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Küchentipps fürs Wohnmobil


mikel am 05 Aug 2004 20:28:26

Küchentipps fürs Wohnmobil


Ich dachte, wir eröffnen einen kleinen Führer für Wohnmobileinsteiger, wie man in den relativ kleinen Küchen und dem doch beengten Kühl- und Gefriermöglichkeiten etwas sehr schmackhaftes zubereiten kann. Tips und Tricks im Umgang mit der Womoküche. Selbstverständlich dürfen auch eingefleischte WohnmobilBocuses den ein oder anderen Tipp weiterverwenden oder auch verbessert hier wiedergeben. Schreibt einfach Eure Gepflogenheiten in der Womo-Küche hier nieder. Selbstverständlich sind auch Profi Tipps gerne gesehen.



-um den richtigen Geschmack an Saucen zu bekommen, koche ich zu Hause immer eine sehr kräftige und stark reduzierte Rinderkraftbrühe oder Geflügelbouillon. Diese fülle ich dann in Eiswürfelportionsplastikschalen (verdammt wie heißen die Dinger richtig? ....Ihr wisst bestimmt was ich meine, da wo man Wasser einfüllt, einfriert und dann Eiswürfel rausbricht, haben die überhaupt einen Namen?) Wenn ich jetzt im Womo etwas zubereite, habe ich diese wunderbaren kleinen Geschmackswunder parat. Diese nutze ich sowol in frischem Gemüse, als auch bei kurz gebratenem zu dem ich eine Sauce zaubern möchte, oder zu einer frisch bereiteten Suppe als geschmacksintensive Zugabe.


- Wenn ich Plastikbeutel öffnen muss, tue ich dies mit einer Schere, Schneide oben ca 1cm vom Rand parallel den Beutel auf, schneide den Beutel aber nicht bis zum Ende durch, sondern stoppe 4 cm vorher. Der so entstandene Plastikstreifen nutze ich dann wie eine Schnur, und binde damit einen Knoten um den Beutel, um diesen wieder zu verschließen.

- Sommerzeit – frische Kräuterzeit
Auf dem Markt frisch erworbene Kräuter, werden zu Hause fein gehackt, und auf einem kleinen Tablett, dünn verteilt, eingefroren (bitte die zerhackte Petersilie vorher in einem Geschirrtuch kräftig auspressen), wenn sie schön gefroren sind, fülle ich sie in ein Schraubglas, welches ich im Womo ins Tiefkühlfach stelle. So kann ich immer die richtige Menge entnehmen, ohne das ich mit dem „Hammer“ die Kräuter portionieren muss.


- Wenn eine Sahnesauce beim Kochen gerinnt, tut sie das aus Flüssigkeitsmangel! Man gießt nur ein wenig Wasser dazu, rührt kräftig, und die Sauce ist gerettet!

--Für Feinschmecker eine super schnelle Fischgrundsauce:
feingehackte Zwiebeln in Butter anschwitzen, mit viel Weißwein ablöschen, Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Salz, Petersilie, frische Kräuter (aus dem zuvor eingefrorenen Vorrat im Schraubglas) dazu, 20 Minuten leicht köcheln, alles durch ein Sieb, FERTIG ist die Grundsauce für jeden Fisch. Danach einfach die Geschmacksrichtung und Sahne dazu, dicken, fertig! Als Geschmacksrichtungen bieten sich an: Sauerampfer, Safran, Limonen, Lauch, Pfifferlinge, Basilikum, etc, etc, etc. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt.
- -

Mehr fällt mir jetzt auf Anhieb nicht ein.

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Seekater am 06 Aug 2004 08:38:28

mikel hat geschrieben:Küchentipps fürs Wohnmobil


Ich dachte, wir eröffnen einen kleinen Führer für Wohnmobileinsteiger, wie man in den relativ kleinen Küchen und dem doch beengten Kühl- und Gefriermöglichkeiten .........



Hallo,

nachdem ich als Hilfskoch die Rezepturen meiner Chefköchin überlasse fällt mir zum obigen Thema ganz was anderes ein: Die Verbesserung der beengten Küchen im WoMo.

Mehr Arbeitsfläche. Hierzu habe ich als Maßnahme der ersten Stunde mir ein Einlage-Schneidbrett für die Spüle gebaut.



Das Schneidbrett besteht aus Buchenholz, was mit Leinoil (Bio) behandelt ist und wird von unten durch einige Holzstreifen in der Spüle gehalten.



Dadurch kann man es drehen, so daß über die Aussparung im Brett totzdem Wasser entnommen werden kann. Außerdem dient die Aussparung als Griff um das Brett zu entnehmen und während der Fahrt im Schrank zu lagern.

Jetzt haben wir endlich etwas "Minimal"-Arbeitsfläche und ich Hilfskoch kann dort schnippeln......

Viele
Seekater

PS: Zur Küchenverbesserung habe ich noch weitere Tipps - muß allerdings noch Photos machen - wenn also Bedarf ist.......

skylape am 06 Aug 2004 09:11:45

:oops: Was mich stört sind die zu kleinen Mülleimer, wenn überhaupt vorhanden, da nehm ich immer noch einige Müllbeutel mit und sammle den Müll.
Auch die Geschirrablage nach dem Spülen ist blöd, ich nehm immer noch einen Geschirrkorb zum abtropfen.
Zum Kochen nehm ich immer halbfertige Lebensmittel, z.B. vorgebratene Gemüseburger, auf Kartoffel verzichte ich, da nehm ich nur Kartoffelbrei aus der Packung, oder Klöße oder Fertiggerichte aus der Dose.
das benutzte Geschirr spüle ich meistens erst abends, es sei denn ich fahre noch, sonst klappert es in der Spüle.


Uwe

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Klausca am 06 Aug 2004 16:34:26

hallo uwe

habe mit erstaunen den artikel gelesen :!: :eek:

welch ein wiederspruch zur kleinen kneipe :D

dort bietest du immer so schön zubereitete speisen an :razz:

ich dachte immer du bist ein ,,kleiner,, scheffkoch.

klaus :roll:

Seekater am 06 Aug 2004 21:01:57

skylape hat geschrieben::oops: Was mich stört sind die zu kleinen Mülleimer, wenn überhaupt vorhanden ........
Uwe


ja so ging's uns auch.

Bei unserem Mobil war an der Türe des Unterschranks von innen ein winziger Mülleimer montiert. Habe mir einen Schwingdeckeleimer gekauft - die gibt's ja in verschiedenen Größen - der so eben noch an die Türe paßt und den winzigen serienmäßigen durch einen mindestens doppelt so großen ersetzt. Jetzt gehen wenigstens die Standard-Mülltüten auch rein.

Warum nur immer die Mülleimer - so überhaupt vorhanden - immer so klein sind?


Seekater

skylape am 07 Aug 2004 07:25:15

:D Hallo Klausca,

ich koch doch nur Vegetarisch und das nur wenn keiner zu schaut :oops:
Sonst habe ich die Speisen von meiner Mutter :roll:


Uwe

hammchief am 09 Aug 2004 17:22:41

Hallo Mikel,
Du scheinst mir ja ein richtiger Gourmet-Koch zu sein. An schwierige Sachen haben wir uns in unserem WoMo noch nicht getraut - aber die Tipps werde ich mal meiner Frau weitergeben.

Und zu Seekater:
Wir haben uns auch längst einen Schwingdeckeleimer zugelegt, da passt genug rein.

Und nun mein Tipp: :idee:
Was uns - besonders außerhalb der Grillsaison - immer gefehlt hat, war ein Backofen. Den haben wir jetzt, brauchen dafür allerdings einen 230-Volt-Anschluss. Natürlich ist das nicht so ein Riesending, sondern einer aus Aluminium mit Sichtfenster oben drin aus den 50er Jahren. Da erhitzt sich ein einfacher, rundum verlegter Draht - und das simple Patent funktioniert hervorragend.
Wer Interesse hat: Ich habe mein Teil von Ebay (Backhaube wurde es damals genannt), und dank Ober- und Unterteil lässt es sich relativ platzsparend zusammenstellen. So schmeckt unterwegs nicht nur die Aufback-Pizza, sondern auch der selbst gemachte Auflauf.
Mmmhhh, sag' ich nur! :zustimm:
Glückauf, Gisbert

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