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Weitere Batterie parallel anschließen


hansfranz am 06 Mär 2026 09:39:43

Hallo ihr Ratgeber,

ich habe im Bettkasten 2 LiFePo mit je 100Ah parallel verbunden. Daran hängt ein Spannungswandler mit 1500W. An diesem betreiben wir Geräte mit max. 800W.
Nun habe ich noch eine dritte LiFePo mit 100Ah, gleiches Bj. und gleicher Hersteller wie die beiden anderen. Die würde ich gerne hinzufügen. Das Problem ist der Einbauort. Sie passt nicht in den Bettkasten und auch nicht in die Nähe der beiden anderen.
Angedacht habe ich die Heckgarage, da dorthin ein 8 Quadrat Kabel führt und auch die Kompressor-Kühlbox ( ca. 65W ) steht. Die wollte ich allein anschließen. Diese LiFePo wollte ich von den beiden anderen mit einem Trennrelais trennen, damit sie mit geladen wird, aber bei Betrieb des Wandlers kein hoher Strom "zurück" über das "dünne" Kabel fließt.
Geht das und welches Trennrelais müßte ich ggf. kaufen?
Danke im Voraus.
Grüße Klaus

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mv4 am 06 Mär 2026 10:22:24

Das wird so mit den Trennrelais nicht funktionieren...weil sobald die Accus miteinander Verbunden sind (beim Laden) ...übers Trennrelais immer Ausgleichströme von der volleren Batterie zur schwächeren Batterie fließen.

Ich würde dort stärkere Kabel verlegen..oder ein Ladegerät mit mehreren, unabhängigen Ladeausgängen..Kabel sind halt günstiger ...und Fehlerfrei

much2fast am 06 Mär 2026 10:44:23

Hallo Klaus,

schwierige Aufgabenstellung. Ein Trennrelais funktioniert m.E. nicht, wenn du das Kabel mit 8mm² beibehalten möchtest.
Da du laden möchtest, müsste das "Trennrelais" dazu dann zwangsweise geschlossen werden und die Batterien miteinander verbinden.
Dann fließt aber nicht nur der Ladestrom (Photovoltaik / Booster / Lima / Landstrom???) sondern auch ein unbekannter Ausgleichsstrom
zwischen den Batterien. Im Extremfall könnte die Batterie im Heck leer sein durch die Kompressor-Kühlbox wenn Relais offen ist
und anderen beiden Aufbaubatterien noch fast voll weil wenig Verbrauch da war.
Wenn du dann zum laden (Photovoltaik / Booster / Lima / Landstrom???) das Trennrelais zuschalten würdest :eek: - Ausgleichstrom.

Lösung 1, vermutlich die beste:
Neue Kabel mit ausreichendem Querschnitt von den beiden Aufbaubatterien zur Heckbatterie
verlegen (ich sag mal min. 25mm²). Dann funktioniert alles wie gehabt, alle Batterien werden gleichzeitig von welcher Energiequelle
auch immer geladen und auch gleichmäßig entladen. Die Kabellänge vom Bettkasten zur Heckgarage sollte bei ausreichendem Querschnitt
m.E. vernachlässigbar sein.

Lösung 2, aufwendig:
Batterie im Heck vom restlichen Bordnetz isolierter Inselbetrieb mit Kompressor-Kühlbox und separater Ladeinfrastruktur nur für die
Heckbatterie (Solarpanel mit separaten Regler, separates Ladegerät für Landstrom, separater, in Ladestrom einstellbarer Ladebooster zwischen den Batterien???).

Vielleich hat ja auch Jemand hier noch eine andere Idee.

VG Frank

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much2fast am 06 Mär 2026 10:45:17

[quote="mv4"]
Du warst schneller :razz:

Hannus am 06 Mär 2026 11:00:34

Ich würde die Batterie einfach direkt hinten anklemmen. Der Widerstand des 8mm² Kabels ist so hoch, daß da keine zu hohen Ströme nach vorne fließen können.
Mach hinten einfach eine 40A Sicherung rein und schau was passiert.

Ruedi1952 am 06 Mär 2026 11:06:22

Du kannst das Kabel aber rechnerisch mit einbeziehen in die Kabel Berechnung.
Es muss auch nicht ein dickes Kabel gezogen werden. Es können auch mehrere Dünnere gezogen werden. Nur die qmm müssen zusammengerechnet passen.
Vielleicht nochmal schauen ob nicht doch im vorderen Bereich z.b. unter der Dinette im Sitzkasten Platz ist.

fschuen am 06 Mär 2026 11:22:22

Eigentlich brauchst du kein Trennrelais, sondern eine Diode, um Rückströme zu verhindern. Aber den Auwand musst du nicht treiben. Die Batterie wird deutlich weniger als 1/3 zum WR-Steom beitragen, wegen des längeren und dünneren Kabels, und dafür sind 8 qmm mehr als ausreichend.

Gruss Manfred

silver34 am 06 Mär 2026 11:28:57

[quote="Hannus" Der Widerstand des 8mm² Kabels ist so hoch, daß da keine zu hohen Ströme nach vorne fließen können.[/quote]

Das halt ich für ein Gerücht!!!
Wenn mit dem Wechselrichter 800W (vielleicht auch mal mehr, die Zeiten ändern sich ja mal) kann da schon genug Strom in die andere Richtung fließen!

1. Lösung wie schon geschrieben einfach Dicke Kabel

2. Lösung ein Booster vor die 3. Batterie klemmen und Spannungsgesteuert die 3. Batterie laden.

Klar kann man ja erstmal das mit der Sicherung versuchen, wenn sie nicht hält kann man ja immer noch was ändern

Pechvogel am 06 Mär 2026 11:31:25

hansfranz hat geschrieben:… da dorthin ein 8 Quadrat Kabel führt …

8qmm ist zumindest mal ungewöhnlich.
Normalerweise nimmt man 6qmm oder 10qmm.

WENN die LiFe Bluetooth hat und man das BMS konfigurieren kann dann könnte man auch die maximalen Lade- und Endladeströme auf den Kabelquerschnitt anpassen und die Batterie über das 8qmm-Kabel (??) 1:1 mit den anderen Batterien verbinden.
Dann hätte man schlicht einfach nur die vorhandene Batteriekapazität erweitert.



Grüße
Dirk

Hannus am 06 Mär 2026 11:56:36

Wenn mit dem Wechselrichter 800W (vielleicht auch mal mehr, die Zeiten ändern sich ja mal) kann da schon genug Strom in die andere Richtung fließen!

Ja aber nur wenn man die vorderen Batterien abklemmt, dann kommt aber die Sicherung.

Die Quelle mit der geringsten Spannung (durch den Spannungsabfall über das Kabel) liefert auch den geringsten Strom. Das hat ein Herr Ohm irgend wann mal so festgestellt.
Außerdem sind die vorderen Batterien in dem Verbund immer geringfügig voller als die hintere.

Gruziwuzi am 06 Mär 2026 13:52:10

Hannus hat geschrieben:Ich würde die Batterie einfach direkt hinten anklemmen. Der Widerstand des 8mm² Kabels ist so hoch, daß da keine zu hohen Ströme nach vorne fließen können.
Mach hinten einfach eine 40A Sicherung rein und schau was passiert.

hm ... geht, wenn man darauf achtet, dass die Akkus nicht zu unterschiedliche Spannung (SoC) haben, wenn das Trennrelais geschlossen wird.
Rechenbeispiel:
Ein Akku hat 10%, der andere 80%, dann ist dV = 0,6V. Damit bei 8mm² die 40A-Sicherung hält, muss die wirksame Kabellänge (hin und zurück, oder sind die Akkus jeweils ortsnah an Fahrzeugmasse angeschlossen?) mindestens etwa 7 m sein.
Bei Akkus mit 5% und 95% (dV = 1,2 V) muss das Kabel schon 14 m haben.
Im Extremfall mit SoC gleich 5% und 100% (dV =2,4) brauchts etwa 28 m Kabellänge.

Wenn man aber einfach ohne Trennrelais verbindet und eine 40A-Sicherung einbaut, dürfte es m.E keine Probleme geben, da der Spannungsunterschied der Akkus nie groß wird, und weniger als 1/3 des WR-Stroms (theoretisch also deutlich weniger als 50 A bei voller WR-Last mit 1500 W) aus der dritten Batterie über das 8mm²-Kabel fließt.

Edit: ahh, ok, sehe grad Hannus hat quasi auch gesagt "ohne Trennrelais". ;)

BikeAir am 06 Mär 2026 19:56:07

Also, wenn man sorglos reisne möchte, dann gibt es nur eine gescheite Lösung, die von einigen Vorrednern schon genant wurde:
Die dritte Batterie, parallel mit angemessen dicken Kabeln mit den bestehenden Verbinden - ich würde da 30qmm anvisieren, das funktioniert, ist sicher und kostet auch kein Vermögen

Nur meine Sicht der Dinge

Grüße

Hannus am 06 Mär 2026 20:57:34

Der TE will an die dritte Batterie lediglich eine Kühlbox betreiben, sie soll nicht den Wechselrichter mit versorgen, sondern lediglich mitgeladen werden. Dafür braucht es keine neuen dicken Kabel.
Einfach mal die Aufgabenstellung lesen und nicht immer gleich über das Ziel hinaus schießen.

BikeAir am 06 Mär 2026 22:57:03

Hannus hat geschrieben:Der TE will an die dritte Batterie lediglich eine Kühlbox betreiben, sie soll nicht den Wechselrichter mit versorgen, sondern lediglich mitgeladen werden. Dafür braucht es keine neuen dicken Kabel.
Einfach mal die Aufgabenstellung lesen und nicht immer gleich über das Ziel hinaus schießen.

Ja klar schon gelesen, aber warum eine Sonderbehandlung für eine Dritte? MItladen - Ja Verbrauch - Nein? Das macht doch so gar keinen Sinn und wird auch nicht funktionieren.............wegen ein paar Meter Kabel ..........jeder wie er mag.

Grüße

BossHogg am 07 Mär 2026 10:18:52

Servus,
Hole Dir einen Orion XS und hänge Nr. 3 dort dran.

Besser aber stelle alle 3 zusammen und verlege neue Kabel zum Aufstellort.

Hannus am 07 Mär 2026 12:47:04

Hole Dir einen Orion XS und hänge Nr. 3 dort dran.
Besser aber stelle alle 3 zusammen und verlege neue Kabel zum Aufstellort.


Warum nicht gleich ein neues Auto kaufen mit mehr Platz für viele Akkus und Booster.

Ich liebe diese "einfachen" Lösungen, kosten ja alle kein sinnlos ausgegebenes Geld. Bin halt Minimalist.

Pechvogel am 07 Mär 2026 13:11:16

Hannus hat geschrieben:Warum nicht gleich ein neues Auto kaufen mit mehr Platz für viele Akkus und Booster...

Wenn DU nun Hymer-, Knaus-,… oder sonst ein Womo-Händler wärst hättest Du doch bestimmt auch ein neues, modernes, auf die Zukunft ausgerichtetes „hypergeniales“ neues Womo empfohlen statt für 10€ eine Sicherung einzubauen?!!?

Also gesteh‘ unserem Victron-Jünger doch das gleiche Recht zu. :D :bia:



Grüße
Dirk

hansfranz am 07 Mär 2026 16:17:11

Hallo und danke,

das mit der stärkeren Sicherung werde ich einfach mal probieren. Das Kabel nach hinten ist sowieso abgesichert. Mit 15A. Aber ich habe es ja noch nie ausprobiert. Werde ich machen. Aber erst im Sommer, wenn die Box notwendig wird.
Sind auch 6 Quadrat, nicht 8, entschuldigung.
Dann können wir das Thema schließen.
Grüße Klaus

Hannus am 07 Mär 2026 16:33:57

Sicherungen aber vorne und hinten, jeweils direkt an den Batterien. 40A sollten für 6mm² noch passen.

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