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Reisemobil 11, zweimal getestet im Gewicht durchgefallen!


ingemaus am 27 Okt 2007 11:59:02

Hallo!
In der Reisemobil ( RM ) 11 sind zwei Womos getestet und beide für Otto -Normalverbraucher schon im Leergewicht , was das auch immer sein mag,
weil die EN 1646 diesen Ausdruck nicht kennt, mit mehr als kritischen Daten getestet. Der Adria - Vision ist lt. Herstellerangaben für 3.5 t und aufgelastet für 3.85 t nutzbar. Laut RM ist das FG für 2 Personen, wenn man zwischen den Zeilen liest, gerade noch oder kaum möglich zu fahren oder nutzbar! . Die Restzuladung beträgt laut RM noch 175 kg bei 2 Personen, aber nur bei der Auflastung auf 3.8 !t. Für 4 Personen wird es sogar auch im 3.8 t Bereich eng. Im 3.5 t sind bereits mit 2 Personen 125 kg Übergewicht! Fazit von mir, dieses FG ist nur für 2 Personen im 3.85 t Bereich nutzbar.
Nun habe ich im Prospekt mir die Masse - Daten herausgesucht und verglichen. In der RM steht als Leergewicht StVZO mit Masse fahrbereit 3.458 kg!! Im Prospekt ,oh Wunder, sind es 3.274 kg!!! Ein Schelm der etwas schlechtes denkt! Diese Masseangaben braucht der Hersteller aber um rechnerisch! im Prospekt sichtbar, dieses FG für 3 weitere Persoen
nutzen und verkaufen zu können! Aber leider nur auf dem Papier!
Ein paar Seiten weiter wird der Dethleff T 6501 getestet. Masse fahrbereit
laut RM 3.252 kg. Und wieder oh Wunder im Prospekt steht unter Masse
fahrbereit 3.040 kg!!! OK, in der RM ist ein 130 PS. Dieser Motor als Zusatzoption wäre zum Leergewicht im Prospekt mit sagen wir 30 kg hinzuzurechnen. Das haben wir aber in der Zwischenzeit gelernt! Bei 4 Personen ist dieses Mobil um 83 kg überladen, wobei einige Extras wie F-Träger, Markise mit geordert waren.
RM Adria Dethleffs alle von A - bis -Z berechnen im übrigen das Leergewicht, soll wohl Masse im fahrbereiten Zustand nach 1646- 2 sein zu der auch die StVZO § 42 Abs. III gehört, mit falschen Massen aus! Bei einem fehlt die Kabeltrommel, der andere rechnet nur mit 9o% Wasser, der nächste vergißt den gefüllten Boiler usw.. Dies sind aber alles keine entscheidenden Massen!
Diese beiden zufällig getetesteten Marken, stehen nur stellvertretend für alle anderen von A - bis Z! Leider!
Frage. Wie kommen so Fahrzeuge durch die Homologation? Hier muss der Hersteller alle Massen in und unter verschiedenen Bedingungen sowie Belastungen einzeln nachweisen!
Wer kann dies verantworten, so FG mit einer Zulassung unter den Bedingungen für 4 Personen, überhaupt zuzulassen?
Also für uns Käufer bleibt nur vor Abnahme ein wiegen wiegen wiegen !
Oder?

mit einem dicken Hals gruß von ingemaus

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Gast am 27 Okt 2007 17:09:41

ingemaus hat geschrieben:In der RM steht als Leergewicht StVZO mit Masse fahrbereit 3.458 kg!! Im Prospekt ,oh Wunder, sind es 3.274 kg!!! Ein Schelm der etwas schlechtes denkt! D


Hallo,

in meiner RM steht unter Maße und Gewichte beim Adria Vision 707 SG:
Zul. Gesamtgewicht 3800 kg, Leergewicht mit Faufbau in fahrb. Zustand 3.239 kg.

Das sind sogar weniger als im Katalog.

Adria gibt, glaub ich das fahrbereite Leergewicht mit 90 % Wasser- und Tankbefüllung.
Außerdem sind Aluflaschen ins Gewicht mit einbezogen.

Gast am 27 Okt 2007 17:31:58

ich habe neulich bei einer Wohnmobilausstellung ein neues Fahrzeug gesehen das zum Verkauf stand:
9 mtr., abgelastet auf 7,49 t, Zuladung 280 kg.
Wieso darf man soetwas überhaupt verkaufen :vogel:

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ingemaus am 27 Okt 2007 18:02:15

Hallo Kimbi!
Adria gibt im Prospekt wie andere Hersteller zum Teil auch, den Kraftstoff
mit 90 % an. Die EN 1646 - 2 sagt aber 100 %. Gas kann natürlich als Hinweis für den Kunden in Alu gewogen und berechnet werden. Dies macht bei Stahlflaschen mit 48 kg im Gegensatz zu Alu mit 32 kg nur 16 kg aus. Es ging mir hier auch nicht um ein paar Kilo mehr oder weniger, sondern um die Sensibilisierung für alle die neu kaufen wollen. Sind die Händler bereit, die genauen Massen, so wie das FG auf dem Hof steht oder stehen wird, auf den Tisch zu legen, oder nicht. Nicht die Prospektan-gaben sollen für den Käufer maßgeblich sein, sondern die Masse im Leeer-gewicht. Dann mag und kann jeder seine Massen die er persönlich braucht selbst hinzurechnen
Auf Prospektangaben muß der Käufer sich verlassen können!! Worauf denn sonst? Wer kauft und vertraut ist zum Schluss der Dumme. Er ist für das FG verantwortlich. Er muß bei einer Kontrolle zahlen, nicht der Hersteller.
Erst wenn der Käufer kritisch hinterfragt, bleiben eine Reihe von Mobilen
stehen. Dann wird die Womoindustrie wohl erst reagieren.
Schönen Sonntag wünscht ingemaus

ingemaus am 27 Okt 2007 18:12:03

Hallo Womisigi!
Womit wir beim Thema wären! Ob die 280 kg dann überhaupt stimmen ist auch noch fraglich. Ob Du nachgefragt hast oder der Händler auf einer Werbung selbst auf die Zuladung hingewiesen hat, mag dahin gestellt bleiben. Berechtigt ist bei diesem Thema zu hinterfragen, wer baut und wer homologisiert unter welchen Bedingungen diese übergewichtigen Fahrzeuge. Ich weiß es leider nicht!
ingemaus

Gast am 27 Okt 2007 18:26:54

Hallo,

das mit den 90% machen wohl viele. Rapido auch.
Eura misst sogar nur mit 50 Liter Wasser im 150 Liter Tank. :roll:

Da muss man höllisch aufpassen. Wenn man dann noch bedenkt, dass da auch noch die 5 % Toleranz ist. Dann bleibt u.U. nix mehr groß übrig.

Gast am 27 Okt 2007 19:36:03

Hallo Ingemaus
Das Fahrzeug war ganz offiziell mit allen Daten, auch der Zuladung angeschrieben.
Nach meiner Hinterfragung wurde mir berichtet das das Fahrzeug von einem Kunden bestellt wurde der hinterher erst festgestellt hat das er das Fahrzeug mangels LKW-Führerschein garnicht fahren darf, so wurde es abgelastet um es wenigstens einem anderen dummen zu verkaufen.

Ich glaube es steht heute noch.

ingemaus am 28 Okt 2007 10:47:51

Hallo Kimbi!

Ich habe es an anderer Stelle schon einmal geschrieben. Diese + - 5%Angabe meistens auf der letzten Seite im Prospekt, ist problematisch.
In der EG gilt, daß der Hersteller eine solche Regelung für Länge, Breite Höhe und wohl auch Massen usw. ausnutzen kann. Dann allerdings diese 5% auf die Zuladung und damit auf den Käufer umzulegen, ist wohl nicht richtig. Bei einem Leergewicht von 3 t sind es 150 kg. DasGewicht für 2 Personen! Diese Masse wird aber nicht vom Herstelller im Prospekt berücksichtigt. Dort steht unter Zuladung sagen wir 450 kg. Ich als Laie muss nun erkennen, daß es auch nur 300 kg sein können! Auch ist diese 5% Angabe in keiner Weise nach der EN 1646-2 zu berücksichtigen. Um nicht vom Thema abzuschweifen, es gehört aber irgendwie dazu, bleibt bei vielen Mobilen bei einer Überladung, noch nicht einmal die ungeliebte Möglichkeit der Auflastung!
gruß und die Zeit umstellen nicht vergessen sagt ingemaus

XX-BA 597 am 28 Okt 2007 18:43:21

ingemaus hat geschrieben:Berechtigt ist bei diesem Thema zu hinterfragen, wer baut und wer homologisiert unter welchen Bedingungen diese übergewichtigen Fahrzeuge. Ich weiß es leider nicht!
ingemaus


Hi Ingemaus,
wie mir jemand vom TÜV "unter der Hand" erzählte, ist das große Problem, dass beim Wiegen keiner kontrolliert, wie voll die Tanks tatsächlich sind, ob die erforderliche Ausrüstung wie Kabeltrommel, Reserverad etc. auch wirklich im Fzg. ist. So kommt es dann zu den geringeren Gewichten und bei der Beantragung des Fahrzeugbriefes interessiert nur der Wiegeschein. Teilweise soll beim Wiegen sogar der Innenausbau noch gar nicht vollständig abgeschlossen sein. Vielleicht wird schon gewogen, obwohl der Kühlschrank noch nicht eingebaut ist usw.

Ob das tatsächlich so ist weiß ich natürlich nicht, aber anders kann ich mir das nicht erklären.

Britta

ingemaus am 29 Okt 2007 11:11:25

Hallo xx BA 597!
Ich will niemand in die Pfanne hauen. Mir ist auch vom TÜV folgender Satz gesagt worden. Wie die hier ankommen, ist zum Teil schon abenteuerlich,
wir bestätigen nur den augenblicklichen Zustand des FG. Wird zum Beispiel die Überrüfung eines montierten Motorradträgers überprüft, wird der Anbau geprüft und die Auswirkung des Trägers selbst auf die HA. OHNE Motorrad. Was dann der Hersteller dem Kunden sagt oder vorgibt liegt nicht im ermessen des TÜV. Das gleiche habe ich von einem Hersteller von M - Trägern gesagt bekommen. Wir verkaufen und montieren ihnen einen Träger, wieviel und ob überhaupt darauf geladen wird, wäre mein Problem. Keiner ist für die gesamte Problematik zuständig. Meine Anfrage bei der pm, ob sie wüssten wie so eine Homologation vor sich geht, wurde verneint.. Habe gebeten, dies doch einmal zum Thema zu machen und sich generell mit den Herstellern an einen Tisch zu setzen, um die Problematik mit den Massen für den Käiufer in den Griff zu bekommen. Wie dreist die Hersteller vorgehen ist daran zu erkennen, in dem sie Womos zum Test freigeben. Dieser Test ist in allen Teilen bekannt. Das Gewicht des zu testenden Mobiles auch. Trotzdem dieses Risiko. Oder Dummheit! Oder Frechheit!
ingemaus

rapid am 29 Okt 2007 12:59:26

ingemaus hat geschrieben:Meine Anfrage bei der pm, ob sie wüssten
wie so eine Homologation vor sich geht, wurde verneint..

pm will Heftchen verkaufen, nicht zusätzliche Arbeit.
Mir fehlt in vielen (eigentlich allen) Berichten die angemessene
Tiefe der Recherchen und Berichterstattung, weiterhin auch der
Mut (leben ja auch durch viel Werbung), Produkte angemessen
zu kritisieren, weshalb ich solche Zeitschriften als für mich nicht
mehr lesenswert erachte und auch nicht mehr kaufe. Bisschen OT
jetzt, wollte ich dennoch Mal gesagt haben.

Zum Thema:

Warum so viele Hersteller nicht mit konsequent offenen Karten
spielen, oft zum Leidwesen der Sicherheit, begreife ich nicht.
Hier gehören doch nachvollziehbare, am praktischen Nutzen
gemessene, offene Werte her. Bereicherung, auch mittels Mangel
an durchschaubaren Angaben ist doch kein Kavaliersdelikt. Und
das ist ja nun nicht nur bei Wohnmobilden der Fall. Unsere Welt
geht komische Wege, sehr komische... Leider oft bis es knallt
und selbst dann meistens noch paar Schritte weiter...
Da könnte ich wirklich :ooo:

Als Einzelner kann man wirklich nur dahingehend handeln, sich
angemessen zu informieren (klar, das kostet Zeit) UND eben
Produkte links liegen zu lassen, auch wenn sie (Bsp. Womo) die
hübschesten Stoffbezüge, Gardinen und Kleiderschränkchen haben.
;-)
Prioritäten setzen, nicht nur nach Auge, sondern auch Verstand
erarbeitet durch Mühen einer angemessenen Recherche.
Oft lohnt die Mühe. Ein Forum ist hierbei eine gute Quelle.
Leider kommen viele erst danach, anstatt davor.

rapid

ingemaus am 29 Okt 2007 15:20:39

Hallo Rapid!
Es gibt eben keine Institution, außer dem Käufer selbst, das siehst Du schon richtig. Zur pm, die haben es nicht einfach. Müssen zum Test FG zur Verfügung haben und dürfen dann abhängig nicht das schreiben, was sie gerne möchten. Obwohl sie dies nicht wahr haben wollen. Es ist so und liegt in der Natur der Sache. Eine Zwickmühle. Aber die pm und Reisemobil sind im Thema Gewicht auch sensibler geworden und haben das Thema vorsichtig aufgegriffen. Alle Interessenten müssen zwischen den Zeilen lesen. Wir können doch nicht erwarten, daß in einer Zeitschrift steht: Diese FG entspricht nicht den Prospektangaben, oder als 2 Personen FG schon nicht mehr nutzbar. Dabei sollte die Industrie langsam aufwachen damit in Zukunft keine Gewichtszitronen verkauft werden. Auch der Verband der Hersteller von Mobilen sollte nicht Preise und Belobigun-gen verteilen, weil in einem Mobil die Waschbecken rund und nicht mehr eckig sind. Verband, Hersteller, TÜV, KBA müssen diese als Kavaliers-delikt angesehenen, falschen Massen gemeinsam angehen!

ingemaus

Advantage am 29 Okt 2007 15:40:30

Hallo,

das ist doch alles logisch, solange Promibol zusammen mit Dethleffs Veranstaltungen organisiert, Womo-Einrichtungsvorschläge sammelt, z.B. Best Aiger, Frauenmobil, usw ......

werden die auch nicht objektiv, oder gar negativ berichten.

So sollte man auch die Testberichte sehen.

rapid am 29 Okt 2007 17:52:56

Wie schon gesagt...
leben ja auch durch viel Werbung

Leider Zwickmühle (genau ingemaus) vieler (Fach-) Zeitschriften
und für mich damit verbunden, Berichte doch nur noch ab und
an als Zeitvertreibslektüre der hübschen Bildchen wegen gelten
lassen zu können. Schade.

Das natürlich Problematiken angesprochen werden, will ich ja
gar nicht abstreiten, nur machen diese in vielen Berichten ohne
angemessene Hintergrundberichterstattung meiner Meinung
nach nicht viel Sinn. Genau das sieht man ja auch an so vielem
Halbwissen, auch hier, jeder reimt eben anderst.
Echte Aufklärung/Information tut doch Not, an so vielen Ecken
und Enden. Ich glaube nicht unbedingt, dass so auf Dauer
weniger verdient ist. Als Messlatte mit hohen Auflagen sehe ich
immer noch etwas den Heise Verlag, aber auch der ist schon
weicheiriger geworden (c't lese ich seit es sie gibt, iX seit 99).
Zumindest aber wird dort noch einiges so richtig durch den
Fleischwolf gezogen.

Ich meine früher war mehr Mut und Objektivität bei weit
weniger Werbung angesagt. Dafür waren aber auch die Heftchen
(gemessen am Geldwertfaktor und allgemein durch alle Rubriken,
nicht nur Womo) einiges teurer. Mir wäre das immer noch lieber.

Schon wieder abgedriftet... Ich weiss Dirk, D5. :D

rapid

franz_99 am 29 Okt 2007 18:20:43

hallo,
so ähnlich wie Rapid gehts mir auch. Als mir bekannte Fachzeitschrift lasse ich auch nur die " ct "durchgehen. Den Rest bezeichne ich jetzt mal als Werbeblättchen!
Franz

XX-BA 597 am 29 Okt 2007 22:09:01

Werbeblättchen hin oder her ... aber beim TÜV? Der wird ja wohl nicht am Umsatz beteiligt sein.
Wenn ich die Fahrzeugpapiere einsehe, MUSS ich doch davon ausgehen können, dass die Angaben richtig sind. Wozu werden denn die Erstabnahmen überhaupt gemacht, wenn der Hersteller irgendwas angibt und TÜV oder wer auch immer schreibt das im guten Glauben einfach ab. Das grenzt für mich an Urkundenfälschung...

LG Britta

abo1 am 29 Okt 2007 22:42:04

XX-BA 597 hat geschrieben:... aber beim TÜV? Der wird ja wohl nicht am Umsatz beteiligt sein. ...



hallo

naja, auch der TÜV ist ein kaufmännisch geführtes unternehmen und lebt von seinen, teils zwangsverpflichteten, teils freiwillig andackelnden kunden.

mir liegt natürlich fern hier einen zusammenhang herzustellen, aber den interpretationsspielraum ausreizen kann man ja evt schon mal hier und da ...

lg
g

ingemaus am 02 Nov 2007 13:33:30

Hallo XX !
Der Tüv der die Fg homologisiert will natürlich das die Hersteller zu ihm
kommen. Er will und muss Umsatz machen. Ob und in wie weit bei der Abnahme und Zertifikation für Mobile alles so abläuft wie es eigentlich sein sollte, könnte man nur feststellen, wenn man den Vorgang selbst beobachten oder anhand der Homologationsunterlagen mit einem Fahrzeug vergleichen könnte. Als Beispiel muss bei der Abnahme das FG im fahrbereiten Zustand sein. Wird hier vom TÜV überprüft ob der W- Tank voll ist, dito der Dieseltank, eine 2. Batterie an Bord ist, Werkzeug,
Gasflaschen gefüllt, Reserverad wenn im Prospekt, WW- System voll ist,
Anschlußleitung für 230 V. Wie weit ist das FG selbst abgespeckt ?Klima, ABS, ASR usw. Natürlich kann so ein FG auch ohne Massen im fahrbereiten Zustand gewogen werden. Um aber die Zuladung berechnen zu können muss der TÜV dies richtig erkennen, wissen und dazu adieren. Alles Massen die nicht richtig kontrolliert, dem Käufer von seiner Zualdung später abgehen. Irgend einen Schwachpunkt muss es geben, weil die FG
(siehe Test )so nicht hätten abgenommen werden dürfen. Problem EU: Sagt der deutsche TÜV so geht es aber nicht, verschwinden die Hersteller
nach Italien, Spanien usw wo diese Abnahme dann gegen Backschisch
doch durchgeführt wird. Sind diese FG einmal Homologisiert werden sie auch von unserer letzten deutschen Institution dem KBA abgesegnet, warum auch nicht, und dürfen fahren. Dabei und dies kann man nur immer wiederholen, ist der Fahrer dann für seine Mobil und den Massen selbst verantwortlich. Deshalb immer bei Neuwagenkauf vor Auslieferung selber wiegen und wiegen!

ingemaus

XX-BA 597 am 02 Nov 2007 20:58:22

Ingemaus, Du kannst es drehen und wenden wie Du willst. Es ist und bleibt ganz großer Mist.
Sicher will der TÜV Umsatz machen, aber in erster Linie führt er da eine sogenannte staatsentlastende Tätigkeit aus. Der Staat gibt das entsprechende Gesetz vor und der TÜV führt die Kontrolle aus. Das ist bei der HU nichts anderes. Wozu braucht der Staat solche Gesetze, wenn wegen Umsatzzahlen schlampig gearbeitet wird.
Ich kann auch nicht zur HU gehen und erzählen, dass er die Plakette draufkleben kann, weil ich schon mal die Arbeit erledigt habe und die Untersuchung schon selbst durchgeführt habe. Kontrollieren wird der Prüfer(hoffentlich) trotzdem selbst.
Das Problem ist wohl eher, dass am Ende nicht derjenige Probleme bekommt, der falsche Zahlen dokumentiert hat, sondern der, der sich auf die Richtigkeit der Zahlen verlässt. Wie krank ist das denn?

Britta

Dakota am 02 Nov 2007 21:44:23

ingemaus hat geschrieben: Alles Massen die nicht richtig kontrolliert, dem Käufer von seiner Zualdung später abgehen. Irgend einen Schwachpunkt muss es geben, weil die FG (siehe Test )so nicht hätten abgenommen werden dürfen.


Das ist nicht richtig!

Bei der Homologation überprüft der Prüfer sehr genau das die EU-Norm Vorgaben eingehalten werden. Nur, halt die "Basis(grund)version" des Mobils (Aufbautyps). Das heißt alles was nicht zu der Zulassungsnorm (und zum Serienstand des Chassisherstellers ) gehört (Aufbau-Klimaanlage, 2´te Batterie, ABS/ASR/ESP (wenn nicht Serie), größeres Chassis, größerer Motor, Markiese, Metallic-Lack, Reservereifen usw, usw...) und dementsprechend Aufpreis/ Mehrgewicht kostet muss (und darf... -hier müsste er ja "raten" was der Kunde wünscht-) er bei der Homologation nicht prüfen. Das ist das gängige Verfahren das ich selber schon einigemale live erleben durfte, es ist nicht anderes als das Prüfverfahren für jede andere Art von KFZ.
"Geschummelt" wird hier nur bei den Gaspullen -> die sind aus ALU :D

Um aber die Zuladung berechnen zu können muss der TÜV dies richtig erkennen, wissen und dazu adieren. Alles Massen die nicht richtig kontrolliert, dem Käufer von seiner Zualdung später abgehen


Der TÜV muss die Daten deiner Extras nicht kennen, DU musst sie kennen! Denn DU bist für die Einhaltung des zul. GG verantwortlich und auch dafür das DU deinen Extrawünschen Rechnung trägst -> z.B. durch größeres Chassis, oder evtl. IVECO statt Fiat. Wie du schon richtig schriebst:

kann man nur immer wiederholen, ist der Fahrer dann für seine Mobil und den Massen selbst verantwortlich. Deshalb immer bei Neuwagenkauf vor Auslieferung selber wiegen und wiegen!


Aber nicht wiegen ist der ausschlaggebende Punkt sondern seinen Kompfortansprüchen Rechnung tragen und eine entsprechende Fahrzeugbasis wählen..... oder halt mit dem homologierten Basismodell, ohne Extras, zufrieden sein -> dann passt es auch mit dem Gewicht :wink:

ingemaus am 03 Nov 2007 15:43:22

Hallo Dakota!
Schön, wenn es so wäre wie Du es beschrieben hast. Dann dürfte es doch logischer Weise keine Mobile geben, die schon bei der Auslieferung
auch ohne Sonderausstattung, was das auch immer sein mag, Übergewicht haben. Wie kann es dann sein, das in einem Test für die VA nur noch eine Aktentasche mit genommen werden kann, da sonst die VA schon überladen ist?. Da wirst Du mir doch nicht erzählen wollen, daß der Käufer hier mit seinem Wunschdenken wie Servo ,Klima, Markise usw. Schuld hat! Mein FG zum Beispiel mit Aufbaulänge von 7 m für 5 Personen zugelassen ist mit 3.5 t homologisiert. Die Zuladungsmasse kann laut Prospekt 440kg betragen. Diese Zuladungsmasse muß der Hersteller auch ausweisen können, weil sonst die Anzahl der Beifahrer und Passagiere deutlich sichtbar für jeden, von vorne herein schon, nicht mehr ausreicht! Schon bei einer Messung im fahrbereiten Zustand und der im Prospekt angegebenen Zuladungsmasse, ist nach EN 1646-2 mein FG um ca 130 kg überladen. Natürlich habe ich mit Alu- Flaschen wie vom Hersteller angegeben gemessen, alle Sonderausstattungen wie ABS, Markise, Solar usw sind abgezogen! Nach Deiner Aussage, ich schreibe es noch einmal, können doch solche Tests wie in der pm durchgeführt, überhaupt nicht so miserabel ausfallen! Irgendwo steckt ein Rechenfehler! Bestimmt nicht beim Käufer, sondern vorher! Nicht gewogen war mein Fehler, da hätte ich gemerkt, daß etwas mit der Zuladung nicht stimmen kann.Warum sagt ein guter Händler vor dem Kauf eines 3.5 t homologisierten Mobiles zum Käufer, dieses Mobil ist für 3.8 t noch gerade ausreichend, obwohl im Prospekt dann 440 kg Zuladung für mein Mobil für 3.5 t gestanden hat.
Wie konnte dieses Mobil nach E2 und der EN 1646-2 überhaupt homologisiert werden? Womit wir wieder am Punkt wären!
Hier gebe es nur eine Möglichkeit die ohne Verschleierung für den Käufer sichtbar nur das Gewicht des FG ohne fahrbereiten Zustand, so wie es im Prospekt beschrieben am Bandende gewogen wurde, wirklich wiegt. Nun kann der Händler und der Käufer darauf aufbauend seine Extras dazu rechnen.
ingemaus

Silberreiher am 03 Nov 2007 17:33:40

Hallo, alle Miteinander

ich habe eben mitgelesen. Es ist schon ein Unding, was die Hersteller da so treiben. Das liegt sicher auch in der neuen Führerscheinregelung, bei der ja die 3,5-Tonnen-Grenze eine magische Mauer darstellt. Dabei wird oft vergessen, dass dieser Kundenkreis wohl nicht in der Lage sein wird, sich ein nagelneues WoMo zu kaufen.

Die Hersteller begründen die "Gewichtszunahme" mit dem Wunsch der Kunden nach mehr Komfort. Wenns denn so ist..... Ich brauchs nicht unbedingt. Da lobe ich doch meinen alten 94er Zossen, der noch fast 1 Tonne zuladen darf. Mit vollen Tanks und voller Ausrüstung und 4 Personen waren immer noch 350 KG möglich.

Wenn bei mir mal ein Neuwagenkauf ansteht, werde ich wohl mich erst einmal in der Nähe des Händlers nach einer passenden Waage erkundigen müssen. Armes Deutschland.

Schönen aus Friesland, und lasst Euch nicht die Laune verderben. Wenn alle potentiellen Käufer diese überladenen Kisten stehen lassen, vielleicht wachen die Hersteller ja dann auf.

Michael

ingemaus am 04 Nov 2007 12:11:53

Hallo Silberreiher !
Darum habe ich für alle die ein Mobil kaufen wollen diesen Bericht zur Sensibilisierung geschrieben. Erst kaufen fahren und wiegen ist verkehrt! Erst wiegen und kaufen, ist der richtige Weg!! Wobei ich immer noch nicht begreife wie die entsprechenden Firmen die Mobile, mit solchen Massewerten, frech zum Test freigeben. Hier handelt es sich um Werte von über 50.000 €, für die eine alte Frau lange strichen muss.

nachdenklich ingemaus

rs270550 am 05 Nov 2007 09:03:55

Inge, Inge!
meinst Du wirklich STRICHEN oder STRICKEN?
Ein nachdenklicher
Rolf

ingemaus am 05 Nov 2007 10:36:46

Hallo rs !
Beides würde funkionieren. Beim Stricken würde es bestimmt länger dauern. Freut mich ,wenn jemand die Berichte so sorgfältig liest !

lachende ingemaus

esskaa am 05 Nov 2007 17:04:45

Eine jüngere Frau müsste vielleicht nicht so lange...

Chauvi-Klatsche

sorry

lol


Stefan

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