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Guten Morgen Wolfherm,
Deine erfahrungen sind typisch. Wenn es jemanden dann selbst betrifft(Meerschweinchen der Kinder) ändert sich die Einstellung um 180°. Einen schönen Tag Nun war er wieder da, nicht die von uns gefangenen und beim Jäger abgelieferten, nein der Alte ohne Schwanz, er hat bei Tage, wir waren im Sachsenforst zum Holzeinschlag, zu geschlagen.
Er hat einen sau teuren Bayer erlegt und den Kopf abgebissen, weiter gings nicht, er hat ihn nicht durch den Zaun gebracht. Nicht das sich jetzt die Bayrischen Forumsmitglieder aufregen, den Maranhahn hat mein Sohn aus Bayern während der Urlaubsheimreise im Sommer mitgebracht. Er hat wenigstens ein schönes Leben gehabt, war auch richtig schön teuer. Aber eines Tages kriegen wir den ohne Schwanz auch noch. :explodieren: Hallo, wir wohnen am Waldrand - und es ist ein laufender Kampf mit den "Räubern". Wir leben damit, dass es Konkurrenten in unserem Umfeld gibt und sind nicht böse darüber. Jedes Individium hat das Recht zu leben - was gleichzeitig bedeutet, dass es sich im täglichen Überlebenskampf befindet. Könnte sich der Fuchs, der Wolf, der Bär ein Gewehr zulegen - wir hätten ganz andere Probleme. So wie der Fuchs seinen Familienbau vor Räubern schützt - sollten wir Menschen unsere Tiere vor Zugriff schützen - hier haben wir doch viele Möglichkeiten. Der Fuchs lernt damit umzugehen und versorgt sich mit Mäusen usw. Solange wir Menschen jedoch ein reiches Angebot an Komposthaufen, Hühner, Enten usw. zur Verfügung stellen -noch dazu viel leichter zu erreichen als die blöden Mäuse aus dem Acker zu locken - solange wird er sich hier bedienen. Es liegt an uns das Gleichgewicht herzustellen.
Übrigens haben wir in 15 Jahren 28 Hühner und 2 Lämmer durch den Fuchs verloren - durch eigene Unachtsamkeit. Noch dazu haben wir einige Hühner an den Hühnerhabicht verloren. Wir haben natürlich auch Rotschwänze, Finken usw.durch Sperber verloren, usw,usw. So ist das Leben - wie der Franzose sagt. MfG Terry
Hier sprichst du mir aus der Seele, Terry. Genau so ist es, aber "Raubzeug" wie Fuchs und co. hat leider keine Lobby. Die Tollwut ist dank Impfködern fast ganz zurückgedrängt worden, Ansteckungen mit dem Fuchsbandwurm liegen im nicht erwähnenswerten Bereich (nur ca. 20 Fälle pro Jahr!) und trotzdem wird Gevatter Fuchs gnadenlos bejagt :(
Ein Fuchs wird eben nicht gnadenlos gejagt, sonst würde es keine so starken Revierkämpfe geben. Durch die Ausrottung der Tollwut hat sich das niedliche Tierchen zu einer Gefahr für Tiere und Mensch entwickelt. Was ist wie bei uns, da treibt sich der Fuchs am hellichten Tag zwischen Schulkindern rum und sich mal in die Enge getrieben fühlt :?: Füchse haben drastig zu genommen und gehören dezimiert, da er keine natürlichen Feinde mehr hat, es sei denn die Wölfe nehmen noch mehr zu. Einem Bekannten in einem Dorf hat der Fuchs im Laufe eines Sommers über 20 Legehühner geholt.
Zum Schutz des neuen Bestandes hat er den gesamten Stallbereich mit Stahl-Baumatten rundum abgesichert: 50 cm tief eingegraben, die Tür ebenfalls mit einem Teil einer Matte bewehrt. Jetzt hat er seit 2 Jahren Ruhe - dafür ist voriges Jahr ein anderer Hühnerhalter seinen Bestand komplett los geworden. Mitten im bewohnten Bereich kann eben nicht geschossen werden !
Hallo, dann frage doch mal den zuständigen Jagdpächter, ob er bei dir eine Falle aufstellt. LG Wolfgang schau mal unter Foxtrap oder Fox Trap bei Youtube nach, welche Sorte du verwendest egal, aber verrat es niemanden. unser Grundstück grenzt auch an den Wald. Aber die Füchse, Dachse und Marder waren schon vorher da. Ich bin als Kind glücklicherweise damit gross geworden. :snake: In der Nachbarschaft gibt's trotzdem Kaninchen, Meerschweinchen und Laufenten- vom bösen, bösen Fuchs unbehelligt. Aber 3 Katzen vom Hobbyjäger quasi im Vorgarten gekillt. Waidmannsheil. Ich kann garnicht soviel essen, wie ich k..... möchte, wenn ich die postings so lese!!!
thatslife
Dann lese doch nicht mit. Es gibt eben auch andere, denen die lieben Tierchen im Wald etwas mehr Leid zufügen. LG Wolfgang thatslife
die problematik ist dir doch weitläufig bekannt, von deinem emo-komentar wird kein problem gelöst, diese sind ganz anderer art. füchse generieren zu schadtieren da die nat. feinde fehlen, füchse restmüllverwerter werden oder eigenheimbesitzer am waldrand ihre reviere besetzen uvm... welchen stellenwert räumst du dem gemetzelten hausvieh ein ? deinen spruch werte ich undifferenziert, was hat deine speise-gewohnheit mit diesem thread zu schaffen. waldtroll macht nur einen fehler er diskutiert es öffentlich. einfangen und den förster entscheiden lassen, der darf es... und hat den sachverstand
Naja ein Fehler ist es meiner Ansicht nach nicht. Es doch nichts gegen Füchse oder anderes Getier aus unseren einheimischen Wäldern einzuwenden. @thatslife Aber wenn einem Hausvieh ganz gleicher Art von Wild geschlagen wird, dann hält der Spaß auf. Oder gilt für das Hausvieh andere Lebensregeln wie für Wildvieh. Zu den Füchsen, durch die Impfung gegen Tollwut hat sich die Fuchs population so stark vermehrt, daß bei uns schon die Füchse auf dem Schulhof rumstreichen. Ist eigentlich ganz einfach, sind zu viel da, müssen welche weg :!: Genau ist es mit den Komoranen, bei uns gibts so viel, die werden gar nicht mehr satt, warum :?: weil sie aus meinem Forellenteich sich satt gefressen haben und nun sind die Forellen alle, aber macht ja nichts. Kaufe ich im Frühjahr wieder neue Setzlinge. Bin auch für Tierschutz, aber da sollte wo anders angefangen werden :!: ...und was ist mit "Marderhunden", die sind hier doch auch mittlerweile angekommen. Wir sollten nicht nicht alles vernichten, was uns nicht im den Kram passt.
Raubzeug : :evil: :evil: :evil: :evil: :motz:
Ein Marderhund ist ein Neozoon und gehört hier nicht hin. Der bringt das Gleichgewicht der Natur etwas durcheinander. Mache dich mal schlau. Das ist ähnlich wie mit dem Waschbären, der ist aus Nordamerika hier eingeführt worden und in einigen Landesteilen zu einer richtigen Plage geworden. LG Wolfgang
Zum glück bringen wir Menschen das gleichgewicht der Natur nicht durcheinander :roll: , ich denke mal wen die Tiere entscheiden könten dan wären so einige Menschen auch nicht mehr hier . Tag
Tierschutz muss schon sein, aber ich möchte diese Tierschützer sehen, wenn Fuchs oder Habicht ihre Tauben oder Hühner fressen, Kormorane ihre Weiher leerfressen, Ratten sich in ihren Gärten tummeln, Marder sich an ihren Autos vergnügen Mäuse, Wespen, Hornissen oder Bienen sich in Häusern einquartieren, Wildschweine ihre Äcker verwüsten, Borkenkäfer Wälder kahlfressen, Mäuse oder Ameisen sich in ihren Womos einnisten, und und und .... wie gesagt, Tierschutz ist sehr wichtig. Kurt thatslife
und wenn die Mäuse sich in deine Keller verirren, stellst du etwas Käse hin ? oder die Falle ? mannomann, da redest du auch nicht von Tierquälerei.
Woher willst Du das wissen :?: Heute kam bei uns in der Presse, Waschbären sind bei uns eingetroffen, haben im Nachbarort gewildert. Sollte vielleicht doch noch den Jagdschein machen um den Viechern weidgerecht den Garaus machen zu können. Ein richtiger Jagdhund könnte vielelicht auch Abhilfe schaffen. Heute war übrigends wieder ein Fuchs da, er ist um das Gatter der Toulusergänse geschlichen. Denke wenn er die erwischt, dann dreht mein Jüngster durch. Er hat sie für hunderte Euros aus Kassel geholt. Mensch mensch, die presse hat geschrieben ......
Ist ja fast so wie mit der Schweinegrippe .
Wenn du der Presse nicht glaubst, dann glaube doch einfach mir. Ich weiß, wovon ich spreche. LG Wolfgang tja gordon,
ist ein sehr nettes und tolerantes Forum :roll: thatslife
Was gefällt dir nicht? Das jemand realistisch ist? LG Wolfgang Also bei uns hat der Kleintierzüchtervein seine Anlagen mitten im Gelände wo Füchse, Dachse und Marder hausen.
Die Füchse und Co. kriegen sogar ab und an ein totes Karnickel vor den Bau gelegt zum Verzehr. Das ist überhaupt kein Problem da die jungs und Medels vom Züchterverein einfach wissen wie sie ihre Freilaufgelege so sicher anlegen das da kein Fuchs reinkommt, alles kein Problem. naja -> mit dem "füttern " vor dem Bau ist Ansichtssache ... mehr möchte ich mich gar nicht äussern :!:
Ich gehe mit auf Jagd als Treiber und Organisator , mal mit Hund und mal ohne , (bin kein Jäger und habe auch keinen Schein!)und bin vertraut mit der Materie ... Hier im Ganzen Thread spielt sich das ganze ab wie zwischen einem Vegetarier und einen Fleischesser --> der eine Plädiert dafür der andere dagegen .... die Sichtweisen mögen beide ihre Berechtigungen haben -> aber keiner kann den anderen zum Übertritt der anderen Ernährungsart überzeugen ... Ich bin aber auch erstaunt über Leute die in der tiefsten Stadt wohnen und Ihren Stadtfuchs mit einem "Wilden " vergleichen .....es sind und bleiben Raubtiere die keine Feinde mehr haben ! Ebenso der Marderhund und der Waschbär ( da wär ich für eine drastische Dezimierung :!: )-> die gehören hier nicht her und machen enormen Schaden in der Tierwelt ...Und wer jetzt empört aufschreit -> fragt doch mal nach -> beim Kanninchen /Rebhühner ,Bodenleger generell etc... die würden sich freuen und einige würden Tiere sehen, die sie noch nicht gekannt haben ! mit einem wertungsfreien Hinweislink
--> Link der Mensch als Regulator ? Helfen oder Zuschauen, zwiespältig für jede Sichtweise Hallo Mayer 923,
wir hatten früher viele Rebhühner im Garten, die sich genüsslich im Winter am Grünkohl verpickt haben, gut so..ich mochte noch nie Grünkohl. Auf einmal waren die Rebhühner weg. Wieso? Nicht wegen Fuchs und sonstigem Raubzeug" etc., sondern weil aufgrund der Kunstdüngung die Eierschalen zu dünn wurden. Tja, dann waren auch irgendwann die Feldhasen (nicht Kaninchen!) weg, weil ..auf einmal gab's 00-Raps; schmeckte wohl sehr gut und zuviel war der Hasen Tod. Übrigens esse ich gerne Wildschweinsauerbraten. Der Nachbar ist Förster und weiss, was und wen er abknallt -ohne Jägermeister ! thatslife Muss den Thread mal wieder hocholen.
Wir haben den Fuchs in unserer Kleingartenanlage. Es ist ein recht großer. Er ist auch keinesfalls scheu, sondern bleibt ruhig stehen und guckt sich um. Er ist auch tagsüber unterwegs und ist schon in mehreren Gärten gesichtet worden. Wir haben ihn auch gesehen, uns aber erstmal nichts dabei gedacht, denn mir war klar, dass er nicht übern Zaun kann. Jetzt hat er bei unsrem direkten Nachbarn alle 6 Hühner auf einen Streich geholt, obwohl der Zaun recht hoch ist. Tagsüber. Wie verhalte ich mich, wenn ich dem begegne? Was passiert, wenn Bruno ihn jagt? Bruno hat sich mal mit einem Jungfuchs gebalgt, also der lief nicht weg. Ob der große das tut? Muss ich nun Angst vor dem Fuchsbandwurm auf meinen Erdbeeren usw. haben? Auf unserem Friedhof stehen Schilder, dass man wegen der Füchse nur mit Handschuhen die Grabpflege machen soll. Diese Vorsicht auf meinen Garten übertragen wäre eigentlich das AUS für mich, solange das Vieh dort noch rumstöbert. Bin nun doch etwas ratlos.
Hi Christel, hier handelt es sich ja um ein ganzes Problempaket! :( Wenn der Typ gleich 6 Hühner auf einen Streich erledigen kann, würde ich es nicht auf eine Konfrontation mit Bruno ankommen lassen. Ist ja seltsam, dass er nicht scheu ist, hoffentlich hat er keine Tollwut. Ich an Deiner Stelle würde mir ein gutes Pfefferspray besorgen. Wenn der Fuchs nicht über Deinen Zaun kann, mußt Du sicher keine Angst wegen dem Fuchsbandwurm haben. LG Maxima Dass er nicht über Zäune kann, war eine Vermutung von mir. Hunde klettern ja auch nicht.
Der Zaun von Nachbars Hühnerstall ist ca. 1,80-2 m hoch. Und da muss er drüber gekonnt haben, denn untenrum ist alles dicht. Die automatische Hühnerklappe hat er wohl mit Gewalt geöffnet, denn die Dachpappe des Hühnerhauses ist überrall losgerissen. Die Hühnerfedern wurden in 3 Gärten gefunden, demnach der hat die Vögel sogar über mehrere Zäune geschleppt. Das ist ja verrückt! Ich frage mich, was der mit 6 Hühnern auf einmal macht? Vielleicht erwartet er Osterbesuch :D
:wink: Übrigens ist 100 m weiter eine Kleintierzuchtanlage mit seltenen Hühnerarten usw. Deren Gehege sind zwar seit der Vogelgrippe überdacht, aber ob dieser dünne Hasendraht dem Fuchs standhält, wenn der sogar die Hühnerklappe aufmachen kann, bezweifle ich. Edit: hab gerade gelesen, dass er tatsächlich mit Beute über 2-Meter-Zäune kann. Und wenn er oben nicht reinkommt, buddelt er sich unten durch, weil er nämlich ein schlauer Fuchs ist. Genau, die Füchse bekommen jetzt ihre Jungen. Da haben die ordentlich Bedarf. Die legen sich wirklich Depots an, wenn sie nicht alles zum Bau schaffen. Den Hund würde ich nicht dran lassen, wenn der das nicht kann, ist er immer nur zweiter Sieger. Wenn der Fuchs gegenüber Menschen nicht scheu ist, könnte der Verdacht mit Tollwut schon richtig sein. Also, immer schön vorsichtig. LG Wolfgang |
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