Gestern Morgen zeigte sich, dass wir einen wunderschönen Herbstsonntag haben würden. Da konnten wir unserem Wohnmobil doch nicht zumuten, ungenutzt vor dem Haus herumzustehen. Also stellten wir Überlegungen an was wir nun gerne unternehmen würden. Es sollte nur ein Nachmittagsausflug werden. Irgendwann fiel mir unser Reiseraten ein und jene grob aus Holz geschnitzte Figur in Bacharach, die ich für einen Keltenfürsten gehalten hatte und die mich seinerzeit um einen Teil meiner wohlverdienten Nachtruhe gebracht hatte.
Ich machte also den Vorschlag nach Bacharach zu fahren. Da waren wir, obwohl wir ja nicht so weit vom Rhein entfernt wohnen, noch nie.
Das Navi verriet uns dass die Strecke etwa 60 km beträgt. Das war für uns so in Ordnung. Also ging´s durch die sonnige Frühherbstlandschaft Richtung Rhein. Die kürzeste Strecke ist für uns sehr kurvig und wie erwartet waren viel Motorradfahrer unterwegs. Das mag ich nicht ganz so gerne. Aber wir kamen flott nach St Goarshausen, mussten ein paar Minuten auf die Fähre warten und konnten dann den Rhein zügig überqueren. Die Dame im Navi brabbelte zwischendurch mal was von links abbiegen, oder doch lieber wenden…..darauf bekam sie Redeverbot.
Auf der anderen Rheinseite ging es dann flott Richtung Süden und nach wenigen Kilometern bzw. Minuten waren wir in Bacharach. Es war nicht schwierig den Stellplatz am Rhein zu finden. Da tummelten sich etwa 40 Wohnmobile und wir stellten uns glücklich zu ihnen. Es war richtig warm und wir bummelten in den uns noch unbekannten Ort. Nur wenige Meter die Straße mitten durch den Ort entlang.

