Unser WOMO, ein Bürstner den wir seit 1992 besitzen, habe ich im vergangenen Jahr einer technischen „Erneuerung“ unterzogen. Ursprünglich für sechs Personen ausgestattet fuhren wir mit unseren beiden Kindern durch die südlichen Gefilde und sahen uns nach 40 DDR-Jahren die herrliche, weite Welt an.
Jahre „quälten“ wir uns dann zu zweit auf den „Sitz-Kisten“, über dem 120 Ltr.-Wassertank, bzw. dem Gasdurchlauferhitzer, mit auserwählten Kissen für den Rücken usw.. Eines Tages, beim herbstlichen „Abbinde-Urlaub“, verlor ich plötzlich die „Erfurcht“ vor dem gepflegten Original.
Der Wassertank und der nur 1-mal gebrauchte Boiler flogen samt Kisten raus! Ein Platz! Im schwedischen Möbelkaufhaus fand ich zwei passende Drehsessel. Durch den Fahrzeugboden sind die Drehfüße (steckbar) unverrückbar befestigt. Das Heizungsrohr wurde verlegt und eine neu gebaute Auslassöffnung sorgt für die gewohnte Warmluft. Die Wasserversorgung verlegte ich in den hinteren Teil des linken Radkastens. Die Pumpe passt genau unter die Verkleidung. Zwei PVC-Kanister, welche verbunden sind speichern ca. 60 Liter Brauchwasser. Reicht für uns beide lässig. Nebenbei bekam der Vorratsraum unter dem vorderen Teil des Bettkastens einen Zwischenboden, so dass Konserven usw. unten einen bessern Platz haben. Dass, was öfter gebraucht wird, wie Getränke oder für unsere kleine „Jack-Russel-Reisedame“, ist bequemer greifbar.
In einem anderem Bericht, würde ich Euch gern über mein WOMO-Beschallung etwas zeigen – Es klingt wie es klingen muss!

