Hallo an Alle,
dass Deutschland eine Service-Wüste ist, brauchen wir nicht zu diskutieren.
Gestern mal eine Erfahrung mit einem EU-Nachbarn gemacht, die zu denken gibt.
Mein Kingston 2 GB USB-Stick kann mittels eines kleines Proggis, TravelerSafe+ in einen allgemein zugänglichen und einen geschützten Bereich gesplittet werden (es gibt natürlich auch herstellerunabhängige Tools). Irgendwie hatte ich plötzlich keinen Zugriff mehr auf den geschützten Bereich. Da Googeln nichts half, habe ich ohne rechte Hoffnung eine Mail an den Support geschickt, „with my very best bavarian English“ und einer Entschuldigung, das es wohl nicht das Beste wäre.
30 Minuten später die Mail-Antwort, begonnen in Englisch:
“Dear Franz,
Thank you for contacting Kingston Technology.
Ihr Englisch ist doch gut... wir können das aber auch gern in Deutsch weiterführen…“
Und dann eine lückenlose Reparaturanleitung und das Angebot mich tel. zu kontaktieren, wenn ich es wolle. Da das Teil seinen geschützten Bereich immer noch nicht preisgeben wollte, eine Mail mit Tel.-Nr. an Kingston. Wieder eine halbe Stunde später läutet das Telefon mein Display zeigt einen Anruf aus England, nicht wie in Deutschland üblich unterdrückte Rufnummer.
Und dann haben wir über 20 Minuten versucht, an den geschützten Bereich zu kommen, es half nur neu formatieren. Am Ende noch das Angebot, mir einen Stick aus neuester Produktion zu senden. Meine Frage, da muss ich sicherlich zum Händler? Nein, den bekommen sie direkt von uns. Ich habe mich herzlich bedankt und angemerkt, dass ich einen derartigen Service noch nie bekommen hätte. Das ist bei uns in GB immer so, ohne Kunden können wir gleicht dicht machen (wenn’s wahr ist ist’s schön und wenn nicht nett gelogen).
:D :D
Ach ja, eine Mail an Knaus von vor einer Woche, ob es zu meinem WoMo noch div. Unterlagen gibt, ist bis heute unbeantwortet. :( :(

