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Reifenwechsel, Muttern nachziehen?


Julia am 03 Nov 2007 20:27:30

Es ist wieder mal Zeit, die Winterreifen aufzuziehen, bzw. ziehen zu lassen.

Die Werkstatt meines Vertrauens gibt mir einen Termin und wechselt die Räder.
Nach dem sich, nach dem letzten Wechsel genau dieser Reifen, die Radmuttern gelöst haben und man mir mitteilte, ich müsse ja nach 50-100 km die Muttern nachziehen lassen, frage ich nach, wann ich denn zur Kontrolle wiederkommen könne.

Bei Stahlfelgen sei das nicht nötig, erklärte mir ein jüngerer Monteur. Ich traute ihm nicht und fragte beim Meister nach, der sich im übrigen noch gut an die gelösten Radmuttern erinnern konnte.
Bei Stahlfelgen braucht nicht Radmuttern nachziehen lassen, da sich das Material, der Stahl also, anders verhalte als Alufelgen.

Meine Frage an Kenner der "Felgenszene"! Bei welchen Felgen müssen die Radmuttern nach einem Reifenwechsel nachgezogen werden ?

Bin etwas irritiert :!:

Julia

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Tipsel am 03 Nov 2007 20:31:26

Ich kenn auch nur die Aussage vom Werkstattmeister, denn mich hat der Aufdruck auf der Rechnung irritiert (...Nachziehen), der automatisch beim Räderwechsel drauf ist.

Dies sei nur bei Leichtmetallfelgen notwendig.

Igel am 03 Nov 2007 20:51:15

Nachziehen erforderlich oder nicht.
Ich prüfe immer nach 50 - 100 Km nach. Egal ob Alu oder Stahlfelge, PKW, WOMO oder Schubkarre :D :eek:
Vertrau auf Allah, aber bind dein Kamel an!

Rolf

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Gast am 03 Nov 2007 21:05:35

Die Radmuttern sollte man nach 50-100 Kilometern prüfen,da oft in der Werkstatt mit Schlagschrauber gearbeitet wird,können die Radmuttern wegen zu festem Anziehen auch beschädigt werden und lösen sich dann gerne.Auch zwischendurch sollte man mal ein Auge drauf werfen,gerade wenn die Radmuttern älter werden.

Gast am 03 Nov 2007 21:05:45

Als ich noch als KFZ-Mechaniker meine Brötchen verdiente, da war das Nachziehen auf jeden Fall notwendig, egal ob Alu- oder Stahlfelgen. O.K., das ist zwar mittlerweile 15 Jahre her, aber was soll sich daran geändert haben? Wie auch immer, Sicherheit geht vor, also warum sollte man auf die Kontrolle nach 100 km verzichten? Mehr als 2-3 EUR pro Rad kann das sicher nicht kosten, oder?


Manfred

Tipsel am 03 Nov 2007 21:25:01

Das Problem besteht darin, dass man bei der Werkstatt wieder einen Termin braucht.
Außerdem denke ich, dass dies kostenos passieren müsste, wenns auf der Rechnung als Aufforderung draufsteht (bei Auto-Teile-U). Ich probiers aus :D

Gast am 03 Nov 2007 21:35:27

Tipsel hat geschrieben:Das Problem besteht darin, dass man bei der Werkstatt wieder einen Termin braucht.
Außerdem denke ich, dass dies kostenos passieren müsste, wenns auf der Rechnung als Aufforderung draufsteht (bei Auto-Teile-U). Ich probiers aus :D


Also, bei unserer Werkstatt brauche ich keinen weiteren Termin und kostenlos ist das Nachziehen auf jeden Fall! Dauert doch nur eine Minute!!
Die Werkstatt gibt häufig einen Anhänger mit, der Ähnlichkeit mit dem Hotelzimmertüranhänger (Don't disturb!) hat. Den hängt man an den Rückspiegel, damit man das Nachziehen nicht vergißt! :wink:

dieter2 am 03 Nov 2007 22:12:16

Tipsel hat geschrieben:Das Problem besteht darin, dass man bei der Werkstatt wieder einen Termin braucht.


In jedes Womo gehört ein Drehmomentschlüssel.
Selbst ist der Mann/Frau :)

Dieter

Tipsel am 03 Nov 2007 22:21:23

Ich kann kochen, nähen, stricken, gärtnern, schreinern...usw., aber leider nicht alles, sonst wären die Fachleute doch bald arbeitslos :D

dieter2 am 03 Nov 2007 22:52:38

Hallo Christel

Selbst Du kannst solange am Hebel ziehen oder drücken bis es Knack macht,das wars dann schon.
Ist auf jeden Fall leichter als kochen, nähen, stricken, gärtnern, schreinern...usw., :D

Dieter

Advantage am 03 Nov 2007 23:02:02

Hallo,

Top-Aktuell habe ich gestern bei Pneuhage meine Winterreifen montiert bekommen.

Ich fragte den Mechaniker, ob es denn schon einmal vorgekommen sei, dass ein Kunde zur Kontrolle kam und die Radmuttern waren lose.

Ich persönlich habe meinen Drehmomentschlüssel mit an Bord und in 30 Jahren musste ich noch nie nachziehen.

Die Antwort war, dass die Kontrolle bei ALLEN Felgen notwendig sei, da durch das Wechseln auch Schäden an dem Radbolzen, bzw. dem Gewinde der Radtrommel abtreten können.

Liegt solch ein Schaden vor, dann wird dieser beim Nachziehen festgestellt. Es sei auch schon ein Pkw-Fahrer auf den Hof gefahren, der nur noch 2 Radmuttern an seinem Rad hatte.

Deshalb seine klare Antwort: JA

Bergbewohner1 am 04 Nov 2007 12:48:19

Bei der NVA hat mal ein Stabsfahrer die Radmuttern geölt, damit sie besser wieder aufgehen sollten, er war Autoschlosser, er konnte nicht verstehen, daß wir es nicht auch machten, er hat dann auf der AB ein Rad verloren, das hätte ihm fast die Fahererlauubnis gekostet und Schwedt noch dazu.

McLouis-Frank am 04 Nov 2007 12:54:45

Hallo Waldtroll,
das Gewinde ist zu fetten, und bei Zusammenbaumuttern (LKW), ist der Ring immer zu ölen, sonst wird die Mutter nicht mit der vorgeschriebenen Kraft befestigt, nur bei Konus- oder Kegelbund darf kein Schmiermittel auf den Sitz gelangen, bei Leichtmetallfelgen muß die Mutter und der Sitz in der Felge auch absolut trocken sein, denn selbst Wasser verringert die Reibung total.
Ciao, und ,
Frank

ingemaus am 04 Nov 2007 13:00:50

Hallo!
Nach fest kommt ab! So hat mir es jemand erzählt. Bei Alu - Felgen müss laut Hersteller ein Drehmoment - Schlüssel verwendet werden, da hier der Wert der Belastung angegeben ist. Bei Stahlfelgen ist es auch bei Fachfirmen zu beobachten, daß mit dem Schrauber montiert, das FG abgelassen und anschließend mit Fachgefühl nachgedreht wird.

Habe aber keine große Ahnung, davon aber dann jede Menge sagt mit ingemaus

spleiss53 am 04 Nov 2007 13:08:48

Ich ziehe die Schrauben immer nach - früher nach Gefühl - seit einigen Jahren, schon wegen der Alufelgen für die Sommerreifen, mit Drehmomentschlüssel.
Bei Stahlfelgen hatte ich es noch ganz selten, daß es nicht passte. Bei den Alufelgen kann ich immer einigen Schrauben weiter drehen.

esskaa am 04 Nov 2007 20:09:06

Hallo,
das passt zum Thema " Reifenwechseln selber machen".
Natürlich ist "Räderwechseln" gemeitn.

In dem ( von mir eröffneten) Thread wird wegen Drehmoment usw ziemlich rumdiskutiert.

Meine Meinung : Korrekt anziehen,. Die Gewinde mit Kupferpaste begücken, den Sitz der Felge auf der Nabe enbenso.

Dann macht man nix falsch und es bleiben schlechte Erfahrungen aussen vor.

LG Stefan

oldi am 04 Nov 2007 20:18:30

hallo stefan

wenn du dir was gutes tuen willst, dann lass die kupferpaste dort wo sie ist.

gruß peter

esskaa am 04 Nov 2007 23:30:20

Hallo Peter,
die Kupferpaste stellt sicher, das das Rad auch wieder von der Nabe runtergeht und nicht festbackt.( hatten wir schon beim PKW ).

Warum meinst du, man sollte die nicht verwenden ??



Stefan

oldi am 04 Nov 2007 23:48:59

hallo stefan

wenn nur an der nabe...dann ok, obwohl wenn man die sauber macht mit schmirgel oder elektr. drahtbürste gibt das auch keine probleme.

abgesehen davon ist kupferpaste in diesem bereich out und wird auch an bremsen nicht mehr verwendet.

die ursache liegt an den sensoren die in diesem bereich für abs und andere elektronische befehle wie esp usw.zuständig sind, wodurch fehlfunktionen ausgelöst wurden.


gruß peter

esskaa am 05 Nov 2007 17:15:34

Hallo Peter,
die Tube Jupferpaste habe ich seit 15 Jaren, da gab es noch kein ABS.
Die Paste ist abewr gegebüber einem Tropfen Öl "stabiler"( Hitze usw )

An ABS hatte damals keiner gedacht.

Da hast du sicherlich einen "neuen" Aspekt eingebracht.

Aber auch ab den Gewinden darf man durchaus Reibung verringern.

Dann ist das wirkende Moment auch das errechnete Moment und somit die wirkende Vorspannkraft auch eher die errechnete Vorspannkraft.



Stefan

Bergbewohner1 am 05 Nov 2007 18:57:15

McLouis-Frank hat geschrieben:Hallo Waldtroll,
das Gewinde ist zu fetten, und bei Zusammenbaumuttern (LKW), ist der Ring immer zu ölen, sonst wird die Mutter nicht mit der vorgeschriebenen Kraft befestigt, nur bei Konus- oder Kegelbund darf kein Schmiermittel auf den Sitz gelangen, bei Leichtmetallfelgen muß die Mutter und der Sitz in der Felge auch absolut trocken sein, denn selbst Wasser verringert die Reibung total.
Ciao, und ,
Frank

Ist mir schon klar, wir sind aber PKW und Jeep gefahren, natürlich mit Stahlfelgen(normale Radmuttern), wo hätten wir bei der NVA auch andere Räder her bekommen sollen, höchstens vom Klassenfeind. :D

rapid am 06 Nov 2007 13:04:20

Igel hat geschrieben:Vertrau auf Allah, aber bind dein Kamel an!

Damit war eigentlich alles gesagt, oder? ;-)
Einen Termin gebraucht habe ich noch
nie dafür und es war immer Service.

rapid

Hobbit_615 am 06 Nov 2007 16:39:00

Hi, bei den ganzen Postings zum Thema Reifen selber wechseln bekommt man ja schon den Eindruck das es sich hierbei um eine Wissenschaft für sich handelt :D

Jetzt habe ich aber auch noch eine Frage dazu. An meinem Duc sind an den Nabentrommeln, also da wo man die Radschrauben (nicht Muttern) reindreht noch pro Rad so eine Auffädelhilfe in Form eines Stehbolzens ca. M8.
Der passt für die Stahlfelgen aber bei den Sommerrädern auf Alufelgen muß ich den rausdrehen. Jetzt bin ich aber faul und dreh ihn beim wechseln auf die Winterräder gar nicht mehr rein. Welchen Zweck hat denn das Teil nun wirklich? ISt es tatsächlich nur eine Einfädelhilfe beim montieren der Räder, oder hat das Teil eine tragende Funktion?

Hobbit.

Bergbewohner1 am 06 Nov 2007 17:51:20

Hobbit_615 hat geschrieben:Hi, bei den ganzen Postings zum Thema Reifen selber wechseln bekommt man ja schon den Eindruck das es sich hierbei um eine Wissenschaft für sich handelt :D

Jetzt habe ich aber auch noch eine Frage dazu. An meinem Duc sind an den Nabentrommeln, also da wo man die Radschrauben (nicht Muttern) reindreht noch pro Rad so eine Auffädelhilfe in Form eines Stehbolzens ca. M8.
Der passt für die Stahlfelgen aber bei den Sommerrädern auf Alufelgen muß ich den rausdrehen. Jetzt bin ich aber faul und dreh ihn beim wechseln auf die Winterräder gar nicht mehr rein. Welchen Zweck hat denn das Teil nun wirklich? ISt es tatsächlich nur eine Einfädelhilfe beim montieren der Räder, oder hat das Teil eine tragende Funktion?

Hobbit.

Das Teil hat keine wirkliche Funktion, erleichtert nur das Einfädeln.

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