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Umbau Clou 670 Kabine auf 4x4 LKW Fahrgestell


canter am 01 Okt 2007 23:39:03

Hallo zusammen,

nachdem ich schon lange mit dem Gedanken spiele ein Off Road taugliches Mobil zu kaufen - was bisher an Finanzen und nötigen 6 Schlafplätzen scheiterte- hab ich mich entschlossen mittelfristig die komplette N&B Clou 670 Kabine von unserem LT anbzunehmen und auf ein Geländetaugliches 4x4 LKW Fahrgestell ( Ex THW ) von Magirus ( große Doppelkabine ) mit 170PS D aufzusetzen.
Wer hat sowas schon mal gemacht bzw. eine Kabiene auf ein anderes Fahrgestell verpflanzt??

Die Clou Kabine ist ja selbsttragend und soll einen Hilfsrahmen mit Container Locks bekommen. Die Aufnahmen werden mittels weiteren Hilfrahmen am LKW Chassis befestigt( 3 Punkt Lagerung wg. Verwindung bei Off Road) . Der Durchgang von der Kabine ins Führerhaus wird geschlossen, da die mittels Container Locks abnehmbare Kabine dann als Ladung auf dem LKW gilt und nur die LKW STeuer anfällt ( 8l Hubraum !!). Genug Platz für uns hat die Doppelkabine des Magirus mit 9-12 Sitzplätzen.
Theoretisch sollte das ganze mit Hilfrahmen, großer EInzelbereifung 14,5x22 und Alkoven ca. 3,8m hoch sein.
Alle Tanks werden in die STaufächer verlegt, an das Fahrgestell kommen dann Wasserdichte Staukästen zum Transport von Tischen, Stühlen,...

Die für mich wichtige Frage ist was alles an der Clou Kabine umgebaut werden muss. Von unten schaut sie ja bis auf die Halterung der EInstiegstufe und den zu verlegenden Gastank ganz glatt aus und liegt derzeit nur auf dem Chassis des LT auf.

Ein ca. Vorbild mit allerdings viel älterem Maggi Fahrgestell ohne DoKa und mit Durchgang zum Wohnbereich gibts aktuell bei Ebay unter folgendem Link:

Link zum eBay Artikel

Manko könnte für unseren 670er Aufbau noch die Gesamtlänge werden. Komplett dürfte Aufbau plus Doppelkabine dann an die 9m lang sein. Aber wir brauchen halt demnächst 6 echte Schlafplätze

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Eileen am 02 Okt 2007 00:55:51

hmmm ... 9 Meter?

Hat der Magirus nicht einen relativ kurzen Radstand?

Weil ..da hilft dir alles 4x4 und grosse Raeder nix, wenn du da 3 oder 4 Meter Ueberhang mit dir rumschleppst, ist beim ersten "Huppel" Sense.

Du meinst doch so einen?


canter am 02 Okt 2007 01:30:36

Hallo Eileen,

ja fast den. Das Bild ist der 9t mit 130PS, ich plane entweder 11t 170PS ( 170D11) oder den nachfolger von dem den du gefunden hast. EIn 90-16.

Die Doppelkabine ist ca. 3,4m lang, die normal montierte Pritsche ca.4m. Die Bilder verzerren das gerne. Der Aufbau des Clou ist ab Alkoven ca. 5m lang. Daher auch meine bedenken mit dem Überhang der dann etwas über 2m ausmachen dürfte. Für extreme Böschungswinkel trotz der höhe von ca. 1,3m ab Boden ( hinterkannte Kabine zu Boden ) nicht wirklich geeignet. Der Maggi hat einen Radstand von 4,2 bis 5,2m je nach Ausführung. Der von dir gezeigte dürfte 4,2m mit einer Gesamtlänge von 8m haben. Also übliches 7,5t Format, blos so schon deutlich größere Räder.

Ich hab noch ein Bild von einem 90-16 angehängt

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canter am 02 Okt 2007 01:46:07

Hier noch ein Bild in Seitenansicht von einem 170D11. Da kann man die länge besser erkennen.

Administrator am 02 Okt 2007 01:53:03

und was hast Du damit vor, wo willst Du damit hin?

canter am 02 Okt 2007 09:25:43

Hi Dirk,

wie geschrieben mittelfristig ist der Umbau geplant, nicht sofort. Da wir ab Dez. wieder einen Säugling ´( No4) dabei haben werden wir sicher die nächsten zwei Jahre keine Expedition a`la Klaus Daerr unternehmen.
Neben den von uns immer wieder angefahrenen Zielen ( Italien, Ö, Spain ) sind dann Touren in abgelegenere Gebiete der ALpen ( hatte ich teils schon mit Bergwacht und MOG), Scottland/Highlands abseits der üblichen Touri Routen ( vor Jahren als Back Packer mit InterRail ein vorgeschmack ), Osteuropa und Skandinavien. Als Traumziele die aber sicher noch dauern sind Island und eine Nord Tour incl. Barents Sea angedacht. Also meist Gebiete die eine mittlere Geländetauglichkeit (kein TruckTrail), eine Wattiefe bis ca. 1,3m, große Batterien/Solar/Generator und Dieseltanks erfordern. Wasser reichen sicher 200l, da wir bis dato nicht in die Wüstenregionen wollen. Sonst müssen halt zusätzlich Kanister mit.
Das die geländetauglichtkeit durch länge und höhe eingeschränkt ist, ist mir klar, für die geplanten Routen sollte das aber gut ausreichend sein.

Ein Traum wäre das ganze unter 7,49t zu drücken, dann kann mein Weibchen auch fahren. Das wird aber spannend, da der Maggi ohne AUfbau schon 4,7t hat. Die Kabine vom 670er wiegt dann noch mal 2t plus Wassertanks. Wir haben schon überlegt für weitere Touren einen BW/THW Einachser für schweres Zubehör wie ATV/Quad und Schlauchboot oder zusätzliche Ersatzreifen zu nehmen. Wird bei der anreise / Transit dann ggf. mit Maut teuer.

Also alles in allem ein "Luxus" Fernreisemobil dank stabiler alter Clou Kabine das aber Gelände und Schlechtwegetauglich ist. Und für uns vorallem wichtig, nicht für den Preis eines vergleichbar großen Unicat oder terracross ( wär mein Traum ) von locker mal 300.000€ sondern für unter 20.000€ zu realisieren ( die Kabine haben wir ja ).

Eileen am 02 Okt 2007 09:50:16

Scottland/Highlands abseits der üblichen Touri Routen


Fuer die anderen von dir angesprochenen Gebiete kann ich nicht sprechen, aber jedenfalls in Schottland wirst du "abseits" der ueblichen Routen mit einem 9 Meter -Brummer nicht froh.

Eine Schlechtwegetauglichkeit ist dort sicherlich auch wuenschenswert ...wichtiger ist es jedoch die Abmessungen klein zu halten.

Wo die "Touri Routen" stellenweise schon einspurig sind, wird das "Abseits" schon teuflisch eng.

Aehnliches duerfte wohl auch fuer die Alpen gelten.

Meiner Meinung nach werden sich 6-Personen-Mobil und "Abseits" mehr oder weniger gegenseitig ausschliessen und abgesehen von Island oder der Panamericana (oder aehnlichem) kannst du dir den teuren Umbau auf grosse Einzelraeder eventuell komplett schenken. Aus einer nassen Wiese oder ueber einen schlammigen Feldweg kommt der Maggie auch so wie er ist.

canter am 02 Okt 2007 10:20:15

Hallo Eileen,

die Probleme mit der größe seh ich auch. Bisher hatte ich in den Alpen mit unserem jetzt 7,4m Clou/Lt nie Probleme mit der größe (nur mit der Geländetauglichkeit :D ), auch mit den Bergwacht Mogs ( U1300 lang, 7,5m) bisher nicht. Was die länge angeht hab ich nochmal nachgemessen und das ganze hat folgende Maße:

Clou Kabine ab hinterkannte Führerhaus 510cm ( ohne Radlträger, Stoßstange, Alkoven )
Maggi Doka klein mit 7 Sitzplätzen vom 170D11 305cm

Also plus 10cm Abstand dazwischen Gesamt 825cm

Ich fahr bei uns öfter große und unhandliche Autos teils mit Hänger, daher bin ich Kummer gewohnt. Mir macht weniger die länge/breite als Gewicht und hoher Schwerpunkt im Gelände Magenschmerzen. Mit EInzelkabine sind die meisten Mobile auf MAN L2000 u.ä. auch um 7m lang. Aber ich brauch einfach den Platz für die Familie.

Was die Einzelbereifung angeht hast du eigentlich recht, die größeren Räder bringen aber noch mal Bodenfreiheit, erleichtern das montieren von Ketten und ehrlich gesagt gefallen die mir einfach besser. Auch können sich keine Steine zwischen die Reifen quetschen und diese dann beschädigen.
Kosten tun die Dinger ( 5 Felgen mit Reifen 14x20/22 BW Profil ) 1500,- in neuwertigem Zustand mit TÜV Eintrag im Tausch gegen Serienbereifung.

Eileen am 02 Okt 2007 10:49:39

Solange du keine "Expeditionen" faehrst (das sollte man eh' nicht alleine), denke ich mal so ein Maggie koennte ein gutes "upgrade" fuer deinen Clou sein.

Gelaendeerfahrung scheinst du ja zu haben, so wirst du auch wissen, wo du eben nicht hinkannst mit deiner fahrbaren Burg (und wo dann mal eben 3 - 5 km Rueckwaertsfahren angesagt ist :D )

Absetzkabine ist mit dem schweren Ding wohl nicht machbar, oder?

Das waere dann schon der Bringer ...die Kabine irgendwo hinstellen und dann mit der ganzen Familie und dem "nackigen" Maggie einen Tagesausflug in's Gelaende

canter am 26 Okt 2007 22:14:29

So, nach langer SUche und Gesprächen mit einem Bekannten der so einen Maggi fährt jetzt die erkenntnis das es sogar eine Absetzkabiene werden müsste!! Der Maggi hat ein Kippführerhaus und ein Umbau auf komplette Wartung von oben ohne das Führerhaus zu kippen geht nicht.
Na mal sehn ob ich da eine Lösung finde die ins Budget und ins angestrebte Gewicht passen.

PeterK am 02 Nov 2007 12:31:39

Wir waren vor 2 Jahren an genau der gleichen Überlegung wie du. Damals haben wir uns entschieden, das vorhandene Alkoven-Wohnmobil (Ducato-244er-Basis) auf Allrad umzubauen. Damit sind wir bei 6 Sitz- und Schlafplätzen noch unter 3,5t geblieben.

Heute stehe ich kurz vor dem Selbstbau eines Wohnmobils, weil unseres noch zu groß fürs Gelände bzw Nebenstrecken ist ... und das hat nur 6,2x2,3x3,3m! Das neue Wohnmobil von uns soll nur noch 5,99x2,2x2,9m haben - so sind wir auch auf kleinen Feldwegen, unter Bäumen und in Städten noch gut unterwegs.

Überlegs dir, ob du dir so einen Brummer antun willst ...Mit so nem Riesenschiff wirst du wohl oft anecken, zB in Skandinavien gibts viele enge Strecken.

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