Hallo John-Bass,
wie schön, auch Liebhaber von etwas Gemütlich, Kleinen, Heimeligen.
Wir fahren seit 6 Jahren einen Ford-Transit-Euroline Bj 1996 im Eigenausbau. Er hat ein Hubdach bekommen und den Innenausbau hat mein Mann selbst gemacht. Wir haben einen Wassertank unter dem Auto (ca 40 Liter), eine Außendusche und sogar eine Toilette. Jetzt mit über 200 000 km (TuboDiesel) wollen wir uns langsam von ihm trennen.
Die Rostprobleme dieser Baureihe können wir nur bestätigen, obwohl da mehr auf Prusch in den Werkstätten zurückzuführen ist (z.B. Schweißarbeiten an einem anderen Fahrzeug in der Werkstatt neben unserem etc.)
Mit dem Platz, das stimmt. Hatte uns damals auch von einem Ford überzeugt. Die eckige Karrosserie lässt viel Platz.
Dieses Jahr hat er uns zum ersten mal im Stich gelassen. Hat uns aber an unser erstes Ziel gebracht - die Einspritzpumpe war kaputt (soll bei dieser Baureihe eine Schwachstelle sein. Nach Statistik sollte sie bereits so nach ungefähr 100 000 km den Geist aufgeben)
Wir haben Anfangs auch mit mit einem Nugget geliebäugelt, doch da fühlten wir uns wegen der Wasservorräte nicht unabhängig genug. Wir fahren nähmlich auf keine Campingplätze.
Was bei diesen Fahrzeugen nicht so günstig ist, ist das sehr schnelle Durchdrehen der Hinterräder bereits bei gering schlüpfrigem Untergrund - gerade wenn man ein "wilder Camper" ist. Aber man ist mit diesem Auto unauffällig in der Wildnis und kommt als geschickter Fahrer praktisch überall hin.
Mir tut es leid, dass wir uns von ihm trennen wollen.
Wir empfehlen euch auch auf die Auflastung zu achten. Hat uns damals ungefähr 1000 DM gekostet und war 1. wegen der
Steuer schnell wieder drin und war für die Zuladungsmöglichkeiten unabdingbar. Oft wird unwissend
überladen gefahren.
Wir haben ihn auch noch erweitert. Einen Heckträger auf der Anhängerkupplung wahlweise für Fahrräder oder eine Alubox und auf dem Hubdach eine Dachbox.
Wir wünschen euch viel Glück und grüßen euch herzlich
Maushausen :razz: