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Hi zusammen meine Frau und ich planen, den nächsten Winter über 2 Monate in Tunesien zu verbringen. Grob geplant ist eine Umrundung des Landes, beginnend in Tunis, danach im Gegenuhrzeigersinn der Küste entlang, der algerischen Grenze folgend Richtung Süden über Douz nach Ksar Ghilane, rüber und runter ins Grenzgebiet zu Libyen, danach hoch der Küste entlang über Djerba nach Tunis. Vieles unterhalb Tunis ist mir bekannt, im Norden war ich nie, Neuland. Sandpisten werden wir umfahren, mal eine Schotterpiste wirds schon geben, aber sicherlich nicht die Rommelpiste, Sandrosenfelder und schon gar nicht zu den verloreren Seen. Graben, Schaufeln und retten lassen will ich nicht. Wir werden unterwegs sein mit unserem 02er 2WD ohne Sperren Knaus Ducato, Bikes oder kleines Motorrad dabeihaben und unseren Hund. Nichts ist fix auf dieser Reise, wo's schön ist, halten wir, null Stress Reise. Geplant. Kommt sowieso anders. Dies ist KEINE geführte Tour, KEINE finanzielle Beteiligung von Irgendwem, habe nur Lust, mal wieder mein Afrika zu sehen, spüren, riechen, wenns halt auch nur Nordafrika ist. Wer Interesse hat, abweichend vom Massentourismus ohne grosse Infrastruktur an CP oder SP, Teilstrecken oder die komplette Tour LOSE im Verbund mitzufahren, sei herzlich dazu eingeladen. Nochmals, keine geführte Tour, lose, man trifft sich, kommt einander zu Hilfe, unterstützt, kein Konvoi. Tips zu Sehenswürdigkeiten im Land sind natürlich willkommen, es wird auch nicht ausbleiben, dass auf die unsäglichen Gefahren an Leib und Leben hingewiesen wird, aber haltet dies bitte in Grenzen. Wäre schön. wenn sich der oder die eine oder andere melden würde, tuckern wir doch wieder mal gemütlich auf afrikanischem Boden. Für mich sinds 444 km Fahrstrecke, dann stehe ich auf afrikanischem Boden.
Das Reiseziel Tunesien ist wieder weit nach oben gerutscht,doch mit Womo ohne Allrad. Bordj el Khadra wird sicher nicht klappen aber KG könnte man möglicherweise per Asphaltpiste erreichen.,meine Frau hat schon breit gegrinst bei dem Film.... Hallo In Ksar Ghilane (KG) war ich das letzte Mal mit einem alten Skoda Fabia :!: Dahin braucht man kein Allrad. Schon in den 1990-er Jahren fuhr ich mit meinem Mercedes-Benz T 1 dahin, jetzt ist die Strasse lägst asphaltiert. Nach Borj El Khadra führt eine seht gute und harte Piste. Da könnte man vermutlich auch ohne Allrad hinfahren. Bloss die tunesischen Behörden erlauben es nicht. Fürs nördliche Sperrgebiet bekommt man eine Bewilligung, fürs Grenzgebiet zu Libyen und Algerien nicht. Es gibt ja im restlichen Teil Tunesiens viele schöne Reiseziele. Z.B. um den Chott el Gharsa und Chott el Djerid, in den Dahar-Bergen mit den Ksar, aber auch an der Nordküste oben. Und Kairouan, der grosse Donnerstags-Mark in Douz, die Selja- oder Hayfa-Schlucht, Medina von Tunis, Gafsa, Houmt Souk oder Tozeur… Gruss Flatus .
Ein Sicherheitscheck kurz vor Reisebeginn nach Tunesien scheint angebracht zu sein. Heute eine eine Einschätzung der politischen Lage 25/26 abzugeben, wäre vermessen. Die Bilder der gewalttätigen Massenproteste des Arabischen Frühlings und zurückliegender terroristischer Anschläge in beliebten Urlaubsgebieten sind vielen Reisenden noch immer im Gedächtnis. 2015, 2018 und 2019 trafen Anschläge die Hauptstadt Tunis und den Urlaubsort Sousse. Nachdem sich die Sicherheitslage in Djerba stabilisiert hatte, kam der Terror im Mai 2023 dorthin zurück.
Sich vorab über ein Reiseland zu informieren, ist nicht nur angebracht, sondern ein Muss. Wenn ich allerdings die Reisehinweise von Deutschland und Tunesien zu Rate ziehe und eine entweder oder Reise planen würde, wäre Tunesien das sicherere Reiseland. So siehts aus im Moment.
Ja, im Tümpel baden und ein paar Bier nach einer Dünentour, hat immer dazugehört. Heute fahren Reisebusse hin, aber nicht im Winter, noch nicht.
war schon lange nicht mehr in Ghadames... Libyen Visum krieg ich, aber wollen? Da ist mir der Aufwand noch zu hoch.
Genau so was soll es werden.
tja, bei mir auch... und die Ausrede "kein Allrad", lass ich bei Tunesien nicht gelten, Pisten und Wege gehen auch mit etwas Schwung... Weisst du, wie früher, hier ists schön, hinstellen, Sein, Tanken für 50Rappen, Mahlzeit für 5liber oder 10er
sicher? :roll: Ich hab mir kürzlich wieder die Rommelpiste angeschaut, die sieht besser aus als auch schon... Hallo Enola
In Ghadames war ich vor bald 20 Jahren das letzte Mal. Nun sind dort die Islamisten an der Macht und haben ihren «islamischen Staat» installiert!
Die «Rommelpiste» war im Dezember wegen eines Erdrutsches unpassierbar. Ob sie inzwischen geräumt ist, weiss ich aber nicht. Doch es gibt ja noch andere schöne Bergpässe in der Gegend… Gruss Flatus . Wir sind die Rommelpiste im Feb 2025 von Norden nach Süden gefahren. Es war alles frei. Die ersten paar km ist es eine Schotterpiste mit ein paar Auswaschungen. Danach sind es Betonplatten. Die ganze Strecke hat nichts wirklich dramatisches und ist auch ohne 4x4 gut zu befahren. Wir werden aller Voraussicht nach Mitte Januar 2026 von Genua nach Tunis übersetzen und für ein paar Wochen in Tunesien unterwegs sein. Möchte ich eine Frage nachschieben: Gibt es die vorab Reservierungspflicht für Unterkünfte noch und wird die bei der Einreise kontrolliert?
Das kann Dir keiner mit Gewissheit sagen. Unser Grenzübertritt war komplett stressfrei und in 10 min erledigt. Ich hatte mir zwar eine Reservierungsbestätigung von einem Campingplatz in Douz ausstellen lassen, aber niemand wollte sie sehen. Von Wohnmobilisten, die wir unterwegs getroffen haben, musste auch keiner eine Hotelreservierung bei den Einreise vorlegen. Auf alle Fälle solltest Du auf die Frage nach Deinem Ziel eine Antwort parat haben. Rundreise kommt im Vokabular der Behörden nicht vor ;-). Noch ein Hinweis: Bei GNV musst Du ein Rückfahrtticket vorweisen können. Sonnst lassen die dich nicht auf die Fähre. DAs war bei uns so und auch bei anderen Reisenden. Vielen Dank Hallo ihr beiden, ist die Reise aktuell? Wenn ja, würden wir uns euch gerne anschließen. wir sind reiseerfahren, fahren ein Teilintegriertes, 7,20, auch kein Allrand. Wann fährt ihr los? Viele Grüße Lisa Hach, Tunesien, wunderschön. Da war ich zum zweiten und letzten mal Ende 1987, mit einem Peugeot 504. Kein Allrad 8) Die Reise ging nach Togo und Ghana. Ich drücke euch die Daumen und hoffe auf einen Bericht.
Daran hat sich nach unserem subjektiven Eindruck in der langen Zwischenzeit nichts geändert, haben wir bei unserem Tunesienbesuch in der vergangene Woche feststellen. Vor Ort konnten wir Informationen über das Land, seine Bewohner und die Möglichkeit eines mehrwöchigen Aufenthalt mit unserem Camper sammen. Zunächst einmal ist objektiv festzustellen, dass Wohnmobile im kleinsten Maghrebstaat, zumindest Dezember, rare Vehikel sind, mit einer verschwindend geringen Dichte im Vergleich zur Destination Marokko. Die von uns gemachten Beobachtungen beziehen sich auf den Großraum von Tunis mit seinen 4 Mio. EW und zwei Campingplätzen. Die schienen uns sehr puristisch zu sein und erinnerten in ihrer Naturbelassenheit an südspanische Stellplätze. Preislich lagen die Übernachtungsgebühren auf deutlich niedrigerem Niveau als in Andalusien, wie auch die gesamten Lebenshaltungskosten unvergleichbar geringer sind. Ein Taxi brachte uns für 3€ von Port La Coulette ins Zentrum von Tunis. Druchweg wird in Tunesien der € als Zahlungsmittel akzeptiert. Wir trafen deutsche Rentner, die in einem gepflegten küstennahen Resort günstig überwinterten. Aufgrund mangelnder Kenntnisse der Amtssprachen, Französisch und Arabisch, ist ein Langzeitaufenthalt in Tunesien mit dem Camper jedoch für uns ausgeschlossen. Ich dachte immer es sei kein sicheres Herkunftsland !
Dort mit bestimmten Ansichten, Meinungen, Einstellungen und Lebensvorstellungen leben zu MÜSSEN ist das Eine. Dort herumzureisen und/oder Urlaub zu machen das ANDERE! Und das Eine hat mit dem Anderen nach meiner Ansicht nach nichts zu tun.
Palmyra im Gouvernement Homs in Syrien bestimmt nicht!
Ein Grund Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung können diese dort nicht so ausleben wie sie es gerne möchten sie werden diskriminiert und haben Nachteile können unter Umständen auch strafrechtlich belangt werden. Damit sind Länder wie Marokko und Tunesien keine sicheren Herkunftsländer - für diese Menschen. Bernd
Stimmt deswegen mache ich seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland nur noch Urlaub. :mrgreen: Mit Ansichten und Meinungen hier leben müssen ist eine andere Sache. Sonst klingelt es nächstens Mal an der Haustür - man ist nicht mehr sicher - im Herkunftsland. Beste Gruesse Bernd
Moin maxmara, Wir werden Ende Februar hinfahren. Interessant zu lesen, dass der € als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Das ist neu für uns. Danke für die Info! Mir ist nicht ganz klar geworden, ob ihr mit dem Wohnmobil dort wart, oder zu Fuß? Grüße! Wolf Danke für den Hinweise
Wir wollen auch im Januar hin. :-) Ich halte es aber für besser, anstatt eine Tasche voller Euroscheinen mitzunehmen, hin und wieder am Automaten ein paar Dinar zu ziehen. Es sei denn, der Grenzer bei der Einreise will die Tasche mit den Euroscheinen sehen. Mit schärfsten Personenkontrollen ist bei der Ausreise in Port La Coulette zu rechnen. Bei der gegenwärtigen Jugendarbeitslosigkeit von fast 50% darf man sich nicht wundern, dass es vor allem junge Leute sind , die mit Hilfe von Fähren und Seereiseschiffen versuchen Europa als Fluchtpunkt anzusteuern. Für die unermessliche Zahl der in Tunesien Subsahargestrandeten ist diese Ausreisemöglichkeit ohnehin versperrt. Sichtbar werden diese Namenlosen im Stadtbild von Tunis u.a. durch das Anbieten von Waren und Dienstleistungen an Touristen. Was auf den Straßen und in den Shops als handwerkliche Kleinkunst angeboten wird, stammt zum überwiegenden Teil aus chinesischer Produktion. Ein Gefühl der Unsicherheit hatten wir selbst in den engen Gassen der Medina von Tunis nicht und waren angesicht der bescheidenen Lebenverhältnissen von der Freundlichkeit der Menschen in Tunesien angetan. Eine Reise mit unserem Camper in dieses interessante Land planen wir, trotz eines anderen Verständnisses von Sauberkeit und Ordnung auf den Straßen, Plätzen und in der Landschaft, als es in Deutschalnd zu finden ist.
Welche Campingplätze Ihr gesehen habt, würde mich sehr interessien. Mögt Ihr dazu mehr scheiben? Nahe des Fährsteigers, im nördlichen Quadranten von Tunis befindet sich der Campingplatz La Marsa. Eine zentral gelegene mit Pinien bewachsene Parzelle ohne jeden Komfort und sehr staubigem Grund. Allenfalls für den Ankunftstag zu empfehlen, wenn man auf Strom angewiesen ist und Frischwasser bunkern muss. Einige Zelte und ein paar alte Wohnwagen waren dort zu sehen, n.u.M. ein Stellplatz der unteren Kategorie Seinen Namen verdient der Campingplatz in Mornag, Gouvernement Ben Arous. Er ist einige Autominuten südlich der Hauptstadt gelegen und von überschaubarer Größe jedoch sind Toilette, warme Dusche und Stromanschluss vorhanden. Eine handvoll Wohnmobile standen auf CP, der einem landwirtschaftlichen Betrieb angegliedert ist. Unter Umständen wird das, oder einer der vielen bewachten Park/Stellplätze in Tunis, unsere Bleibe für die erste Nacht werden. Ät maxmara : Danke für die Infos! Beide kannte ich noch nicht. Wir werden uns vermutlich zunächst Richtung La Marza bewegen. Den Verkehr in Tunis sparen wir uns lieber für später auf ;) |
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