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Unterbodenkonservierung bei Holzboden???


Lucky am 16 Jun 2004 18:01:42

Hallo Leute,

welchen Unterbodenschutz verwendet ihr eigentlich, ich bin da etwas ratlos. :?

Wachs, Ölhaltige Mittel, Holzschutzmittel, Bitumen ???

Bin für alle Tips dankbar.

Viele

Jürgen

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Theo am 16 Jun 2004 20:41:28

Hi,
wenn Du Holzboden hast streichst Du 2-5 Schichten 2-k-Epoxi-Primer wie zB VC-Tar, Light-Primer oder reines Epoxiharz (dann genügen 2 Schichten).
Das ist absolut wasserdicht (Grundierung für Unterwasserschiff) und stabil für die Ewigkeit.

Bei Fragen oder Beschaffungsproblemen kannst Du Dich an mich wenden.

Viele

Theo

Gast am 16 Jun 2004 21:58:44

Vorsicht mit wasserdicht!!!
Frag beim Hersteller nach. Manche versiegeln den Boden, bei anderen muss er "atmen".

Anzeige vom Forum


skipete am 17 Jun 2004 22:04:56

Jau, das hatte ich mich auch schon gefragt. Weis jemand wie das bei Bürstnern ist ?
Die haben werkseitig eine, meiner Ansicht nach, offenporige Holzoberfläche auf der Unterseite. Das könnte eine schwarze Lasur sein. Sieht recht empfänglich aus für Feuchtigkeit.



pete

Gast am 18 Jun 2004 06:53:59

Das hat Dethleffs auch, soll aber nach Werksangaben ein ausreichender Schutz sein. Wird von Dethleffs übrigends auch auf die entsprechenden Kanten gestrichen, die eventuell mal Feuchtigkeitskontakt bekommen könnten.

Tipsel am 18 Jun 2004 07:03:21

Konnte in unserer Anleitung nichts finden. Lediglich der Aufbau sollte ab und an eine Konservierung erhalten.

Vossi am 18 Jun 2004 08:33:16

Darüber habe ich mir auch gedanken gemacht.Ich werd´mir wohl sowas ähnliches wie Karbolineum holen und drunter spritzen oder streichen.

Michael

Lucky am 18 Jun 2004 13:22:22

Hallo und vielen Dank für eure Antworten. :)

@vossi,

was ist Karbolineum??? :oops:



Jürgen

Gast am 18 Jun 2004 13:31:32

Hi Lucky,
Karbolineum ist ein Holzimpregniermittel, das man z.B. für Holzzäune verwendet (Jägerzäune). :D 8)

Lucky am 18 Jun 2004 15:32:03

Hallo Werner,

danke für die Info, :) :) ich werd´s damit mal probieren.



Jürgen

MX511 am 24 Jul 2004 23:05:52

Hallo zusammen,

auch mein Hymer hat eine Holz-Bodenplatte. Sie wurde in den ersten 6 Jahren bei jeder Dichtheitskontrolle beim Hymer-Service auf Beschädigungen geprüft und die Beschichtung dünn mit Wachs aufgefrischt.

Ich habe mich bei diesen Terminen immer wieder mit den Spezialisten unterhalten. Und immer gab es die gleiche Antwort zur Bodenbehandlung:

Nur dünn und nur Wachs, damit die Platte atmen und trocknen kann.

Also keinesfalls vorschnell mit Harz oder Bitumen versiegeln. Wenn es dumm läuft, erstickt das Holz darunter!

Gast am 26 Jul 2004 07:11:32

Finger weg von Karbolineum, das stinkt und ist ziemlich ungesund - schließlich liegst Du bei der Verarbeitung mit Deiner Nasenspitze unmittelbat im Verarbeitungsbereich !
Einen Holzunterboden immer nur mit Atmungsaktiven Farben behandeln, sehr gut sind zB Dickschichtlasurfarben aus dem Baumarkt.
Für die Rahmenteile (Blech) gibt es eigentlich nur zwei Konserverierungmethoden. Von aussen erst mal Schuppenpanzerfarbe und dann einfach Ölfarbe drüber - wirkt auf Jahre extrem Korrosionschützzend. Für die Rahmenhohlräume gibts auch nur ein Mittel, nämlich Korrosionschutzfett, eingespritzt mit 100°C.
Beide Produkte, Schuppenpanzerfarbe von Kreidezeit und Korossionschutzfett von Mike Sander, sind bezüglich Korrosionsschutz Testsieger und werden vornehmlich für die Restaurierung von Oldtimern eingesetzt.
Werde meinen beiden Lieblingen (dem Womo und meinem Jeep Wrangler) im Herbst genau diese Kur verpassen und habe dann wieder für 5 Jahre Ruhe.

dokabastler am 26 Jul 2004 08:17:41

Hallo,

ich halte es ähnlich wie Eyvindur...

meine Bodenplatte (Dethleffs von 1982) ist unten überwiegend mit einer Folie abgeklebt.
Teilweise aber nicht, v.a. die Stirneiten der Wände sind frei nach unten.
Schütze ich nur mit Wachs.
Überpappen bringt nur das Problem, daß es doch nicht dicht ist, und dann die Feuchtigkeit nicht mehr rauskann und dann erst recht Schäden verursacht....

Ich glaub eh, daß Feuchtigkeitsschäden an Womos (Unterboden) eher von oben verursacht sind als vom Spritzwasser von unten.
Das läuft gut ab und trocknet schnell. Und direkten Regen gibts nicht (Ausnahme: Kanten/Stirnseiten von Seitenwänden - da pass ich auf, daß eine gescheite Tropfkante vorhanden ist - hab ich teilweise nachgerüstet, da war serienmäßig geschlampt worden...)

dokabastler

BerndK am 29 Jul 2004 08:03:37

Hi, beschäftige dich mal mit einem Zeug das OWATROL heißt.
Sehr gute Infos gibt es dazu bei
--> Link

Owatrol ist ein größtenteils natürliches Öl, das das Holz atmen läßt und zu einem elastischem Film abtrocknet.
Wird übrigens auch als Rostschutz empfohlen. Aber das führt hier zu weit.

Mickie am 29 Jul 2004 20:09:10

Tischer verwendet TEROSON®

carlosb am 11 Aug 2004 14:04:17

skipete hat geschrieben:Jau, das hatte ich mich auch schon gefragt. Weis jemand wie das bei Bürstnern ist ?
Die haben werkseitig eine, meiner Ansicht nach, offenporige Holzoberfläche auf der Unterseite. Das könnte eine schwarze Lasur sein. Sieht recht empfänglich aus für Feuchtigkeit.



pete


hallo pete,
bin neu im forum und möchte dir einen tip geben.
die Modelle Bj 2000 - 2003 haben ein Dichtigkeitsproblem, weil die Seitenschürzen nicht richtig abgedichtet worden sind. Die Bodenplatte sollte überprüft werden ob sie feucht ist. Dein Händler kann mit einem Feuchtigkeitsmesser
das überprüfen. Wenn das nicht abgedichtet wird, fault die Bodenplatte.
Ich fahre einen 642-2 Bj 2002 und habe das vor 3 Wochen machen lassen ( Kulanz Bürstner,die kennen das Problem )

Mfg carlosb

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