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Ubuntu und Windoof


Flywolf am 01 Nov 2007 22:38:39

Vielleicht kann mir hier jemand helfen, in den einschlägigen Foren hab ich schon gesucht und nichts Braubares gefunden. Grundlagen:
In meinem Rechner werkeln zwei Festplatten. Auf der einen tobt sich XP Prof. aus und die Zweite war frei. Nun hab ich mir die neueste Ubuntuversion 7.10 heruntergeladen, eine CD gebrannt und dann von dieser LiveCD installiert. Es lief alles ohne Probleme. Nur, der Bootmanager GRUB, der ja angeblich automatisch mitinstalliert wird, meldet sich nicht und der Rechner läuft automatisch in Windows hoch. Eine manuelle Nachinstallation von der CD, die die Festinstallation erkennt, brachte auch keine Abhilfe. Der Partitionsmanager Paragon erkennt zwar die Partition von Ubuntu, aber der zugehörige Bootmanager will nur Windows einbinden. Vorher hatte ich SUSE drauf und als ich Paragon installierte, hat er beide Betriebssysteme selbständig erkannt.
Hat jemand einen Tip, den auch ein nicht in die Tiefen des Systems eindringender Normaluser ausführen könnte?
Wolf

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Administrator am 01 Nov 2007 22:40:51

zuerst Linux installieren - und dann Windows (andernfalls belegt Windows den gesamten Bootsektor für sich und Grub kann nicht vor dem Booten aktiv werden)

Flywolf am 01 Nov 2007 23:01:59

Jetzt brigst du mich doch durcheinander Dirk. In den einschlägigen Foren wird dies erstens genau anders herum beschrieben und warum soll ich mir zweitens erst mein störungsfrei laufendes und voll ausgebautes Windows zerstören, um ein noch unbekanntes System zu testen?
Wenns anders herum nicht geht, dann verzichte ich lieber auf Linux.
Wolf

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Administrator am 01 Nov 2007 23:16:50

hmm.....wenn es andersrum in den Foren steht, werde ich mich wohl irren - obwohl mir trotzallem "meine" Version logischer erscheint.

Sammy69 am 01 Nov 2007 23:19:22

Hallo,

schau mal unter Systemsteuerung und dann System und dann der Reiter "Starten und Wiederherstellen".
Da gibt es eine Funktion welches Betriebssystem gestartet werden soll und wie lange eine Betriebssystemauswahlliste angezeigt werden soll.
Steht da das Ubuntuu dring, kannst Du es auswählen.
Wenn nicht, wurde der Bootmanager deshalb nicht mitinstalliert, weil die Platte, auf der es installiert wurde keine Primäre, d.h. Startpartition hat.
Wenn die Platte eh noch leer ist, kannst Du sie in der Verwaltung (auch in der Systemsteuerung) und dann Datenträgerverwaltung mit Rechtsklick auf die Platte umformatieren.

Das wäre so ein Tip von mir.


Andi

Administrator am 01 Nov 2007 23:27:55

andere Idee: versuch mal die Bootreihenfolge zu ändern - entweder im Bios oder per Master/Slave Jumper an den Platten

rapid am 02 Nov 2007 02:29:59

Die Reihenfolge der Systeminstallationen ist egal.
Bios Einstellungen (sollten) egal sein, genauso Master-Slave
Konfigurationen der Platten (sofern im BIOS erkannt).

Grub muss in den --> Link der ersten
Festplatte installiert werden (das schadet deinem XP nicht).
Von dort wird dann weiterverwiesen auf das eigentliche Paket
und den Kernel. Das sollte dann (bei dir die zweite Festplatte)
auf der ersten (bestenfalls primären) Partition unterhalb der
1024 Zylinder Grenze der Festplatte liegen.

Versuche einfach einmal (unter Ubuntu weiss ich nicht genau
wo, verwende seit Jahren Suse, ist aber egal...) GRUB in den
MBR der ersten Platte zu bekommen (nicht erste Partition,
das sind zwei paar Stiefel !!). Egal wie du alles eingerichtet
hast, dort MUSS der Bootloader hin.

Schlägt das fehl hast du womöglich wirklich eine ungünstige
Festplattenkonfiguration und das (mittlerweile sehr seltene,
da eigentlich überwundene) Phänomen der --> Link.

Lass dein Windows wo es ist und partitioniere die zweite Platte
wie folgt:
Alle Partitionen primär. Erste Boot, 250 MB (damit auch schon
automatisch die Zylindergrenze umgangen, welche manchmal
immer noch Probleme macht). Zweite Swap (liegt dann weit
vorne auf der Platte und ist ein klein wenig schneller), doppelte
Hauptspeichergrösse. Der grosse Rest dann Root, es sei denn,
du willst noch einen getrennten home Bereich (privat eigentlich
nicht nötig).

Bitte bei händischem Umpartitionieren höllisch aufpassen,
denn dabei kannst du bei Unachtsamkeit innerhalb einer
Sekunde auch dein Windows auf den Mond schiessen !!

Bei wenigen Erfahrungen mit solchen Geschichten ist es eh
ratsam, ein Image des Systems zu machen, dann ist man
auf der sicheren Seite und kann alles schnell wieder zurück
holen. Ghost oder DriveImage, egal. Aber mittels Boot CD
und gebranntem Image, falls ausversehen die Platte
komplett zerschossen wird.

@ Dirk

Mittlerweile funzt vieles automatisch ;-)
Linux und danach Win bedeutet, dass nochmals unter Linux
der Bootloader in den MBR geschmissen werden muss, da
Windows den ungefragt (!!) überschreibt.
Win und dann Linux sollte mittlerweile automatisch gehen,
ausser bei Hardcoregeschichten wie FreeBSD usw...

@ Andi Henrich

Es ist nicht sinnvoll, den äusserst bescheidenen Windowsloader
bei Multibootgeschichten zu verwenden, wenn auch noch andere
Systeme, als Windosen gestartet werden sollen. Da geht eh
kaum etwas und automatisch bindet der auch nichts mit ein
(ausser anderen Windosen).

Primäre Partition bedeutet nicht automatisch startende Partition.
Windows braucht eine primäre um zu starten zwar zwingend,
andere Systeme sind da aber bei weitem flexibler ;-)

Weiterhin bringt eine Umformatierung unter Windows für Linux
überhaupt nichts, da Linux komplett andere Dateisysteme
verwendet. Wer mit Windows besser partitionieren kann, weil
eben gewohnt, wegen mir (Linux kann das aber besser, mit viel
mehr Möglichkeiten). Unter Linux kann man sich dann aussuchen,
ob eine bestehende Aufteilung der Platte übernommen werden
soll. Um eine Formatierung, ext3 oder ReiserFS, kommt man bei
einer echten Installation aber nicht herum.

rapid

Sammy69 am 02 Nov 2007 08:16:38

...man lernt nie aus.
Danke für die Erläuterung!

Andi

rapid am 02 Nov 2007 10:59:57

@ Fliegender Wolf

Ich hoffe du bist jetzt nicht abgeschreckt. Das klingt zwar alles sehr
kompliziert, ist es aber eigentlich gar nicht.

Unter Suse hast du die Möglichkeit, ein nicht startendes System mttels
der Installations CD/DVD von der Platte zu booten. Das muss mit Ubuntu
eigentlich auch gehen und erspart dir dann eine neue Installation.
Dein Linux ist ja da, nur der Bootloader am falschen Platz. Weiterhin kann
man dann aus dem laufenden System heraus Grub neu einrichten und auch
anweisen, wohin mit ihm. Unter Suse im Menue System, dann Yast.
Dort dann unter System 'Konfiguration des Bootloaders'. Unter Ubuntu wird
das ganz ähnlich zu finden sein, nur Yast gibt es eben nicht, aber sicherlich
ein anderst heissendes Kontrollzentrum? Hast du Grub dann gefunden,
musst du irgendwo das Häkchen setzen 'Boot from Master Boot Record',
ab dann sollten beide Systeme gestartet werden können, da Grub ja
ein bestehendes System (egal was für eines) automatisch einbindet.
Das könntest du auch überprüfen, bist ja dann eh schon da, in der
Abschnittsverwaltung von Grub. Dort kannst du auch einrichten, welches
System automatisch von alleine startet, die Auswahlreihenfolge usw...

Hier, was du sonst noch alles lustiges mit Grub treiben kannst und wie
du obiges mittels der Kommandozeile (Shell) erledigst:
--> Link

rapid

Flywolf am 02 Nov 2007 18:45:43

Hallo Rapid!
Alles was unter deinem Link zu lesen war, habe ich schon seit drei Tagen durch. Ich habe Methode 3: Chroot über ein Live-System versucht und es ändert sich nix. Die Partitionierung der Ubuntuplatte sieht auch aus wie von dir beschrieben. Nach meiner Leserei in den diversen Foren scheint Ubuntu 7.10, im Gegensatz zu den Vorgängerversionen, ein Problem bei der Installation auf zwei physikalisch unterschiedlichen Platten zu haben. Bei einer Installation auf einer Festplatte in unterschiedlichen Partitionen tritt dieser Fehler wohl nicht auf.
Wolf

Gast am 02 Nov 2007 19:51:52

Hallo Wolf,

hast Du schon versucht, Grub mittels der --> Link auf den MBR zu bekommen? Soll schon oft geholfen haben.


Manfred

rapid am 02 Nov 2007 21:29:35

Was mich stutzig macht ist, dass dein Rechner die erste Platte
mit XP durchbootet. Das heisst, es befindet sich kein Grub im
MBR, denn der meldet sich, auch mit Fehlermeldungen, wenn
etwas verbogen wäre. Der MBR ist das erste Segment der Platte
welches (nach Abfrage der anderen Medien, je nach eingestellter
Bootsequenz) direkt vom BIOS aus angesprochen wird.

Installiere doch zwischenzeitlich Grub auch einmal auf einer
Diskette und boote von dort. Wenn das funktioniert, dann liegt es
nicht am Ubuntu auf der zweiten Festplatte, sondern wirklich daran,
dass du den Loader eben irgendwie nicht in den MBR bekommst,
wo er aber hin muss.
Meldet sich Grub mit Errorcode von der Diskette, dann kann man
nachschlagen, an was es liegt und ob der Ubuntu Kernel Probleme
macht, wenn er auf einer physikalisch zweiten Platte liegt.

SGD ist natürlich auch ein Versuch wert, aber klappt es damit,
haben wir die Ursache nicht erfahren ;-) Ich bin jetzt neugierig,
denn die Zeit, in der solche Probleme gang und gäbe waren,
ist doch eigentlich schon längst vorbei...

Wolf, generelle Frage, bin einfach neugierig. Warum Ubuntu,
wenn Suse schon gut bei dir gelaufen ist? Neugierde?
Komisch dennoch, Grub unter Suse ist nichts anderes, als unter
Ubuntu. Die Pakete sind identisch (nur der Versionstand vielleicht
nicht) und haben mit der Distri eigentlich nichts zu tun.

Strange.

rapid

Flywolf am 03 Nov 2007 21:14:22

So jetzt mal der aktuelle Stand. Zu deiner letzten Frage Rapid, das war vor Jahren die Suseversion 7.3. Sollte zur Übung dienen, da wir in der Schule einen Linux-Server angeschafft hatten. Für mich persönlich war das Ganze nicht so prickelnd, wollte mich nicht so richtig in die Kommandozeilen Struktur einfinden. Inzwischen hat sich auch meine Computerkonfiguration geändert und nachdem ich bei Knoppi und Ubuntu sehen konnte, dass die selbständige Erkennung der Komponenten inzwischen funktioniert, wollte ich meine freie Festplatte einfach mal nutzen. Vor allem suche ich immer kostenlose Programme etc für meine Schüler, damit sie nicht gezwungen sind mit Raubkopien zu arbeiten.
Nun zur Situation: meine Aussage, dass die Partitionierung deinen Angaben entspricht, muss ich zurücknehmen. Ubuntu hat bei der Installation nur zwei Partitionen eingerichtet, keine boot. So hab ich kurzentschlossen, nachdem auch die Super Grub nichts brachte, die ganze Platte gelöscht und noch einmal von der CD installiert. Das erste Problem ergab sich bei der Partionierung der Platte. Diesmal wollte ich manuell nutzen und nicht die automatische Variante. Ich konnte zwar 3 Partitionen auswählen, doch Ubuntu mopperte, dass keine als boot formatiert war. Nur die Installationsroutine bot dies nicht zur Auswahl an. Mir blieb also doch wieder nur die automatische Partitionierung. Es ging dann auch ohne weitere Störung weiter bis zu 82% der Installation. Da meldet mir Ubuntu "Konfiguriere apt". Findet aber nichts auf der CD und meldet nun "Durchsuche Spiegelserver" und nach ca. einer halben Stunde "Durchsuche das Archive für Sicherheitsaktualisierungen". Nach weiteren 10 Minuten bricht Ubuntu die Suche dann ab und macht mit der Installation weiter. Da ich schon von der Livecd nicht ins Internet kam, trotz richtiger Einstellungen, wunderte mich dies nicht. Na ja , die Installation wurde abgeschlossen und nach dem Neustart des Rechners erschien wieder nur XP. Ich hab dann schnell noch den neuesten Partitionsmanager installiert und mir die Partitionierung der Platte angeschaut, wieder nur 2 Partitionen. Schuas dir auf dem Bild an.
Ich mach jetzt erst mal eine Denkpause und werde noch ein bisschen im Net suchen, aber für heut hab ich erst mal wieder die Nase voll.
Wolf

rapid am 04 Nov 2007 02:38:38

Hi Wolf,

etwas seltsame Konfiguration... IDE also.

Das wird jetzt schwer zum erklären, aber ich vermute da was...

Oki, Win seckt auf dem physikalischen Laufwerk 3 (2) in der ersten
Primären. Wie kommt das denn? Es wurde doch zuerst installiert und
nimmt automatisch immer die erste physikalische Platte. Win ist da stur.
Kam die zweite Platte nachträglich dazu? Wo steckt das physikalische
Laufwerk 2 (1) Wird das optische sein, oder?

Normalerweise, um von vornherein Probleme zu vermeiden, kommt
an den ersten IDE Strang als Master die erste Platte und als Slave ein
optisches Laufwerk (oder als Master am zweiten Strang, sind sonst
keine weiteren Laufwerke vorhanden). Am zweiten IDE Strang ist es
egaler wie rum...

Bei dir scheint das verdreht worden zu sein. Das macht eigentlich
normalerweise nichts, nur dadurch, dass deine jetzt erste Platte
(das vermute ich einfach frech) nachträglich dazu kam, hat sich
die Platte, die drin war, nach hinten eingereiht, also ist vom
ersten (0) zum dritten (2) physikalischen Laufwerk geworden.

Ubuntu macht womöglich alles richtig, schmeisst den Loader in den
MBR der ersten physikalischen Platte, welche jetzt aber nicht mehr
deine Bootplatte ist, auch wenn es so im BIOS steht.

Manche BIOSe sprechen die Platte sicherheitshalber auch nach Kennung
an. Die ist ja auch gleich geblieben, auch wenn sie jetzt von der
physikalisch ersten zur dritten geworden ist. Zwickmühle, aber moderne
Linuxe müssen auch mit solchen Geschichten mittlerweile umgehen
können. Mir war bisher nicht bekannt das nicht...

Sind also womöglich zwei unsaubere Geschichten, welche zusammen
genommen jetzt zum Problem werden. Ubuntu und Plattendreher...
Dem Win ist das egal, mit seinen beschränkten Möglichkeiten in
solchen Geschichten bekommt es davon nichts mit.

Hilft alles nichts, Kiste muss wohl doch auf ;-)

Nimm die Windows Platte und setze sie als Master an den ersten IDE
Strang, als Slave dann dein optisches Laufwerk. Lass' die Ubuntu Platte
testweise erst einmal weg. BIOS checken, dann booten. Startet Win,
dann mach wieder aus und nimm die Ubuntu Platte als Master an den
zweiten Strang. BIOS checken, dann booten.
Startet Win, dann istalliere Ubuntu wie gehabt und Grub in den MBR.

Beten !! :D

Hast du die Möglichkeit zu sichern? Soetwas geht 11111x gut, aber
dann doch aus obskuren Gründen einmal schief...

Ach ja. Eine Boot Partition ist nicht zwingend, sie stellt aber immer
sicher, dass der Kernel unterhalb der 1024 Zylinder Grenze steckt,
was aber auch kein Problem mehr sein dürfte bei einer neuen
Distribution. Dein altes 7.3 hätte eine gebraucht bei den heutigen
Plattengrössen.

Viel Glück
rapid

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