Hi,
auf persönlichen Wunsch eines einzelnes Admins :D poste ich hier auch mal die Geschichte wie wir überhaupt zu unserem Womo gekommen sind.
Vielleicht sind ja manche Gedankengänge und/oder Begebenheiten dem ein oder anderen nicht ganz fremd. :razz:
Die Geschichte steht auch unter --> Link im Wohnmobilbereich (Ein bisschen Werbung muß sein :o )
So und nun die Story:
Anfang 2003 Auf der Suche nach Alternativen zu den bisherigen, von Motorradfahren geprägten, Urlauben, kam die beste Ehefrau von allen *) auf den glorreichen Gedanken: "Wie wäre es mit einem Wohnmobil?"
Mitte 2003 Die ersten näheren Überlegungen und oberflächliche Internetrecherchen bezgl. Preislagen, Herstellerfirmen etc. wurden angestellt.
25.07.2003 Anmeldung bei Wohnmobilforum.de und seitdem fleißiger Mitleser. Dabei konnte ich schon vorab viel lernen. So langsam bildete sich auch ein gewisser Typ an Womo heraus, der unseren Vorstellungen am ehesten entsprach. Schwieriger wurde es schon beim Grundriß. In vielen und langen abendlichen Diskussionen wurde das Für und Wider des einen oder anderen Grundrisses durch die Mangel gedreht.
30.08.2003 Mit relativ gesicherten Wissens- und Wollenstand machten wir uns auf nach Düsseldorf zur Caravan-Messe. Schon nach ca. 30 Minuten auf der Messe platzte die Seifenblase. Wir mussten feststellen, das die Teilintegrierten grundsätzlich nicht für Fahrer über 1,75 Körpergröße geeignet sind. **)
Nachdem wir diesen Schock verdaut hatten, legten wir richtig los. Nun wieder für alle anderen Modellvarianten offen, fixierten sich unsere Blicke (unter ignoranter Mißachtung sämtlicher Preisschilder :razz: ) immer mehr auf die vollintegrierten Modelle.
Nach vierstündiger intensivster Modellbegehung und Prospektsammlung machten wir eine Verpflegungspause und sortierten unsere Eindrücke. Nach dieser internen Auswahl blieben zwei Modelle übrig und die schauten wir uns dann noch einmal genauer an. Diese zwei Modelle hatten natürlich weder im Grundriß noch im Preis :oops: irgend etwas mit unseren anfänglichen Vorstellungen zu tun.
02.09.2003 Nach erfolgreichem Herausfinden des nächsten Händlers für unser Wunschmobil fuhren wir zu ihm. Dort ließen wir uns einen Preis nennen - der leider nur sehr wenig unter dem Listenpreis lag. Gleichzeit gab uns die, damals noch nette, Beraterin den Tipp, das es auf der Messe aus unerfindlichen Gründen mehr Prozente gäbe. Dabei würde der ganze Vorgang weiterhin über den Händler vor Ort geschehen.
06.09.2004 Zurück auf der Messe suchten wir den Vertreter des Händlers auf, der uns direkt und ohne große Umschweife ein viel besseres Angebot machen konnte. Nach diversen Verhandlungen war ich eigentlich schon bereit zu unterschreiben, zögerte aber noch weil ich innerlich doch etwas mit der Gesamthöhe des Betrages kämpfte. Dieses Zögern brachte uns noch einen kostenlosen Backofen ein. Als ein nochmaliges Zögern kein weiteres Zubehör einbrachte unterschrieb ich dann. Als unverb. Liefertermin wurde Dezember 2003 auf der Rechnung vermerkt.
Dez. 2003 Nach telefonischer Rückfrage unsererseits wurde und lapidar Beschieden: Dem Händler hätte der Februar 2004 besser in den Kram gepasst. Somit ist der Termin verschoben worden. Wohlgemerkt auf unsere telefonische Rückfrage. Von alleine wäre der Händler nicht auf den Gedanken gekommen sich bei uns zu melden.
Feb. 2004 Wiederum nach telefonischer Rückfrage unsererseits wurde uns nun der März 2004 als unverb. Liefertermin genannt. Dieser wiederholten Lieferterminverschiebungen überdrüssig, setzten wir den Händler schriftlich in Verzug. Ende der Frist war der 31.03.2004.
März 2004 Kam plötzlich kommentarlos die Rechnung über der Restbetrag. Der darauf vermerkte unverb. Liefertermin war der, oh Wunder, 29.03.2004. Nach unserer Rückfrage, ob das Womo denn überhaupt schon beim Händler wäre, kam die Antwort: "Nö, aber das kommt bestimmt, und bezahlen könnten wir ja schon mal." Dem Händer wurde dann sehr deutlich mitgeteilt, das zuerst das Womo bei ihm auf dem Hof zu besichtigen sein muss, bevor wir daran denken ihm den Restbetrag zu überweisen.
24.03.2004 Der Händler rief an um uns zu sagen, dass das Womo auf seinem Hof stehen würde. Er hätte aber den Brief noch nicht. Es folgten lange Erläuterungen warum dies so sei. Nochmals machte ich dem Händler deutlich, dass die Frist langsam ablief, und ich keine Probleme damit hätte, vom Vertrag zurückzutreten. Und solange nicht alle Voraussetzungen für eine Reibungslose Übernahme des Fahrzeugs gewährleistet wäre (also auch der Brief beim Händler liegt) gälte die Frist noch.
02.04.2004 Endlich hatte ich den Brief in der Hand! Am nächsten Tag wurde schnell die Anmeldung vollzogen.
Fußnoten:
*) Zitat von Ephraim Kishon
**) Bei teilintegrierten mit drehbaren Fahrersitzen sind diese etwas angehoben um auf ein Niveau mit dem restlichen Innenraum zu kommen. Damit liegt der Übergang vom serienmäßigen Cockpit zum Flach-Alkoven bei meiner Körpergröße von 1,90m genau in Stirnhöhe. Diese Kante ist dazu noch in allen von uns getesteten Modellen diverser Hersteller mit harten Materialien verkleidet. Schwerste Kopfverletzungen bei einem Crash sind die logische Folge.



