Ähnliches. Unsere Sprachkenntnisse lassen das zu. Da wir nun aber in den 60zigern stecken, sind meinem Kenntnisstand nach die klassischen "Work&Travel" Programme oder Vergleichbares nicht möglich, und der kleine Spießer in mir erlaubt ein Vorgehen im Grauzonenbereich (oder noch dunkler) nicht. Entsprechend würden wir "notfalls" auch "klassisch" (Wohnmobilurlaub extended sozusagen) reisen.
Daher:
Kann irgendjemand helfen mit
a) Menschen/Kontakten, die sich ein wenig auskennen und/oder Erfahrung haben?
b) Beratungsmöglichkeiten/Institutionen/Organisationen, die kompetent Auskunft geben können?

Gruß
Michael

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Joachim260 am 18 Jan 2026 10:40:11

Hallo

die genauesten Auskünfte was Aufenthaltsdauer und gelegentliches Arbeiten angeht bekommst du wohl von den Botschaften.
Ich würde die Frage die du hierzu gestellt hast so an die jeweiligen Botschaften hier in D stellen. Tourivisum ist meist auf 3 Monate begrenzt.

Ob eigenes Fahrzeug, mieten oder Kaufen hängt wohl auch davon ab was ihr machen wollt. In AUS darfst du z.B. mit einem normalen WoMo nur auf befestigten Straßen fahren, es gibt da nur wenige ausnahmen die erlaubt sind. Die Fahrzuege haben GPS-Tracking. Unbefestigte Straßen nur mit 4x4, also Pickup oder Dachzelt. Auch hier würde ich mich bei den Vermietern schlau machen, zwecks Langzeitmiete bzw. kauf eines Fahrzeugs das die abgeben wollen.

Gruß
Joachim

JACKYONE am 18 Jan 2026 11:00:21

Hallo, also wenn es Australien/ Neuseeland sein soll, dann such mal nach "Visapath Australien oder/ und Neuseeland". Die kümmern sich um Visas und kennen alle spezifischen Vorschriften, Gesetze und Regelungen. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen.
LG Robert

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pwglobe am 18 Jan 2026 12:40:59

Wie schon geschrieben, die Botschaften sind der erste Ansprechpartner.

Ich würde bei einem längeren Aufenthalt kaufen und danach wieder verkaufen. Ich war beruflich in USA und wir haben ein Wohnmobil gekauft.

In Australien hatten wir den Camper von einem Freund und in Neuseeland ein Mietfahrzeug, zumindest in Australien würde ich zum Kauf raten, denn wie in USA und Kanada muss man große Entfernungen zurücklegen und auch mal Gravel Roads zu fahren.

Unser RV in USA haben wir fast zum gleichen Preis wieder verkauft, sind fast 50.000km (30000mi) damit gefahren.

BiggiK am 18 Jan 2026 13:00:38

Also wenn ihr längere zeit am gleichen Ort bleiben wollt, dann muss es nicht zwingend ein Wohnmobil sein. Gerade in Australien und Kanada sind die Entfernungen so groß, das sich Inlandsflüge anbieten. Auch Fernbusse sind eine gute Möglichkeit. Man könnte dann dort ggf. Mietwagen mit einwegmieten buchen.
Bezüglich arbeiten oder Praktikum gehe ich davon aus, das es weniger um Geld verdienen geht? Woofen würde mir da einfallen. Das ist im Prinzip Arbeit gegen Kost und Logis. Meine Tochter hat dies oft in Neuseeland gemacht. Manchmal einfach nur housesitting inkl versorgen der Haustiere während des Urlaubs der Besitzer, oder auf Farmen. Die Arbeitszeit ist nicht sehr hoch, dafür spart man sich die erheblichen Kosten für Essen und Unterkunft.
Das eigene Wohnmobil dorthin zu transportieren dürfte einen gewaltigen Batzen Geld kosten, von den bürokratischen Hürden ganz zu schweigen. Ob ein Aufenthalt ohne zwischenzeitliche Ausreise über ein Jahr möglich ist, weiß ich nicht. Die Botschaften können das sicher beantworten
Gruß Birgit

WoMoNK19 am 18 Jan 2026 13:16:03

Hallo,

1 Jahr Kanada, das kann ich mir nicht vorstellen. Zwar ist das Land ganz schön groß, aber ich bin der
Meinung, dass es, wenn man nicht gerne 4 Wochen am See sitzen mag zum angeln, oder mal ein halbes
Jahr Goldschürfen will, doch recht langweilig wird.
Die großen Parks im Westen und oder im Osten "reichen" meiner Meinung nach nicht für eine Jahr Reisen.
Die Northwest Territorities, Manitoba oder Saskatchewan, also da gibt es doch reichlich Natur und wenig
Kultur. Aber okay kann ja auch sein, dass das genau Dein Ding ist. Wildnis, Bäume, Seen und nochmal Wildnis.



Ich würde bei einer solangen Reise entweder Australien oder Neuseeland und im besten Fall Australien und
Neuseeland wählen.


Ob man kauft oder mietet hängt einerseits davon ab, was das Budget hergibt und andererseits wie man sich
zutraut mit einem gekauften Fahrzeug und etwaigen Problemen dann umgehen kann.

Alternativ würde ich auch die Möglichkeit untersuchen, ein Fahrzeug zu kaufen, für das mir der Händler einen
Rückkauf zusagt. Macht das ganze etwas einfacher, weil man sich dann von Deutschland aus um ein Fahrzeug
kümmern kann und auch beim Verkauf nicht unter Zeitdruck kommt. Anmeldung, Steuern, Kennzeichen sind
dann auch über einen Profi leichter zu bekommen.
Auch große Vermieter könnten hier behilflich sein, oft haben die auch Spezialprogramme, die nun nicht in jedem
Reisekatalog stehen.

Auch große Trouristik Unternehmen könnten da behilflich sein. Zumidest kennen ich eines, und kann gerne per PN
die Adresse angeben.

Ansonsten gibt es Infos zum Kauf und zur Anmeldung des Fahrzeuges in den einschlägigen Foren für das jeweilige Land,
in jeder Qualität und Breite. Ob eine einheimische Adresse notwendig ist zur Anmeldung eines Fahrzeugs kann man dort
auch erkunden. Einige Leute in den Foren kennen sich aus, andere haben mal was vom Schwager eine Freundes gehört,
dass man in Austalien ....

GPS Tracker sind in Mietfahrzeugen Standart. Und die Vermietfirmen haben Programme, die selbsständig bei der
Abgabe den Vermieter darüber informieren, ob Fahrzeug ausserhalb der gewünschten Straße gefahren und der
Kunde damit gegen die Vermietbedingungen verstoßen hat. Sowohl in Ausralien als auch in Neuseeland kenne ich
das so. Nicht zuletzt sind GPS Trcker auch ein Diebstahlschutz. Der Vermieter weiß immer wo seine Flotte aktuell
unterwegs ist.


Die großen Vermieter in Australien / Neuseeland haben extra Allrad - Wohnmobile mit denen ausdrücklich auch auf
abseits gelegenen Pisten gefahren werden darf. Wobei das für Australien wichtig werden könnte, je nachdem wo man
hinmöchte. Für Neuseeland ist das nicht so im Focus, einfach weil die dortigen Situationen einen Allrader oft nicht
notwendig machen. Die Dinge die man anschauen / erleben möchte liegen fast alle in der Nähe von Asphaltstraßen.
Die anderen kann man normalerweise mit Mietfahrzeugen vor Ort dann erreichen. Warum sollten man 25.000 km mit
einem Allrader fahren, wenn davon nur 1.000 km Offroad sind?


Und ganz zuletzt sind für mich drei Dinge für einen Traumurlaub wichtig:

a) die eigenen Gesundheit muss passen

b) man sollte soweit Vertrauen haben, dass das Fahrzeug die gewünschte Reisedistanz übersteht.
Klar vor kleineren Reparaturen oder Reifenschäden ist man nie ganz sicher. Aber wenn ich ein Fahrzeug
für 1 Jahr Reise kaufen würde, dann bestimmt nicht die billigste Karre, die ganz hinten auf dem Hof des
Fähnchenhändler steht.

c) Ich persönlich muss nicht verstehen, wie man nach Australien / Neuseeland reisen kann für einen Traum-
urlaub, bei dem ich die Hälfte der Zeit arbeiten muss um mir die paar Kröten zu beschaffen, die dann der
Urlaub kostet. Arbeiten und sparen kann ich am Besten zu Hause. Und in der Ferne will ich das Land und die
Leute erleben und nicht die Besucher eines Cafes bedienen, oder auf einer Ranch von Sonnenaufgang bis
Sonnenuntergang arbeiten. Aber jeder so wie er mag.

Das wären die Punkte an denen ich so eine Reise ausrichten würde.

WoMo NK19

Laster999 am 18 Jan 2026 13:53:06

Moin,
vielen Dank für den Input.
In ungeordneter Reihenfolge:
a)
Der Tipp mit den Botschaften ist gut. Werden wir angehen.
b)
Zeitlicher Aufenthalt: Wir haben ein Sabbatjahr, was nicht einen einjährigen Aufenthalt nach sich ziehen soll.
c)
Geld ist da - deswegen würden wir nicht arbeiten wollen. Es geht um das intensivere Eintauchen in die Kultur und den Kontakt.
d)
Wir sind überzeugte Womofahrer; trotzdem (Praktika? Arbeit?) kann ein Teil der Zeit auch stationär verbracht werden.
e)
Womokauf vor Ort: Ist wie gesagt eine Möglichkeit die wir in Betracht ziehen. Ich schraube seit fast 40 Jahren an meinen Womos herum und bekomme ein paar Dinge durchaus hin. Womomitnahme ist halt aufwendig und teuer, lohnt sich aber aber einer gewissen Zeit. Da lese ich seit geraumer Zeit schon sehr viel.... .
f)
Woofen: Gerade ein wenig dazu gelesen - Arbeit in der Landwirtschaft wäre dann doch nicht so meins. Housekeepung klingt schon besser.

Gruß
Michael

JACKYONE am 18 Jan 2026 14:56:42

Wir 2 waren von 22 -23 ein Jahr in Australien. Wir haben uns dort ein ältere Wohnmobil ( Hymer VI auf Duc 230 Basis) gekauft und am Ende wieder verkauft. Wir sind ca. 44000 KM gefahren, 1x rundrum und teilweise im Outback. Wenn ich das nochmal machen würde, dann nur noch mit einem Allradfahrzeug, denn ca. 90% der Nationalparks sind nur mit Allrad einigermaßen erreichbar und befahrbar. Mit normalem Fahrzeug bleibst du auf asphaltierte Straußen angewiesen. Und diese gibt es im Landesinneren nicht wirklich. Es gibt in jedem noch so kleinen Kaff Campingplätze oder Stellplätze. Und auch im Outback an den Roadhouses sind Stellplätze oder alle 80km Parkplätze mit Übernachtungsmöglichkeiten und zumindest Plumpsklos..

LG Robert

JACKYONE am 18 Jan 2026 15:01:16

Nochwas.
Wohnmobilmitnahme lohnt sich aus meiner Sicht niemals. Hin- und Rückverschiffung hätte bei uns ca 12000, gekostet, dazu noch die penible Reinigung. Uns hat das dort gekaufte Womo 19000 gekostet und wir haben es für 14000 nach einem Jahr und 44000 gefahrenen km wieder verkauft. günstiger geht nicht.
LG Robert

WoMoNK19 am 18 Jan 2026 15:47:34

Hallo,

JACKYONE hat geschrieben: Es gibt in jedem noch so kleinen Kaff Campingplätze oder Stellplätze. Und auch im Outback an den Roadhouses sind Stellplätze oder alle 80km Parkplätze mit Übernachtungsmöglichkeiten und zumindest Plumpsklos..

LG Robert


vollkomen d'accord.

In fast jeder Ortschaft gibt es einen Park, mit kostenloser Grillmöglichkeit und Toilette - die Toilette wird 1x in 24 Stunden
gereinigt und die Reinigungsfee zeichnet das normaler weise am Zettel ab . Ergo - Sauberkeit ist besser wie auf deutschen
Rastplätzen ....

In / An diesen Parks kann man normalerweise immer übernachten aber nicht campen, sprich Stühle raus etc.
Das stört genau niemanden, die Aussies sind da sehr entspannt, wenn man sich so verhält, wie man das
normalerweise macht.

Wo ich nicht übernachten würde, wären die Plätze an den Überlandstraße, wo das campen ausdrücklich erlaubt
ist. Ich habe dort ganze Zeltstädte gesehen, also da standen die Fahrzeuge garantiert länger als 10 Tage-plus rum.
Es war laut und ungemütlich, ich muss das nicht haben.


JACKYONE hat geschrieben:Nochwas.
Wohnmobilmitnahme lohnt sich aus meiner Sicht niemals. Hin- und Rückverschiffung hätte bei uns ca 12000, gekostet, dazu noch die penible Reinigung. Uns hat das dort gekaufte Womo 19000 gekostet und wir haben es für 14000 nach einem Jahr und 44000 gefahrenen km wieder verkauft. günstiger geht nicht.
LG Robert


Auch hier vollkommen d'accord
Das eigene Fahrzeug nach Australien / Neuseeland mit nehmen, okay das geht wie oben beschrieben. Aber es
garantiert Dir niemand auch nicht die professionellen Aufbereiter, dass der Zoll Dein Fahrzeug auch einreisen
lässt. Die Biosicherheit wird in beiden Ländern sehr gross geschreiben, da sind auch schon Profis daran gescheitert,
weil die verdammte Karre auf dem Schiff "diesen einen schei... Fussel aufgenommen hat".

Alle Leute, die ich kenne / kennengelernt habe alle in Australien / Neuseeland ein Fahrzeug (Zweirad / Vierrad)
gekauft. Macht die Sache sehr viel einfacher und entspannter.


Noch etwas zu Neuseeland: Camper müssen eine "self-containd-toilette" besitzen, also ohne WC geht da gar nix mehr,
sobald man außerhalb von CPs übernachten will. Sobald man das verstanden hat, es gibt auch in Neuseeland super Plätze
zum Freistehen.


WoMo NK19

Laster999 am 18 Jan 2026 16:34:02

Moin,
jo - von den Kontrollen/der Reinigung und möglichen Gebühren/Strafen habe ich schon gelesen. Die Mitnahme des Womos wäre sicherlich eher für Kanada eine Option. Und eure Rückmeldungen zum Übernachten klingen gut. Self-contained ist für uns eh unabdingbar, 4x4 würden wir dann vllt in Betracht ziehen (auch schon viel drüber gelesen).
Ich war vor ca. 25 Jahren im Zuge meiner Weltreise auch in Australien und Neuseeland. Damals war die Ansprüche und vorhandenen Gelder deutlich niedriger - wir haben damals in einem Parkhaus tatsächlich ein Womo gekauft und 6-8 Wochen später dort auch wieder verkauft. Damals war das problemlos (Versicherung / Um- oder Anmeldung und so ... lange her). Ist das heute auch noch so problemlos machbar?
ät Jackyone: Wie habt ihr das Womo bezahlt? Für unsere Klapperksite damals haben wir das Geld noch am Automaten gezogen :D - war auch nicht so viel.

Gruß
Michael

BikeAir am 18 Jan 2026 16:45:49

Da ich mich gerade selbst darüber erkundigt habe, Neuseeland und Australien mit dem eigenen WoMo ist nahezu unbezahlbar, in Neuseeland doppelt schwierig, wegen Begasung Einfuhr etc. das lohnt definitiv nicht, also wenn mit WoMo dann dort kaufen oder mieten.

Kanada ist etwas für max. ein halbes Jahr, da kann man die großen Seen und ggf. Alaska mitnehmen, aber man ist zwischen Frühjahr und Winter eingeengt, aber Du könntest dann im Herbst nach Mittelamerika ausweichen - Mexico ist auch ein Träumchen :mrgreen:

Aber wie wäre es alternativ mit Südamerika, da kann man sich locker ein Jahr oder auch länger, oder eben auch kürzer herumtreiben. Argentinien, Uruguay, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien, das war für uns ein Traum, auch die Verschiffungskosten halten sich halbwegs im Rahmen. Man könnte auch eine Rundreise, von ...........und nach Montevideo machen und nach.... .und von dort verschiffen.

Unsere Reise mit 11 Monaten Südamerika war grandios, wenn Du Infos brauchst kannst Du Dich gerne melden.

Alternativ ginge noch Südafrika, mit Namibia, Botswana, und Zimbabwe, das planen wir gerade (ganz am Anfang) evtl. für 2028.

Grüße

JACKYONE am 18 Jan 2026 16:49:27

Hallo Michael. Wir hatten (noch hier in D ) uns beim Finanzdienstleister "Wise" ein Konto aufgemacht und eine Kreditkarte geholt. Damit kann man Weltweit Geld überweisen, am Geldautomaten abheben und die Kreditkarte benützen. Das Auto haben wir in 2Raten überwiesen.
LG Robert
PS: In Australien wird fast alles, auch ein einzelner Kaffee, mit Karte bezahlt. Es ist ratsam, 2 verschiedene zu haben, falls mal eine nicht gehen sollte.

Laster999 am 18 Jan 2026 17:44:44

Moin,
ät bikeair:
Mexiko und Südamerika sind (noch) so gar nichts für uns - z.T. auch wegen der nicht vorhandenen Sprachkenntnisse. Vllt entwickelt sich das ja noch. Über den (Womo)Reiz auch in diesen Ländern habe ich allerdings aschon Einiges gelesen und geschaut.
ät jackyone:
Danke - ist notiert (und habe gerade auch schon mal geschaut).

Ich habe gerade viel auf den verschiedenenen Housesitting-Seiten gelesen - darüber werden wir mal ein wenig mehr nachdenken, Stationär und mobil in einer für uns passenden Kombination.

Gruß
Michael

Irmie am 18 Jan 2026 22:58:03

Hallo,

eigene Erfahrungen habe ich nicht. Aber meine Tochter war mit einem gemieteten Camper-Van in Neuseeland, der jüngste Sohn mit PKW und Zelt. Der Älteste war in Australien mit einem Mietcamper und in Canada mit einem gemieteten SUV unterweg. Das heimische Reisebüro hatte alle Hotels entlang der Route, quer durch das Land, schon vorgebucht.

Somit habe ich einige Infos.

Das einzige Problem, dass meine Tochter hatte, war, dass sie 200 neuseeländische $ Strafe zahlen musste, weil ihr Camper Van keine Toilette hatte. Man hatte ihr und ihrer Freundin unterstellt, ihre Notdurft im Nationalpark verrichtet zu haben. :D Das stimmte aber nicht! :?:

Der Jüngste hatte dort keine Probleme.

In Australien hatten der Älteste und sein Frau auch keine Probleme, mit Ausnahme der Vorsicht vor den vielen Giftschlangen und den hohen Preisen für Trinkwasser und Diesel, wenn die nächsten 200km bis 300km weder Laden noch Tankstelle vorhanden waren.

Fährt man nach Canada, lohnt es sich schon genau nachzurechnen, ob die Miete von ca. 1000 canadischen $ pro Woche für ein Wohnmobil günstiger sind, als die damaligen Fährpreise von ca. 4000€ für das eigene Wohnmobil.

Der Aufenthalt war in allen Ländern auf 3 Monate begrenzt.

BikeAir am 18 Jan 2026 23:38:34

Irmie hat geschrieben:Hallo,
Der Aufenthalt war in allen Ländern auf 3 Monate begrenzt.

Der Aufenthalt mit eTA in Kanada beträgt 6 Monate nicht nur 3 :mrgreen:

Laster999 hat geschrieben:Moin,
ät bikeair:
Mexiko und Südamerika sind (noch) so gar nichts für uns - z.T. auch wegen der nicht vorhandenen Sprachkenntnisse. Vllt entwickelt sich das ja noch. Über den

Für die Regionen ist es nie zu früh :mrgreen: und die Sprache entwickelt sich unterwegs. Man kann auch z.B. wie Kollege Uli, wenn man in Montevideo oder Buenos Aires auf sein Fahrzeug (Schiff) wartet, einen Sprachkurs machen.

Grüße

JACKYONE am 19 Jan 2026 00:44:59

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.





Also das kann ich absolut nicht bestätigen. Wir waren 1Jahr kreuz und quer in Austr. unterwegs, auch im Outback und im Dschungel. Wir haben in dieser ganzen Zeit 3 ( in Worten drei ) Schlangen gesehen, davon waren 2 überfahren und eine 2mtr. vor uns auf dem Weg. Durchweg 90% der Einheimischen sind überall, in der Wildnis usw. nur mit Flip-Flops unterwegs ( von und scherzhaft Sicherheitsschuhe genannt).
Der Diesel war 2022/23 ungefähr 30% billiger als in Deutschland. Tankstellen gibt es im Outback mind. alle 150 Km. Trinkwasser in Flaschen war preislich auf dem gleichen Niveau wie das mittelpreisige hier, ausserdem gibt es in den wärmeren Regionen fast überall öffentliche, kostenlose Trinkwasserstellen. Ausserdem ist auf jedem Campingplatz Trinkwasser im Preis inbegriffen. Insgesamt war ich überrascht, dass die Lebenshaltungskosten in Australien, entgegen der Berichterstattung hier, fast auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland lagen.

LG Robert

JACKYONE am 19 Jan 2026 00:59:08

Was noch zu bedenken ist, wenn man nicht nur auf den Hauptverkehrsstraßen unterwegs ist.:
Mind. 2 Ersatzräder dabei haben und natürlich mind. 10ltr Ersatzkanister . Wir sind wegen defekter Tankanzeige einmal mit leerem Tank stehen geblieben. Und hatten 2 Plattfüße.

LG Robert

macagi am 19 Jan 2026 09:19:33

JACKYONE hat geschrieben:Insgesamt war ich überrascht, dass die Lebenshaltungskosten in Australien, entgegen der Berichterstattung hier, fast auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland lagen.


Das muss sich aber geändert haben. Ich war vor 20 Jahren dort (nicht mit Womo, Auto gemietet und dann in Motels übernachtet, im Norden auch in Caravans auf CP's), und habe alles als günstig empfunden. Von der Verwandschaft waren welche letztes Jahr dort - alles super teuer, sagen die.

pwglobe am 19 Jan 2026 10:11:04

Auch in den USA und Kanada liegen die Preise für gute Lebensmittel über denen in Deutschland.
Junk Food ist billiger als bei uns, Lidl gibt es auch in manchen Städten, zählt in den USA schon fast zu Feinkost, aber ist eine gute Möglichkeit um deutsches Brot zu kaufen, auch Gemüse ist von guter Qualität.
Bei den RV Parks gibt es große Unterschiede im Preis und der Qualität, alle Preise sind verhandelbar wenn man einen längeren Aufenthalt plant.
Wenn man im Street View viele Schrottmobile sieht sollte man den Platz trotz günstiger Preise meiden.
Mein Eindruck vom letzten Besuch unserer Niederlassungen, außer Sprit ist alles deutlich teurer als bei uns.

WoMoNK19 am 19 Jan 2026 10:29:59

Hallo,

Australien - Schlangen und anderes Gedöns:
ich habe auch nur die "Dunlop- Version" gesehen: zigmal von Fahrzeugen auf der Straße plattgefahren.

Man muss sich eben bewußt sein, dass man im Outback nicht auf der Königstraße in Stuttgart unterwegs ist
(= Haupteinkaufs Straße in Stuttgart), sondern im Outback. Und das ist das Terrain der Tierwelt und kein
Streichelzoo.
Man rennt nicht überall hin mit dem Augen auf den Handy, sondern man schaut im Outback dahin wo man
hintritt. Und wenn man zu später Stunde still und ruhig am Lagerfeuer oder auf dem fast leeren CP / SP /
Freistehr Platz verbringt, dann schauen schon mal gerne alle möglichen Tiere vorbei, ob es hier nicht was
zu futtern gibt. Und sie werden manchmal auch von der Wärme angezogen.

Und Kängurus lieben Golfplätze und CPs, weil es da immer frisches Gras zu fressen gibt. Jedenfalls habe ich
mehrmals auf ruhigen Plätzen in Natl. Parks etc. am späten Abend oder am frühen Morgen Kängurus im Abstand
von 1 bis 2 Meter am Wohnmobil gehabt, die friedlich das Gras auf dem CP gefressen haben.

Wenn man arachnophobiesch veranlagt ist, sollten man sich vielleicht vorher überlegen, ob nicht der
Europa Park in Rust vielleicht doch die bessere Destination ist.

Kosten: lagen auf einem vergleichbaren Niveau wie in Deutschland / Europa. Lediglich Tabakwaren sind
"geringfügig" teurer. Die Zigartette kostet 1,- Euro pro Zigarette NICHT pro Schachtel. In Deutschland
sind wir bei rund 50,- Cents pro Kippe.

Das Problem beim Einkaufen in Australien besteht hauptsächlich darin, dass auf den Parkplätzen der
Einkaufszentren oft alle Plätze zum Schutz vor der Sonne überdacht sind. Da passt das Wohnmobil natürlich
nicht drunter. Muss man eben notfalls woanders parken, oder man nimmt die Cowboy - Methode (einer bleibt
bei den Pferden)

Das Problem mit SIM - Karte:
Ab 2021 war das so, dass man bei Telstra - einer der großen 3 Dienstleister - sich beim Anmelden zur SIM Karte mit seiner
deutschen Passnummer nicht als Deutscher anmelden konnte. Das Programm hat eine deutsche Passnummer mit Anmeldung
als Deutscher nicht akzeptiert. Das Programm hat eine deutsche Passnummer mit einer niederländische Anmeldung erwartet.

Aber das Problem ist aber allgemein bekannt. Insofern kauft man sich seine SIM Karte - wenn man kein E-Sim Handy hat - einfach
im Telstra Laden (gibt es in jeder Stadt mit über 5.000 Einwohner) und nicht irgendwo anders. Man sagt dann dem
Telstra-Mitarbeiter: "Hallo, my name is WoMo NK19, I am from germany."
Der Angestellte wird dann schmunzeln und sagen: "Okay, I know that problem, just give me 2 Minutes to fix your registrtion"

Neuseeland:
Strafe für Van-Lifer:
Bitte um Entschuldigung, aber wer das immer noch nicht verstanden hat, warum man in Neuseeland nur Fahrzeuge MIT
Toiletten
kaufen / mieten sollte, das geschied den Personen durchaus zu recht. Das man so etwas nicht weiß oder
sich darüber nicht mal vorher informiert, also mir fehlen da echt die Worte dafür.
Und warum diese Strafen ausgerechnet in Neuseeland bestehen, da dürfen sich alle bei den Van-Lifer, den Rucksack-Touristen
und den "ich reise für 1,- Euro durchs Land und der Rest ist mir sch ... egal" - Vollpfos.... bedanken.
Sollte in Europa eigentlich auch so üblich sein.


WoMo Nk19

Irmie am 19 Jan 2026 10:59:39

Hallo,

was die Campingtoilette anbetrifft, kann ich allen nur beipflichten! Meiner Tochter wurde extra ein Porta Potti gegen geringe Gebühr angeboten. Aber nach dem Studium und vor ihrem Referendariat wollte sie Geld sparen. :D Dumm gelaufen!

macagi am 20 Jan 2026 09:08:40

Schlangen hatte ich in Australien kaum gesehen.

Das IMHO größere Problem sind Spinnen. An den Tankstellen unter den Dächern hat es überhandtellergroße Exemplare die sicher giftig sind. Und im Outback bin ich einmal beinahe in eine reingelaufen mit dem Gesicht, 10cm Abstand von einer handgroßen Spinne - very scary!

Und wenn du im Outback draußen übernachtest sagen sie dir dass du den Schlafsack vor dem Reinschlüpfen ausschütteln sollst, und am Morgen dann die Schuhe umdrehen und schütteln - wegen Skorpionen.

rkopka am 22 Jan 2026 22:27:29

JACKYONE hat geschrieben:Also das kann ich absolut nicht bestätigen. Wir waren 1Jahr kreuz und quer in Austr. unterwegs, auch im Outback und im Dschungel. Wir haben in dieser ganzen Zeit 3 ( in Worten drei ) Schlangen gesehen, davon waren 2 überfahren und eine 2mtr. vor uns auf dem Weg.

Bei mir waren es 6 Wochen und ich habe weder Schlangen noch Spinnen gesehen (Campervan und auch in Nationalparks).

Insgesamt war ich überrascht, dass die Lebenshaltungskosten in Australien, entgegen der Berichterstattung hier, fast auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland lagen.

2024 war das auch mein Eindruck.

RK

BikeAir am 22 Jan 2026 23:32:01

macagi hat geschrieben:Schlangen hatte ich in Australien kaum gesehen.

Das IMHO größere Problem sind Spinnen. An den Tankstellen unter den Dächern hat es überhandtellergroße Exemplare die sicher giftig sind. Und im Outback bin ich einmal beinahe in eine reingelaufen mit dem Gesicht, 10cm Abstand von einer handgroßen Spinne - very scary!
.......... wegen Skorpionen.

Also nur mal angemerkt: Wenn Spinne, Schlangen und Skorpione, Kriterien für die Auswahl möglicher Reiseziele werden, sollte man dann nicht doch einfach besser zu Hause bleiben? :mrgreen:

Grüße

Laster999 am 25 Jan 2026 11:27:27

Moin,
erneut vielen Dank für den Input.
Ein interessanter (privater) Kontakt hat sich inzwischen ergeben. Mal schauen was sich da entwickelt. Das Bauchgefühl spricht gerade "Australien" - kann sich aber jederzeit ändern :D. Zum Sommer hin müssen wir uns dann wohl mal etscheiden... .
Gruß
Michael

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