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anhaengerkupplung
hallo
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In die Türkei / Griechenland ohne Fähre......


achimHH am 26 Aug 2004 14:36:57

Hallo allerseits……….

Wir sind am 17.Juli gestartet, und sind mit einem kleinem Umweg,
um bei einem Freund und seiner Familie noch verpflegt und gestärkt zu werden auf dem kürzesten Weg in die Türkei gefahren.

Der kürzeste Weg….laut Michelin Routenplaner !
einen anderen hatte ich leider nicht....
Dieser hat mit allerdings Nerven und Schweiß gekostet.
Hierzu später mehr.

Wir sind über Dresden nach Prag gefahren.
Die Grenzabfertigung war kein Problem….

Durch Prag sind wir bei den morgenlichen Verkehrsstaus gefahren, die man doch durch bessere Planung meiden sollte.

In Brno, haben wir bei einem großen Supermarkt, der direkt an der Autobahn liegt, unsere Proviantvorräte noch einmal aufgefrischt.
Diese Chance, eimal richtig günstig Einzukaufen, wollten wir uns nicht durch die Lappen gehen lassen.
Zumal wir für unseren Hund, die Futternäpfe auch noch vergessen hatten...

Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sollte man strikt einhalten, denn es wird in beiden Ländern fleißig geblitzt…

Die Grenze bzw. die Abfertigung zwischen Tschechei / Slowakei wie auch die von der Slowakei nach Ungarn, waren problemlos und schnell.

Auch nicht vergessen sollte man unbedingt die Autobahngebühren durch das kaufen der Vignette zu bezahlen. Denn Kontollen können übrall auf der Strecke sein.
Auch auf Autobahnparkplätzen……..

Nun zum Michelin-Routenplaner…..
In Ungarn, sollte man laut Routenplaner vor Budapest, von der Autorbahn abfahren, um über Landstraßen die Grenze nach Serbien zu erreichen. Dieses ist auf keinen Fall zu empfehlen!
Vor allem nicht Nachts, denn der Routenplaner ist, wenn man im „Nirgendwo“ in der Pampa steht, nicht grad sehr hilfreich. Und von Zeitersparnis, kann keine Rede sein.
Zumal wir keine aktuellen genauen Karten oder Routenplaner von Ungarn dabei hatten,
(die lagen bei unserer Rückkehr auf dem Küchentisch…….)
Am nächsten Morgen, nachdem ich vollkommen müde auf einem Bauernhof gehalten hatte, ging’s dann weiter……

Zurück, bei der Rücktour, sind wir dann über die Umgehungstrasse von Budapest gefahren.
Das ging schneller und einfacher….

Die Grenze Ungarn / Serbien, war auch nach 10 Minuten erledigt……also Problemlos!
Bis Belgrad, ist die Autobahn/Schnellstraße noch nicht fertig , lässt sich aber gut fahren….
Quer durch Belgrad geht’s dann weiter und man landet auf der Autobahn in Richtung Nis.
Die Autobahn ist sehr gut. Auch in Serbien sollte man auf die Geschwindigkeit achten.
Denn jeder Polizeiwagen ist mit der Radarpistole ausgerüstet, und freut sich über Einnahmen
von den Turisten……
In kleineren Orten und auf Landstraßen, wird man auch gern von der Polizei kontrolliert…..

Bei Tankstellen, sollte man in Landeswährung bezahlen.
Der Euro wird zwar auch gern genommen, allerdings kann es dann sein das der Diesel eben 1,00 Euro kostet…..
Vor Nis, biegt man dann in Richtung Bulgarien (Sofia) ab, wenn man in die Türkei will.
Man hat dann die schwerste Strecke von Zustand der Straße her gesehen zu bewältigen.
Vorallem in den kleinen Tunnelstrecken, gibt es Schlaglöcher……die nicht grad gut für de Stoßdämpfer sind.

Die Grenzabfertigung an der Bulgarischen Grenze ist langsam und für den Sommerverkehr nicht ausgelegt. …
Die Kontrolle ist nicht so zügig, wie wir es gewohnt sind.
Teilweise ist auch Geldschneiderei beim bezahlen für die Desinfektion des Fahrzeugs und die Straßenbenutzungsgebühr Bulgarien zu beobachten….
Doch wer will sich schon im Urlaub ärgern........

Auch in Bulgarien sind die Straßen meistens gut, wenn es allerdings auch hier Schlaglochpisten gibt.
Vorallem vor Beginn der Autobahn (Umgehung Sofia).

Mit Radar ist auch die Bulgarische Polizei ausgerüstet, und achtet ganz strikt auf Übertretungen…..
Schon 5 km zu schnell....und man kann damit rechnen das man gestoppt wird.

Zusatzscheinwerfer, dürfen in Bulgarien nicht benutzt werden…..
Sonst gibt’s eine Strafe wenn man Pech hat. (Nur die Original-Scheinwerfer benutzen!)

Die Grenze Bulgarien/Türkei, ist langsam und schleppend. Auf beiden Seiten……
Wobei es an der Türkischen Grenze, auch noch mit lauferei zu verschiedenen Stellen,
Polizei, Zoll, noch mal Zoll, bezahlen der Desinfektionsgebühr, und dann zum Chef
der das Zollformular unterzeichnet…und die Endkontrolle…..

Wir hatten nun auch noch das vergnügen, Umkehren zu dürfen…..
Da wir, 2 Personen,…… 3 Fahrzeuge mit hatten.
2 Motorräder und 1 Wohnmobil……..

Auch mit viel Reden und bitten, wir mussten zurück nach Bulgarien……

So sind wir dann umgedreht, wieder Einreise nach Bulgarien…..
um dann nach ca. 50 km an der Bugarisch/Griechischen Grenze zu landen…..

Hier kam es dann dem Bulgarischen Grenzbeamten komisch vor,
das ein Urlauber an einem Tag 4 x Die Grenzen von und nach Bulgarien überquert……
Und ………wir wurden etwas genauer unter die Lupe genommen………
Aber auch dieses war im Grunde harmlos,
nach 10 Minuten Sucherei durften wir nach Griechenland fahren…..

Die Griechische Grenzabfertigung …..nun ja…..
Bei der Einreise wurden die Pässe ja noch angeschaut, aber bei der Ausreise nur noch durchgewunken…..ohne vom Stuhl aufzustehen…..

Bei der Türkischen Grenze (Ippsala) ging dann mit einigem Reden und bitten, der Schlagbaum hoch….und wir durften in die Türkei einreisen……

Zurück sind wir dann gleich über Griechenland, ohne durch Bulgarien zu fahren…..

Dafür mußten wir dann durch Mazedonien…..wo alles reibungslos und sehr zügig ging.

Die Straßen durch Mazedonien sind gut…und es lässt sich dort gut Reisen.
Die Autobahngebühr dort ist ein Witz….wir haben insgesamt 9 Euro bezahlt……..

Die Grenze Mazedonien / Serbien ist etwas umständlich, aber reibungslos.
Allerdings konnten wir mehrere Urlaubsfahrzeuge beobachten, die alles ausladen mussten….

Die erste Strecke in Serbien bis kurz vor Nis, ist vom Straßenzustand nicht grad gut.
sondern eher als Stoßdämpferteststrecke zu betrachten.
Wir erlebten dort auch noch einige Baustellen mit den dazugehörigen Stau´s, wo eine neue Teerdecke auf die Straße gebracht wurde.
Beobachten konnten wir, das auch hier der Autobahnbau in vollem Gang ist………..

Alles in allem kann ich nur sagen, ich würde diese Strecke über den „alten Autoput“
wenn ich nach Griechenland oder in die Türkei will, wieder wählen……

Der Verkehr von den Urlaubern, Türken die in die Heimat wollen….sowie von
Fernfahrern, aus allen Ländern, ist ziemlich hoch.
Schon fast genauso hoch wie in „alten Zeiten“
Gute Tankstellen gibt es ausreichend….teilweise genauso modern wie überall….

Rasthäuser gibt es auch in Serbien. Auch Gute!

Allerdings kommt man sich dort dann in den riesigen Anlagen die noch aus der Alten Zeit vor dem Krieg stammen, einwenig verloren vor.

Das Essen jedenfalls ist sowie wir es erlebt haben sehr gut.

Und die Menschen dort freuen sich, wenn sich ab und zu mal ein Urlauber
einfindet, und dort etwas zu sich nimmt.

Die Tour über Italien, dann mit der Fähre nach Griechenland, usw.
ist für mich die zweite Wahl.
Zumal es von den Kilometern her, bedeutend weiter und die Fährkosten ja auch nicht ohne sind.

achim

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Gast am 26 Aug 2004 19:45:39

Hallo Achim,

danke für Deinen Bericht.

wiviel km hattest Du ca. bis Thesaloniki von HH aus 2200km?

Für das nächste Jahr denke ich ernsthaft über diese Strecke nach.
Wir wollen nach nord GR.


Michael

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