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zweite Super B Batterie gibt doppelt soviel Strom ab


MikeTom am 08 Apr 2026 09:55:42

Hallo zusammen,

ich habe in unserem Eura eine zweite Super B Batterie eingebaut.
Die Originale 150Ah hat 22 Zyklen die neue noch 0.
Beide Batterien haben den gleichen Software Stand.
Die Verkabelung ist überkreuz angeschlossen und mit 70qmm ausgeführt.
Trotzdem wird die neue Batterie in etwa doppelt soviel belastet wie die Originale.
Der Spannungsunterschied zwischen den Minuspolen beträgt bei der Entnahme von 5A 0.003V.
Wenn 5A entnommen werden, liefert die B2 3.6A und die B1 1.4A. Der shunt bestätigt dann die 5A.
Mache ich etwas falsch, habe ich einen Denkfehler, oder ist das normal?

Viele Grüße
Tom

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Joachim260 am 08 Apr 2026 10:40:44

Wie gemessen? BMS-Werte oder mit dem Multimeter. Wenn mit dem Multimeter wo gemessen.

Gruß
Joachim

Ruedi1952 am 08 Apr 2026 10:44:51

Ich messe mit einem Zangenmultimeter, einem BMS würde ich nicht vertrauen.

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MikeTom am 08 Apr 2026 11:08:27

Momentan nur mit den BMS bzw. Shunt.
Strommesszange kommt heute.
Letzte Nacht hatte ich Verbraucher angelassen und 1.7A gezogen.
Heute Morgen hatte die B2 eine Restladung von 89% bei -1.2A und die B1 lag bei 96% und -0.4A

Viele Grüße
Tom

Joachim260 am 08 Apr 2026 12:44:09

Interessant wären noch die Spannungswerte der beiden Batterien, die müßten sich eigentlich angleichen sofern es nicht irgendwo einen Übergangswiderstand gibt.
Waren beide Batterien beim Einbau auf SOC 100% und die Zellen sauber ausgeglichen?

Joachim

MikeTom am 08 Apr 2026 13:08:03

Beide Batterien waren zu 100% Aufgeladen und gestern hat der Solarregler beide noch einem zur Ladeschlussspannung von 14.4V und 100% Ladung gebracht.

Viele Grüße
Tom

Gruziwuzi am 08 Apr 2026 14:03:00

Haben beide Batterien 150 Ah ?
Wenn ja, dann wäre von der Vertrahtung her ein Übergangswiderstand an einer Polklemme eine Fehlermöglichkeit. Kontakte nicht gesäubert oder unteschiedlich festgezogen oder zwei Kabelschuhe übereinander auf einen Pol geschraubt ...
Wenige mOhm können da schon ausreichen.
... auch kann die alte Batterie einen höheren Innenwiderstand haben als die neue ...
... die alte ist vielleicht nicht gut balanciert ...

Hannus am 08 Apr 2026 14:26:01

Das mit den Übergangswiederstände auf deiner Minusleitung, sehe ich auch so. Bei angenommenen 1,5m dürften maximal 0,001V abfallen.

TrigonSP am 08 Apr 2026 17:02:45

Ich frag mich nur, warum es Hersteller gibt, war doch auch schon zur Bleizeit so, das wenn man parallel schaltet, am besten gleich 2 neue, am besten aus einer Charge.

MikeTom hat geschrieben:... eine zweite Super B Batterie eingebaut.
Die Originale 150Ah hat 22 Zyklen die neue noch 0.
...
Mache ich etwas falsch, habe ich einen Denkfehler, oder ist das normal?



22 Zyklen, wie alt war sie noch mal ? Ich denke der Ansatz mit den unterschiedlichen Innenwiderständen ist recht plausibel. Strom geht doch den Weg des geringsten Widerstandes, das machen wir Menschen manchmal auch so.

Gruß Uwe

WoMoMei am 08 Apr 2026 17:09:10

Moin Tom,

verrätst du die Seriennummer der beiden Akkus?

Pechvogel am 08 Apr 2026 17:13:22

TrigonSP hat geschrieben:… war doch auch schon zur Bleizeit so, das wenn man parallel schaltet, am besten gleich 2 neue, am besten aus einer Charge…

Das war nicht „auch schon zu Bleizeiten so“ sondern NUR bei Blei so.
Seit Lithium ist es egal wie alt die Batterien sind.
Auch unterschiedliche Kapazitäten ( z.B. 100Ah und 150Ah ) kann man parallel verschalten.
Und selbst Blei und Lithium kann man parallel betreiben. :D

Und beim Widerstand weiter oben ging es, soweit ICH das verstanden habe, um Übergangswiderstände bei der Verkabelung, bei den Anschlüssen Leitung auf Batteriepol, und ähnliche.



Grüße
Dirk

BossHogg am 08 Apr 2026 17:22:56

Servus,
installiere Polstützpunkte und lege beide Batterien mit exakt gleich langen Leitungen dort drauf und messe erneut.
Ziel ist eine ebenmäßige Belastung!

TrigonSP am 08 Apr 2026 17:30:15

Hallo Dirk,

ich lerne gerne dazu.
Ich habe das nur auch ins Spiel bringen wollen und dachte mir,

Gruziwuzi hat geschrieben:...
... auch kann die alte Batterie einen höheren Innenwiderstand haben als die neue ...
...


das hier wirklich der Innenwiderstand der Batterie gemeint war. Aber wenn Du meinst das das Bei LiFePO4 Akkus nicht mehr so ist, dann habe ich jetzt was dazu gelernt.
Gruß Uwe

Gruziwuzi am 08 Apr 2026 17:37:32

Nö, ging schon auch um Innenwiderstände.
Die könnten auch die Ursache sein. Bei baugleichen Batterien besteht zumindest die Chance, dass sich die Innenwiderstände im Laufe der Zeit angleichen. Insbesondere in den ersten Ladezyklen steigt m.W. der Innenwiderstand der Zellen schon spürbar an, wenn die Zellen nicht mit Kompression verbaut sind.
Aber wenn wie beschrieben die Minuspole bei 5A Last eine Spannungsdifferenz von 3 mV haben, dann scheint davon etwa 1 mV durch einen Übergangswiderstand zu kommen, denn eine 70mm²-Leitung mit 1,5 m Länge macht bei 5 A nur etwa 2 mV Spannugsabfall. Das ergibt ... wenn die Pluspolverbindung besser bzw. perfekt ist ... 5 mV Unterschied an den Batterien, bei nur 5 A Last!

Hannus am 08 Apr 2026 17:40:39

installiere Polstützpunkte und lege beide Batterien mit exakt gleich langen Leitungen dort drauf und messe erneut.

Wenn er dabei die gleichen schlechten Kontakte produziert, hat er gegenüber der Kreuzschaltung nichts gewonnen. Es sei denn, er verteilt sie symetrisch.

Das war nicht „auch schon zu Bleizeiten so“ sondern NUR bei Blei so.

Das sollte man alles nicht so verbissen sehen. Ich bin jahrelang mit vier AGM Batterien aus verschiedenen Chargen gefahren.

Ruedi1952 am 08 Apr 2026 17:44:06

Wenn ich das so lese dürfte bei uns ja nichts funktionieren.
Einen 132 AH Selbstbauakku, zwei Jahre später ein 130 AH Fertigakku dazu. Verkabelt konventionell mit ja zwei AWG 8 Kabel von Plus und Minus ca. 1,2 m lang.
Beide Akkus laufen wie einige Zwillinge.
Beide Akkus haben zusammen vielleicht 700 bis 800 Euro gekostet.
Der Victron SR knallt beide Akkus auf 14,54 bis 14,58 V voll, kann ja an dem nichts einstellen.
Der Selbstbau sind die Zellen für 14,6 V zugelassen, auf dem Fertigakku steht 14,4 V.
Selbstbau JBD BMS 200 A, Fertigakku k.a. ohne BT messe ich mit Zangenmultimeter.
Beim Laden und entladen fließen über jeden Strang 50 %.

Gruziwuzi am 08 Apr 2026 17:50:18

MikeTom:
Was mir grad an dem Schaltbild auffällt:
Hast Du keine Sicherung an der B2 ? :eek:

Stocki333 am 08 Apr 2026 20:25:44

MikeTom hat geschrieben:Wenn 5A entnommen werden, liefert die B2 3.6A und die B1 1.4A. Der shunt bestätigt dann die 5A.
Mache ich etwas falsch, habe ich einen Denkfehler, oder ist das normal?

Hallo Tom
Denke mir das dir die Verbaute Sicherung die Differenzen verursacht. Bei der anderen hast du ja keine Verbaut.
Normalerweise geht man mit beiden Accus auf eine Busbar. In deinen Fall brauchst du eigentlich eine Heavy Busbar. Den die 70mm2 Pressschuhe brauchen anständig Druck bei der Verschraubung.
Ich reinige die Kontakte immer vorher mit 1000 Wasserschleifpapier, damit die Kontakte auch blank sind.
Als Sicherungen würde ich keine Midisicherungen nehmen sondern die Mega Variante. Weniger Spannungsabfall und Stabiler.
Und zum Messen nimm besser 10 oder 20 A Last. Damit die Amperezange auch besser anzeigt. Mit 1,4 A bist du auch beim BMS sehr ungenau.
Differenzen hast du immer. Selten das Accus gleiche Werte anzeigen. Bei dir ist sehr schwierig da aus der Praxis zu berichten. Den meistens reden wir bei 2 Accus von höheren Strömen durch WR Betrieb.
Jedoch beim Volladen solten sich die Accus Spannungsmäßig immer anpassen. Gleichzeitig muß die Spannung der Ladequellen aber so hoch sein, das der eingebaute BC auf 100 % geht bei Ladeschlusspannung. Auf diesen Punkt achten.
Falls du eine Victron Ladequelle hast. Aktiviere die Ausglichsladung auf einen höheren Ladeschlußspannungswert.
Damit ist sichergestellt, das beide Acus tatsächlich auf 100% sind.
Franz

MilesandMore am 08 Apr 2026 20:59:44

Ich hab parallel verschaltet 120Ah und 150Ah sprich die vordere hat auf den Polen alle Anschlüße die hintere ist simpel mit + / - gerade und kurz verbunden.

Beide teilen sich die Ströme gemäß der Kapazität - nicht auf das letzte Komma aber recht genau beim Laden.

Bei der Entnahme von sehr hohen Ströme über den Wechselrichter fliesst prozentual etwas mehr Strom durch die vordere 150Ah auf der alle Anschlüße liegen.

Es fließen aber keinerlei Ausgleichsströme zwischen den Batterien nach der Nutzung oder dem Laden.

Ich würde nicht über Kreuz verschalten.
Das wurde bei Blei gemacht, so hab ich es verstanden, damit beim Laden beide gleichmäßig voll werden.

Wie verhalten sich die Batterien denn beim laden oder hab ich was überlesen?

Teilen sich da die Ströme richtig auf?

Beste Gruesse Bernd

BossHogg am 09 Apr 2026 05:29:54

Servus,
Deswegen prüfe bitte die Ursache der Asymmetrie, auf lange Sicht gesehen kündigen sich damit schon Probleme an.
Verkabelung oder interne Kontaktprobleme sind neben Defekten von Zellen (hohe Innenwiderstände) möglich.

Gruziwuzi am 09 Apr 2026 08:57:58

Stocki333 hat geschrieben:Denke mir das dir die Verbaute Sicherung die Differenzen verursacht. Bei der anderen hast du ja keine Verbaut.

Das gezeigte Schaltbild sagt aber was anderes: beide Batterien liegen parallel und sind als Pack an die Sicherung angeschlossen.
Wenns wirklich genau so verdrahtet ist, dann kann die Sicherung nicht die Ursache sein.

Es ist aber m.E. nicht ganz ungefährlich, keine Sicherung direkt an der B2 zu haben ...

... vielleicht ist das Schaltbild aber auch nicht ganz korrekt wiedergegeben ...

JuergenBerkemeier am 09 Apr 2026 09:52:49

Hallo,

Gruziwuzi hat geschrieben:Es ist aber m.E. nicht ganz ungefährlich, keine Sicherung direkt an der B2 zu haben ...


warum? Haben die LiFePO4 keine Sicherung im BMS?

VG Jürgen

Gruziwuzi am 09 Apr 2026 09:57:58

JuergenBerkemeier hat geschrieben:warum? Haben die LiFePO4 keine Sicherung im BMS?

Auch wieder wahr ... wenn man sich auf die verlassen kann, dann gehts wohl auch ohne zus. Sicherung bei den verbauten 70mm²-Kabeln.
Das ist auch ein Vorteil von "guten" LiFePOs gegenüber Blei.

Joachim260 am 09 Apr 2026 10:00:03

Ich hab gar keine Sicherung an der Batterie, die sitzen erst beim Verteiler, Abstand ist ca. 40 cm.
Das BMS hat eine Überstromsicherung und sollte die tatsächlich versagen hauts die FET's durch, sozusagen eine Halbleitersicherung :lol:

Gruß
Joachim

Pechvogel am 09 Apr 2026 10:09:30

Joachim260 hat geschrieben:Ich hab gar keine Sicherung an der Batterie, die sitzen erst beim Verteiler, Abstand ist ca. 40 cm.
Das BMS hat eine Überstromsicherung und sollte die tatsächlich versagen hauts die FET's durch, sozusagen eine Halbleitersicherung :lol:

Gruß
Joachim

Naja, so eine Super Epsilon mit 150Ah, wie der TE sie hat, kann schon 200A auf Dauer und kurzfristig 350A.
Das sind bei 12V mal eben 2,4kW bis 4,2kW.
Und damit kann man auch schon ganz schön Stahl schweißen. :D



Grüße
Dirk

Gruziwuzi am 09 Apr 2026 10:22:42

Joachim260 hat geschrieben:Das BMS hat eine Überstromsicherung und sollte die tatsächlich versagen hauts die FET's durch, sozusagen eine Halbleitersicherung

... wenns die FETs "durchhaut", dann sind die oft einfach nur leitend und sperren nicht mehr ...

Ich hab mal nachgesehen, die vom TE verwendeten Super B haben eine Kurzschlusserkennung von 1550A > 70 μs oder 610A > 8 ms.
Da würde ich doch lieber eine Sicherung mit 200 A (oder was halt die max. Last nahelegt) verbauen.
Bei 500 A an einer Kurzschlussstelle schalten die also nicht ganz so schnell ab (erst wenn die MOSFETs zu heiß werden?), und das ergibt immerhin etwa 6 kW Heizleistung.

Stocki333 am 09 Apr 2026 10:44:48

Gruziwuzi hat geschrieben:Das gezeigte Schaltbild sagt aber was anderes: beide Batterien liegen parallel und sind als Pack an die Sicherung angeschlossen.
Wenns wirklich genau so verdrahtet ist, dann kann die Sicherung nicht die Ursache sein.

Hier hast du recht, zu wenig geschaut. Mein Fehler.
Wenn jedoch die Schaltung so gemacht ist, wie auf dem Plan. Dann sind einige Pressschuhe übereinander.
Damit hab ich negative Erfahrung. Gerade bei 2 Accus
Mein Weg ist immer:
Vom Accupol Plus weg sofort eine Megasicherung. Das ist die Notfallsicherung. Falls alles andere Versagt. Bei 250 A BMS verwende ich eine 250A Sicherung. Auch bei 2 Accus bekommt jede eine Sicherung.
Franz

BossHogg am 09 Apr 2026 13:08:06

Joachim260 hat geschrieben:Ich hab gar keine Sicherung an der Batterie, die sitzen erst beim Verteiler, Abstand ist ca. 40 cm.
Das BMS ......, sozusagen eine Halbleitersicherung :lol:

Gruß
Joachim


Die Li Akkus haben einen sehr geringen Innenwiderstand, dadurch steigt ein Kurzschlußstrom sehr schnell auf sehr hohe Werte an.
Das entstehende Plasma an der Kurzschlussstelle kann da ziemliche Entfernungen überbrücken!

Deswegen nehmen einige Schrauber die Keramiksicherungen von Adler anstatt die Plastik Megafuse. Bei den normalen Sicherungen mit meist 1kA Abschaltvermögen wird es schon eng.

MikeTom am 09 Apr 2026 13:18:58

Moin zusammen,

vielen Dank für die vielen Antworten!
Ich bin gerade Beruflich wie auch Privat etwas eingespannt und kann erst am Sonntag wieder dazu etwas zu messen.
In der Plusleitung habe ich zwei Sicherungen verbaut. Es kann ja auch nach der Sicherung B2 das Kabel auf Stahl liegen. Die Überlegungen mit dem BMS Schutz hatte ich auch zuerst und habe Sie dann zur Seite geschoben und die Sicherungen eingebaut. Aus der Zeit davor entstand auch die Zeichnung ohne Sicherung.
Es sind beides 150 AHs. Die Seriennummern sind 202017987 und 202023960.
Die B1 ist nun ein Jahr alt.
Die Klemmen sind an der B2 wirklich zusammen an einer Verschraubung verbunden.
Es gibt halt nur eine große Verschraubung an der Batterie. Alle Kontakte habe ich zuvor gereinigt.
Je mehr ich darüber nachdenke, wird es wohl am kleineren Innenwiderstand der B2 liegen.
An den Übergangswiderständen in der Plusleitung kann es ja nicht liegen, da B2 am ende der Leitung ist und am meisten belastet wird. Die Minusleitung werde ich am Sonntag a) einmal an der B1 abschrauben und die Spannungen der Batterien messen und b) die Minusleitung noch einmal zusätzlich überbrücken.

Ich werde berichten,
Tom

WoMoMei am 09 Apr 2026 15:58:55

Die 2396 ist dann die zweite, neu eingebaute?

B2 ist dann die 2396 ?

Mess nochmal bei 50% Entladung.

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