Die Reihenfolge der Systeminstallationen ist egal.
Bios Einstellungen (sollten) egal sein, genauso Master-Slave
Konfigurationen der Platten (sofern im BIOS erkannt).
Grub muss in den
--> Link der ersten
Festplatte installiert werden (das schadet deinem XP nicht).
Von dort wird dann weiterverwiesen auf das eigentliche Paket
und den Kernel. Das sollte dann (bei dir die zweite Festplatte)
auf der ersten (bestenfalls primären) Partition unterhalb der
1024 Zylinder Grenze der Festplatte liegen.
Versuche einfach einmal (unter Ubuntu weiss ich nicht genau
wo, verwende seit Jahren Suse, ist aber egal...) GRUB in den
MBR der ersten Platte zu bekommen (nicht erste Partition,
das sind zwei paar Stiefel !!). Egal wie du alles eingerichtet
hast, dort MUSS der Bootloader hin.
Schlägt das fehl hast du womöglich wirklich eine ungünstige
Festplattenkonfiguration und das (mittlerweile sehr seltene,
da eigentlich überwundene) Phänomen der
--> Link.
Lass dein Windows wo es ist und partitioniere die zweite Platte
wie folgt:
Alle Partitionen primär. Erste Boot, 250 MB (damit auch schon
automatisch die Zylindergrenze umgangen, welche manchmal
immer noch Probleme macht). Zweite Swap (liegt dann weit
vorne auf der Platte und ist ein klein wenig schneller), doppelte
Hauptspeichergrösse. Der grosse Rest dann Root, es sei denn,
du willst noch einen getrennten home Bereich (privat eigentlich
nicht nötig).
Bitte bei händischem Umpartitionieren höllisch aufpassen,
denn dabei kannst du bei Unachtsamkeit innerhalb einer
Sekunde auch dein Windows auf den Mond schiessen !!
Bei wenigen Erfahrungen mit solchen Geschichten ist es eh
ratsam, ein Image des Systems zu machen, dann ist man
auf der sicheren Seite und kann alles schnell wieder zurück
holen. Ghost oder DriveImage, egal. Aber mittels Boot CD
und gebranntem Image, falls ausversehen die Platte
komplett zerschossen wird.
@ Dirk
Mittlerweile funzt vieles automatisch ;-)
Linux und danach Win bedeutet, dass nochmals unter Linux
der Bootloader in den MBR geschmissen werden muss, da
Windows den ungefragt (!!) überschreibt.
Win und dann Linux sollte mittlerweile automatisch gehen,
ausser bei Hardcoregeschichten wie FreeBSD usw...
@ Andi Henrich
Es ist nicht sinnvoll, den äusserst bescheidenen Windowsloader
bei Multibootgeschichten zu verwenden, wenn auch noch andere
Systeme, als Windosen gestartet werden sollen. Da geht eh
kaum etwas und automatisch bindet der auch nichts mit ein
(ausser anderen Windosen).
Primäre Partition bedeutet nicht automatisch startende Partition.
Windows braucht eine primäre um zu starten zwar zwingend,
andere Systeme sind da aber bei weitem flexibler ;-)
Weiterhin bringt eine Umformatierung unter Windows für Linux
überhaupt nichts, da Linux komplett andere Dateisysteme
verwendet. Wer mit Windows besser partitionieren kann, weil
eben gewohnt, wegen mir (Linux kann das aber besser, mit viel
mehr Möglichkeiten). Unter Linux kann man sich dann aussuchen,
ob eine bestehende Aufteilung der Platte übernommen werden
soll. Um eine Formatierung, ext3 oder ReiserFS, kommt man bei
einer echten Installation aber nicht herum.
rapid