Servus,
In manchen Womoprospekten steht bei den Angaben zum Basisfahrzeug
Bereifung: Campingreifen
Was sind das für Dinger?? Besonders rasenschonend oder was?
Für englische Golfrasen?
Viele
Alfred
|
Servus,
In manchen Womoprospekten steht bei den Angaben zum Basisfahrzeug Bereifung: Campingreifen Was sind das für Dinger?? Besonders rasenschonend oder was? Für englische Golfrasen? Viele Alfred Hallo Alfred,
die Angabe "Campingreifen" kennzeichnet meistens Reifen mit erhöhtem Lastindex (Belastung in kg) Reifen für Wohnmobile haben meistens einen Lastindex von 111/113. Das bedeutet bei Einzelbereifung 111 = 1090 kg pro Reifen bei Doppelbereifung (hinten) 113 = 1150 kg Zur Zeit haben wir bei unserem 4 to WoMo Reifen mit der Kennzeichnung 114/115 (1180kg/1215kg) montiert. Auch geben manche Lieferanten an, dass anstatt Gummiventile bei diesen Reifen Stahlventile montiert sind - finde ich wichtig! Andi Sorry, das stimmt nicht ganz. Ich habe auf der Hinterachse Campingreifen und vorne normale Transporterreifen montiert. Beide haben den gleichen Loadindex. Die Campingreifen sind trotzdem stabiler und verfügen über mehr Tragreserven als normale C-Reifen. Wieviel Last sie über dem angegebenen Loadindex aushalten, dass verschweigen die Reifenhersteller, damit niemand auf dumme Gedanken kommt und die Reifen bewußt stärker belastet. Um diese Sicherheitsreserven bieten zu können, muß der Reifen natürlich auch mit einem höherem Luftdruck gefahren werden. Der Maximaldruck bei Campingreifen liegt daher weit über dem von normalen C-Reifen. In meinem Fall sind es 4,5 bar bei dem normalen Transporterreifen und bis zu 5,5 bar bei dem Campingreifen. Danke für eure Antworten,
wieder was gelernt. Alfred Campingreifen haben je nach Hersteller mehr Gewebelagen in der Karkasse, als normale Transporterreifen, haben dann dafür höhere Abrollgeräusche usw. gehört nicht zum Thema / Off topic
habe lange gewartet, aber es geht nicht anders. Campingreifen bilden sich am Körper während des Urlaubes, aber nicht immer. jetzt aber zum Thema zurück !!!
Nö, genau andersrum, der höhere Wert ist für Einzelbereifung der niedrigere für Doppelbereifung, aber pro Rad. Ist deswegen, weil bei Doppelbereifung höhere Scherkräfte auftreten. Maximale Achslast also bei einem 111/113 Reifen 2300KG bei Einzelreifen und 4360KG bei Doppelreifen Thomas Habe irgendwann einmal die Information aufgeschnappt das, das Wohnmobile meist mehr stehen als das sie bewegt werden, die Campingreifen diesen Anforderungen gerechter werden da normale Reifen unter den Bedingungen eher porös werden. Hallo,
sind Campingreifen als Winterreifen akzeptiert? Schnecke004 Es steht nicht drauf, deshalb haben wir extra Winterreifen gekauft.
Michelin C fährt sich aber im Schnee wie ein Winterreifen, bzw. Peter meinte, dass er sogar besser war.
Hallo Schnecke, Camping bezieht sich auf höhere Luftdruckverträglichkeit. Winterreifen müssen eine Kennzeichnung als M&S haben. In D meistens zusätzlich die Schneeflocke . Es sind also zwei verschiedene Paar Schuhe.
Nicht ganz - die "Winterreifenverordnung" wurde vor kurzem "gekippt". Moin,
fahre auf unserem Mobil Semperit Transporterreifen (C = Commercial).Lastindex 121/120 (1450/1400Kg = Einzel/Zwillingsbereift).Bei diesen C-Reifen handelt es sich laut Hersteller um verstärkte Reifen (ist ja auch plausibel - täglich hohe Anforderung,Commercial eben :) ).Die Reifen dürfen bis 5,7 Bar gefüllt werden.Ich fahre allerdings "nur" einen Druck von 4,5Bar (reicht völlig da seriös konstuiertes Fahrzeug,soll heißen - die Reifen sind bei diesem Fahrzeug bei WEITEM NICHT am Limit).Die Alternativ ins Auge gefassten "Campingreifen" (ein Schelm wer was vermutet :wink: ) z.B. von Michelin waren mir einfach zu teuer.Erwähnen möchte ich die ausgezeichneten Fahreigenschaften der Vredesteins (da hatte ich Glück,habe mich vorher nicht informiert).Auch sind die Reifen nicht hörbar in innern :) .Die zuvor montierten Michelin (getauscht weil 10 Jahre alt) waren auch gut. Fred Die "Camping"-Versionen der Reifenhersteller haben zusätzliche Lagen in der Karkasse, sind also bei gleichem Traglastindex verstärkt. Dies macht man, weil die Wohnmobile meistens an der Beladungsgrenze bewegt werden und die Wankbewegungen zusätzliche Belastungen für die Reifen mit sich bringen.
Die "Camping"-Version hat nichts mit M&S zu tun, sondern gibt es für Sommer- wie für Winterreifen. M&S ist kein Garant für gute Wintereigenschaften. Etwas mehr Sicherheit bringt da schon das Scheeflockensymbol. Die Winterreifenvorschrift in der StVO ist nicht gekippt worden. Es gibt ein Urteil eines Gerichtes, welches meinte, die Regelung sei verfassungswidrig, weil zu unbestimmt. Da es keine "Winterreifennorm" gebe, wisse man nicht, was montiert werden müsse, um der Vorschrift zu genügen. In dem Gesetz steht aber etwas von "geeigneter Bereifung": § 2 Abs. 3a StVO: (3a) Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen. Dass Sommerreifen also nicht für den Winter geeignet sind, dürfte klar sein. Bei M&S wird man kaum belangt werden können und bei "Schneeflocke" ist man sicher geeignet unterwegs. Was die Bereifung angeht, empfehle ich, einen Traglastindex höher zu wählen. Reserven sind immer gut und die Mehrkosten minimal. Ich fahre übrigens Conti Vanco Camper, sowohl im Sommer als auch im Winter. Geräusche sind minimal. Vom Grip gefallen sie mir viel besser als früher die Michelin Camper, die ich sonst immer hatte. Bleibe beim Conti... m. |
Anzeige
|